Ich kann jetzt hier mal nur für die Emira, sprechen, keine Ahnung, wie die Jungs und Mädels der Emeya/Eletre Fraktion das sehen:
Dass es bei einem so weitreichenden Facelift der Evora anfangs zu Problemen kommt und das Fahrzeug nicht ausgereift ist, habe ich in kauf genommen. Grade bei Lotus. Man ist ja einiges auch gewohnt über die letzten Jahre. Also erstmal: Selbst schuld.
Wie allerdings mit Problemen seitens des Herstellers umgegangen wird, wie die Partner im Stich gelassen werden... Wie die Ersatzteilverfügbarkeit ist,...
Ich hatte unter anderem das "Startet nicht" Problem und Software Probleme (Leuchtende Motorsteuerungslampe, Leistungsverlust). Bei dem Software Problem stand das Fahrzeug 2 Monate beim Händler. Das Startet nicht Problem wurde dann durch Austausch des "Zundschlosses" endlich behoben. Bis das neue Zündschloss beim Partner war, hat mehrer Monate gedauert. Über das Blistering an den Türen, sag ich mal jetzt nix. Aber das war jetzt nichts, was das Fahren verhindert hätte.
Fazit: Der After-Sales Service vom Hersteller lässt bis hier hin sehr zu wünschen übrig. Ich hatte allerdings letzte Woche Kontakt mit dem Customer Care Service. Hier hat man sich dann doch mal bemüht, ist auf noch bestehende Mängel eingegangen (DAB+ Empfang, verfärbte Türdichtungen) und hat Abhilfe versprochen. Wir werden sehen...
Was mir persönlich sehr helfen würde: Garantieerweiterung. Und hier weigert sich der Hersteller standhaft uns dergleichen anzubieten.
So fährt, nach allem was war, im Hintergrund der Gedanke mit: Wenn die Garantie abgelaufen ist, wird das Auto zum Fass ohne Boden.
In meinen Auge wäre dies eine "Vertrauensbildende Maßnahme" welche Geely gut zu Gesicht stünde. Grade auch in Anbetracht des Umfelds der Mitbewerber. Wahrscheinlich wissen sie, warum sie es nicht anbieten.