Posts by Xiberger Exige

    Also meine Graue ist eine 2002er RT10
    Das letzte Baujahr mit der Urform der Viper bevor dann die SRT10 kam.

    Ist auch keine Plastik-Wüste ;)


    Meine Rote ist eine 2015er GTS 1of1
    Damals konnte man auf dem Computer im kompletten RAL Spektrum eine Farbe mischen auf Wunsch noch Viper-Streifen dazu, weiters noch aus glänzend, seidenmatt oder matt auswählen und dann genau so bestellen.
    Deshalb 1of1.

    Falls du tatsächlich eine RT10 kaufen möchtest, dann empfehle ich dir eine sogenannte Gen2 (ab Bj. 1996)
    Hat noch die Urform aber bereits die neuere Technik der GTS.

    Kann Cezy nur vollumfänglich zustimmen.
    Bei uns in Vorarlberg fahre ich aus Gründen wie sie Cezy oben schildert eigentlich kaum noch.

    Lieber ein paar mal im Jahr 2-3 oder 4 Tage "investieren" und dann in Gebiete fahren, wo es noch so richtig Spaß macht.
    Vorzugsweise französische Alpen 8)

    Der Riedbergpass und (etwas weiter weg) auch das Namlostal sind zwei kleine Juwelen, die wir hier in unserer Nähe haben.
    Die Streckenführung am Riedbergpass muss ein Schifahrer geplant haben.
    Dort zu fahren ist wie wedeln auf der Schipiste :)

    Wenn du Ende August den Riedbergpass unter die Räder nimmst - gib Bescheid.
    Vielleicht paßt´s ja grad rein :saint:

    Grüße aus Vorarlberg
    Rainer

    Bin letzte Woche noch einmal den südlichen Teil der Route des Grandes Alps gefahren 8)
    Col d Izoard absolut leere Straßen.
    Rauf und runter in Summe 3 andere Autos unterwegs - ein Traum :love:



    Die Ringstraße oben am Col de Bonette ist nun geräumt. Allerdings haben sie die Zufahrt anschließend wieder "verbarikadiert"
    Wir sind dann zu Fuß rauf zu dem schwarzen Granitstein gelaufen.
    Jetzt wissen wir auch warum sie verbarikadiert haben.
    Da fallen nämlich im 10 Minuten Takt kleine und größere Steine über die Schneeflächen herunter :huh:


    Als wir wieder runter gelaufen sind, haben wir 2 rote Exige mit deutschem Kennzeichen gesehen.
    Hab leider kein Foto gemacht.


    Aber vielleicht sind die Lotus Fahrer ja hier im Forum und können sich erinnern :saint:

    Hat jedenfalls wieder richtig Spaß gemacht 8)

    Bei unserer "Räubertruppe" stand am Wochenende die GT-19 an.
    GT = Gentlementour 8)

    Ziel war der Klassiker - Tour des Grandes Alps




    Mit der Terminauswahl waren wir wohl etwas zu früh, weil noch nicht alle Pässe offen waren bzw. sind.

    Hatte aber den Vorteil das auf den Pässen so gut wie gar nichts los war 8o


    Weil der Col d´Iseran laut der offiziellen Seite vom Departement erst am 2. Freitag im Juni öffnet und der Cormet de Roseland erst am Samstag geöffnet hat, sind wir von Beaufort über den Col de Madelaine gefahren. Der war zwar laut den üblichen Pässeportalen auch noch zu, aber bereits geräumt. Oben am Pass hatten sogar schon beide Wirtshäuser zumindest für Getränke geöffnet.


    Als nächstes stand der Col du Galibier an.
    Der Pass selbst war noch gesperrt, aber der Tunnel wurde am Freitag Mittag geöffnet.
    Punktlandung, weil wir nach dem Col de Madelaine genau zur Mittagszeit da oben waren :)


    Dann der nächste Klassiker
    Der Col d`Izoard - mein persönlicher Favorit auf der Route des Grandes Alps


    Beim Col de la Bonette war nur der Pass selbst offen. Die Ringstraße ganz oben bis auf über 2.800m war noch zu.


    Der nächste Klassiker - Col de Turini.
    Hier ist ein Einkehrschwung im "Les Trois Vallées" absolute Pflicht.
    An der Fotowand ist unsere Truppe selbstverständlich auch vertreten 8o


    Waren jedenfalls wieder 4 geile Tage mit erstaunlich wenig Verkehr kombiniert mit top Wetter.
    Räuberherz was willst du mehr 8)

    Schee war´s!

    Und dann – kurz vor Porto - das Highlight des Tages: Nicht fahrtechnisch, sondern optisch.

    Die richtige Location für ein paar Kalenderfotos

    Was in Korsika öfter vorkam als in Sardinien, waren Daumen hoch von den Motorradfahrern :thumbup::thumbup::thumbup:

    Also speziell dann, wenn es eine kleine Gruppe oder gar einzelne Fahrer von Modellen der etwas schnelleren Gangart waren. Da wird man als Lotus-Fahrer quasi als einer von ihrem Schlag angesehen ^^


    Am Nachmittag von Tag 7 war es dann endlich soweit. Nach mehr als 1.500km Irrfahrt auf Sardinien und Korsika bin ich endlich in Calvi im Feriendorf störrischer Esel angekommen. Da war meine Frau mit ihrer Truppe zu ihrer einwöchigen Trail-Running-Week einquartiert.

    Am Tag Nr. 8 war dann CO2 Kompensation mit dem Bio-Bike angesagt :saint:
    Ich hab´s ja nicht so mit dem Laufen. Während sie mit ihrer Truppe täglich 15 – 20km in den Bergen herumgerannt sind, hab ich das Fitnessprogramm komprimiert an einem Tag runtergespult 8o

    Tag 9 war dann die Fahrt von Calvi nach Bastia zum Fährhafen angesagt. Nach gut einer Stunde Fahrzeit hab ich gemerkt, dass ich wohl zu viel Reserve eingerechnet habe. Deshalb gab´s nach L´lle Rousse kurzerhand eine „Warteschleife“ ins Hinterland. Nach vier Jahren Korsika wusste ich ja, dass die Fähren immer zu spät ablegen und somit eine halbe oder ¾ Stunde Reserve mehr als reichen ^^


    Von Bastia gings dann nach Livorno und von dort dann zurück ins schöne Xiberger Land.


    Tja was man nicht alles macht um einen möglichst kleinen CO2 Fußabdruck zu machen und deshalb NICHT – so wie meine Frau – in ein Flugzeug sitzt :saint::saint::saint::saint:

    Sche war´s !!!!

    Der Fahrspaß hatte dann aber ein jähes Ende. Bei mir im Rückspiegel tauchte ein Blaulicht auf. Ich verringerte natürlich sofort die Geschwindigkeit und gab den anderen beiden (sie fuhren zu dem Zeitpunkt vor mir) per Funkquatsche die drohende Gefahr durch. Die Carabinieri überholten mich in vollem Karacho. Ebenso die beiden anderen und schon waren sie wieder weg. Kurze Ratlosigkeit im Funkverkehr. War´s das? Natürlich nicht! Die Herren haben sich nur einen passenden Ort mit einer Parknische gesucht um uns per roter Kelle aus dem Verkehr zu ziehen.

    Seniori – Driving License and Dokumenti perfavore.


    Sie sammelten die Führerscheine und Personalausweise ein und verschwanden für eine Weile in ihrem Auto. Nach einer gefühlten viertel Stunde bekamen wir die Papiere wieder retour.

    Mit einem kurzen „You can go“ war die Geschichte dann erledigt. Zum Glück!

    Etwas schaumgebremst ging es dann weiter in Richtung Cala Gonone. Dort konnten wir unser verdientes Feierabendbier in der Rooftop-Bar unseres Hotels genießen, bevor es zum Abendessen frischen Fisch gab. Der aktuelle Fang wurde auf einem Tablett präsentiert und jeder konnte sich aussuchen, welcher Fisch es denn werden sollte.


    Tag Nummer 5 war als „Pässetag“ im Landesinneren geplant. Gestartet hat der Tag leider wieder etwas durchzogen. Zum Regen kamen dann auch noch diese wolligen Verkehrsteilnehmer dazu :/

    Doch schon bald klarte es auf und das Dach konnte wieder runter. Die beiden anderen Herren machen das ja per Knopfdruck und das auch noch während der Fahrt. Meiner einer muss dazu bekanntlich stehen bleiben. Hat aber den Vorteil, im Anschluss zumindest einmal ein paar Kilometer etwas zügiger fahren zu können :saint:8o8o8o


    BTW: Die Strada Statale 392 zum Passo del Limbara ist sehr zu empfehlen. Eine Bergstraße irgendwo im Nirgendwo mit bestem Asphalt und Kurven fast wie Wedeln beim Schifahren

    Die Straße zu dieser „Mission-Control“ für was auch immer, war zwar nicht gerade der Hit, dafür war das Panorama da oben echt top

    Weiter gings nach Santa Teresa Gallura und dort weiter zum Capo Testa zu einem echten Traumplatz für ein Mittagessen. Die Sea Lounge Cala Spinosa. Im Hochsommer sicher komplett überlaufen. Anfang Mai herrlich entspannt.

    Hier in Teresa Gallura legt die Fähre in Richtung Korsika ab – dem eigentlichen Ziel meiner Reise. Doch weil mich meine Kollegen so brav um ganz Sardinien begleitet haben, begleitete ich sie nun auch nach Porto Torres, wo sie dann Sardinien wieder verlassen haben. Auf die 100km Fleißaufgabe (also eigentlich 200 weil ja auch retour) kam´s ja schließlich auch nicht mehr an.

    UND wir sind noch beim Roccia dell'Elefante vorbeigekommen.

    In Teresa Gallura hab ich dann meine beiden Kollegen auf die Fähre verabschiedet und hab dann auch dort übernachtet.


    Tag Nummer 6 führte mich übers kurvige Hinterland wieder zurück nach Santa Teresa Gallura zur Fähre nach Korsika. Hier muss ich der Crew ein großes Lob aussprechen. Die haben nämlich extra für mich den Rest der Autos angehalten und die Heckklappe von schräg auf horizontal angehoben, damit ich oben an der Kante nicht mit der Fahrzeugmitte am Gelenkpunkt streifte. :thumbup:

    Von Bonifacio gings dann rauf nach Porto Veccio an der Ostküste für die nächste Übernachtung. Porto Veccio hat eine Hammer Altstadt aus dem 16. Jahrhundert. Idyllisch auf einer Anhöhe gelegen und mit einer Festungsmauer umschlossen. Hinter den Mauern lässige Bar´s und Restaurants. Ein Geheimtip!


    Am Tag Nummer 7 dann quer rüber an die Westküste. Gefühlt sind die Straßen – also der Zustand selbiger - in Korsika einen Tick besser als in Sardinien. Richtig schön wird die Küstenstraße D81 nördlich der Hauptstadt Ajaccio.


    So wie hier zum Beispiel. Blauer Himmer, kein Verkehr, bester Asphalt – Herz was willst du mehr<3

    Tag Nummer 3 führte uns weiter in Richtung Süden. Über den Passo Bidderdi (492 m hoch) gings auf die Insel Sant’Antioco.
    Beim Kaffeestopp in einem kleinen Dorfkaffee ist dann gleich das halbe Dorf zusammengekommen, um die Autos zu besichtigen.

    Da musste unser Aston Martin Fahrer erneut feststellen, dass – obwohl er das teuerste Auto mit doppelt so vielen Zylindern, dem mit Abstand besten Sound (der V12 klingt wirklich herrlich) – die Leute zuerst vom Lotus Fotos gemacht haben 8)


    Bei dieser alten, verlassenen Miene hat sich wieder ein schönes Gruppenfoto angeboten

    Wenn wir das nächste Mal an dieser Leitplanke vorbeifahren, wird die salzige Luft wohl den Rest erledigt haben.

    Hier hätten wir eigentlich die Autos abstellen, in die Badehose schlüpfen und runter an den weißen Strand gehen sollen.

    Der Preis dafür wäre gewesen, dass wir für die restliche Strecke zur Hauptstadt runter nach Cagliari anstatt die kurvige Küstenstraße die Autobahn hätten nehmen müssen.

    Die Entscheidung fiel „einstimmig“ aus: Küstenstraße :D

    Unten in Cagliari war das Wetter leider etwas grau in grau, deshalb gibt´s auch keine Fotos die es wert gewesen wären hier hinein zu stellen.

    Für die zweite Übernachtung auf der Insel haben wir in Villasimius – einer kleinen Ortschaft an der Südostküste - Halt gemacht.


    Tag Nummer 4 startete mit leichtem Regen dafür mit super Asphaltverhältnissen.

    Dann lockerten die Wolken auf, dafür wurden die Straßenverhältnisse massiv schlechter.

    Option 3 war „grau in grau“ aber relativ guter Asphalt – Option 4 dann zeitweise Schlaglöcher gepaart mit dichtem Nebel

    Also 5. Option gab es noch eine Strada Provenziale die neben Schlaglöcher auch ganze Schlag-Wannen zu bieten hatten. (leider auf dem Fotos schlecht erkennbar)

    Was die Einheimischen von dieser Straße halten, erkennt man am Straßenschild.=O

    Also wenn schon nicht die Idealvariante mit top Asphalt bei strahlendem Sonnenschein und wenig Verkehr, dann wäre ich bei den 5 angebotenen Optionen für die Variante 3.


    Ein Highlight auf Sardinien ist natürlich die Strada Statale 125. Doch auch hier war uns der Wettergott nicht gerade gut gesinnt. Und das obwohl wir am Vorabend unsere Tellerchen alle schön brav aufgegessen hatten.

    Doch nach und nach lichtete sich der Nebel und wir durften die SS125 in voller Pracht bei sehr wenig Verkehr genießen.

    Hat ein bisschen gedauert, bis ich mir die Zeit genommen habe, den Reisebericht zu schreiben 🙄 Ich mach das ja auch für mich selber als kleine Erinnerung an meine Touren…


    Das war nun der Auftakt in die Saison 2026.


    Wie diese Tour enstanden ist, möchte ich euch mit diesem Reisebericht erzählen.

    Zur Vorgeschichte:

    Mit dieser Email an meine (Kurven)Räuber-Kollegen hat das Projekt Sardinien-Korsika 2026 gestartet

    Schlussendlich haben sich dann 2 Kollegen ganz selbstlos bereit erklärt, mich von meiner „geplanten“ (es gilt die Unschuldsvermutung) Irrfahrt auf Sardinien auf den rechten Weg zu bringen.

    Am 1. Mai ging´s los. Kurz vor Mittag trafen meine Kollegen bei mir zu Hause ein und bei strahlend blauem Himmel und angenehmen 20 Grad gings in Richtung Schweizer Autobahn.

    Das einzige Highlight auf der Fahrt nach Genua war die „alte Bundesstraße“ am San Bernardino.

    Dort war wie immer kein Verkehr, beste Asphaltverhältnisse und aufgrund der vielen Kurven kann so eine Straße sogar in der Schweiz Spaß machen.

    Will jetzt aber damit natürlich nicht sagen, dass wir zu schnell unterwegs waren, denn Kurven können auch mit 80 Spaß machen.


    Dann das „leidige Muss“ bei jeder Korsika und Sardinien Reise – nämlich die Fähre.

    Wer schon mehrmals mit Fähren gefahren ist, weiß was ich meine…


    Samstag Früh – Land in Sicht.
    Der erste Blick auf Sardinien.

    Bei bestem Wetter sind wir im Hafen von Porto Torres eingelaufen.

    Die erste Fahrt führte uns nach Stintino – dem nordwestlichen „Wurmfortsatz“ der Insel.

    Da gab´s den ersten Cappu di Cino und das erste Gruppenfoto auf der Insel.

    Damit es nicht nur „Auto-Fotos“ gibt, haben wir noch einen Abstecher zum Capo di Nettuno gemacht.

    Dort wäre eigentlich noch eine Kurzwanderung zur Grotta delle Brocce geplant gewesen, aber wir haben uns dann doch für ein paar „Zusatzkurven“ entschieden :cc

    Via Alghero ging´s auf die Küstenstraße SP105 nach Bosa.

    Eine wunderschöne Straße entlang der schroffen Westküste.

    Doch leider ist der Straßenbelag in einem derart miserablen Zustand, dass man sich mehr um die Schlaglöcher, als um den schönen Rundumblick konzentrieren musste.

    Meine letzte Fahrt auf dieser Straße ist nur 2 Jahre her, aber gefühlt ist der Asphalt mindestens 20 Jahre schlechter geworden.

    Für schöne Fotos taugt sie aber allemal

    Kurz vor der Ankunft in unserem Hotel nochmal ein kleiner Foto-Abstecher nach S‘Archittu zu einem Natur-Highlight.

    Vor lauter Fotostopp-Abstecher und Zusatzkurven hat schon die Dämmerung eingesetzt,

    bis wir endlich unser verdientes Feierabendbier auf der Hotelterrasse zu uns nehmen konnten.


    So, das war Teil 1 - Teil 2 folgt sogleich

    Schön dass du es lösen konnte, aber ich verstehe nicht ganz die Ausführung. uA. wo man die 2 Locher bohren müss.

    Hast du Bilder von die totale Tür mit dein Findung dabei?


    Sind nur diese zwei kleinen M5 Linsenkopfschrauben sichtbar.
    Also sichtbar, wenn man auf die Knie geht und von unten auf die Tür schaut ^^

    Wollte jetzt nicht extra meine Türverkleidung runter schrauben. Aber wenn du die bei dir runter schraubst, ist der Rest selbsterklärend ;)

    Meine 2014er Exige hatte auch das Problem mit klappernden Seitenscheiben, wenn sie ganz unten sind. Der korrekte Weg das zu beheben, wäre natürlich die Kunststoffgleiter zu ersetzen.

    Da es mir aber davor graute, den ganzen Fensterheber-Mechanismus auszubauen und dann evtl. auch noch die oberen Dichtungen Türe/Seitenscheibe zu tauschen, weil die schlecht rausgehen, habe ich nach einer pragmatischen Lösung gesucht.


    Das Klappern kommt ja von zu viel Spiel bei den Kunststoffgleitern. Deshalb war die Idee das Spiel in der Endlage kurzerhand „herauszunehmen“.


    Gelandet bin ich bei einer einstellbaren Halterung für eine Gummirolle und einem Federblech.

    So schaut das Ganze am CAD aus:

    Und so in Natura

    Die einzige Arbeit am Auto war die Türverkleidung zu entfernen und zwei Durchgangslöcher zu bohren.

    Für das Federblech konnte die bestehende Schraube der Halteleiste nehmen.


    Durch die Langlöcher konnte ich die Position des Haltewinkels und somit die Federvorspannung ganz fein einstellen.

    Die Seitenscheiben werden wirklich erst in der untersten Position leicht gegen eine Seite gedrückt.

    Und siehe da – das klappern ist weg ;)

    Am 01. Mai geht´s für 10 Tage nach Sardinien und Korsika. 8)
    Wenn das Klappern nach den 3.000km nicht wieder kommet, dann hat die Konstruktion den Test bestanden :saint:

    Spotted? = gesehen...heute...A99...17Uhr.. gehuppt und Daumen nach oben … ausreichend:)

    Ja, das war meine Wenigkeit ;)
    War erst etwas verdutzt wegen dem Hupen, aber nach deinem Daumen Hoch war der Fall dann ja klar :P


    Hatte heute Vormittag den Jahres-Service bei JUBU und war auf dem Rückweg.
    Bis München lief`s tip top aber dann ein jähes Ende im Stau.
    Übrigens: Als wir im Stau beide die Spur gewechselt haben, hatte ich wohl die schnellere erwischt :saint:8o

    Grüße aus dem Xiberger Land

    Kieselsteine unterm Sitz die in den Kurven nervig hin und her kullern.
    Denke das hatte der eine oder andere auch schon.

    Da unter der Sitzfläche im Boden ja eine Vertiefung ist, kommen die Dinger auch nie wieder raus.
    Hab nun für kommende Saison einen pragmatischen und günstigen Lösungsansatz ;)

    Im Baumarkt zwei gerippte Fußmatten gekauft.

    Dann die Dinger passend zugeschnitten und mittels doppelseitigem Klebeband auf das Alublech geklebt.

    und damit die Dinger nicht entlang der Kante kullern, dort zusätzlich noch eine schmale Schaumstoffdichtung angebracht.

    Jetzt ist dann hoffentlich Ruhe unterm Sitz :)

    und weil die Sitze eh schon draußen waren, hab ich auch noch die gewellten Federbleche von SJ Sportscars eingebaut.
    Jetzt ist das "wippen" vom Fahrersitz auch weg.

    Hoffe es bleibt so :saint:

    Zurück zum Thema "was schraubt ihr so in diesem Winter....." :saint:
    An meiner Exige stehen 2 Sachen an:

    o Überholung/Service des Öhlins Fahrwerk

    o Bremsleitungen ersetzen

    Ersteres ist ja wahrlich kein Hexenwerk.
    Da ist das "Drumherum" deutlich mehr Arbeit als der eigentliche Aus- und Wiedereinbau.

    Bei der zweiten Winterarbeit schaut es da schon anders aus.
    Lotus "empfiehlt" den Austausch der Stahlflexleitungen alle 5 Jahre.
    Das finde ich schon arg übertrieben. Meine Exige ist aber Bj. 2014
    Da ist es dann wohl nicht mehr zu früh...

    Lotus hat die vorderen Anschlußstellen glücklicherweise so perfekt positioniert, dass die Frontclam runter muss.

    Nun zu meiner Frage:
    Wenn die Frontclam eh schon runter ist, was würdet ihr da sonst noch so alles machen, bzw. was kann/soll man kontrollieren?

    Bin seit 26 Jahren im Bereich Sondermaschinenbau selbstständig.
    Das sind fast immer sehr langfristige Projekte.
    Die Kunden interessiert nur der Endtermin (und natürlich dass das Ding auch funktioniert)
    Wie ich das schaffe und wann ich arbeite bzw. ob ich die Nächte durcharbeite (um meine Spritztouren hereinzuarbeiten) interessiert die nicht.
    Funktioniert tip top - und das schon sehr lange....;)

    Am nächsten Tag bei blauem Himmer von der Sonne wachgeküsst worden. Das musste ein schöner Tag werden – und so war es auch. Zum Warmfahren von Motor- und Getriebeöl erst mal gemütlich entlang der Küstenstraße.

    Bei Lavogna dann weg vom Meer und ab ins Hinterland. Die Strada Statale 586 kenn ich von meiner letztjährigen Saisonabschlussfahrt. SS586 ist echt ein Geheimtipp und sehr zu Empfehlen.


    So schaut sie auf GoogleMaps aus

    Und so „in Natura“ :love::love:


    Was ich ebenfalls wärmstens empfehlen kann, ist die SS461 hinauf zum Passo del Penice.

    Bis in die 50er Jahre hat es hier Bergrennen gegeben. Trainiert wird aber aktuell wohl immer noch. Zumindest sind auf der Passstraße vor allen Kurven zahlreiche Bremsspuren vom scharfen Anbremsen zu sehen. Und die kommen sicher nicht von irgendwelchen 08/15 Cinquecentis die den Pass hoch tuckern.


    Oben am Pass dann ein „Lost Place - Ristorante“ mit Historie

    Man beachte das Schild über dem Fenster


    Die Straße vom Passo del Penice hinunter nach Varzi hat dann auch noch richtig Laune gemacht. Dann war´s aber leider vorbei mit den schönen Kurven und es ging via Autostrada in Richtung Milano und weiter ins schöne Vorarlberg nach Hause.

    2 ½ wunderschöne Fahrtage und ein würdiger Abschluss der Saison 2025.

    Heuer sind es gut 16.000 km geworden :cc

    Schee war´s


    Den Viertel-Millionsten Kilometer habe ich mir auf die Saison 2026 aufgehoben 8)8o

    Den nächsten Pass habe ich beim Stöbern in den Tourbeschreibungen von Elisa Artioli – sprich Delightful Driving entdeckt und stibitzt. :saint: Der Passo della Cisa.

    Der Passo della Cisa ist sehr flüssig zu fahren, hat gute Asphaltbedingungen und Verkehr war glücklicherweise auch so gut wie keiner. Eine Kombination die Laune macht.

    Die Passhöhe stellt die Grenze zwischen der Emilia-Romagna und der Toskana dar.

    Unten im Tal angekommen gings dann entlang der SS62 bis ans Meer bei La Spezia.

    Zum Schluss dann noch ein richtiger Leckerbissen. Und zwar sowohl fahrtechnisch wie auch vom Panorama her. Die SS1 - Via Aurelia.

    Hier haben sich wohl alle Motorradler zum Sonntagsausflug verabredet. Im Hinterland bin ich keinem einzigen motorisierten Zweirad begegnet, aber auf diesem Abschnitt alle paar Minuten. Die meisten bleiben ja eh brav auf ihrer Straßenseite, aber der ein oder andere hat wohl gedacht, die Straße gehört ihm alleine. Nach einer nicht ganz ungefährlichen Situation, bei der ein Wahnsinniger in einer Rechtskurve fast zur Windschutzscheibe hereingekommen ist, war erst mal ein kurzer Stopp für einen Espresso angesagt. :rolleyes:

    Den Rest der Strecke dann etwas schaumgebremst bis zum Hotel in Sestri Levante und zum wohlverdienten Feierabendbier am Strand.

    Das ist die Streckenübersicht von Piacenza hinunter ans Meer. Bei der angegebenen max. Geschwindigkeit von 149 km/h muss es sich allerdings um eine Fehlmessung gehandelt haben. Schließlich ist in Italien außerorts nur 90km/h erlaubt und Lotus Fahrer fahren doch nicht zu schnell. Vermutlich war in irgendeiner Schlucht ein oder zwei GPS-Satelliten grad durch einen Berg verdeckt. :saint::saint::saint:


    Wie klein doch so eine Exige – selbst im Vergleich zu einem Mini ist


    Das war Teil 2 - Teil 3 folgt sogleich

    Ich weiß etwas spät, aber falls doch noch jemand einen Tip für eine Saisonabschlussfahrt 2025 braucht hier mein Vorschlag:

    Das Grenzgebiet zwischen der Emilia-Romagna, der Toskana und Ligurien.

    Kurven oooohne Ende und Pässe zwischen 500 und 1.500m. Da hat man auch im November kein Problem mit Schnee und Salz – vorausgesetzt man schafft es bei schönem Wetter über den San Bernardino 😇

    Aber zurück zum Start:

    Vorletztes Wochenende war ich wieder einmal Strohwitwer, weil sich meine Frau kurzfristig für einen 2-tägigen Sport-Taping Kurs angemeldet hat. Wettervorhersage war tadellos also war zu Hause bleiben definitiv keine Option für mich 😜

    Leider haben meine „Räuber-Kollegen“ ihre Saisonkennzeichen alle nur bis Ende Oktober. Da lob ich mir das System in Österreich, wo man das Kennzeichen im Herbst einfach „irgendwann“ nach Lust und Laune bei der Versicherung hinterlegen kann und dann im Frühjahr - wenn man den Gasfuß beim besten Willen nicht mehr unterdrücken kann - wieder abholt. Abgerechnet wird auf den Tag genau.

    Tja so bin ich halt alleine gen Süden aufgebrochen. Erstes Highlight wie immer die alte Bundesstraße am San Bernardino Pass – vor allem die Südseite. Kein Verkehr, super Asphaltbelag und so viele Kurven, dass man geschwindigkeitsmäßig selbst in der Schweiz noch halbwegs legal unterwegs sein kann - Großer Augenzwinker 😇

    Nächster Fixpunkt bei jedem Italientrip ist natürlich ein Caputscho im Autogrill.

    Der Rest des 1. Tages dann fahrtechnisch leider ohne weitere Highlights. Da ich erst nach dem Mittag losgefahren bin, gings nach dem San Bernardino nur noch per Autostrada bis nach Piacenza zur ersten Übernachtung.

    Am nächsten Morgen dann gleich mal Ernüchterung. Die Ganze Stadt lag im Nebel. Die erste halbe Stunde wirklich übel zu fahren. Mit steigender Höhe wechselte der Nebel dann in hochnebelartiges grau in grau. Aber wenigstens war die Sicht wieder besser UND - noch viel wichtiger – die Straßen waren langsam wieder trocken. War eh überraschend wie die Michelin Cup2 trotz niedriger Temperaturen halbwegs guten Grip aufbauen konnten.

    Die Strada Statale 654 wird ab Bettola so richtig schön kurvig. So wunderschön wie der Belag hier auf diesem Foto war er aber zugegebenermaßen nicht immer.

    Alleine dieser Anblick auf GoogleMaps erfreut doch das Kurvenräuberherz schon zu Hause bei der Routenplanung. Und dank Google StreetView kann man ja den Straßenbelag schon zu Hause etwas „sondieren“.

    Mit steigender Meereshöhe hat es dann begonnen etwas blau durchzuschimmern. Und siehe da, über dem Hochnebel war tatsächlich azurblauer Himmel.

    Passo del Tomarlo - ein richtig geiler Pass, den man in dieser Gegend auf alle Fälle mitnehmen muss!

    Da kommen kurz vor der Passhöhe drei Straßen zusammen. Auf dieser riesigen Teerfläche hat sich wohl der eine oder andere schon mal so richtig ausgetobt.

    Das war Teil 1 - Teil 2 folgt sogleich ;)


    Wenn ich bei uns in den Weinbergen oder im Wald spazieren gehen und mir eine Auto auf diesen Wegen begegnet rege ich mich leider über die Ignoranz dieser Volli…… auf.


    Ich bin mir sicher, dass Thilo nicht permanent auf solchen Straßen unterwegs ist. Würde ja auch keinen Sinn machen und Spaß schon gar nicht :saint:Aber es spricht doch nichts dagegen, für ein tolles Foto - und das ist dieses kalenderreife Foto zweifelsohne - einmal auf einen Forstweg abzubiegen.
    Solche Leute gleich als Volli..... zu bezeichnen muss ja nicht sein, oder?
    Vielleicht war ja nicht einmal ein Fahrverbot dort.

    Zudem muss ich mich dann wohl auch als Volli.... bezeichnen.
    Vor vielen Jahren war ich nämlich zusammen mit einem Hobbyfotografen auch auf einer Strecke unterwegs auf der ich sonst mit meinem (Bio)Mountainbike unterwegs bin.8o

    Die Foto´s hängen bei mir "in Groß" in der Garage und ich habe immer wieder Freude daran....




    Danke für den wunderschönen Bericht!

    Es war wirklich ein tolles Wochenende. Am meisten bewegt hat mich, als der alte Herr Artioli sichtlich das Wasser in den Augen hatte, als ihn alle gemeinsam gehuldigt hatten. Das war ganz sicher auch für ihn ein ganz bewegender Moment.

    Für dich Dado hoffe ich, dass die Elise keinen Käufer findet und du so unserer Community erhalten bleibst 😉

    Ich kann in 3 Wochen auch wieder neue Fotos von der Route des Grandes Alpes schicken8)8o
    Wir fahren dann aber auch wieder über den Bonette - weil er einfach schöner zu fahren ist.
    Und damit es nicht zu eintönig wird - das nächste Mal nicht vom Lotus sondern von der Schlange ;)
    Es heißt ja interessante Bilder von euren Autos und nicht (nur) von euren Lotussen :saint:

    Also, um das Geheimnis für die 25km "Spaßstrecke" zu lüften:

    Es war in den französischen Alpen

    Ich hab das Schild tatsächlich auf Google Street View gefunden 8o


    Es steht ca. 5km nach der Ortschaft Barcelonette auf dem Weg zum Col de la Cayolle.
    Je nach Auslegung der "Route des Grandes Alps" (da ist sich das Internet uneinig)
    liegt dieser Pass auf dem Weg nach Menton.
    Es gibt auch Varianten über den Col de la Bonette oder Col de Allos.
    Da ich den Col de la Bonette schon mehrfach gefahren bin, der Col de Allos zu der Zeit gesperrt war, bin ich die Variante über den Col de la Cayolle gefahren.

    Ist ein relativ schmaler Pass.
    Hat aber richtig Spaß gemacht.
    Vorallem weil Mitte Mai unter der Woche absolut null Verkehr war 8)

    Noch viel schöner ist aber das was nach dem Col de la Cayolle kommt.
    Nämlich der Gorges de Daluis.
    Eine Schlucht mit roten Felsen.
    Kommt leider auf den Fotos nicht so richtig rüber.


    So, jetzt ist aber Schluß.
    Sonst bekomme ich noch die rote Karte von wegen "falsches Thema" :saint: