Die Bombe tickt, der Klimawandel kommt schneller als wir alle glauben...

  • hab ja nur so einen saubeutel hybriden, weil der elon mit seinem model 3 nicht in die gänge kam...


    aber nach 3 jahren und 50tsd km steht für mich fest, ich kauf keinen verbrenner mehr als daily.


    - laden in der garage über bodenplatte ist saubequem und schnell genug. die ladezeiten werden immer besser.

    - creature comforts im e-betrieb, die laufruhe, die stille im innenraum sind dem hektischen innenstadtverkehr ein gutes gegenmittel

    - klimatisierung im stand und nach abfahrtsplänen oder auch per handy sind genial sommer wie winter

    - beschleunigung aus dem stand 8o

    - kraftstoffverbrauch gegenüber dem vergleichbaren benziner oder diesel deutlich geringer (inkl. strom nahezu ausgeglichen)

    - der strom ist zzt 100% ökostrom, wird in zukunft selbst generiert und mittels wasserstoff ausreichend gespeichert


    nichts davon kann ein verbrenner besser.


    ps. ausserdem steuerfrei ^^

  • geringeren Servicebedarf

    ist das eigentlich fakt?

    ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass da auch nur ein hersteller nen deutlich günstigeren service als beim verbrenner anbietet


    nichts davon kann ein verbrenner besser.

    benzinverbrauch bei nur langstrecke auf der autobahn wird höher sein als beim reinen verbrenner.

    wenn e-turbos zum boosten kommen, dann wird der unterschied noch größer.

    fraglich ist nur, ob e-turbos mit 48V boardnetz jemals ohne hybriden antriebsstrang auftauchen werden


    trotzdem bin ich voll bei dir, ein hybrid sollte schon längst standard sein, schmälert aber leider das einkommen des ölmultis

  • hast du eigentlich das gleiche Video gesehen, wie ich? mal auf die Schnelle:

    -fast lautloser Antrieb, bei Transportern im innerstätdischen ein riesen Thema

    -sie müssen nicht mehr tanken fahren, sonder laden während der Ruhepausen, z.B Abends im Depot

    -Strom ist preiswerter als Treibstoff

    -der geringe Baraum des Antriebkonzeptes erlaubt es, dass das gesamte Fahrzeug konzeptionell für den Einsatz optimiert werden kann (mehr ladekapazität und Ladevolume, Ein-und Ausstieg)

    -Beschleunigungsvermögen im Stopp and Go

    -keine Emissionen

    -geringere Wartungskosten

    ...

    und was wirklich erschreckend ist, diese Firma gibt es erst seit 2015 und sie sind schon soweit. Du kannst heute mit herkömmlichen Verbrennern keine Auto/Fahrzeug so schnell auf die Beine stellen. der Verbrenner Motor ist sehr teuer in der Herstellung, deshalb können kleinstanbieter hier nicht mit den Grossserienherstellern konkurrieren (siehe Lotus).

    vielleicht schafft es diese Firma ja nicht, aber es wird viel mehr an neuen Firmen (siehe auch China) geben, die sich hier versuchen werden und die etablierten Hersteller angehen. denn die Chancen sind da, wirklich Alternativen auf die Beine zu stellen. der Elektroantrieb ist halt relative simpel und es gibt ja bereits Systemlieferanten hierfür, nur mal als Beispiel; https://www.digitaltrends.com/cars/electric-crate-motor/

    ...


    der iPhone / Nokia Vergleich ist für mich eine schöne Analogie, was gerade die herkömmliche Autoindustrie umtreibt. sie wissen halt noch nicht so recht, wie sich sich positionieren müssen und ja, es werden einige auf der Strecke bleiben. ihr dürft nicht vergessen, dass die Automobilindustrie eh eine konsolidierende Industrie seit Jahrzenten ist und hauptsächlich durch Menge und nicht durch Innovation besteht. der beste Beweis ist doch, dass man heute gut und gerne noch mit Fahrzeugen, die 20 Jahre alt sind umherfahren kann, ohne viel zu vermissen im Vergleich mit dem aktuellen Angebot (siehe Elise :-))

  • Bei Tesla sind Inspektionen nicht mehr vorgesehen. Wozu auch, sind ja keine Verschleißteile mehr drin. Selbst die Bremsen müssen eher wegen Rost als wegen Verschleiß ausgetauscht werden. Scheibenwischer und Reifen kann man auch in Eigenregie tauschen. Wenn ich bedenke was mich der Verbrenner jedes Jahr an Inspektion kostet...;(

    Fraun finste an jeder Ecke, nen Lotus mußte suchn...

  • Schauen wir mal:

    - Tanken an der Tanke musst Du immer noch

    - Im Stop and go verkehr ist das Auto etwas leiser (wobei man ja in keinem anderen aktuellen Fahrzeuge dieser Klasse wirklich Gehörschutz braucht)

    - Eine Standheizung haben andere auch, auch per Handy. Standklima bin ich jetzt nicht auf den Stand, denke aber, dass das kein Alleinstellungsmerkmal sein wird

    - affenartige Beschleunigung. Sehr wichtig im Alltag.

    - Der Energieverbauch ist also quasi derselbe. Du hast nur den Vorteil deinen eigenen, saubereren Strom verbrauchen zu können.



    Das Ding ist also unterm Strich billiger und kann sonst nix besser - hab ich mir gedacht ;)

    "AYYY"

    -The Fonz-

  • Deine Aussage versteh' ich jetzt nicht. Ich habe doch geschrieben, dass das mit den Vorteilen bei anderen Anwendungen anders aussieht. Deshalb das Video. Ich find' das Ding genau den richtigen Ansatz.

    Im Video wird aber auch erwähnt, dass die Dinger nur verkauft werden, weil sie billiger sind.



    War vielleicht von mir nicht eindeutig formuliert.

    "AYYY"

    -The Fonz-

  • Bei Tesla sind Inspektionen nicht mehr vorgesehen. Wozu auch, sind ja keine Verschleißteile mehr drin. Selbst die Bremsen müssen eher wegen Rost als wegen Verschleiß ausgetauscht werden. Scheibenwischer und Reifen kann man auch in Eigenregie tauschen. Wenn ich bedenke was mich der Verbrenner jedes Jahr an Inspektion kostet...;(

    Ein paar Kleinigkeiten gibt es schon.


    https://www.tesla.com/de_DE/support/car-maintenance

    "AYYY"

    -The Fonz-

  • Gut, die typischen Verbrenner-Verschleißteile entfallen.

    Die Bremse hält sicher auch länger durch die verschleißfreie elektrische Bremsmöglichkeit.


    Aber alles andere? Fahrwerk, Innenraum-Filter, Klimaanlage, Radlager, Bremsflüssigkeit, Scharniere - das muss trotzdem geprüft und gepflegt bzw. getauscht werden. So riesengroß ist der Vorteil da jetzt nicht unbedingt würde ich sagen.

  • Bei Tesla sind Inspektionen nicht mehr vorgesehen. Wozu auch, sind ja keine Verschleißteile mehr drin. Selbst die Bremsen müssen eher wegen Rost als wegen Verschleiß ausgetauscht werden. Scheibenwischer und Reifen kann man auch in Eigenregie tauschen. Wenn ich bedenke was mich der Verbrenner jedes Jahr an Inspektion kostet...;(

    Kollege hat neulich für eine Inspektion mit Ölweches eines Fords Familienwagens 1200 Euro in der Vertragswerkstatt hingelegt


    die jährlichen oder zweijährlichen Inspektionen meiner Neufahrzeuge lag auch immer um die 1K Euro


    und bei der Elise läppert es sich auch. so grob überschlagen waren es auch um 500 im Jahr (Ölwechsel, Kerzenwechsel, Kühlmittel, Riemenwechsel und Bremsen) und das bei geringsten Fahrleistungen (km). einige wechseln hier ja Öl jährlich, obwohl sie gerade mal wenige tausende km im Jahr fahren.

  • Wow, tolle Beispiele, die sind sicherlicht auch repräsentativ und so im Detail absolut immer vergleichbar.


    Ich hab für die Inspektion an meinem Neufahrzeug 220€ bezahlt.


    So, und jetzt?

  • Die Möglichkeit durch Rekuperation zu Bremsen seh' ich übrigens tatsächlich als einen der wenigen wirklichen technischen Vorteile des Batterieautos. Die Ein-Pedal-Bedienung ist im Stadtverkehr sehr angenehm und dass man statt Hitze Strom beim Bremsen erzeugt ist sicher nicht von Nachteil.

    "AYYY"

    -The Fonz-

  • Meine 220€ waren beim Vertragshändler. Mit Ölwechsel und so. Jahreswartung halt.

    Bei meinem vorherigen Neuwagen waren es 280€ ca.

    Wenn man bei Ford 1200€ bezahlt hat, war das sicher nicht eine übliche "Jahreswartung".

  • Fahrwerk, Innenraum-Filter, Klimaanlage, Radlager, Bremsflüssigkeit, Scharniere - das muss trotzdem geprüft und gepflegt bzw. getauscht werden.

    Prüfen übernimmt der Tüv, Wechsel von Flüssigkeiten und Filtern kann dir der Wagen ja anzeigen und du fährst dann zur Werkstatt wenn Auto sagt Flüssigkeit gealtert oder Filter voll.


    Scharniere habe ich noch niemals mitbekommen, dass da auch nur wer dran denkt, geschweige denn prüft oder pflegt

  • du schaust halt nur auf deinen Standpunkt und nicht dahin, wo die Entwicklung hingeht. so funktioniert das aber nicht mit Innovation. du musst halt immer in gewisser Weise dir die Zukunft vorstellen und dann den ersten Schritt in diese Richtung machen. Zukunft kommt nicht, sie wird gemacht.


    der Hybrid ist ja auch energetisch betrachtet gehandicapt, hohes Gewicht durch Verbrenner, e-Motor und Batterie und nicht das Endziel, es verbindet halt die Vorteile beider Welten mit einigen Nachteilen (Gewicht und Bauraum)


    trotzdem hat er doch einige Vorteile aufgezählt, die du so nicht kriegst. ich z.B. könnte mit dem 5er Hybrid locker die 45km hin und zurück zum Arbeitsplatz elektrisch pendeln und müsste nie an der Tanke vorbei. Strom am Arbeitsplatz und daheim. Am Arbeitsplatz würde reichen und wird auch teilweise solar hergestellt

    die Standkühlung läuft elektrisch und war für mich auch ein wirkliches Argument für den 5er Hybrid ist im Vergleich mit den Alternativen


    und das hier die 'Affenbeschleunigung' negativ im Lotusforum rüberkommt, ist schon sehr befremdlich - ach ne, die Lotusse glänzen da ja traditionell eh nicht ;-)


    das tolle am Elektro ist doch, dass es immer einfach super beschleunigt, einfach indem du auf den Stempel trittst. ist doch optimal für Überholvorgänge und kürzeste Geschwindigkeitsanpassunge. kein Runterschalten unter Gejaule und abwarten bis die Lücke kommt.... für das tägliche Pendeln super.

  • Merkwürdig, bei meinen Autos wurden die Scharniere zumindest immer gereinigt und neu gefettet.


    Und was ändert es jetzt, ob das Auto dir anzeigt, ob der Innenraumfilter dicht ist, oder nicht? Getauscht werden muss er so oder so.


    Bei der Bremsflüssigkeit ist mir kein Fahrzeug bekannt, was einen Sensor verbaut hat, der dauerhaft den Wasseranteil misst und dann einen Wechsel anzeigt. Das muss auch extern gemacht werden.


    Und der TÜV prüft nur die sicherheitsrelevanten Teile. Dem TÜV ist es egal, ob du alle 5.000km neue Reifen brauchst. Wenn du Glück hast, weist er dich drauf hin, dass deine Reifen vielleicht merkwürdig abgefahren sind und das am Fahrwerk liegt. Bei einer Inspektion gehört das aber zum Standardumfang.

  • @tt elise ja Curevac.hat keinen Gewinn gemacht. Lesen hilft Curevac ist ein nicht kapitalmarktorientiertes Unternehmen....das ist dann steuertechnisch etwas anderes...
    Aber klar Du hast natürlich Recht!
    Wir fahren demnächst alle wieder wie früher mit den Legoautos herum und retten das Klima.

    So ich wünschen allen ein schönes Wochenende! Muss zwar hier noch etwas arbeiten, aber klinke mich jetzt aus und schaue mir am Wochenende mal so ein subventioniertes Teil an...

  • also das mit den scharnieren ist mir wie gesagt noch nie untergekommen, auch nicht beim bmw in der bmw niederlassung


    es muss ja unterschieden werden zwischen einer inspektion im wörtlichen sinne (also nur anschauen, nichts machen) und einem service (bei dem eben auch getauscht wird)


    wenn tesla alle bedarfe an inspektion auf den tüv abwälzen kann und der rest vom fahrzeug vorgegeben wird (und da reicht übrigens auch einfach ne anzeige, dass die bremsflüssugkeit alle 2 jahre neu muss und der filter könnte z.b. nen druckdifferenzsensor kriegen, welchen er vermutlich im model S mit dieser biohazard filterung eh hat) ists doch fein für sie.


    wenns irgendwo klappert fährst du ja auch selbstständig in die werkstatt , das gilt beim tesla genau so (stichwort radlager oder fahrwerk total daneben)




    mal ganz davon ab wird tesla vermutlich diese service sachen nicht groß anpreisen, weil das netzwerk von denen ja anscheinend ne vollkatastrophe, vor allem bei der ersatzteilbeschaffung sein soll.




    ich warte nur drauf, dass die in 5 jahren ne software patchen die dann deinen alten tesla um 50 km/h langsamer macht um angeblich den akku zu schützen...

  • es gab auch kein Markt für das iPhone


    oder siehe Nokia


    oder - wieso glaubst du, dass man die Zukunft vorhersehen kann?

    Du verdrehst da was, ich hab nicht gesagt das es kein Markt gibt !


    Sondern das es sich bis jetzt nicht rechnet diesen Markt zu bedienen.


    Es gibt auch bestimmt ein Markt für Wasserstoffautos, MB hatte da auch vor gut 8 Jahren ein Kleinserie der A-Klasse mit dem Antrieb, hat sich aber nicht gerechnet. Ich hatte mal so ein Ding für 1 Tag zum fahren, war schon Klasse, gab zu der Zeit aber nur 2 Tankstelle in Berlin.

  • ich warte nur drauf, dass die in 5 jahren ne software patchen die dann deinen alten tesla um 50 km/h langsamer macht um angeblich den akku zu schützen...

    Da brauchst nicht zu warten, es gab schon die Situation in der Tesla bei einer Naturkatastrophe in den Staaten die Reichweite seiner Fahrzeuge um gut 50 Km erweiterte, aus der Zentrale heraus .

  • Du verdrehst da was, ich hab nicht gesagt das es kein Markt gibt !


    Sondern das es sich bis jetzt nicht rechnet diesen Markt zu bedienen.


    Es gibt auch bestimmt ein Markt für Wasserstoffautos, MB hatte da auch vor gut 8 Jahren ein Kleinserie der A-Klasse mit dem Antrieb, hat sich aber nicht gerechnet. Ich hatte mal so ein Ding für 1 Tag zum fahren, war schon Klasse, gab zu der Zeit aber nur 2 Tankstelle in Berlin.

    natürlich 'rechnet' es sich für die meisten Unternehmen, einen Markt anzugehen. wie glaubst du sonst, dass man die Geldgeber kriegt? das nennt sich übrigens auch Business Plan. es rechnet sich doch laut der Experten, auch hier im Forum nicht, auf Elektro zu setzen, weil es gibt keinen Markt


    komischerweise gibt es eine Reihe von Unternehmen, die da rein investieren (VW, BMW...) und sogar Staaten, die das fördern, also durchaus einen Markt sehen oder anpuschen.

    Meine 220€ waren beim Vertragshändler. Mit Ölwechsel und so. Jahreswartung halt.

    Bei meinem vorherigen Neuwagen waren es 280€ ca.

    Wenn man bei Ford 1200€ bezahlt hat, war das sicher nicht eine übliche "Jahreswartung".

    Ford, ne, da war auch ein Ölwechsel drin. die berechneten Kosten hätte hier keiner privat bezahlen wollen. aber so rechnet halt der Hersteller und das sind die Kosten, die du dann für ein solches Fahrzeug rechnen musst, wenn du in der 'Obhut' des Herstellers bleiben willst / musst. nochmal, der Vergleich mit Privat, gebraucht und freie Tankstellen zieht nicht beim Systemvergleich. Ich kann den Tesla ja auch in der freien warten lassen, wann es mir gefällt und auf Garantieansprüche, etc. verzichten. meiner aller ersten Autos habe ich nie gewartet, sondern nur repariert :-)


    bei den Fahrzeugen handelte es sich um A4, A5 und E-Klasse und es wurden auch Verschleissteile mitgerechnet, wie z.B. Öl, Kerzen, Riemen etc. es geht doch hier darum, was du beim Verbrenner zusätzlich machen musst, was es beim E-Motor nicht gibt.


    Ich kann dir jetzt keine Kosten für einen Tesla nennen, da fehlt mir die Erfahrung.

  • ?!? Ist doch hier schon tausendmal gesagt worden. Ich wiederhole es bestimmt nicht zum 1001 mal. Ein bisschen zurückblättern hilft.

    Genau ich mein das Auto .................... no comment



    -fast lautloser Antrieb, bei Transportern im innerstätdischen ein riesen Thema

    - Die einen mögen es leise andere mögen es laut


    -sie müssen nicht mehr tanken fahren, sonder laden während der Ruhepausen, z.B Abends im Depot

    - zumindest ist das Auto morgens immer voll. Ob man tanken fahren muss hängt von der Strecke ab und wenn ich eh tanken muss relativiert sich das.


    -Strom ist preiswerter als Treibstoff

    -ja aber auch nur weil wir den Treibstoff mit hohen Steuern belasten.


    -der geringe Baraum des Antriebkonzeptes erlaubt es, dass das gesamte Fahrzeug konzeptionell für den Einsatz optimiert werden kann (mehr ladekapazität und Ladevolume, Ein-und Ausstieg)

    -Relativiert sich durch das Gewicht der Batterie, dazu haben Elektro nicht die Traglastmöglichkeiten (Anhänger) wie ein vergleichbarer Verbrenner


    -Beschleunigungsvermögen im Stopp and Go

    -Sehr wichtig für ein Alltagsauto, mal ernsthaft wen juckt es ? Die Autos die dann Spaß machen, können sich die wenigsten leisten.


    -keine Emissionen

    -Stimmt so nicht die Emissionen sind nur umgelagert. Augenscheinlich keine Emissionen in der Herstellung und Energewinnung schon und über was irgendwann mal vielleicht sein wird reden wir nicht.


    -geringere Wartungskosten

    Vielleicht...


    Also ich sehe jetzt nichts wirklich was mich dazu bewegen könnte warum ich von einem Verbrenner zu einem Elektro wechseln sollte

  • Man sollte auch einen festen Charakter haben oder Sturkopf sein um den Verbrauch von 3 l/100 km zu erzielen. Leider nur mit viel Autobahn- oder Landstrassenfahrt. 90-100 km/h auf der Autobahn und auf der Landstrasse, wenn die Strassen ruhig sind, 70 km/h.


    90 Ps 3-Zylinderdiesel mit 90 Ps also mit 3,0 - 3,5 l /100 km. (einmal 90 Ps müssen wir hier bei Dalli Dalli abziehen)

    Das ist anscheinend besser als beim Prius 1 Hybrid.


    Das grosse Problem stellt die Elektronik dar, Reifendruckverlustlampe, Das Ausschalten der Start/Stop Automatik, und das Drücken des Kupplungpedals vor dem Starten. Beim Fabia I gabs den ganzen Mist nicht. Und die Hifi Anlage des Fabia III ist schrott. 300 eur mindestens investieren um den Wagen dann in 2 Jahren zu verkaufen und keinen Cent zurückzubekommen für den Invest.


    Wegen Tinnitus drehe ich die Anlage sowieso nicht auf aber leider, auch bei leiser Lautstärke, hör ich den miesen Klang raus.


    Muss das Umland noch ein paar Jahre erkunden bei extrem niedrigem Verbrauch und dann war's das mit dem Autofahren bei mir.


    MfG

    Trennschalter bitte nicht vergessen!:thumbup:

  • natürlich 'rechnet' es sich für die meisten Unternehmen, einen Markt anzugehen. wie glaubst du sonst, dass man die Geldgeber kriegt? das nennt sich übrigens auch Business Plan. es rechnet sich doch laut der Experten, auch hier im Forum nicht, auf Elektro zu setzen, weil es gibt keinen Markt


    komischerweise gibt es eine Reihe von Unternehmen, die da rein investieren (VW, BMW...) und sogar Staaten, die das fördern, also durchaus einen Markt sehen oder anpuschen.

    Mal so zu Elektromobilität von VW, Erfahrungen hat man da wohl schon lange vor Tesla gemacht.


    https://www.next-mobility.de/d…bilitaet-bei-vw-a-781421/


    Ja warum hat man da wohl nicht großartig investiert ?

    Hat sich wohl doch nicht zu der Zeit gelohnt, vielleicht ist jetzt die Akzeptanz und der Markt da, und so wird VW aus das Potential nutzen. Im dem Sinne hat in meinen Augen VW alles richtig gemacht.

  • Schauen wir mal:

    - Standklima bin ich jetzt nicht auf den Stand, denke aber, dass das kein Alleinstellungsmerkmal sein wird

    - Der Energieverbauch ist also quasi derselbe. Du hast nur den Vorteil deinen eigenen, saubereren Strom verbrauchen zu können.


    Das Ding ist also unterm Strich billiger und kann sonst nix besser - hab ich mir gedacht ;)


    "Standklima bin ich jetzt nicht auf den Stand, denke aber, dass das kein Alleinstellungsmerkmal sein wird"


    "Du hast nur den Vorteil deinen eigenen, saubereren Strom verbrauchen zu können."


    erm du bist dir nicht sicher, ob es ein vorteil ist, denkst aber eher nicht...

    du sieht einen vorteil, ignorierst das aber in der schlussfolgerung...


    kann man machen ^^

  • vielleicht reden wir an einander vorbei:


    -ich sage, du kannst du Zukunft nicht vorhersehen (ist nicht auf meinem Mist gewachsen, entspricht wundersamer meiner eigenen Erfahrung :-))

    -bei dir klingt es danach, dass es einen grossen Plan gibt, den VW langfristig verfolgt hat und das sie die Zukunft voraussagen könne (alles richtig machen). natürlich gibt es Pläne, beruhend auf einer Annahme (nicht Wissen), wie es in Zukunft aussehen kann, die VW verfolgt.


    Bei VW war der 'Elektroplan' nicht so ausgeprägt, ich denke, man kann klar sehen, wie häufig dieser Plan in deinem Link geändert und angepasst wurde:

    VW hat sich mit seinem wirklich grossen Plan, auf Diesel zu setzen durch den Dieselskandal in die Enge treiben lassen, haben damit indirekt den Dieselmarkt zerstört und haben damit lange kämpfen müssen. die Entscheidung für/wieder Diesel und Elektro ist im Konzern auch unterschiedlich debatiert und umgesetzt worden, siehe Audi, Porsche und VW. so viel zu einem Plan...


    Tesla hat sehr früh angefangen auf Batterien, einer eigenen SW Architektur und eigene Ladesäulen zu setzen und damit etwas begonnen, wo alle anderen es nicht weiter verfolgt haben. die haben wirklich im Grossen und Ganzen EINEN Plan gehabt (der natürlich auch geändert und angepasst wurde, denn wer kann schon die Zukunft vorhersagen). es lohnt sich wirklich den Link oben zu Tesla mal durchzulesen. Ein schönes Lehrbuch dafür, wie man eine gerade Logik für einen Business Plan aufbaut und offensichtlich soviel Gelder am Markt einsammelt, wie es die gesamte herkömmliche Autoindustrie nicht geschafft hat.