Posts by Spurstange

    Du möchtest die originalen Aufkleber runter nehmen nur um das Autos zu versiegeln? Ok, jeder so wie er mag.


    Jedenfalls is es gar nicht so einfach die korrekten Aufkleber zu bekommen. Wegen der Neulackierung meiner Exige brauchte ich auch einen Satz, bei Lotus selbst gabe es aber nicht alle. Die Reproduktionen waren zum Teil gruselig schlecht, die besten kamen von Tiatnium Dan aus dem Seloc (divinehandcraft.co.uk). Nach einigen Emails und Diskussionen mit ihm stimmte dann irgendwann auch der leicht konische I-Punkt aus 'Exige' :)


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    Ein schöner und historisch relevanter 47 mit jeder Menge Rennsport-Vergangenheit.


    Obwohl der 47 ein reinrassiger Prototyp-Rennsportwagen der 60er ist, sind die Preise gemessen daran immer noch gering. An dem 47 im Link oben steht zwar kein Preis dran, aber die letzten Preise die ich so gesehen habe, lagen immer so zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Klar, ein Haufen Geld, aber gemessen an den Preisen der zeitgenössischen Konkurrenz eher ein Witz. Der gut vergleichbare Porsche 904/906 liegt so zwischen 1 und 2 Millionen Euro. Für den Preis des ca. 50 mal gebauten 47 bekommt man anderswo dann evtl. einen Großserien-Porsche 911T oder eine Alpine 110S.


    Lotus ist irgendwie immer schon ein Mauerblümchen gewesen und ist es auch heute noch. Mir gefällt's, aber verstehen tue ich es nicht.



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    März 1967: ein ganz früher Lotus Europa vor dem neuen Lotus Werk in Hethel


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    Im Frühjahr 1967 gehen die in Australien lebenden Windsors auf große Europa-Tour. Ihren 15 jährigen Sohn Peter nehmen sie mit auf die Reise. Der spätere Motorsport- und Formel-1-Journalist ist schon damals stark Motorsport begeistert. So stehen neben Akropolis und dem Louvre auch Brands Hatch und die neue Lotus Fabrik auf dem Reiseplan. Ausgesttatet mit einer Empfehlung eines australischen Pfarrers, dessen Bruder bei Lotus als Key-Account Manager arbeitet, geht es zur Visite nach Hethel.


    Bei diesem Besuch fotografiert der Junge einen der ersten Lotus Europa S1, der zu einer Testfahrt bereit steht. Im Hintergrund ist seine Mutter und der Bruder des Pfarrers zu sehen. Auf weiteren Bildern ist das ultra moderne Lotus Werk im Sixties Style zu sehen, mitten im Norfolker Nirgendwo.


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    Gefunden habe ich die Geschichte hier: https://peterwindsor.com/2013/11/08/the-elan/

    (Alle Bilder Copyright by Peter Windsor)

    Galvanize von den Chemical Brothers, live in Esch sur Alzette ...


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    Der Achsträger sieht nach Stahl aus und ist damit bestimmt solider als der butterweiche Europa Achsträger aus Alu.

    Welchen Innendurchmesser hat das innere Kugelager, 30 oder 31mm?

    Harry tested den Yaris GR. Wie immer bei Harry, ein Genuß:

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    Ok, dann haben die das bei Ginetta offensichtlich besser gelöst als bei Lotus. Das soll ja möglich sein.

    Der Motor ist ja wirklich federleicht. Und wie sich das gehört erst mal direkt gewogen, wenn er schon mal draußen ist :thumbup:

    Interessant ist nur die Lagerung der Stub-Axle, der Rest der Hinterachse ist für diese Frage egal. Wie sieht denn der Achsträger bei Deiner Ginetta aus?

    Welchen Innendurchmesser hat das innere Kugellager? Gibt es Distanzhülsen zwischen den beiden Lagern?


    Die linke Seite ist übrigens deutlich häufiger von Defekten betroffen. Durch das Rechtsgewinde löst sich auf dieser Seite die Mutter schneller und die Vorspannung in der Konstruktion geht flöten.

    Nichts für ungut aber die Einsteiger-Threads verlaufen eigentlich immer ähnlich. Die schlimmsten Bastelkisten üben offensichtlich eine magische Anziehungskraft auf den Lotus-Neuling aus. Und an statt sich für das zur Verfügung stehende Budget eine gute bis sehr gute Elise/Exige in der passenden Preisklasse zu kaufen, muss es dann doch unbedingt die schlechteste Kiste aus der Preisklasse darüber sein. Und von umgebauten Autos würde ich einem Einsteiger generell abraten.


    Für die 25 k€ könntest Du Dir eine sehr schöne linksgelenkte Rover Elise S1 bzw. frühe S2 kaufen. Aufpassen muss man natürlich trotzdem noch, also am besten jemand mitnehmen, der sich auskennt.

    Die Angst ist leider berechtigt. Die Imp Achse war nicht nur bei Lotus populär. Sie wurde auch bei einigen Formel Ford 1600 Rennern eingebaut und ist dort auch für Probleme bekannt. Unter diesem Link findest Du eine verbesserte Version (linke Seite hat ein Linksgewinde, 580 GBP netto):
    http://pamotorsport.com/for_sa…category_id=19&Itemid=109


    Die Probleme beim Europa hängen aber auch mit der übrigen Konstruktion des Achsträgers zusammen: Schiebesitze von Rillenkugellagern im weichen Aluträger, nicht gehärtete Distanzhülsen, etc. Keine Ahnung wie diese Details bei Deiner Ginetta aussehen.


    Bei meinem ersten Europa ist mir tatsächlich einmal beim Lösen der Achsmutter das Gewinde einfach abgefallen, zusammen mit der Mutter. Shocking! Da war ich wirklich froh, dass das in der Garage passiert ist und nicht unterwegs.


    Ich habe wegen dieser Frage auch mit Richard Winter von Banks in UK telefoniert, er ist der Europa Spezialist schlechthin. Er meinte, dass er bei Kunden-Fahrzeugen generell neue Stub-Axles und Hubs einbaut. Man könne aber die alten Teile auch weiter verwenden, wenn sie zu 100% in Ordnung sind. Im Zweifel lieber tauschen.


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    Dank des Lockdowns bekommt der Europa noch mal ein bisschen Aufmerksamkeit. Derzeit kümmere mich um die Hinterachse. Die ist beim Europa ein ganz heikler Punkt. Chapman hat mit Hilfe der Achswelle vom Hillman Imp (ein Kleinwagen mit ca. 40 PS) eine Lotus-typische Konstruktion geschaffen: d.h. sie ist zwar leicht, aber vor allen Dingen billig. Die geschätzte Lebensdauer dürfte bei ca. 10 bis 20.000 km liegen. Bereits kleine Fehler in der Wartung führen zu einem nennenswerten Spiel in der Aufhängung und, verbunden mit dem mittelmotortypischen geringen Trägheitsmoment, zu einem abenteuerlichen Geradeauslauf. Wenn man mit der nicht 100% korrekten Hinterachse eine Zeit lang fährt, kann es passieren, dass das Gewinde an der Achsmutter abreißt. Die Folge ist der Verlust eines Hinterrades =O


    Ich habe mit meinem Wagen Glück, da der letzte Mechaniker offensichtlich wusste was er tat. So hat er z.B. die Verzahnung zwischen Achswelle und Nabe mit dem vorgeschriebenen Loctite-Zeugs behandelt, damit kein Spiel entsteht. Nur leider saß die Nabe nach 40 Jahren derart fest auf der Welle, dass mir selbst ein solider Kukko-Zweiarmabzieher um die Ohren geflogen ist. Abhilfe schaffte dann der von einem lieben Lotus Kollegen geliehene hydraulische Nabenabzieher (Danke Sven :)).


    Insgesamt sind die Teile der Achse in einem guten Zustand. Nur ein Lagersitz hat sich in den weichen Aluträger gearbeitet. Bei meinem letzten Europa waren es alle vier.


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    Ich habe die Teile von Dan aus dem Seloc an meiner Exige montiert. Super Qualität und funktionieren einwandfrei.


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    Seit Anfang des Jahres ist Großbrittannien ja endgültig aus der EU raus. Es gibt wohl ein Zollabkommen, darüber hinaus ist aber UK jetzt ein Drittstaat wie die meisten anderen Länder auch.


    Ich bin mir über die Auswirkungen für uns Lotusfahrer nicht zu 100% sicher. Deswegen führe ich die hier mal meine Überlegungen als Diskussionsansatz auf:


    1. Für Lotus Neuwagenkäufer wird sich kaum was ändern. Ein COC sollte es nach wie vor geben. Zoll gibt es keinen. Die deutsche Mehrwertsteuer wird wie bisher erhoben.


    2. Beim Kauf neuer Ersatzteile in England (z.B bei EliseParts) wird sich schon etwas mehr ändern. Die UK VAT von 20% muss nicht mehr bezahlt werden, dafür kommt die Einfuhrumsatzsteuer drauf (Höhe wie MwSt: 19%). Das hält sich also ungefähr die Waage. Gravierender wird vermutlich sein, dass nun jede Lieferung zollrechtlich abgewickelt werden muss. Das wird zu erheblich längeren Lieferzeit führen und man muss dann noch die Einfuhrumsatzsteuer bei z.B. DHL bezahlen. Falls die Papiere vom Versender nicht korrekt ausgefüllt wurden, darf man vermutlich zum zuständigen Zollamt fahren und das Ding dort persönlich abholen und bezahlen. Das habe ich so schon bei Lieferungen aus den USA gehabt.


    3. Beim Kauf gebrauchter Ersatzteile, auch von Privat (z.B. Ebay UK) wird vermutlich jetzt immer zusätzlich die Einfuhrumsatzsteuer fällig. D.h. das Teil wird um 19% teurer und kann ebenfalls eine lange Reise durch den deutschen Zoll erleben :-(


    4. Ganz schlecht sieht es aus meiner Sicht für den Gebrauchtwagenkauf aus UK aus. Hier gilt vermutlich ebenfalls die Pflicht zur Einfuhrumsatzsteuer. D.h. all die schönen Elisen und Exige bei z.B. Will Blackham werden auf eine Schlag um 19% teurer.


    Was meint Ihr, kann das so stimmen? Hat evtl. schon jemand Erfahrungen seit dem 1.1.2021 gesammelt?

    Die Dame rechts ist auch nicht ganz unbekannt - jedenfalls bei den unter 6- (UK-Teletubbies) und über 60-Jährigen (Quadrophenia) 8)

    Stimmt. Der Kanal von Toyah Willcox und ihrem Mann Rober Fripp (King Crimson) ist absolut sehenswert. Skurril und liebenswert. Very British.

    Wer genau hinsieht, kann am linken Bildrand einen bekannten Musiker entdecken:

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    The Wallace Collection mit 'Daydream'. Belgische Fönfrisuren machen Schlagermusik in den 60ern. Ich bin jetzt soweit.


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    Die Belgier haben eine lange Tradition im Comic-Bereich. Seit den 30er Jahren gibt es dort ein wöchentlich erscheinendes Comic-Magazin, das 'Journal de Spirou' für den französischsprachigen Raum. In regelmäßigen Abständen wurden dort immer wieder interessante Autos vorgestellt, so auch in der Ausgabe 1550 vom 28.12.1967 der Lotus Europa S1. Wenn man den Text liest, erahnt man, wie radikal Verschieden der Europa vom Rest der Autos war. Das gilt ja zum Teil bis heute.


    Ich habe eine kurze Passage übersetzt, so bekommt man eine Idee vom Inhalt:


    Wenn ein Zauberer die Zukunft in die Gegenwart holt ...


    Bei 150 km/h gleite ich lässig ('nonchalant') dahin, bewundere ein vollständig bestücktes Armaturenbrett im 'technical look' und all das während ich Slalom fahre zwischen ... alten Autos! Ja, das ist es genau. Der Lotus Europa, eine asketische und faszinierende Maschine aus der Zukunft, hat mich verstehen lassen, wie alt die aktuellen Fahrzeuge sind.


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    Schön, dass Du den Wagen hier vorstellst, sieht spitze aus:thumbup:

    Die Zusatzinstrumente sind sicher sinnvoll, die würde ich erst mal drin lassen.

    Zu dem zweiten Satz Felgen: das wird nicht einfach. Die Exige hat ganz andere Felgen als die Elise S1, sowohl Größe, als auch die Einpresstiefe passen nicht. Mir fallen nur noch die TMR Felgen aus Japan ein: geschmiedet, sehr leicht, sehr geil, sehr teuer.

    Die B-52s, einfach legendär. Hatten wir schon weiter vorn im Thread (#703, #738, ...), aber die kann man gar nicht oft genug erwähnen.

    Hier noch ein Live-Mitschnitt von 1985 in Rio, wo sich Cindy die Seele aus dem Leib 'bongod'. Ihr Bruder Ricky war auch noch dabei, der ist nur wenig später an Aids gestorben.


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    Die Resonanz ist größer als ich dachte, ist aber auch ein Hammer Auto :)

    Ich hatte ja eigentlich noch nicht vor eine richtige Anzeige zu erstellen, aber bevor jetzt noch mehr 'Mir auch' kommen, sind hier die wesentlichen Fakten:


    Exige S1, Baujahr 2001, 49.600 mls

    Motorsportsitze, VHPD,

    Chrome Orange (ist die original Farbe),

    der Wagen ist komplett restauriert und fährt sehr schön,

    46.000 €


    Bei weiteren Fragen könnt Ihr mir gerne eine Nachricht schicken bzw. eine Konversation starten.