Lotus Europa S2 Rennwagen

  • Jedenfalls habe ich jetzt, da die Organisatoren den Regelverstoß zur Kenntnis genommen haben und über eine mögliche Strafe für den Gegner beraten, meinen Seelenfrieden zurück.

    Das Rennwochenende in Zolder verlief eigentlich recht gut. Zumal ich schon im Qualifying nahe (2 Zehntel) an meine persönliche Bestzeit herankam. Als Amateur mit ungefähr acht Stunden Netto-Fahrzeit in den letzten zwölf Monaten bin ich froh, dass ich so zügig auf Touren kam. Aus der Analyse des Laptimers weiß ich, dass ich auf meine schnellste Runde noch mindestens eine Sekunde gutmachen kann. Ich war in Kurve 1 zu langsam, was mich drei Zehntel gekostet hat, und hatte in Kurve 9 eine Menge Übersteuern, was mich sieben Zehntel gekostet hat. Beide Referenzen sind mit meinen besten Durchgängen der jeweiligen Kurven in der gleichen Session verglichen. Also dürfte auch noch etwas mehr drin sein. Ich qualifizierte mich als 30. von 43 Fahrzeugen im Gesamtklassment.

    Rennen 1 fand bei sehr nassen Bedingungen statt, also gab es keine Jagd nach Rundenrekorden. Ich bin sehr vorsichtig gefahren und habe im Ziel den 32. Platz belegt, ohne mich zu drehen oder dumme Sachen zu machen. Mindestens drei Fahrer sind bei diesen Bedingungen in die Planken geflogen, einige mehr hatten Ausritte und Dreher. Dafür dass es mein erstes richtiges Regenrennen war, war ich recht zufrieden.

    In Rennen 2 lief es schlecht für mich. Ich habe in der Nacht zuvor vor lauter Husten nicht mehr als eine oder zwei Stunden Schlaf bekommen. Das hat mein Wohlbefinden stark beeinträchtigt und auch mein Gefühl für das Auto und meine Risikobereitschaft geschwächt. Deshalb fuhr ich langsamer als im Quali und machte mir nicht die Mühe, mit dem Fahrer zu kämpfen, der mich während der Safety Car-Phase überholt hatte. Ich war mir sicher, dass er nach dem Rennen eine 30-Sekunden-Strafe bekommen würde, aber das war nicht der Fall. Nervig, aber es gibt Schlimmeres, da er ohnehin nicht in meiner Klasse ist.

    In der Wertung zur belgischen Meisterschaft für historische Fahrzeuge mit nationalem Wagenpass prä-1982 (17 Teilnehmer bisher) bin ich zur Zeit auf Platz sieben und in der Klasse wenig überraschend zweiter nach vier zweiten Plätzen. Je nach dem wie die Strafe für den Konkurrenten ausfällt, könnte ich in der Gesamtwertung auf Platz sechs und in der Klassenwertung auf Platz eins nach vorne rutschen. Wegen der Streichresultate hat das aber noch keine große Aussagekraft.

    Jetzt zum wichtigsten an meinen Berichten: Fotos.

  • So oft, wie Du das hier falsch schreibst, lässt es sich mit Legasthenie nicht erklären. Das erste mal habe ich es noch korrigiert. Lies bitte nochmal, wie man den Namen richtig schreibt und lerne.

    Danke Skizzy,
    war mir noch gar nicht aufgefallen. Ich habe den Schuldigen auch schon ausgemacht. Das bin bin leider ich der am Ende nicht nochmals gegenliest. Die Kombi aus Autokorrektur und Spracheingabe die ich manchmal benutze ist sich da nicht einig, und macht aus dem Kremer immer automatisch wieder Krämer.

    Carpe Diem - Nutze den Tag. Außer er ist Scheiße, dann nimm einen anderen. Und immer dran denken, einer von uns beiden ist klüger als Du :/

  • Faule Sau!

    Das ist es einfach, was ich so toll an dir finde. Im Grunde nämlich nichts!
    Und genau wie Du ja schon festgestellt hast gibt es eigentlich ja auch nur zwei Typen von Menschen.
    Dies sind Dumme oder Faule.


    Dumme machen immer das Gleiche, egal ob es einfältig falsch ist oder es schon längst bessere Möglichkeiten gibt.
    Der Faule macht sich immer Gedanken wie er es noch schneller und einfacher machen kann.

    Toll das Du mich zu den Faulen zählst. ;):D

    Carpe Diem - Nutze den Tag. Außer er ist Scheiße, dann nimm einen anderen. Und immer dran denken, einer von uns beiden ist klüger als Du :/

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    Der steckt grad in seiner Telefonzelle fest.

    Ich sehe hier eine abgeschlossene Diskussion - wüsste grad nicht, was ich da sinnvoll löschen sollte. Der Austausch liest sich zwar nervig hat aber dazu beigetragen die Beweggründe vom Kremer darzulegen und es wurde ja offensichtlich eine Lösung gefunden.

    Den Teil mit dem Verschreiber könnte man rauswerfen - aber das sind ja nur ein paar wenige Beiträge.

    Aber hier einfach wieder zurück zum Kernthema und fertig.

  • Post by KaRzA (June 16, 2024 at 8:31 PM).

    This post was deleted by s d r (June 17, 2024 at 10:01 AM).
  • Hier mal wieder etwas zu meiner technischen (hoffentlich Weiter-)Entwicklung:

    Wie ihr alle bestimmt auch schon häufiger gedacht habt, ist der Motorraum meines Lotus Europa S2 sehr stark modifiziert und das teilweise auch ziemlich wild. Vor allem der von einem Vorbesitzer selbst geschweißte Fächerkrümmer ist optisch ein Desaster, funktioniert aber recht gut.

    Ich habe in den letzten Jahren schon einige Anstrengungen unternommen, den Kabelsalat etwas aufzuräumen und neben der Funktion auch die Optik nicht zu vergessen. Leider sind meine Ressorcen begrenzt und an vielen Stellen hab ich deswegen nicht die Kapazität, um funktionsfähige Komponenten derart umzugestalten, dass die Optik aufgewertet wird. Die Ressourcen Zeit und vor allem Geld wurden meist von Problemen gebunden, die aus dem Fahrzeug immer wieder ein Stehzeug machten.

    Jetzt kommt für mich ein optisch sehr großer Fortschritt, nämlich ein neuer Auspuff. Dazu habe ich von Lotus Supplies (ehem. Banks) aus England einen Fächerkrümmer geordert, der schon seit vielen Jahren in seiner Form erprobt ist und laut diversen Erfahrungsberichten für den sportlichen Straßenbetrieb sehr gut funktioniert. Vereinzelt habe ich sogar Rennwagen mit diesem Auspuff gesehen.

    Um einen Krümmer beim Experten speziell anfertigen zu lassen, reicht in diesem Jahr das Budget nicht mehr, deswegen muss vorerst diese günstige Alternative genügen. Da ich aber glücklicherweise in einem Maschinenbaubetrieb als Projektingenieur und Technischer Leiter tätig bin, habe ich sehr einfachen Zugang zu Edelstahlrohr und einem hervorragenden WIG-Schweißer. An dieser Stelle wird es nun interessant.

    Der neue Krümmer ist von seiner Formgebung aus meiner Sicht eine sehr gute Basis. Die Primärrohre haben exakt dieselbe Länge und der 4-1-Sammler ist sehr gut gearbeitet. Vier Ø42 mm Primärrohre münden in ein Ø48 mm Rohr und an dieser Stelle habe ich ein paar Sorgen. Für einen Rennmotor mit sehr großen Ventilen und Peak-Leistung bei ca. 7000 Umdrehungen kommt mir der Durchmesser des Sammlers ziemlich klein vor. Der Querschnitt des einzelnen Rohres ist gerade einmal 33 % größer als der jedes Primärrohres. In der Literatur ist 30% die absolute Untergrenze, die ich je mal irgendwo gelesen habe und da ging es um 2-1-Sammler, wenn ich das richtig im Kopf habe. Also habe ich mit meinem Motor-Tuner Renault Schäfer in der Eifel telefoniert. Er sagte, dass ein 48er-Rohr die absolute Untergrenze sein würde, die sie je nach Endtopf verwenden. Bei den Alpine 1800 und 2000 cm³-Motoren verwenden sie hauptsächlich Ø55 und Ø63,5 mm, u.a. abhängig von der gewünschten Lautstärke. Für einen 1600 cm³ Rennmotor würde es Sinn machen, den Querschnitt des einzelnen Rohres zumindest auf Ø55 mm zu vergrößern. Alle Durchmesser beziehen sich auf das Außenmaß bei Wandstärke 1,5 mm.

    Zusätzlich ist der Anschlussflansch des Krümmers für die Form meiner Auslasskanäle nicht passend. Ausfräsen habe ich bereits versucht, aber leider gibt der schmale originale Flansch nicht genug Material her. Deshalb muss ich diesen abtrennen und durch einen Flansch mit eher rautenförmigen Kanälen ersetzen. Ein lasergeschnittener Flansch ist über die Firma recht einfach zu beschaffen. Meine Hoffnung ist, dass ich damit das beste aus beiden Welten habe: Gute Performance zu einem günstigen Preis. Im Gewicht allein ist der neue Krümmer bereits 6 kg gegenüber dem alten Trumm im Vorteil. Wenn er leistungsmäßig zumindest keinen Rückschritt bedeutet, bin ich happy. Ein paar PS mehr wären natürlich umso toller. Nach meiner Recherche könnten die etwas kürzeren Primärrohre ggf. ein wenig mehr Peak-Leistung bedeuten oder das Maximum der Leistungskurve ein wenig in den höheren Drehzahlbereich verschieben. Im Bestfall würde ich den neuen und den alten Auspuff vor dem nächsten Rennen auf dem Rollenprüfstand vergleichen. Das wird zeitlich aber sehr eng.

    Bisher hat mich der Auspuff inkl. Zoll ca. 770 € gekostet. Wenn alles umgearbeitet ist, sind es wahrscheinlich knapp 1000. Im Gegensatz zu einer Spezialanfertigung sind das wohl Peanuts.

  • Hallo Kremer,

    Krümmer und Auspuff ist ja so eine Sache für sich und oft ist zu groß auch kontraproduktiv. Nimmt doch einmal Kontakt zu unserem Forumsmitglied DrLiichtbaukarrh auf, der kann Dir eventuell bei der Berechnung helfen.

    Effe

    Carpe Diem - Nutze den Tag. Außer er ist Scheiße, dann nimm einen anderen. Und immer dran denken, einer von uns beiden ist klüger als Du :/

  • Ich habe ja ein Simposium mit einem Motorenbauer organisiert.

    Der hat gemeint dass man Auspuffleitung mit so Steckverbindungen austüftelt.

    Dies soll auch so bei : Gerent Rennsporttechnik gemacht werden.

    So bitte hier nicht wieder drauf reagieren, da es ja zuerst mal einen "Standard Auspuff" wird.

  • Ich hab letztes Jahr bei Gerent vorgesprochen, weil ich gehört habe, dass die Gerent-Motoren regelmäßig die besten auf dem Prüfstand sind. Der Chef hat extrem viel Ahnung und zieht alle Register. Dort werden keine Kolben oder Pleuel von der Stange verwendet. Wössner oder ähnliches ist für ihn mehr oder weniger Schrott. Alles wird spezialangefertigt. Es werden auch extra Auspuffkrümmer nur für den Prüfstand gebaut. Ich bin sicher, dass ich dort einen Top-Auspuff bekommen würde.

    Als er meine Renault-Rennsport-Komponenten vorgelegt bekam, hat er relativ unverblümt gesagt, dass man im Grunde nichts davon für einen High-End-Motor brauchen könnte (Pleuel zu kurz, Kolben zu hoch etc.). So gern ich dort meinen Motor hätte machen lassen, leider nicht mein Budget. Deswegen musste ich zum Renault-Tuner gehen. Der muss nicht erst alle Formen von Kanälen und Brennraum neu ermitteln und verwendet Rennsportteile von der Stange. Aber der fertige Motor kostet hinterher nur ein Drittel und leistet vermutlich 90 oder 95 Prozent der Gerent-PS. Es ist wie überall: Die letzten paar Prozentpunkte sind leider die teuersten. Und unter 100 % tut Gerent es nicht.

  • Im Rennsport-Budget für 2024 ist leider kein Platz mehr für ein kostspieliges Upgrade. Allerdings ist mein Budget auch nicht repräsentativ. In der Hobby-Oldtimer-Rennserie BELCAR Historic Cup bin ich der allerkleinste Fisch. Ein erschreckend großer Teil der Konkurrenz kommt bereits mit Sattelschleppern und bezahlten Mechanikern zum Rennen. Ich komme mit einem geliehenen offenen Autotransport-Anhänger, der Werkzeugwagen steht im VW-T5-Bus eines Freundes und den Wohnwagen desselben Freundes zieht mein alter 5er BMW.

    Vielleicht hat sich schon einmal jemand hier gefragt, was Low-Level-Motorsport so ungefähr kostet. Für alle, die es interessiert, folgt hier mal eine Übersicht über die Kosten meiner diesjährigen Saison:

    - 320 € Neuer Helm mit FIA-Homologation (günstigstes Modell im Internet)

    - 9.000 € Motor bei Renault Schäfer Tuning bauen lassen (viele Teile 2023 gekauft, sonst wäre es teurer gewesen)

    - 500 € Kontrolle auf dem Prüfstand

    - 500 € CNC-gefertigte Nockenwellen-Riemenscheibe aus England (inkl Zoll)

    - 50 € Rundmaterial für Riemenscheibe Lichtmaschine

    - 300 € CNC-gefertigter Alu-Halter für Lichtmaschine

    - 6.200 € Neues Differential Spezialanfertigung

    - 150 € Einmessen und Montage des Differntials im Getriebe

    - 550 € Nachmittag Testen in Zolder zum Einfahren des Motors und Funktionprüfung

    - 150 € Neue Kupplung

    - 100 € Neuer Anlasser Mercedes 190er inkl Alu-Adapterplatte

    - 1000 € Neuer Auspuff auf Basis des Banks-Krümmers

    - 300 € GPS-Laptimer

    - 1100 € Satz Pirelli Semislicks

    - 320 € Satz Bremsbeläge Ferodo DS 3000

    - 3850 € Startgeld für die fünf Rennveranstaltungen der Saison

    - 350 € Öl 10W-60 für die ganze Saison

    - 60 € Bremsflüssigkeit für die Saison

    - 700 € Rennbenzin für die Saison

    - 750 € Benzin Zugfahrzeug für die Saison

    - 1200 € Kleinteile für Wartungen zwischen den Rennen wie Zündkerzen, Keilriemen, Dichtungen etc.

    ________________

    27.450 € ist die Summe der o.g. Posten. Die Aufzählung ist aus dem Kopf entstanden, vermutlich fehlen noch Dinge.

    Mit dieser Summe ist das vorher gesetzte Budget (20 - 25 k) eigentlich schon überschritten. Aber Kleinteile und Online-Bestellungen verschwimmen immer wieder mit dem alltäglichen Konsum. Motor und Getriebe allein haben in diesem Jahr zusammen knapp 16.000 € ausgemacht. Das war natürlich eine enorme Belastung, die man optimalerweise nicht jedes Jahr hat.

    Ich habe letztes Jahr extra nach einem Rennen mit dem Sparen begonnen, damit das überhaupt alles auf einmal klappt. Für ein normales Jahr hätte ich ein solches Budget bei meiner Finanzministerin mit Sicherheit nicht genehmigt bekommen, aber 2024 soll vorerst die letzte Saison vor dem Ernst des Lebens (Hauskauf, Heirat, Familienplanung etc.) sein. Deswegen genieße ich dieses Jahr ein wenig Narrenfreiheit. Normalerweise wäre mein Budget wohl eher bei 10.000 - 15.000 €. Also musste ich die Budgets von 2023 und 2024 bündeln, um dieses Jahr überhaupt fahren zu können. Bleibt nur noch Daumendrücken, dass nichts kaputt geht.:cc

  • Moin,


    wenn du erst anfängst nachzurechnen was der Quatsch kostet läßt der Spass ganz schnell nach...


    Guido

    ACHTUNG ! jetzt neue Signatur:
    elise mk2,mit rover Motor, bsc toelinks, fächerkrümmer, krawalltüte,teamdynamics felgen mit uraltsemis (kann ich selbst wechseln),hat noch rest tüff (in Anlehnung an andere total bescheuerte Signaturen....
    ACHTUNG ! Jetzt erweiterte Signatur wegen bescheuerter User :

    Teile meines Beitrages können ironische, sarkastische oder zynische Bemerkungen enthalten.
    Ich bin nicht verantwortlich für das was der Leser da hinein interpretiert !

  • Moin,


    wenn du erst anfängst nachzurechnen was der Quatsch kostet läßt der Spass ganz schnell nach...


    Guido

    Überhaupt nicht. Dafür gebe ich sehr gern Geld aus. Im Grunde ist das sogar meine Hauptmotivation, jeden Morgen gut gelaunt zur Arbeit zu gehen. Ganz anders sieht es da bei Ausgaben für die Wohnung oder den Alltag aus, da tut mir jeder Euro beinah physisch weh.

  • - 700 € Rennbenzin für die Saison

    Den Posten verstehe ich nicht ganz, gehen die Rennen nur 10 Minuten?

    Was für Sprit fahrt ihr denn? Und wie viel verbraucht das Auto pro Stunde?

    Ich frag nur so doof, denn allein 1 DTM Rennen kostet schon fast 500€ Benzin. Und ich meine wirklich das 1x1H Rennen, nicht das ganze Wochenende. ^^

  • Vielen Dank für die Übersicht. Ich finde es immer gut, wenn man offen die Zahlen sieht. Ich verstehe und teilweise teile ich auch guidos Gedankengang, aber am Ende muss es ja bezahlt werden, also warum nicht etwas Buch führen.

    Wenn man nun auch noch, wie ich, einen Mechaniker für all die Arbeiten bezahlen muss (Hin- und Herfahrerei, Terminfindung etc. eingerechnet) steht da ja wahrscheinlich nochmal 10-20k mehr auf der Uhr. Wahnsinn.

    Ich fahre ja nur Hobby-Trackday und das ist leider auch viel zu teuer. Wirst Du sowas eventuell in Zukunft machen, oder fehlt Dir da der "Kick" vom Kampf auf der Strecke?

    Und Danke für deine "Geschichte". Macht echt Spaß da mitzuelesen.

  • Den Posten verstehe ich nicht ganz, gehen die Rennen nur 10 Minuten?

    Was für Sprit fahrt ihr denn? Und wie viel verbraucht das Auto pro Stunde?

    Ich frag nur so doof, denn allein 1 DTM Rennen kostet schon fast 500€ Benzin. Und ich meine wirklich das 1x1H Rennen, nicht das ganze Wochenende. ^^

    Die Rennen gehen 30 Minuten, insgesamt sind es pro Wochenende meist nur 1,5 h Track Time. Bei fünf Veranstaltungen im Jahr macht das tatsächlich nur 7,5 h Fahrzeit an allen Rennwochenenden zusammen. Der einem Verbrauch liegt bei ca. 40 Litern pro Stunde. Für Aral Ultimate 102 habe ich zuletzt irgendwas zwischen 2,15 und 2,20 €/Liter bezahlt. In den 700 € ist also sogar noch ein bisschen Reserve enthalten.

    Vielen Dank für die Übersicht. Ich finde es immer gut, wenn man offen die Zahlen sieht. Ich verstehe und teilweise teile ich auch guidos Gedankengang, aber am Ende muss es ja bezahlt werden, also warum nicht etwas Buch führen.

    Wenn man nun auch noch, wie ich, einen Mechaniker für all die Arbeiten bezahlen muss (Hin- und Herfahrerei, Terminfindung etc. eingerechnet) steht da ja wahrscheinlich nochmal 10-20k mehr auf der Uhr. Wahnsinn.

    Ich fahre ja nur Hobby-Trackday und das ist leider auch viel zu teuer. Wirst Du sowas eventuell in Zukunft machen, oder fehlt Dir da der "Kick" vom Kampf auf der Strecke?

    Und Danke für deine "Geschichte". Macht echt Spaß da mitzuelesen.

    Danke für deine netten Worte. Ja, du hast Recht. Wenn ich nicht von Familienmitgliedern zu den Rennwochenenden begleitet würde und mir Anhänger, Wohnwagen und T5-Bus nicht kostenfrei ausleihen könnte, wäre die Liste nochmal länger. Das hilft enorm.

    Grundsätzlich kann ich mir auch vorstellen Trackdays zu fahren, aber nicht mit einem Straßenauto. Mich reizt es nicht, ein sportliches Auto auf der Straße zu fahren. Dort fahre ich lieber eine komfortable Sänfte. Deswegen werde ich wohl auch nie ein Auto für Trackdays haben. Und wenn man sowieso einen Rennwagen hat, kann man auch gleich Rennen fahren. Die Mehrkosten sind nicht so extrem. Es gibt ja auch noch RCN, Time Attack und ähnliches, falls ich irgendwann Sorge vor "Feindkontakt" haben sollte.

  • Es gibt auch Trackday Veranstalter, bei denen es eine Gruppe für nicht straßenzugelassene Autos, also Rennwagen gibt (z.B. der Pistenclub).Sowas kann man sehr gut für Einstellungsfahrten und Training nutzen.Dort werden natürlich keine Rennen gefahren.

    Wäre eine gute Ergänzung um außerhalb der Rennen das Auto etwas zu bewegen.

  • Die Rennen gehen 30 Minuten, insgesamt sind es pro Wochenende meist nur 1,5 h Track Time. Bei fünf Veranstaltungen im Jahr macht das tatsächlich nur 7,5 h Fahrzeit an allen Rennwochenenden zusammen. Der einem Verbrauch liegt bei ca. 40 Litern pro Stunde. Für Aral Ultimate 102 habe ich zuletzt irgendwas zwischen 2,15 und 2,20 €/Liter bezahlt. In den 700 € ist also sogar noch ein bisschen Reserve enthalten.

    Danke für deine netten Worte. Ja, du hast Recht. Wenn ich nicht von Familienmitgliedern zu den Rennwochenenden begleitet würde und mir Anhänger, Wohnwagen und T5-Bus nicht kostenfrei ausleihen könnte, wäre die Liste nochmal länger. Das hilft enorm.

    Grundsätzlich kann ich mir auch vorstellen Trackdays zu fahren, aber nicht mit einem Straßenauto. Mich reizt es nicht, ein sportliches Auto auf der Straße zu fahren. Dort fahre ich lieber eine komfortable Sänfte. Deswegen werde ich wohl auch nie ein Auto für Trackdays haben. Und wenn man sowieso einen Rennwagen hat, kann man auch gleich Rennen fahren. Die Mehrkosten sind nicht so extrem. Es gibt ja auch noch RCN, Time Attack und ähnliches, falls ich irgendwann Sorge vor "Feindkontakt" haben sollte.

    Ich denke, dass Felix hier von echtem Rennbenzin redet. Das bekommst Du an keiner Tankstelle. Da kostet der Liter um die 5€

    Carpe Diem - Nutze den Tag. Außer er ist Scheiße, dann nimm einen anderen. Und immer dran denken, einer von uns beiden ist klüger als Du :/