Posts by skizzy

    Sitzt die Propagandamaschine nicht eher in der Autoindustrie, die uns seit Jahren klarzumachen versucht, dass es größer, fetter und schwerer sein muss? Weil sonst ja die Sicherheit gar nicht mehr zu gewährleisten sei? Sicherheit wovor? Doch wohl nur vor diesen überschweren Monstren.


    Wenn die Hersteller um ihre Umsätze fürchten, sollten sie es mal mit intelligenteren Ansätzen versuchen:

    Wie viele kleine, leichte Reisefahrzeuge gibt es? Wieviele Personen sitzen durchschnittlich in den Autos auf unseren Straßen? Sollen sie doch lieber das zweckoptimierte Zweitfahrzeug propagieren als den massigen "kann-alles-ausser-sparsam"-Boliden.

    Die Wärme beim Verbrennungsmotor gibts immer gratis.

    Das stimmt nur bedingt.

    Mein Mehr-oder-Weniger-Basis-Touran hat serienmäßig einen Diesel-Zuheizer (vergleichbar einer Standheizung), den ein Tiguan ggf. auch haben könnte. Unterhalb einer gewissen Starttemperatur bullert er beim Anlassen los, stinkt und qualmt (aus seinem eigenen Auspuff im Bereich des rechten, vorderen Radkastens). Das ist definitiv keine Gratis-Wärme...

    Mal drüber nachdenken: Die Batterie wird bei laufendem Motor permanent "in eingebautem Zustand" geladen.


    Wenn die Batterie gut voll ist, könnte das Trennen des Minuspols über Winter mit etwas Glück reichen. Bitte daran denken, das Auto auf keinen Fall über die ZV abzuschließen, sondern nur über die "manuellen" Schlösser in den Türen...


    Wenn man einen Pol eh trennen muss, kann man die Batterie auch gleich mitnehmen und zuhause in den Keller stellen. So aufwändig ist das nicht.

    Schon lange keine so schöne, unverbastelte Rover gesehen! Die rote Innenausstattung muss man mögen, aber sonst ein richtig toller Wagen. Die 60k sind Meilen?


    Viel Erfolg für den Verkauf!

    ... und dann fährt man die sackschweren Dinger immer spazieren?

    ... und dann stehen die ja auch noch im vollen Fahrtwind.

    Also ich könnte ja nicht mehr ruhig schlafen! 🤣

    Unter dem Tank ist doch dieses gelochte Scherblech - wenige Zentimeter oberhalb der Motor-Unterbodenverkleidung. Die Blöcke füllen genau den Abstand zwischen diesen beiden Blechen aus.

    Hebt man den Wagen bei montierten Blöcken mitsamt Bodenblech an, kann man zwar noch hinten im Bereich des Auspuff arbeiten, das Motor-Bodenblech aber nicht mehr entfernen. - Für mich Grund genug, auf diese Blöcke zu verzichten.

    Die normalen Muli-Layer-Dichtungen sind nicht schlecht, Problem ist halt, dass die Feuerringe sich bei den erhöhten Schraubenanzugsmomenten gern in den Kopf einarbeiten. Deshalb ist besonders wichtig, dass das separate Metall-Shim auf der richtigen Seite eingebaut wird.

    X-Parts war einem chinesischen Fälscher auf den Leim gegangen. Hatte die auch schon in der Hand - kannste direkt entsorgen.

    Meine hält prima, kommt offenbar darauf an, ob man Original oder Fälschung erhält... - Ich dachte, das Thema mit den Fälschungen wäre längst durch?


    Gibt es denn keine Möglichkeiten sie auseinanderhalten?

    Den Kohlefilter rauszuwerfen, heißt ohne Zulassung herumzufahren. Und Steuerbetrug ist es möglicherweise auch noch, weil man die Anforderungen der Schadstoffklasse nicht mehr erfüllt. Kann man machen, muss man aber nicht.


    Eigentlich schlagen sich in dem Behälter nur Benzindämpfe nieder, schmutzig ist da nix.

    Die Buchsen kommen auch schon mal "aus Versehen" raus, wenn man nicht aufpasst. Der Kleber hält nicht soo dolle.


    Ein Zehntel Überstand kommt mir jetzt aber sehr viel vor, müsste es nicht eher im Hundertstel-Bereich sein? Hab den Wert jetzt aber nicht im Kopf...


    Übrigens habe ich mal bei Kamax nach der Festigkeitsklasse ihrer Schrauben gefragt und nie Antwort erhalten. Später las ich irgendwo, dass die auch 10.9 sind. Ich denke, dass inzwischen wohl alle heute käuflichen Bolzen die jüngsten Spezifikationen erfüllen.

    Jetzt mach Dich doch nicht verrückt und probier die PIN doch erstmal aus. Und wenn's passt, spricht auch nichts dagegen, beide in einem Rutsch zu programmieren!

    Die "neueren" Schrauben sind 10.9 statt 9.8 - mag also durchaus sein, dass es genauso fest oder sogar noch fester ist, wenn die Bolzen sich weniger dehnen.

    Ich habe mich hier unter anderem im Forum angemeldet um etwas über den Kauf eines Lotus zu lernen. Stand jetzt gehe ich von der normalen Vorgehensweise aus wie man normal ein Auto kauft (Kein Unfall, keine Nachlackierung, Service gemacht,....) Gerne lasse ich mich von Dir etwas besseren belehren worauf es ankommt.

    Ok, hier ein paar kleine Hinweise:


    Kein Unfall - es kommt darauf an, was war: Chassisschäden sind ein No-Go, GFK-Schäden hingegen völlig irrelevant, sofern gut repariert. Das von Lotus verwendete Originalmaterial ist dermaßen katastrophal, dass jede Reparatur deutlich höherwertiger ist als das Ausgangsmaterial. Das trifft insbesondere auf den (teils nicht vorhandenen) Glasanteil an relevanten Positionen (z.B. stark gekrümmte Flächen an der Front) zu. Wichtig ist, Schäden sachlich zu beurteilen. - Dafür nimmt man zum Kauf jemanden mit, der selbst schon mal ein paar Jahre am Lotus geschraubt hat.


    Keine Nachlackierung - Ich würde ein sauber nachlackiertes Auto klar bevorzugen, weil es mir mehr Zeit bis zur nächsten fälligen Lackierung lässt. GFK-Autos bekommen eben Steinschläge. - Eine Folie verringert diese allenfalls, verschiebt die Neulackierung aber immerhin ein paar Jahre nach hinten. Ob das Folieren wirtschaftlich ist, sei dahingestellt. Eine neulackierte Front kostet etwa 1.500 € - was kostet die Folierung?


    Service gemacht - Speziell Liebhaberautos wie die Elise werden sehr oft von technikaffinen Enthusiasten gefahren - und gewartet. Hier in meiner Umgebung arbeiten beispielsweise überproportional viele Elise-Besitzer als Ingenieure in der Auto- oder Zulieferindustrie - sind gewissermaßen "vom Fach". Dieser Personenkreis steckt sehr viel Expertise und Liebe in die Wartung, entdeckt dabei auch andere Mängel - und beseitigt sie gleich (egal was es kostet). Werkstätten müssen wirtschaftlich arbeiten und machen genau das, womit Du sie beauftragst (und nicht mehr). Ich habe schon dermaßen viel Werkstattpfusch gesehen, dass ich persönlich möglichst nur noch selbst schraube - dafür führe ich ein detailliertes Wartungsprotokoll. Deshalb würde ich den Kauf von Privat auch nicht ausschließen - obwohl "der Private" keine Gebrauchtwagengarantie gibt. Ein Stempelfetischist würde bei mir allerdings nicht glücklich werden.


    - Aber worauf kommt es (mir) denn nun wirklich an?

    Die Elise ist ein Spaßauto. Sie muss nichts können, was mein Daily kann. Sie soll nur eins: Spaßmachen und mich wieselflink durch die Kurven tragen. Deshalb helfe ich meinen Auto, mir das auch zu ermöglichen. In erster Linie gehört das Weglassen von Gewicht dazu. Eine Klimaanlage mag in meinem Familienauto (oder in einer Exige) unverzichtbar sein, aber im Cabrio? Wenn es zu kalt oder zu heiß ist, bleibt die Karre eben in der Garage - die Freiheit nehm' ich mir. Und im Urlaub schwitze ich notfalls mal einen Tag - davon stirbt man nicht. Dafür wiegt mein Auto aber an allen anderen (normalen) Tagen eben nur 750 kg und macht ultimativ Spaß. Bedenke auch, dass die ganze Verspoilerung einer Cup zwar top aussieht, Dir aber in den Bergen nicht hilft, wenn Du mit 30 um die Spitzkehren eierst... Das ist dann eher für's Ego und das Auge. Mach Dir also Gedanken, was Du mit dem Auto vorhast! Für den Urlaub wäre eine alte Rover-S2 beispielsweise deutlich besser als jede Toyota - weil sie locker 50% mehr Kofferraum hat! Nach meiner Einschätzung dürfte aber eine "normale" 220 Sport mit etwas Chi-Chi für Dich gar nicht so falsch sein - ich meine mich zu erinnern, dass Vinki mal einen schönen Vergleich mit der Cup 250 herausgearbeitet hat.


    Der Hinweis zum Evora den Du bekommen hast, ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen, denn Dein Lastenheft liest sich eher wie der Wunsch nach einem Elfer oder komfortablen GT.

    Unfall- und nachlackierte Autos sind oft besser als neu, weil dann - in vielen Fällen - schon mal jemand mit Ahnung die Werksfehler beseitigt hat.


    Dein Vorgehen provoziert übrigens den maximal möglichen Wertverlust: Augenscheinlich mängelfrei kaufen, die unvermeidlichen Macken selbst verursachen und dann später an einen Käufer wie Dich verkaufen, der Dir jeden Kratzer vorrechnet.


    Mein Tipp: Wirf alle optischen Vorstellungen über Bord, Kauf irgendeine alte Möhre für 25k und probier es erstmal aus. Das große Geld kannst du dann später immer noch versenken - nachdem Du Deinen Erstversuch verlustfrei weitergegeben hast. Vielleicht hast Du bis dahin gelernt, auf was es alles NICHT ankommt.

    Die einzigen Elisen mit Wertverlust sind die (fast) Neuen. Meine ist knapp 20 Jahre alt und gewinnt eher.


    Interessant, dass die Werte, auf die es bei einer Elise tatsächlich ankommt, für Dich offenbar weniger wichtig sind.


    Du gehst vor, als würdest Du einen BMW anschaffen - keine gute Idee.