Posts by Dot.Tore

    EU Gesetzgebung und Durchdringung in nationale Gesetzgebung jenseits deutscher Industrie Interessen und Mehrheiten etc... 🤣die letzten Jahre / Jahrzehnte warst du aufmerksam?

    Hm, ich glaube schon. Was möchtest du mir sagen?

    Als wenn ein deutsche Verkehrs Minister noch genauso agieren könnte wie vor 30 Jahren 🤣

    Meine persönliche Meinung: Zum Glück nicht! Ich denke, heute gibt es auch andere Mehrheiten als vor 30 Jahren.

    Ich "liebe" es, wenn die Radfahrer sich an der roten Ampel am Auto in 10 cm Abstand vorbei schlengeln um dann, wenn die Ampel auf Grün schaltet sofoert wieder 1,5 Meter Abstand von mir reklamieren

    Ja, solche Deppen gibt es überall.

    Ich hatte mal ein "Nahtoderlebnis", als ich tagsüber mit dem Fahrrad auf einer Landstraße ohne Radweg, aber mit Graben direkt daneben, unterwegs war mich ein Autofahrer mit vollem Tempo überholt hat. Der hatte keine Lust zu bremsen und dummerweise kamen uns Autos entgegen. Ich habe den Abstand nicht gemessen, aber das waren sicher weniger als 0,3m. Und dann kam noch sein Anhänger!
    Wenn ein Fahrradfahrer den Abstand nicht einhält, gibt es am Auto einen Kratzer. Ist natürlich ärgerlich, aber mehr nicht. Wenn mich der Autofahrer erwischt hätte, würde ich sicher nicht mehr Lotus fahren und wäre möglicherweise tot. Das ist der Unterschied!
    Aber zum Glück sind das Ausnahmen, die meisten fahren nicht so.

    Man hat den eindruck das der Autoverkehr mit allen möglichen Mitteln zum erliegen gebracht werden soll.

    das hat die letzte Regierung (hauptsächlich der Obergrüne) so wirklich vorgegeben.

    racer_571, bestimmt kannst du mir sagen, wann das "der Obergrüne" vorgegeben hat. Wäre ja schade, wenn dir die These auf die Füße fallen würde.

    Man KÖNNTE auch sagen, dass der Autoverkehr in den letzten Jahrzehnten bei der Stadt- und Verkehrsplanung bevorzugt wurde und das jetzt etwas reduziert werden sollte. Dazu kann man hier gern mehr lesen:

    Der Verkehrsminister ist übrigens von der CDU.

    Ist vielleicht keine Kuriosität, aber auch keine Schönheit... Also, wir waren gestern in der Classic Remise in Düsseldorf (mieses Wetter, trotzdem total voll, die Leute denken wohl schon an den Saisonstart), und da stand dieses Auto. Keine Aufkleber, Sticker, Badges, ..., und wir fragten uns, was ist das?
    Ihr seid doch Profis. ;) Also sagt mir bitte, welche Marke und Modell das ist, damit ich mein Hirn nicht weiter quäle! :/

    Wenn wir nicht langsam wieder anfangen Leute dazu zu erziehen selber zu denken sehen ich ziemlich schwarz für die Zukunft.

    Bitte lösch das, sonst haben wir das in der nächsten Novelle des ArbSchG

    Ich glaube, da gehen wir auf dünnes Eis.

    Einerseits finde ich gut, dass wir Regeln haben, die das Leben sicherer machen, und Kontrolle für die, die glauben, dass die Regeln nur für alle anderen gelten. Und bei der Arbeitssicherheit habe ich Dinge erlebt, die man sich eigentlich nicht ausdenken kann. Wegen irgendeinem Deppen möchte ich nicht in den Rollstuhl oder unter die Erde.
    Andererseits macht sich damit eine Mentalität breit, wo niemand mehr sein Gehirn einschaltet. Das steht da, dann machen wir es so, denn dann mache ich mich nicht angreifbar. Wenn ich über Regeln nachdenke oder sie interpretiere und es geht schief, bin ich ja der Dumme.
    Ich kenne auch nicht den Mittelweg, aber das ist ein grundsätzliches Thema und wahrscheinlich etwas abseits dieses Forums.

    Und man weiß dann immer noch nicht, ob das System die Schilder richtig gesehen / gedeutet hat. Sollten schon 20 in Zürich auf der Europabrücke fahren (50 erlaubt) weil rechts auf dem Gehweg eine Kehrmaschine das hinten am Heck stehen hatte... So lange so etwas passiert, sind die Systeme in meinen Augen untauglich.

    Das hatte ich zum Glück noch nicht. Wenn dann der adaptive Tempomat eingeschaltet ist, ist der Puls schneller von 60 auf 120 als ein F1-Auto.
    Aber ich kenne auch Bereiche in der Stadt, bei denen das Auto mir immer anzeigt, ich könnte 120km/h fahren. Keine Ahnung, wieso. Oder räumliche oder zeitliche Geschwindigkeitsbeschränkungen, die das System nicht versteht. Oder die Stadt stellt außerhalb solcher Bereiche keine Schilder auf, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufheben. Solange das nicht funktioniert, ist das System untauglich.

    Nö, Toleranz gibt es nicht. War zumindest bei einem Focus, den ich als Leihwagen hatte, so. Und wie sdr schon schrieb, bis man herausgefunden hat, wie man den Nervton abschaltet, schieben einen die LKW in der Autobahn-Baustelle an.

    Und bevor jemand "RTFM" schreibt, ich glaube, die Geschwindigkeitsüberwachung ist seit 01.07.24 (?) vorgeschrieben, man kann aber nicht wissen, wann der Hersteller das aktiviert hat, und die Mitarbeiter des Verleihers wissen das schon gar nicht.

    Wenn man sich verinnerlicht in welchem Umfang fast alle ab 2000 homologierten Fahrzeuge Daten für ihre Hersteller erheben, könnte diese Persiflage bald durchaus Realität werden

    Vermutlich ist das gar nicht so weit weg.

    Wenn das System weiß, welche Geschwindigkeit vorgeschrieben ist und es die gefahrene Geschwindigkeit auch GPS-genau kennt, ist das automatische Abbremsen nur genau eine Vorschrift entfernt. Fangen wir mal in Tempo 30-Zonen an...

    Schau mal auf den Link, den hade eingestellt hat: https://www.tuev-nord.de/de/wissen/ratg…sistenzsysteme/

    Da wird eine Black Box als Unfalldatenspeicher genannt. Von da zu einer kompletten Aufzeichnung und Auswertung der Daten ist es nicht weit. Machen manche jetzt schon freiwillig für eine günstigere Versicherung. Vielleicht wird die Option irgendwann zum Standard...
    Außerdem wird eine Schnittstelle zur Nachrüstung einer alkoholempfindlichen Wegfahrsperre vorgeschrieben.

    Und jetzt kommen wir zur spannenden Frage, die dann gestellt werden wird: Wie viele Tote und Schwerverletzte ist die Gesellschaft bereit, für die individuelle Freiheit hinzunehmen?

    Liegt es an der Dummheit oder an der Ignoranz die Freisprecheinrichtung zu benutzen? Und genauso sehe ich das mit den bösen Assistenzsystemen, dem fiesen Licht, dem unnötigen ABS, usw.

    Tell me, ich würde mich jetzt nicht für dumm oder ignorant halten. Meine Kritik bezieht sich darauf, dass EU-Vorgaben/ das KBA/ der Hersteller mich mehr oder weniger zwingen, bestimmte Assistenzsysteme zu nutzen. Diese bringen Aufwand und Kosten mit sich, ohne den beabsichtigten Nutzen zu bieten, nämlich den Fahrer zu entlasten. Sie sind (noch) zu fehleranfällig und damit oft nicht zu gebrauchen. Wenn sie mal gut funktionieren und mal schlecht, ist es für mich das Gleiche, denn in einer entsprechenden Gefahrensituation habe ich keine Zeit, das zu prüfen. Das ist zumindest meine Erfahrung, da hat natürlich jeder seine eigenen. Das wird sich bestimmt ändern, 2026 ist es aber noch nicht so weit.

    P.S. Ich halte ABS für ein sehr sinnvolles System, hat aber auch seine Zeit gebraucht, bis es ausgereift war.

    @ hade, danke für den Link zu den Fahrassistenzsystemen.

    Interessant, was schon vorgeschrieben ist, aber noch nicht funktioniert. Und dadurch den Fahrer sicher nicht entlastet, sondern lästige bis kritische Situationen hervorruft. Mir fallen da Situationen mit einem hyperaktiven Spurhalteassistenten ein, der auf einer normalen Fahrspur, nicht in einer Baustelle, verhindert, dass man geradeausfahren kann. Oder ein "intelligenter Geschwindigkeitsassistent", der nicht erkennt, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A2 nur bis 20:00 galt, mich aber trotzdem darauf einbremsen will. Oder ein Notbremsassistent, der auf der Bundesstraße übermotiviert in die Bremse hackt, wenn Gegenverkehr auftaucht. Oder ein Rückfahrassistent, der auf meiner Auffahrt so penetrant piept, wenn ich der Hecke zu nahe komme, dass ich am liebsten den Bauschaum rausholen möchte. Oder Reifendruckkontrollsysteme, die einfach nicht funktionieren.

    Wenn man diese Assistenten aus seinem Auto werfen könnte, wäre es ja ok. Das meiste davon kann man aber nicht abschalten oder muss sich dazu bei jedem Motorstart ins 5. Untermenü durchhangeln.

    Ohne Zweifel etwas bescheuert! Ich weiß aber nicht, ob da viel Geld und Zeit investiert wurde.
    Außerdem: Patentanmeldung ist nicht gleich Patent ist nicht gleich umgesetzte technische Lösung. Vielleicht will man in dem Umfeld auch nur einen Stand der Technik schaffen, der verhindert, dass andere für eine ähnliche Vorrichtung ein Patent bekommen. Da gibt es viele Möglichkeiten...

    Ich denke schon, so 1x im Jahr. Und bestimmt 10 Autos im Jahr, bei denen die Fahrer nicht wissen, dass sie mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte bei schlechter Sicht auch nur 50km/h fahren dürfen oder danach vergessen, sie auszuschalten.

    ( skizzy, Erinnerungsvermögen und Nebelschlussleuchte sind leider nicht aneinander gekoppelt)

    Dafür gibt es dann die Kategorie der Leichtfahrzeuge. Aber die sind in der Leistung oder der zulässigen Höchstgeschwindigkeit so begrenzt, dass sie wirklich nur im Stadtverkehr eine sinnvolle Alternative darstellen.

    Stimme ich dir 100% zu. Ich finde es schwierig, die Assistenzsysteme zu nutzen, weil sie nicht immer das tun, was ich erwarte. Was dann zu einem Unfall führen kann. Ein Beispiel ist der stufenweise einstellbare adaptive Tempomat.

    Aber ich will hier kein neues Thema aufmachen, zurück zum Lotus Eletre und dem Hyper OS 1.9.1.

    Solche "Blödsinns-Klagen" hatte ich nicht im Sinn und du hast recht, als Autofahrer muss man sich der Situation und Gefahren bewusst sein. Ich denke, die Autos werden mit Assistenzsystemen überladen, bei denen der Fahrer kaum noch nachvollziehen kann, wo sie wie eingreifen. Und offensichtlich erklärt es der Hersteller auch nicht ausreichend. Um sicher unterwegs zu sein, kann man also eigentlich nur alles abschalten.

    wurde gesagt, dass das ausschließlich in "RANGE & TOUR"-Modus so ist und das das sog. "Komfort-Bremsen" darstellt. In "SPORT" ist das weg und das Auto bremst agressiver und eben auch sofort. Dann fahr ich jetzt immer im SPORT-Modus...

    Das geht gar nicht und gehört auf die Hate Car List. Es ist nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich. Wenn auf Grund dieser und ähnlicher "Komfortfunktionen" ein Unfall passiert, wird erstmal dem Fahrer die Schuld gegeben. Er hat ja die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Auch wenn die Hersteller mittlerweile etwas zurückrudern, an dieser Frage wird sich nichts ändern.

    Da müssen wir wohl darauf hoffen, dass das Recht auf Reparatur auf KFZ ausgedehnt wird.

    Ich denke, das müssen wir tatsächlich.

    Sorge mich nur darum, was ich dann in 10 oder 20 Jahren fahren soll, ... Autos von heute wird es ja dann auch nicht mehr geben - bzw. werden sie nicht mehr nutzbar... sein.

    Ich frage mich, wie lange Hersteller Softwareupdates zur Verfügung stellen werden? Irgendwann kommt die Mitteilung, für die "alten" Autos gibt es keine Updates und Bugfixes mehr, Werkstattservice wird eingestellt. Das KBA wird vielleicht sicherheitsrelevante Updates erzwingen, aber "Komfortfunktionen" werden dann entfallen oder eine Fantastillion kosten. DAS könnte ein Punkt auf der Car Hate List werden!

    Also doch die alten Schätzchen pflegen, solange es geht? Oder ein eigenes Auto wird in 20 Jahren nur noch was für Spinner sein?