Posts by Mupff

    @ hacko

    Zum Leasing, zahlen sollst unverzinst also knapp 133000€.

    Dann erbitte doch eine Andienung für 50.000€ nach 3 Jahren, dann machst du das ..…. … alternativ würde ich den Wagen dann nehmen.


    Beste Grüße aus dem Norden

    @ mr.tmg

    "P.S. dass bei Mehrverbrauch keine Urteile gesprochen wurden, liegt daran, dass wenn es in die 2. Instanz vorm OLG gegangen ist, der Autohersteller immer einen Vergleich angeboten hat, damit es genau zu keinem Urteil kommt. Denn Urteile auf OLG -Level gelten wie Gesetze und das ist im Fall Autoverbrauch (du meinst hoffentlich Kraftstoffverbrauch, oder 8)) die letzte Instanz in Deutschland. Nur so am Rande...."

    Nicht ganz richtig.
    Zu einem Vergleich gehören immer 2, ohne Ausnahme. Ein Vergleichsvorschlag seitens des Gerichtes ist sogar von der ZPO vorgeschrieben. Wenn eine Seite für sich größere Chancen sieht, kommt es eben zur Hauptverhandlung und Urteil.
    In der Berufung das gleiche Spiel, eben nur mit einer Erfahrung - das erste Urteil - mehr.

    Wenn es vor dem OLG dann einen Vergleich gibt, dann deshalb, weil der in der Regel mit Rechtsschutzversicherung ausgestattete Autofahrer sich zwar nicht um die Gerichtskosten etc scheren muss, dass dieser meist so gestaltet wird, dass er mehr als bei einem Urteil bekommt. So wird das auch kommuniziert seitens des Gerichtes. Niemand schließ einen Vergleich ab, wenn er nach Lage der Dinge den Prozess gewinnen würde, schon aus Prinzip.

    OLG -Level gelten wie Gesetze

    besser juristisch eher Maß der Dinge. In Relation selten landen Streitsachen als Revision vor dem BGH, davon gibt es ja auch nur eines und nicht 24 wie beim OLG ... und da werden grundsätzliche Dinge entschieden, im Übrigen gar nicht mal so wenige s. Dieselskandal, Haftung bei Waschanlagen, gutgläubiger Erwerb eines Autos, Nutzungsentschädigung , um nur einige Streitsachen zu erwähnen. Das sind ja auch Senate mit mindestens 5 hoch qualifizierten Richtern.

    @ formi

    Da wäre ich aber vorsichtig mit einer solchen flotten Aussage.

    Klar ist, dass sich unter diesen Bedingungen am physischen Reibwert zwischen Klotz und Scheibe eigentlich nichts ändert - völlig korrekt. Aber das allein ist nicht entscheidend, hier spielt die elektronische softwarebasierte Regelung der Bremskraft eine entscheidende Rolle.

    Geht man bei > 200 km/h nur vom Gas - ohne zu bremsen -, geht z. B. bei einem Turbo S und dem 458 Italia das Steuergerät in Hab-Acht-Stellung. Klötze rücken etwas an die Scheibe, machen diese damit auf jeden Fall trocken und das System wird so eingestellt, dass mit erheblich kürzerem Pedalweg das volle Potential der Bremse abgerufen wird. Das Pedal fühlt sich dann bretthart an.
    So jedenfalls bei mir.

    Beim Eletre habe ich nicht dieses Gefühl, nie gehabt. Aber die Bremse des Eletre sind eh nicht das Gelbe vom Ei.
    Schaut mal bei topgear den Vergleich zwischen Lamborghini Urus und Eletre R an. Nicht nur, dass der Lotus bei allerdings regennasser Fahrbahn anfangs des Dragrace ordentlich ins Schlingern kommt und erst später auf- und überholt, der Lambo hat einen viel kürzeren Bremsweg - 100-> 0 m fast 3 Längen, also Welten. Nicht, dass die Bremse das mutmaßlich nicht besser könnte, hier ist wahrscheinlich die Software nicht optimal und sauber ausgeführt. Hier wird die Bremse, soweit ich weiß alle beide von Brembo, nicht ans Limit gebracht, das kann jeder selbst nachvollziehen - natürlich nicht im Berufsverkehr.

    Ich vermute, dass der sogenannte Fußgängerschutz nichts anderes ist als ein leichtes Schleifen der Bremse, wie geschehen durch Modifikation der Software.

    Ich habe auch gemerkt, dass ich am Ende einer solchen Schleichfahrt nicht mehr mit dem gleichen Fußdruck zum absoluten Stillstand komme. Schlecht, wenn man das nicht vorher weiß ...

    Hat jemand auch diese Erfahrung gesammelt?

    Moin, ich denke, jeder, der das Update aufgespielt hat, hört jetzt zwischen 20-30 km/h ein Schleifgeräusch "vorne im Bereich 20-28km/h", das sich "wie kaputte Bremsen anhören soll".


    Ich habe den Verdacht, dass die Bremsen tatsächlich ganz leicht gegen die Scheiben gedrückt werden. Auf jeden Fall war bei mir heute nach 20 m Fahrt mit dem ominösen Fußgängerschutz die Bremswirkung deutlich geringer =O

    @ sdr
    der wird sagen, ich bin aber nicht ins Innere gekommen, um den Jack-Mode einzuschalten - deshalb bin ich ja gerufen worden.

    Entweder ich fahre wieder weg oder du übernimmst das Risiko.

    Aber zum Einschlagen der Scheibe und Hineinkrabbeln ist bei hacko ja offensichtlich Platz :)


    NordenBeste Grüße aus dem Noprden

    @SDR.
    Es gibt einen speziellen obligatorischen Modus zum Reifenwechsel respektive Anheben des Fahrzeuges - den Jack-Mode.

    Ganz im Gegenteil, es ist gefährlich und kann die Luftfederung schwer beschädigen, wenn man den nicht einschaltet.

    Die Luftfederung ist dann auch beim Anheben aktiv, pumpt nach oder lässt Luft ab, nicht vorhersehbar. Auto bewegt sich, schönes Video auf youtube.
    Ganz blöd, wenn das Steuergerät entscheidet, die Luft ganz abzulassen, ganz plötzlich, die Abstützung ist nicht stabil und dann ....
    Die Luftbälge arbeiten beim Anheben möglicherweise außerhalb ihres eingestellten Regelbereiches, Kompressor arbeitet vielleicht sogar dauerhaft sinnlos mit maximaler Belastung -> Ventilschäden, Undichtigkeiten ... Oft erst viel später oder Fehlermeldung -> Werkstatt-Reset.


    Ich bin aber der Überzeugung, dass man einen Reifen/Felgenwechsel selbst durchführen kann, auch wenn es ein BEV ist - aber immer, wirklich immer im Jack-Mode.


    Grüße aus dem sonnigen Norden


    Ich glaube, dass mit dem "Zurückgeben" wird nix - nur teuer

    Moin,
    ich denke, man hat nur einen wirksamen Hebel - den beim Vertragshändler, der aus seiner Gewährleistung eben nicht herauskommt und da in Deutschland ansässig das Problem nicht aussitzen kann.
    Beim Rechtsanwalt, Verbraucherzentrale oder ADAC informieren, rechtlich korrekte Fristen setzen und mittels der Androhung von Schadensersatz (bei verschleppter Bearbeitung) zumindest einen Ersatzwagen bekommen.


    Eine Frage von mir ganz persönlich, wie bekommt man denn ein Auto, das sich nicht öffnen lässt, aus der Garage raus? Oder steht das gute Stück draußen? Spontan hatte ich an 4 Wagenheber auf Rollen gedacht, mit denen man jeweils einem Seil das Auto aus der Garage herausziehen könnte. Aber den Wagen bekommt man nicht den Wagenhebermodus und macht dabei vielleicht an der Federung was kaputt

    Die Lotus-Garantie ist in diesem Punkt nichts wert.



    4. SEKUNDÄRE DIENSTLEISTUNGEN
    4.1. Ersatzfahrzeug. Wenn die Reparatur des Fahrzeugs
    nicht am selben Tag abgeschlossen werden kann,
    kann ein Ersatzfahrzeug bereitgestellt werden.
    Die Daten der Kreditkarte des Kunden können als
    Garantie verlangt werden.
    Einschränkungen sind in Anhang 3 beschrieben.


    Beste Grüße aus dem Norden - jetzt mit Fußgängerschutz :thumbup:

    Moin, das sehe ich etwas anders.
    Porsche gibt eine Werksgarantie auf die Batterie von acht Jahren, dass mindestens 80 % unter Umständen 70 % der Kapazität nach diesem Zeitraum noch erhalten sind. 19 von den 20 % allerdings schon 16 % bei 40.000 km und zum Zeitpunkt der Messung dreieinhalb Jahre verstrichen.
    Natürlich weiß Porsche, dass ein Garantiefall auf sie zukommt, und die Batterie ist das mit Abstand teuerste einem Auto. Deshalb ja die Nebenkriegsplätze.
    Aber zum Lotus, man kann Ladeverluste auf gar keinen Fall mit Leistungsverlusten gleichsetzen.
    Erst einmal muss man als Käufer den Fehler beweisen. Die Ladegeschwindigkeit hängt von so vielen Faktoren ab, dass ich sehr bezweifeln möchte, dass ein da ein gerichtsfester Nachweis so ohne Weiteres gelingen würde. Das Problem ist bei anderen Marken ja auch, dass nur unter besonderen Umständen die maximale Ladegeschwindigkeit erreicht wird, versengt unter Temperatur der Batterie, der Kapazität der Ladesäule sowieso und auch der noch vorhandenen Kapazität ab. Ganz im Gegenteil, ein Richter würde sagen, dass es Teilstand der Technik, bei der Gutachter mich auch nichts anderes sagen wird. Schau mal im Netz nach den Stichworten Gutachten Batteriekapazität Elektroauto - sehr ernüchternd. Da ist der Hebel schon ihr vorhanden, dass sie eine irreführende Werbung betrieben wird aber ob das für eine Wandlung reicht ....?
    vergleichsweise kann man sich die Urteile zum tatsächlichen Verbrauch von Autos mit Verbrennungsmotoren anschauen. Im Grunde genommen kann man sagen, dass fast alle Klagen erfolglos gewesen sind, selbst wenn der Mehrverbrauch 50 % betragen hat. Der Nachweis ist eben nicht gelungen.
    Ich habe einmal die Rückabwicklung eines Kaufpreises eines Wohnmobils erreichen können, weil die Feuchtigkeit immer wieder eingetreten ist.
    Da gibt es eben einen eindeutigen Stand der Technik, nämlich kein Wassereintritt, und immense Reparaturkosten, bei deren Ausbleiben es zum Totalverlust kommt. So eindeutige Verhältnisse hat man aber selten.

    Ich beobachte das mal

    Moin,
    ich kann deinen Frust verstehen, aber die Erfolgsaussichten sind auch mit Anwalt nicht allzu groß.
    Ich habe das gerade mit Porsche am Laufen. Taycan Turbo S Baujahr 21, bei knapp 40.000 km nur noch 84 % der Batteriekapazität SOC. Wohlgemerkt, keine Dongel-Messung mit irgendeiner App, sondern Original von Porsche selbst. Das bedeutet eine Reichweite von maximal 300 km bei besten Bedingungen.
    Lapidarer Kommentar: Stand der Technik. Nach Auskunft eines wirklich profilierten Anwaltes ist dem kaum beizukommen.


    Hinzukommt, dass einem die ganze Palette von Nichteinhaltung von Ladebedingungen vorgeführt wird. Batterie laden, wenn das Auto in der Sonne steht, man darf sie nicht laden, wenn sie zu kalt ist, darf sie, wenn sie voll ist, nicht nachladen, obwohl das von zwei Porsche Zentren bis zu einem halben Dutzend Mal hintereinander gemacht worden ist, um ein klein bisschen mehr Reichweite im Display herauszuquetschen.
    Der Taycan ist das technische und kommerzielle Sorgenkind von Porsche, nicht das einzige.

    Und Lotus: wer soll denn da was machen ... Für gerade mal 10 Autos, die im Monat in der Bundesrepublik verkauft werden?
    Der Händler: Ich denke, du hast die einzige sinnvolle Perspektive, eine Rückabwicklung anzustreben. Das wird jeder Händler ablehnen, das landet vor Gericht, ein Gutachter wird dann auch irgendetwas mehr oder weniger Konkretes sagen und dann wird verglichen. Frag mal einen versierten Anwalt. Dann kannst du dir überlegen, ob der gewaltige finanzielle Verlust die Mängel wert ist oder ob man das hinnimmt. Vorausgesetzt natürlich, das Auto fährt überhaupt.
    Bis vor Kurzen habe ich nur Gebrauchtwagen gekauft, aus diversen Gründen, ich werde zu dieser Haltung zurückkehren.

    Beste Grüße aus dem Norden

    .... so ein bisschen erinnert mich das an das Schicksal der Motorradmarke Victory, deren Name vom großen Polaris Konzern aufgekauft worden ist.

    Ein tolles Produkt, anfangs großer kommerzieller Erfolg, die hatten in den USA anfangs Harley-Davidson sogar fast 20 % abgenommen. Dann kamen die Probleme, Korrosion, Getriebeprobleme - kam von Porsche - und dann der große Aufruf, im nächsten Jahr wird alles besser, wir investieren auch in neue Modelle

    Drei Monate später wurde die Marke dann geschlossen, von heute auf morgen, noch nicht einmal die Händler wurden informiert. Statt dessen alles in Indian MC rein

    @ smarti
    lobenswerter Ansatz, aber imho dürfte das zum Scheitern verurteilt sein. Das CCC ist geschlossen, Lotus produziert 3-stellige Millionenverluste und offenbar keine Besserung in Sicht. Wer ums Überleben kämpft, hat für Kundenpflege gemeinhin keine Muße.
    Ohnehin ist immer der Händler innerhalb der ersten mindestens 2 Jahre in der Pflicht und hat die *karte gezogen. Dem wird auch nicht geholfen, Ersatzwagen werden z.B. auch nicht mehr erstattet.

    Das ist die Lage ......

    smarti,
    Du schreibst, dass die Antriebswellen von Audi kommen - das ist mir neu, wäre aber sehr interessant. Ich weiß das zwar nicht ganz genau, aber das ist doch eine ganz andere Gewichts- und Leistungsklasse, Audi RS Serie und Lotus Eletre - das kann nicht gut gehen. Man denke mal an die vielen Schäden an Antriebswellen, als die SUV von Audi von MTM oder VW Touareg von Abt getunt wurden - was da alles kaputt gegangen ist.

    Das Ausbleiben einer Reaktion kann man vielleicht mit dem Personalabbau in Frankfurt erklären, möglich wäre aber auch, dass die Marke schon langsam abgewickelt wird. Wenn ich auf absehbare Zeit bei praktisch jedem Wagen die Antriebswellen wechseln muss - und wenn das ein Systemfehler ist, reicht der einfache Austausch ja nicht aus, sondern es muss endgültig Abhilfe geschaffen werden durch eine Neuentwicklung oder anderer Hersteller, die dann im Zweifelsfall keine passenden Wellen haben. Wenn Du mich fragst, ich würde Lotus abwickeln.

    Moin,
    ich hab auch nicht gesagt, dass der Urus besser ist. Innen ist der eigentlich ein Audi, 50 % der Schalter, Hebel und sonstigen Armaturen stammen aus dem SQ7/Q7. Die Rückfahrkamera ist eine Katastrophe, da ist die beim Lotus um Klassen besser insbesondere nachts.
    Anwählen der Kameras einzeln sollte kein Problem sein, eine reine Softwarefrage.

    die Qualitätsanmutung bei Lamborghini ist inzwischen wie bei Audi. Die Verarbeitung ist genauso wie bei Lotus, Lotus verwendet allerdings hochwertige Materialien spricht kein Plastik. Plastik ist häufig eine Quelle für Knarzen & co, insbesondere wenn es etwas kälter wird.

    Ich bin mir sicher, wenn du einmal eine richtige Bremsung von 2,6 t aus Tempo 200 gemacht hast, dann wirst du merken, dass die Bremsen beim Lotus unterdimensioniert sind. Ich rede hier nicht von der Rennstrecke, mein vorheriger SQ7 hatte Keramikbremsen, da merkt man den Unterschied auf der Autobahn deutlich. Schau mal im Internet bei carwow, Bremsen bei 100 Meilen/h, der Urus steht fast drei Längen vorher.
    Power is nothing without control !

    Letztlich habe ich mir den Lotus gekauft und keinen Urus, der oberhalb 300.000 € angesiedelt, und in Relation dazu ist der Lotus einfach das wesentlich bessere Auto.

    Alles in allem gehe ich aber nicht davon aus, dass der Eletre eine Zukunft hat, 10 Autos im Monat bundesweit! Vom Urus werden 250 im Monat verkauft! (Quelle KBA). Ist also keine Frage des Geldes, und wenig ist das auch nicht, aber das Händlernetz ist anders gestrickt, wobei ich mit Leipzig und hier Herrn Alexander S. Und Herrn Kl. sehr zufrieden bin

    Hmm...man könnte vermuten das ein Urus, Porsche, Audi dann perfekt sein müssten, den oberen Schilderungen / Vergleichen nach.
    Sind sie aber ganz sicher nicht. Fahrwerk und Bremsen...glaub ich dass die besser sind. Aber Entertainment, Software, Qualitätsanmutung, Materialien etc?
    Rein optisch, Innenraumdesign, Armaturen etc. für mich pers. sind die Alternativen altbacken.
    Keramikbremsen als Option ok, in Serie brauch ich die nicht. Reparatur / Ersatz....zu teuer.
    Audi und Porsche Händler gibt es an jeder Ecke, und doch schaffen diese vielen es nicht vernünftig E-Autos Autos abzusetzen. Die Mengen sind im Vergleich zu gering.
    Nach über 1 Jahr Eletre habe ich nicht so viele Kritikpunkte. die Paar würde ich als Wünsche bezeichnen, das Gesamtpaket passt dennoch. Preis-Leistung im Vergleich zu den Wettbewerbern sehe ich immer noch als Top.

    Moin,
    so habe ich mir das vorgestellt :thumbup: - also ohne die Elise Beiträge
    Ich habe den Link für dieses Thema im Forum auch an die Geschäftsleitung übersandt, dem Vernehmen nach ist das doch tatsächlich dort angekommen und nicht nur im Vorzimmer hängen geblieben. Vielleicht hilft manchmal ein Titel doch.

    Es sind ja eigentlich die gleichen Punkte, die ich auch als Ansatzpunkt für Verbesserungen sehe, allen voran Fahrwerk, Federung und Antriebswellen vorne sowie Bremsen.
    Zuzu Infothemen kann ich nicht viel sagen, das ist für mich Neuland - Spotify und Co. nutze ich nicht, für Netflix hat mir meine Kinder aus England einen Zugang zur Verfügung gestellt, nutze ich aber nicht

    So. Hab in der Kaffeepause doch schnell die Umfrage geklickt — und tatsächlich kam die Frage:

    Deshalb:

    Laden & Energie

    • Hoher Stromverbrauch
    • Keine konstante DC-Ladeleistung
    • Keine Anzeige der Batterietemperatur
    • Keine Prognose der zu erwartenden DC-Ladeleistung
    • Keine manuelle Konditionierung der HV-Batterie für geplante Ladevorgänge
    • Träge/Neuberechnete Routenplanung bei erhöhtem Verbrauch
    • Veraltete Navigationsdaten (neue Ladeparks fehlen seit Monaten)

    Licht & Assistenz

    • Sehr hektisches Matrix-Fernlicht
    • Tempomat bremst unerwartet (Fehlerkennung von LKWs auf der rechten Spur während links gefahren wird)

    Fahrwerk & Bremsen

    • Knacken der vorderen Antriebswellen unter Volllast
    • Poltergeräusche Vorderachse
    • Bremsleistung bei hoher Geschwindigkeit unzureichend (Brummen, zu geringe Verzögerung)
    • Heck instabil bei starkem Beschleunigen auf nasser Fahrbahn

    Innenraum & Bedienung

    • Knarzen der Türverkleidung Fahrerseite (bei Bodenwellen)
    • Kratzgeräusche in der Lenksäule (schnelles Lenken/Rangieren)
    • Digital Key unzuverlässig (öffnet/schließt nicht zuverlässig; oft manuelles Entsperren nötig)

    Software, Infotainment & Displays

    • Kaum Weiterentwicklung Lotus OS
    • App-Store ohne Fortschritt
      • Erweiterung gewünscht: YouTube, Netflix, Amazon Video, Teams, Home Assist etc.
    • Vivaldi/Amazon-Stream: Bild flackert, kein Vollbild möglich
    • Apple CarPlay instabil/oft ohne Funktion
    • Beifahrer-Display – Erweiterungen gewünscht:
      • Anzeige von Navigationsinfos und Fahrdaten (G-Kräfte etc., km/h, Reichweite)
    • Fond-Display – Erweiterungen gewünscht:
      • Steuerung der Entertainmentquellen (z. B. Spotify)
      • Videowiedergabe (z. B. Netflix)
      • Navigationsinfos inkl. Karte

    Service & Kommunikation

    • Kein Feedback mehr vom Customer Care Center
    • Keine Antwort der Geschäftsleitung auf Schreiben (Jan/Mai 2025)
    • Händlernetz im Großraum München unzureichend (Store geschlossen)

    Moin,
    das ist mein zweiter Lotus, der erste vor etwa 30 Jahren hat mich ab gehärtet.
    Ein Lotus, der tatsächlich am Ziel ankommt, den Beifahrer keinen unendlichen Enthusiasmus abverlangt, das ist schon eine Innovation.

    Ich mache mir aber dennoch Sorgen um die Marke und das Modell, denn nach einer anfänglichen Euphorie werden nur noch ca. zehn Autos im Monat in der ganzen Bundesrepublik verkauft - ein exklusiver Nanoseller.

    Lotus selbst ist teilweise bemüht, aber vielleicht helfen ein paar Anregungen aus dem engagierten Fahrerkreis.


    Ich möchte hier eine Liste starten, vielleicht geht das irgendwie auch in die Planungen von Lotus ein.


    Anregungen für den LOTUS ELETRE

    Das Fahrwerk ist die größte Schwäche des Eletre. Gegenüber dem Lamborghini und auch dem von mir vorher gefahrenen Audi SQ7 ist der Federungskomfort bei schlechten Wegstrecken deutlich schlechter, die Dämpfung ist viel zu straff. Es ist mir auch ein Rätsel, warum man den Federungskomfort/ Dämpfung nicht schnell zugänglich separat einstellen kann. Hierfür böte sich eigentlich die rechte Schaltwippe an. Die Dämpfung sollte man schnell ändern können, wenn man zum Beispiel von einer einigermaßen asphaltierten Schnellstraße in eine Nebenstraße abbiegt, die in Deutschland in zunehmendem Maße renovierungsbedürftig sind.Muss wirklich der vergleichsweise selten gewechselte Fahrmodus an dieser Stelle abgelegt werden?

    Das Schaben des Lenkrades beim Drehen ist für diese Preisklasse völlig indiskutabel. Das Lotuszentrum in Leipzig hat mir bestätigt, dass das bei deren anderen Fahrzeugen auch der Fall ist und ich kein Einzelfall bin. Die Begründung „elektrisch gesteuertes Lenkrad“ kann da wirklich nicht durchgreifen.

    In diese Kategorie gehört auch das Rucken der Bremsen kurz vor dem Stillstand. Die Bremsanlage ist doch zugekauft, da müssen dem Hersteller einfach höhere Qualitätsnormen vorgegeben werden. So etwas merkt man bei der ersten Probefahrt und die Mitbewerber von Audi, Lamborghini und Mercedes und nicht zuletzt Porsche zeigen in diesem Punkt keine Schwächen.

    Wo wir bei den Schaltwippen sind. An der linken Wippe kann man den Rat der Rekuperation in vier Stufen einstellen. Der Sinn erschließt sich mir nicht so ganz, vor allen Dingen fehlt ein Automatikmodus, wie ihn alle Mitbewerber haben. In meinen Augen reichen die Einstellungen Rekuperation "aus", "Automatik" und "an" völlig, die man vielleicht am Lenkrad lassen könnte.

    Sondertasten am Lenkrad sind eine gute Sache - wenn man sie frei programmieren könnte, was auch bei den Mitbewerbern auch eine viel genutzte Option ist. Gehört da wirklich die Stellung des Head-up-Display dazu?
    Es wäre besser, wenn diese Taste frei programmierbar wäre, ich persönlich würde da den Verbrauch drauflegen, der für mein Dafürhalten viel zu verschachtelt im Zentraldisplay abgelegt ist.

    Nach meiner Ansicht ist die Fernlichtautomatik viel zu hektisch.

    Bei den Mitbewerbern, so auch bei meinem Porsche Taycan ist es so, dass man in der 360° Ansicht auch einzelne Kameras anwählen kann. Das ist insbesondere beim Rangieren hilfreich, wenn man zum Beispiel das rechte Hinterrad in einer Längsansicht und damit auch die Kantsteine in Parkhäusern und Parklücken gut erkennen kann.

    Und ein ganz wichtiger Punkt: Lotus hat ausschließlich Vertragshändler südlich der Linie Wuppertal - Leipzig. Für mich unverständlich sind dort teilweise Händler und Werkstätten nicht weit voneinander entfernt sind, Lotus verkauft aber lediglich ein paar Dutzend Fahrzeuge im Monat bundesweit, nicht am Tag.

    Nördlich der bezeichneten Linie gibt es keinen Händler, weder in der größten Stadt Deutschlands Berlin noch in der zweitgrößten Stadt Deutschlands Hamburg, die traditionell anglophil ist. Als weitere Standorte böten sich Hannover und der nördliche Rand des Ruhrgebietes an. Warum Lotus auf den Standort München verzichtet, der Showroom ist schon lange geschlossen, erschließt sich mir auch nicht. Soweit mir bekannt, sind Verhandlungen mit einem Mehrmarkenhändler in Hamburg an den Vorstellungen von Lotus gescheitert. In meinen Augen wird da ganz viel Potential auf der Straße liegen gelassen.

    Der Preis ist im Übrigen viel zu hoch angesetzt und schreckt einfach viele potentiellen Interessenten an. Ich habe das im eigenen Umfeld erfahren. Ein realistischer Preis für voll ausgestatteter Fahrzeuge sollte so als Listenpreis nach meinen Vorstellungen um die 120-140.000 € liegen, für vielmehr werden die Fahrzeuge auch nicht verkauft. Lotus hat zwar in Europa im Gegensatz zu BYD, Xiaomi u.a. einen Namen, aber nicht in dieser Fahrzeugkategorie und Preisklasse. In meinen Augen darf man sich so offensichtliche Schwächen, wie ich sie oben geschildert habe, einfach nicht leisten. Nicht zuletzt müsste es ein Alarmsignal sein, dass vom Eletre nur ungefähr 10 Autos im Monat bundesweit verkauft werden. Das ist schon kein Mikroseller mehr, das ist nur noch ein Nanoseller. Es mag sein, dass das Fahrzeug mehr wert ist, aber die Zulassungszahlen sprechen einfach eine andere Sprache. Und irgendwann guckt sich Geely die Verluste im dreistelligen Millionenbereich auch nicht länger an, die stehen selbst unter Druck.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Besitzer eines solchen Wagens die 20 schon weit hinter sich gelassen haben. Damit lässt er in aller Regel auch die Sehkraft nach, vor diesem Hintergrund finde ich die Schrift zu klein, mindestens sollte man die Größe einstellen können. Der zentrale Bildschirm ist vielleicht doch etwas überfrachtet, auch der Kontrast könnte größer sein, indem die Schrift wirklich schwarz ist.

    Der Eletre ist hardwaremäßig den Angaben nach für das autonome Fahren Level 4 ausgestattet bzw. vorbereitet, die Software mit Sicherheit nicht. Der Wagen käme keine 5 km ohne Unfall in einer Stadt weit.
    Ein nettes Feature von Tesla könnte man aber übernehmen; die Kameras dort können Ampeln erkennen und in den linken Abschnitt des zentralen Displays einblenden. Das hat den Vorteil, dass man über die Stellung der Ampel immer orientiert ist, weil die Dachkante häufig die direkte Sicht auf die Ampeln verstellt. Ich persönlich würde mir auch wünschen, dass man vielleicht den linken und rechten Teil tauschen kann und noch besser in der Größe einstellen könnte. Der Blick auf die Umgebung ist häufig hilfreich und wird in der jetzigen Konstellation durch den rechten Arm verstellt.

    Es wäre sehr hilfreich, wenn irgendwo im Menü die Batterietemperatur verfügbar wäre und man manuell vorheizen / vorkonditionieren könnte. Ich weiß, das liegt auch bei anderen Herstellern im Argen, aber das sollte kein hinreichender Grund sein.

    Das Beifahrerdisplay ist offensichtlich allein nach Symmetrien konzipiert worden. Ist es vielleicht nicht ein bisschen wenig, wenn dort nur der Radiosender angezeigt wird und auch keinerlei Wahlmöglichkeiten bestehen?

    Ein sehr persönlicher Punkt ist, dass die Mitbewerber imho einfach bessere Bremsen haben, insbesondere der VAG Konzern und hier insbesondere Porsche. Die Topmodelle haben dort Keramikbremsen, Ferrari und Lamborghini bauen diese sogar serienmäßig ein. Darüber sollte man vielleicht auch mal bei Lotus nachdenken, die Mehrkosten auf der Herstellerseite betragen nur ein Bruchteil des Preises für die Option. Außerdem bleiben die Felgen länger sauber, was für mich persönlich nicht ganz unerheblich ist.
    Die Leistungsfähigkeit der Bremsen kann man ja beim Vergleichstest etwa bei carwow sehen. Der Unterschied im Bremsweg gegenüber dem Lamborghini Ursus ist schon erheblich und nicht nur durch den Unterschied beim Gewicht bedingt.

    Bei diesem Test war auch eine deutliche Unruhe beim Beschleunigen auf nasser Fahrbahn zu beobachten. Habe ich auch schon gemerkt, da sollte man bei der Software etwas nachsteuern und vielleicht auch bei den Reifen etwas kritischer sein.

    Und Leute, die Scheibenwischerkonzeption ist ein Witz, hier kann man mit minimalem Aufwand die Besitzer unglaublich verärgern.


    To Be Continued ...

    moin, zurück zum Lotus Eletre.
    hacko
    Ich würde mich nicht zu früh freuen, Deine Erstzulassung ist, soweit ich das gesehen habe, August 2025. Du hast also ein halbes Jahr "frei", also bis Februar 2026, dann verschwindet das alles wieder.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass die Leute in Frankfurt einsichtig werden und das ganze Abo entweder modifizieren und nur den Spielkram rein nehmen und vielleicht das Geofernsehen, ansonsten aber insbesondere das ferngesteuerte Öffnen der Türen und vielleicht auch die Bedienung der Fenster kostenlos lassen.
    Das Wiedererscheinen der Fernbedienung in gewohntem Umfang ist begrenzt auf Wagen, die nach dem Mai 2025 zugelassen worden sind.

    Ist so, bei einem Wagen in meiner Umgebung Erstzulassung November 2024 ist das volle Programm nämlich nicht wieder erschienen

    Beste Grüße aus dem Norden

    Moin,
    für das Geofencing ist das vielleicht noch einzusehen, das kann man dann über ein Abo regeln, weil es einen echten Mehrwert darstellt.
    Aber dass man nur mit einem Abo die Türen ver- oder entwickeln kann, das ist schon frech.


    Beste Grüße aus dem Norden

    Moin, das einzige, was für mich Sinn ergibt, ist das ferngesteuerte Schließen des Wagens, wenn man das vergessen hat.
    Interner WiFi Hotspot, brauche ich jedenfalls nicht
    Warum sollte ich die Sitzbelüftung fernsteuern?
    Warum die Lenkradheizung?

    IMHO - überflüssig


    Beste Grüße aus dem Norden

    Moin,
    so ganz kann ich die Leute in Frankfurt nicht verstehen.
    Vom Eletre wurden in den letzten Monaten bundesweit noch nicht einmal 10 Stück pro Monat verkauft.
    Der Preis ist im Vergleich zu den Mitbewerbern viel zu hoch angesetzt, die Marktpreise liegen erheblich darunter. Das schreckt potentielle Käufer nur ab.
    Mängel und Schwächen dieses Fahrzeugs, die es im Vergleich zu Mitbewerbern aus Europa deutlich zurückwerfen wie etwa viel zu straffe Federung, nicht separat einstellbare Dämpfung, Schaben des Lenkrads beim Drehen, und andere Dinge können offensichtlich nicht abgestellt werden und werden zum Stand der Technik erklärt.

    Und dann wird als Krönung für die Connect App, die nicht weit über die Basis App hinausgeht, auch noch ein Abo verlangt. Das beträgt im Übrigen 25 € pro Monat, 250 € im Jahr. Vor dem gesamten Hintergrund sollte das Abo kostenlos sein, bevor man noch mehr Leute gegen sich aufbringt, oder wer hat dafür Verständnis?

    Ich fürchte, dass, wenn die Leute ungebremst so weitermachen, das Modell vom Markt verschwindet. Man schaue sich nur einmal die Verluste von Lotus an, da kann einem schwindelig werden, dreistelliger Millionenbetrag pro Jahr, so in etwa 400-600.000.000 €! Das ist auch für Geely ein kräftiger Schluck

    Beste Grüße aus dem Norden

    Moin aus dem Norden,

    das Problem hatte schon mehrfach geschildert, Innentemperaturmessung und Außentemperaturmessung passen überhaupt nicht zusammen.

    Aber die angeführten Gründe können nicht durchgreifen. Bei mir sind das alles Fehlangaben gewesen, ohne dass der Motor gelaufen ist oder die Klimaanlage aktiviert war - alles eine reine Garagenmessung - auch beim Laden.

    Mag sein, dass bei der Zentrale in Frankfurt irgendjemand sitzt, der das Problem erkannt hat, im Zentrum in ******* sitzt jedenfalls niemand, der davon Ahnung hat. Die Erklärungen von dort erinnern mehr an Slapstick. Beim Laden mit 220 V an der normalen Steckdose (ca. 1,9 kW) hätte sich der Innenraum durch die Abwärme auf 36° erwärmt - das meinte der wirklich ernst.

    Aber das muss man wohl auch als Besitzer hochwertige Autos in Kauf nehmen. Vor Jahren bei Mercedes, als das Auto eindeutig nach rechts zog, lag das an den gewölbten Straßen in Deutschland - kein Scherz!.
    Und die Erklärungen von Porsche, weshalb mein Taycan Turbo eine so geringe Reichweite hat - sie fahren halt so schnell. Übersehen hatte der Porsche Mitarbeiter, dass ich eine Datei mit der Aufzeichnung Geschwindigkeit über Weg beigefügt hatte, 60 km konstant 130 km/h und dabei 26 kWh Verbrauch. Letztlich lag es an einem kaputten Motor hinten.

    Meine Frau fragt mich häufig, warum ich mir das alles gefallen lasse, bei anderen Produkten bin ich doch längst nicht so nachsichtig.

    Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung :/