Posts by P8000

    Was soll man denn tun ? Speedindex Y und die erforderliche Größe. Da bleibt nicht viel. Für den Winter ist es OK und fährt sich nicht mal schlecht. Für Frühjahr / Sommer bleibt einem nur die Hoffnung (das Michelin mal wieder Reifen bäckt).

    Bei Jubu kann man anrufenn (sind nett). Aber ich habe da keine Hoffnung auf Restbestände. Nankang ist auch keine rechte Alternative 295/R18 entspricht zwar von der Breite her dem Cup2 - aber es ist halt eine andere Bezeichnung auf der Flanke (295 statt 285). Und genau das interessiert die Rennleitung …

    Es bleibt also nur die Einzelzulassung einer gängigen Größe (z. B. 265/35-R18) oder Warten auf Michelin. Ich fahre mittlerweile Michelin Cross Climate 2 in 265/35-18 (Speedindex Y). Cup 2 wäre mir lieber - aber was will man machen …

    Ich lasse meine Exige in Leipzig machen - auch da eine gute Werkstatt / ordentliche Arbeit. Komotec gehört auch zu den üblichen Verdächtigen: gute Kommunikation / fachlich fit und gutes Arbeitsergebis.

    Aktuell sind die Hinterreifen (285/30-R18) nicht lieferbar und der Cup2 ist einer der wenigen Reifen in der Größe. Das kann durchaus noch etwas länger dauern mit der Verfügbarkeit, habe da wenig Hoffnung auf schnelle Besserung.

    Lösung ? TÜV-Eintragung alternative Größe 265/35-R18 auf den Serienfelgen oder auf anderen Felgen der gleichen Größe (auch eintragungspflichtig). Das entspricht dann der bisherigen Reifengröße von Exige S. Die Vorderräder kann man entweder in 205/45 oder 215/45 fahren. Dafür sollte es dann auch etwas mehr Auswahl bei möglichen Reifen geben - z. B. Pirelli P-zero corsa.

    Insg. ist das aber keine richtige Lösung - sondern nur ein „Weiterfahren“ mit einem suboptimalem Kompromiss.

    Nein, es sind die Rohstoffe - Asche kommt aus der Ukraine und aus Russland ….

    Und es betrifft halt insb. die kleinen Serien. Die werden dann einfach eingestellt. Das betrifft bestimmte Größen / spezielle Spezifikationen und Sonderserien. Der TB5 / TB15 ist z. B. ein wichtiger Reifen für Oldtimer mit 13“ - nicht mehr lieferbar, keine Produktion in Aussicht und Alternativen gibt es auch nicht.

    Die Lösung (zumindest für die Exige): Alternative Größen eintragen lassen (z. B. 265/35-R18). Dann kann man zumindest noch weiter fahren (auch wenn der PS2 Cup mehr Spaß macht).

    Eine Ersatzteil-Diskussion. Hatten wir lange nicht. Ist aber genau so skurril wie vor 1989. Das man bei einem Oldtimer Ersatzteile jagd und Beute hortet - das gehört dazu.

    Bei einem halbwegs aktuellen Fahrzeug ist die Bereitstellung von Teilen Aufgabe des Herstellers. Wenn sich jeder seine Teile auf Vorrat kauft, braucht man insgesamt viel mehr. Das hat schon zu DDR-Zeiten nicht gut funktioniert.

    Aktuell Engpass: Reifen in der Größe für die Exige (Michelin Cup 2). Leider gibt es in der Größe 285/30-R18 (hinten) keine Alternative und im Schein steht nur eine Größe. Der Reifen ist schon seit Monaten nicht lieferbar. Da kommen Erinnerungen hoch …

    Der digitale Tacho der FE ist wirklich eine billig-Variuante. Die Anzeige ist (meine Meinung) optisch sehr simpel und der „digital-Modus“ mit dem geraden Drehzahlbalken nicht intuitiv. Die Schrift (z. B. Kilometrierung) ist klein und fitzelig.. Das Dash ist auch nicht erweiterbar (Öldruck / -Temperatur, Rückfahrkamera) und GPS-Daten kann es auch nicht verwerten.

    Vom Aussehen finde ich das analoge Dash übrigens viel schöner.

    Trotzdem hab ich mich dann für die (für mich) zweitschönste Variante entschieden. Das AIM MX2E kann alles, was ich mir von einem digitalen Dash wünsche (und was das originale nicht kann) und hat auch die optisch bessere Darstellung. Mit Öltemperatur und -Druck sehe ich die für mich wichtigen Parameter und die Rückfahrkamera tut auch ihren Dienst. Es gibt eine Ganganzeige (für mich nicht wichtig) und die Schaltlampen sind für jeden Gang separat einzustellen. Bei der Verwendung von 4-Punkt-Gurten (Schroth) kann ich den Gurtalarm ausschalten und wie das GPS in der Praxis (auf der Rennstrecke) funktioniert, werde ich noch sehen. So hatte ich mir das eigentlich ab Werk vorgestellt ….

    By the Way: Natürlich kann man bei einem „richtigen“ AIM auch weitere Funktionen hinzufügen (Messung von weiteren Parametern, Front-Kamera u.s.w.). Das Gerät ist sehr einfach zu programmieren und dem Spieltrieb (fast) keine Grenzen gesetzt.

    Eine Elise / Exige sind einfach sehr unterschiedliche Autos - im Vergleich zur Emira. Da passen einfach die Bewertungskriterien nicht auf beide Autos (Emira vs. Elise / Exige). Interessant sind die resultierenden Kunden und ihre Anforderungsprofile. Da scheint es doch große Unterschiede zu geben. D.h. die Emira ist für einen Exige-Fahrer (wie mich) eben kein Upgrade - sondern ein anderes Auto (was mich derzeit nicht interessiert). Das macht auch einen Vergleich schwierig und eigentlich auch unnötig.

    Länger als ein paar Tage würde ich das Auto nicht ohne Erhaltungsladung stehen lassen. Egal ob Blei oder Lithium. Für die Cup gibt es ein Erhaltungsladegerät mit dazu und das benutze ich auch. In meinem S2000 (Honda) habe ich übrigens eine LiteBloxx-Batterie. Da kann man recht gut sehen, dass ein nicht unerheblicher Ruhestrom fließt. Da gibt es eine App und man kann den Ladestand per Bluetooth auslesen (praktisch). Zurück zum Lotus: Auf das Thema wird ja schon im Handbuch hingewiesen. Es ist eigentlich ein Unding, wenn eine leere Batterie das Öffnen mit dem Schlüssel nicht mehr zulässt. Das liegt aber daran, dass de ZV erst nachträglich irgendwie mechanisch und elektrisch drangebastelt wurde. Aber genau für diese Schrullen hab ich mein Auto gern.

    Auch wenn ich jetzt nicht so der Fan der Emira bin - Ein Auto-Test ist nicht das Auto, was ich selbst fahre oder fahren möchte. Es ist ein Blick (ok, möglichst objektiv) auf ein Testobjekt. Und ja, Porsche bereitet das immer optimal vor (Pressefahrzeug) ==> gute Testergebnisse. Lotus (und einige andere auch) nehmen ein Auto „von der Stange“ ==> suboptimale Testergebnisse. Theoretisch haben die Lotus richtig gute Fahrgestelle (steifes Chassis, Doppelquerlenker, Einstellbarkeit, Dämpfer). Allerdings werden die Autos mittlerweile mit einer sehr konservativen Einstellung ausgeliefert. Das Auto soll auf jeden Fall „Schluss mit Lustig“ signalisieren - bevor dem Fahrer das Talent ausgeht. Das kann (muss ?) man als Fahrer nicht so lassen - aber das entspricht dann eben nicht dem Testzustand (Neufahrzeug, Standardeinstellung).

    Ich habe mir das Auto vor ein paar Tagen bei Sportivo angesehen. „Nett“ wäre meine Einschätzung. Spaltmaße etwas ungleichmäßig (aber besser als Tesla), Hauben und Türen ein wenig ungleichmäßig eingebaut (sieht’ man nur, wenn man danach sucht). Innenraum hübsch - aber nichts, was ich bisher vermisst habe oder was andere Hersteller nicht auch können. Das ist dann aber auch ein anderer Kundenkreis als bei Elise / Exige (Evora ?) und genau den wollte man offensichtlich erreichen. Ob das langfristig gelingt - man wird es sehen, kurzfristig scheint es ja zu funktionieren (FE).

    Ich bin dann jedenfalls am Abend noch in meiner Schrauberhöhle vorbei und habe meiner Exige „gute Nacht“ gewünscht und mich gefreut, dass ich sie habe. Alles gut also.

    Na ja, ein bisschen Saisonfahrer dann doch - denn wenn Salz auf der Straße liegt o.ä. dann muss der Rote auch nicht raus und auch der S2000 nur im Notfall. Da darf dann der Mitsubishi L300 4x4 oder der VW T5 (Allrad) ran.

    Ich sehe das genau so. Das Vertriebskonzept (Agenturmodell) vom Emira verstehe ich sowieso nicht. Erst 2.500,- € anzahlen und erst danach kann man den Konfigurator anwerfen und nachsehen, was in der (Wunder-) Tüte ist. Das machen nur die Leute, die unbedingt, unter allen Umständen, einen Emira haben wollen. Das mag beim Verkaufsstart funktionieren - wenn man meint, ein besonders begehrenswertes Produkt zu haben. Aber dann ?

    Und irgendwie erinnert das Ganze an den VEB IFA-Vertrieb (Wartburg, Trabbi & Co). Erst eine Anmeldung ausfüllen, dann (lange) warten und dann sehen, was gerade beim IFA-Vertrieb steht (wenn die 14 - 16 Jahre rum waren). Das hat in einer Planwirtschaft gut funktioniert :) - Für den Autohersteller. Übrigens: zum Ende der DDR kam E. Honecker auch noch auf die Idee, die langen Wartezeiten dadurch abzubauen (und Geld abzuschöpfen) indem man dem Besteller bei Auslösung (!) der Fahrzeuganmeldung (also 14 - 16 Jahre vor Auslieferung) den Kaufpreis abnehmen wollte. Hat man sich am Ende nicht getraut.

    Zum Glück kann ich das ganz gelassen sehen. Den IFA-Vertrieb gibt es nicht mehr und der Melkus RS-1000 steht schon in der Schrauberhöhle. Analog dann auch mit der Exige - aber das ist sowieso ein ganz anderes Kapitel.

    Hab mir vorgestern meine Exige von Komotec abgeholt. (Ein paar Upgrades) - dabei die Emira in gelb und blau angesehen. Hübsche Autos ! Natürlich ist das eine deutliche Weiterentwicklung in Richtung Komfort und Alltagstauglichkeit. Die (Langzeit-) Qiualität wird man sehen, könnte aber auch besser geworden sein. Alles gut also.

    Aber tauschen würde ich nicht und ich war froh, als ich in meinem Auto saß. Man kann (sollte) das einfach nicht vergleichen - eben weil die Ausrichtung des Autos und die Zielgruppe (Kunden) eben so unterschiedlich sind. Damit erübrigt sich (zumindest für mich) auch die Bewertung besser / schlechter. Ich hab das Auto, was ich immer wollte und der Nachfolger ist eben anders.

    Nein leider keine Option. In der kleinen Größe gibt es nur 2-3 Hersteller, davon ist keiner Markenhersteller und auch der Traglastindex ist gleich. Nix Auswahl also. Hab ich nach dem ersten Reifenplatzer durchdeklamiert.


    By the Way: der 350 L-AT hat natürlich auch Vorteile:

    - er ist leicht

    - er kann von 1 Mensch bewegt werden

    - er hat einen flachen Auffahrwinkel (Kipper)


    Aber wie gesagt: Tragfähigkeit der zu kleinen Reifen ist das Problem und bei langen Strecken muss man halt langsamer als die möglichen 100 Km/h fahren.

    Besser ein 2-Achser ! auch wenns teuer und schwerer ist. Ich bin mit dem L AT 350 seit 2016 unterwegs und obwohl mein. Rennauto (Melkus) leichter als eine Elise ist (650 Kg) hatte ich schon 4 Reifenplatzer. Das ist nicht nett.

    Die Räder sind einfach zu klein für die Last und bei längeren Strecken / höheren Temperaturen erhöht sich der Druck relativ stark (Normaldruck 6,25 und nach 1000 Km 7,5) Die Räder sind dann auch richtig heiß. Also zwischendurch kontrollieren und ggf. absenken. Ist aber wahrscheinlich nur ein Zeichen, dass die Räder am Ende ihrer Belastbarkeit sind.

    Anmerkung: Achsen vom Hänger sind korrekt, nix verzogen o.ä. und Geschwindigkeit nicht über 100 km/h

    Das würde ich als sinnig bezeichnen … Auch wenn das ESP schon ein wenig hilft - wenn das Auto richtig aufschwimmt, dann hat man ein Problem. Trotzdem machen Reifen mit mehr Profil und mehr Effizienz bei der Wasserverdrängung schon Sinn - der Sicherheitsbereich ist einfach größer. Auf der Rundstrecke fährt ja bei Regen auch keiner mit Slicks sondern mit „richtigen“ Regenreifen.

    Heute eine Runde (100 km) im Regen (recht heftig / Gewitter) mit Cup2-Reifen unterwegs gewesen. Fazit: Es hat funktioniert und es ist schon erstaunlich, wie so ein Semi-Slick im Nassen so funktioniert. Hatte ich ja schon mal (als ich das Auto vom Händler abgeholt habe und gleich im Regen fahren musste) und geht jetzt (nach Fahrwerkseinstellung) noch besser. Keine feuchten Hände wenn man einigermaßen sinnig fährt.

    Aber eigentlich will man trotzdem etwas anderes. Richtige „Regenreifen“ für den Alltag und Semis für die schönen Momente im (automobilen) Leben. Also muss ein 2. Felgensatz samt Reifen her….

    M. W. kann man ca. 1000 Kg zuladen (ca 1400 Kg gesamt). Habe das Teil seit 5 Jahren und bin recht zufrieden. Positiv:

    - man kann es mit 1 Mann rangieren

    - es ist nicht viel breiter als das Zugfahrzeug

    - gibt es mit 100 km/h Zulassung


    Problem: die Reifen sind absolut an der Belastungsgrenze und im Sommer (Temperatur) wird es kritisch. Hatte schon 4 Reifenplatzer - immer im Sommer / bei hohen Temperaturen. Reifen mit höherer Tragfähigkeit gibt es in dem Format leider nicht.

    Manchmal braucht so etwas (die innere Zustimmung der Gattin) auch ein paar Jahre. Aber man(n) sollte nicht unzufrieden sein - die Mittelfreigabe reicht doch erst einmal. Bei meiner Frau hat es fast 10 Jahre gedauert, bis sie meinen Honda S2000 „angenommen“ hat. Ob es beim Exige schneller geht. ? Ich bezweifle es.

    Die Kabel (4) kommen hinter dem Radio-Ausschnitt (der für das Steuerteil Feuerlöscher / Not-Aus „mißbraucht“ wird) heraus. Haben die normalen Anschlüsse und werden einfach in den Verstärker (4-Kanal) gestöpselt, Stromversorgung mit Zündungsplus und fertig. Der Verstärker ist so klein, dass er hinter die Schalterblende passt. Das Kabel für das (optionale) Steuergerät (Lautstärke und Bass) kommt durch den Blindstopfen linke Ablage (rechts ist ja der USB-Anschluss) und das kleine Bedienteil passt genau in die Ablage. Damit ist auch keine Bohrung notwendig. Soweit die Information von meiner Werkstatt. Hab das bei der ersten Durchsicht machen lassen und bin damit (wie gesagt) sehr zufrieden.