Posts by AlexB

    Natürlich muss man nicht zwingend eine Lüftungsanlage verbauen. Aber bei uns war ein Blower-Door test vorgeschrieben, d.h. die Hülle mußte möglichst luftdicht sein. Ich hatte Beispiele im Familienkreis die neu gebaut haben und dachten das mit Stoßlüften in den Griff zu kriegen. Haben sie nicht, die hatten eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und es hat geschimmelt. Da ich keine Lust habe mir ständig über unseren Lüftungstatus Gedanken und Fenster auf und zu machen zu müssen hab ich die Anlage verbaut. Energiesparen tut sie aber trotz Wärmetauscher nicht weil sie ja Strom verbraucht und man muß jedes Jahr diverse Filter tauschen. Das Wohnklima ist aber zuggebenermaßen sehr angenehm. Seitdem wir die haben merke ich vor allem im Winter wenn ich bei fremden Leuten reinkomme ziemlich schnell das die keine haben. Am auffälligstem ist es beim Duschen, es setzt sich kaum Feuchtigkeit auf Spiegel und Fliesen ab.


    Ich finde das fürchterlich, da sitzen die Leute in luftdicht verpackten Häusern und müssen eine extra Lüftung einbauen, um nicht zu verschimmeln (ersticken).

    Ja, ich finde diesbezüglich auch einiges ziemlich pervertiert aber ich versuche immer aus dem was eh nicht zu ändern ist das Beste zu machen.

    Ich stimme dir ja in vielem zu aber wenn du neu baust, dann MUSST du so bauen. Von der Be- und Entlüftungsanlage die ich verbauen mußte weil es sonst in dem überisoliertem luftdicht eingepacktem Kasten anfangen würde zu schimmeln wollen wir mal gar nicht reden. Die Auflagen für Neubauten sind absolut hirnverbrannt. Hab gesehen das es jetzt Fenster gibt mit genau definierten Lüftungsschlitzen weil man erkannt hat das es sonst Probleme mit Schimmel gibt. D.h. man schmeißt alte undichte Fenster u.U. staatlich gefördert raus um neue undichte Fenster einzubauen. Wenn man mich fragt, was soll ich an meinem altem Gebäude ändern dann antworte ich immer gar nix, sei froh das du nen altes Gebäude hast. Die Laster von STO haben hinten als Werbung immer draufstehen "Heizen ist teuer" am liebsten würd ich mit nem Edding immer drunterschreiben "Isolieren noch viel teurer"

    Wenn mir jemand erzählt das er sein Haus für 40.000€ isoliert hat und dadurch 600€ Heizkosten im Jahr spart dann lach ich mich immer tot und frage ihn ob er nen Dreisatz beherrscht.

    Naja, wenn man soviel Schnee wie wir jetzt hat (Schwarzwald) dann bringt sie über Wochen gar nix. Da muß man dann halt fünfe gerade sein lassen, oder tatsächlich den Heizstab einschalten. Solarthermie hätte ich auch nie verbaut wenn ich nicht gemußt hätte. Ich mußte weil Wärmepumpe damals noch nicht als regenerativ galt und ein Anteil regenerativ sein mußte. Meine Nachbarn mit ner Pelletheizung mußten das nicht!!! weil Holz ja nachwächst. Rußbelastung scheint bei solchen Überlegungen wohl kaum eine Rolle zu spielen. Im Sommer hat man so viel Wärme das man jeden Tag duschen, oder die Fußbodenheizung im Keller auf 30 Grad stellen muß damit sie nicht in den Schutzbetrieb übergeht und im Winter kommt nix weil Schnee drauf liegt. Von wartungsfrei kann auch nicht die Rede sein. Den Return of Invest werde ich auf jeden Fall zu Lebzeiten nicht erleben.

    Vorlauftemperatur ist bei mir nicht über 50°C.

    Meine Vorlauftemperatur liegt bei 30 Grad für Heizung. Nur für Warmwasser wird sie kurz auf 55 Grad angehoben. Da geht der Cop-wert dann aber in den Keller. Für Legionellenschutz muß man dann theoretisch den Heizstab bemühen was ich mir spare weil ich ja die Solarthermie auf dem Dach habe die regelmäßig über 60 grad aufheizt. Wie gesagt, das ist alles ziemlich kompliziert und teuer und mir wäre Gas lieber gewesen.

    AlexB: Wir müssen über dein Wärmepumpe reden. Will auch so ein Ding wenn meine Gasheizung die Grätsche macht.

    Wenn es in meiner Straße Gas gegeben hätte hätte ich ne Gasheizung genommen. Das mit der Wärmepumpe ist so teuer und aufwendig das sich das Überhaupt nicht rentiert. Die haben ein Neubaugebiet ohne Gasleitung erschlossen, gewartet bis alle Bauherren sich Pelet, Holz Wärmepumpe oder Ölheizung eingebaut haben und haben dann nachdem alle fertig mit bauen waren die nagelneue Straße wieder aufgerissen um ne Gasleitung und Glasfaser zu verlegen. :cursing:

    Noch ist es ja nicht so weit. Um die Pumpe von aussen abschalten zu können muss ja erstmal irgendeine Technik dafür vorhanden sein. die werden nicht von Haus zu Haus gehen und duch eine Servicekraft den Schalter drücken lassen...."

    Doch, ist es und das schon seit Jahrzehnten. Nennt sich Wärmepumpenstrom und ist dann günstiger. Bedingt dann aber einen zweiten Zähler mit Abschaltfunktion. Und die Miete macht das ganze dann wie gesagt unrentabel.

    Und ich glaube die, die am lautesten tönen haben keine Wärmepumpe und keine Ahnung. Es ist in der Tat so wie Uliv sagt. Das mit dem Wärmepumpenstrom ist ein uralter Hut den es schon lange vor der Elektromobilität gab. Auch meine Wärmepumpenheizung ist daher natürlich so ausgelegt das sie problemlos für eine gewisse Zeit vom Netz genommen werden kann. Bei mir hängt sie am normalen Netz und wird nicht abgeschaltet weil es dazu eines separaten Zählers bedarf und die Zählermiete teurer ist als die Ersparnis durch den vergünstigten Abschaltstrom. Nachbarn die das haben erzählen aber das die Abschaltung äußerst selten (gar nicht) erfolgt, weil die Netze offensichtlich nicht so überlastet sind wie hier oft postuliert wird.

    PV Equipment (Module/Wechselrichter) von PV Handelsplattform PVXchance (Solar Großhandel Photovoltaik Shop | pvXchange.com mit Gewerbeschein zum Großhandelspreis)

    Der Geschäftsführer (Martin Schachinger) ist mein Schwager. Wir können ja ne Forumssammelbestellung machen :D

    Zufall und tatsächlich kein Scherz aber ja, von da wird dann natürlich auch meine Anlage herkommen. Er hat meine Elise probegefahren und auch überlegt sich eine zu kaufen aber meine Schwester war strikt dagegen und die haben da in Berlin auch keinen Garagenstellplatz.

    Und nein nicht der Staat zahlt Dir 900€ es ist der Steuerzahler, also auch Du indirekt, denn wenn es nicht reicht, müssen die Steuerschrauben angezogen werden. Und das passiert leider auch wegen des parasitären Verhaltens einiger, die wirklich meinen der Staat würde das bezahlen.
    Ich persönlich würde mich da schämen als Besserverdiener jeden Euro beim Staat abzugreifen, aber jeder ist eben anders. Das ist ja auch OK so.

    Ja, das haben wir doch vorher schon festgestellt das ich ein ganz böser bin. Ich gönne dir ja neidlos das du ein Besserverdiener bist aber das muß ja nicht automatisch auch für mich gelten. Drum greife ich natürlich dankbar auf Hilfen für hart arbeitende Familienväter zurück.

    Das kommt natürlich immer auf die Einzelsituation an. Ich persönlich muß sagen das ich 900€ pro Wallbox schon nen ziemliches Pfund finde. Wer da noch rumjammert das sei immer noch nicht genug, der hats dann wohl auch nicht verdient. Ich kann dir sagen wie ich es gemacht habe. Alle Vorarbeiten selbst so das der Elektriker nur noch kommen muß um die Box an die Wand zu schrauben und anzuschließen. Da muß man dann schon aufpassen das man die 900€ auch wirklich verbrät, da muß man nämlich zwingend drüber sein sonst bekommt man gar nix.

    Würde ich aktuell nicht selbst zu Miete wohnen, würde ich einen PHEV günstig leasen und eine Wallbox in die Garage bauen.

    Aber ohne Lademöglichkeit kein E-Auto. Für ein Jahr baue ich aber keine Wallbox in die gemietete Garage.


    Genau so baut mein Mieter keine Wallbox auf seine Kosten in die TG (anderes Haus). Ich bau ihm auch keine hin. Hab ja nix davon.

    Nachher muss ich in die Anzeige schreiben, dass ich nur Mieter mit E-Karre akzeptiere, um die Kosten weiterhin umlegen zu können.


    Und das macht den E-Karren das Leben schwer. Es passt nicht für die Mehrheit.



    Ich wiederhole mich ja ungern, aber deswegen zahlt dir der Staat ja auch die Wallbox mit jeweils 900€

    Die Gesamtaufgabe differenziert sich nur wenig von der die sich bei Verbrennern ergibt, die gibt es ja schließlich auch nicht umsonst. Klar gibt es Umstellungsprobleme aber deswegen das E-Auto mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten zu verteufeln ist doch Quatsch. Ich sag auch nicht das es zum jetzigem Zeitpunkt für jeden etwas ist, aber hier vertreten ja viele die Meinung das es ein Irrweg und sowieso eine Totgeburt ist. (Siehe Threadtitel) Der Meinung bin ich eben nicht. Den auftretenden Problemen sollte man konstruktiv begegnen und nicht mit einer alles-Quatsch- man-sollte-alles-so-lassen-wie-es-ist Haltung.

    Auf Rückfragen gibt es dann keine Antwort mehr. Wahrscheinlich gerade am Schnee von der PV-Anlage kratzen oder Steuerrechner neu hochfahre

    Manchmal ist man es auch einfach müde auf unbelegte Mutmaßungen zu antworten. Es gibt keine gesonderten Brandschutzvorschriften für E-Autos. Wenn die Tiefgarage für Verbrenner zugelassen ist dann ist sie das auch für E-Autos.


    https://www.umschalten.de/lade…-tiefgaragen-brandschutz/


    Trotzdem wird es einfach mal in den Raum gestellt und ihr steigt darauf ein und schaukelt euch hoch. Ich eben nicht.


    Dann wird hier über elektrische Lasten sinniert und unrealistisch gerechnet. Natürlich hat eine Wallbox nicht die Ladeleistung eines Superchargers. Wenn für die Garage aber eine eigene Trafostation installiert wird dann reicht es mit Sicherheit für weit mehr als 80 Wallboxen.


    Hier mal ein Beitrag über Supercharger und Tiefgaragen den ihr euch vermutlich eh nicht anschaut weil er ja pro E-Auto und damit per se Scheiße ist.:


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    War auf einer Eigentümerversammlung, wo es dann hieß:

    Bis zu 4 Lademöglichkeiten sind mit dem jetzigen Hausanschluss möglich. Dumm nur, die TG hat 80 Stellplätze. Was macht der 5. dann?

    Die 5. Lademöglichkeit bedinge eine Trafostation in der TG.

    Da nicht geklärt werden konnte, ob die ersten 4 relativ günstig gebaut werden und ob der 5. dann 40.000€ zahlen muss, wurde bisher nicht einmal die 1. gebaut.

    Naja, 40.000€/80 = 500€ pro Stellplatz. Da der Staat zur Zeit pro Wallbox 900€ dazu gibt kann sich sogar jeder noch ne Wallbox für 400€ rauslassen und man kommt trotzdem noch bei 0€ raus.

    Es ist doch alles eine Frage des Willens, bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 72.000€ wird sich schon nen Installateur finden der das gesamtverantwortlich in die hand nimmt. Warum sollte auch nur einer der 80 Parteien nein sagen zu einer kostenlosen Wallbox.

    kommt schon was nach, aber wer nicht ganz blöd ist (oder es bezahlt kriegt) kauft einfach nicht aus der angst, dass die sauteure investition in 5-10 jahren wertlos ist, weil verboten.

    ... oder nen E-Auto weil das aller Wahrscheinlichkeit nach in 5-10 Jahren immer noch erlaubt ist. Was ja auch unter anderem der Grund war warum bei uns jetzt was elektrisches auf der Auffahrt steht.


    Auch ganz interessant: https://www.spiegel.de/auto/el…ocket-newtab-global-de-DE

    Nur um das klarzustellen, ich verteufel die Batteriekisten nicht, finde es nur eine Frechheit davon auszugehen, dass diese Autos in jedermanns Leben problemlos hineinpassen. Dem ist leider nicht so. Und es wird vermutlich noch weitere 20 Jahre dauern, bis die gröbsten Probleme behoben sind und vielleicht ein Drittel der Bevölkerung ein Batterieauto fahren kann.

    Davon ist doch auch niemand ausgegangen. Aber der Titel dieses Threads ist doch " Die Bombe tickt, der Markt für Batterieautos wird schneller zusammenbrechen als viele glauben" Der Anteil an E-Autos im Dez. bei den Neuzulassungen war 14% mit steiler Tendenz nach oben. Da wird man dann ja wohl mal widersprechen dürfen. Ich glaub auch nicht das es 20 Jahre dauert bis dieser Anteil auf über 50% angestiegen ist.

    das finde ich hier so sympathisch. Meinungsfreiheit bedeutet für mich nicht die Meinung anderer zu ertragen sondern in einen kritisch und konstruktiven Diskurs zu kommen und um die Wahrheit zu streiten.

    Ja, das Problem ist nur das die die am heftigsten gegen das E-Auto wettern häufig noch nie in einem drinnen gesessen, geschweige denn besessen haben. Wir laden unser E-Auto z.B. zur zeit mit 2kw weil das dicke langt schließlich steht das Ding 13 Stunden am Tag und das ganze Wochenende nur rum. Das ist 1/3 von dem was unsere Wärmepumpe zieht. Da stehen einem dann schon manchmal die Haare zu Berge wenn man sieht wie hier zum Teil argumentiert wird.

    Nein, die Wall boxen sind untereinander vernetzt und ziehen immer nur eine bestimmte Gesamtlast. Das ist in der Regel auch kein Problem weil in den seltesten Fällen alle Bewohner am gleichen Wochentag zur gleichen Uhrzeit laden. Und wenn doch dann wird das Auto eben nicht ganz so schnell voll. Ich z.B. müßte nut einmal die Woche laden und die wenigsten Autofahrer fahren 400km am Tag.