Posts by Thilo

    So ein pauschales Gelaber. Bleiben wir beim autonomen Autofahren.


    Die ersten neuronalen Netze wurden 1958 https://de.wikipedia.org/wiki/Perzeptron definiert.

    Danach ist lange nichts passiert.


    Ich habe vor 30 Jahren mit Backprobagation Algorithmen beim ersten Hype gearbeitet. Die haben 1000 Iterationen gebraucht um eine boolsche Funktion (Exklusivoder) über ZWEI Variablen also 4 Verschiedene Eingabemöglichkeiten zu lernen.

    Dann war es 20 Jahre mucksmäuschenstill still, weil es nichts gebracht hat.


    Nun weil man einfach mehr Daten zum trainieren hat gibt es wieder einen Hype, der schon wieder am abebben ist.

    Bei der Medizin funktioniert das, weil ein neuronales Netzt alle Befunde/Bilder der Welt (zu einer Krankheit) verarbeiten kann, was ein Mensch nicht kann, weil es einfach zu viele sind.


    Die Erfahrung eines Truckers, der seit 50 Jahren Auto fährt kann eine KI nicht aufholen, weil er alle Sensordaten nicht schneller als in Realzeit verarbeiten kann. Er kann nicht mehr/schneller lernen als der Mensch.


    Wenn dann braucht es eines weiteren extremen Schubs an Rechnerkapazität. Und den kann ich nicht abschätzen. Vielleicht Quantencomputer? Die können aber (noch) keine KI. Genau genommen können die fast nichts außer ein paar spezielle Aufgaben.


    Die Roboter, die künstliche Hüften einbauen sind wieder verschwunden, weil sie keine Nerven erkennen.

    Wie schaffen dass dann die menschlichen Piloten? Was können wir, was 50 verschiedene Sensoren, (Infrarot-)Kameras, Lidars etc. nicht könnten?

    Weil die Realität das zeigt. Hier ein paar Beispiele:

    https://www.zeit.de/mobilitaet…3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    https://www.welt.de/wirtschaft…en-Radfahrer-sterben.html

    https://www.sueddeutsche.de/au…amerika-ursache-1.4670087


    In meiner alten Firma Navteq hat man auch versucht Schilder Autotisch zu erkennen. Das gelingt auch mittels KI nicht mit einer guten Quote. Das menschliche Auge und das Gehirn sind hoch präzise Maschinen, die nur schwer mit künstlichen Apparaten ersetzt werden können.


    Zur Moral: Ein Mensch überfährt lieber ein Schild als einen Menschen, wenn er ausweichen muss.

    Und die KI kann nur so gut sein wie die Trainingsdaten die man zur Verfügung hat. Wie will man solche Situationen trainieren? Beim ersten mal überfährt die KI den Menschen?

    Hier die Sauerei in der Kurzfassung.

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    Sieht meinem vor dem Umbau und der Schlammfahrt erstaunlich ähnlich.

    Das autonome Autofahren kann nicht in absehbarer Zeit funktionieren. Alleine schon weil


    - in jedem Land andere Regeln gelten, die eine Software nur sehr schwer alle gleich gut können kann

    - die Sensoren nicht alles erkennen können : Fahrradfahrer im Dunkeln, Ampeln im toten Winkel mit Gegenlicht. Die sind ja zu blöd den hellen Truck vom Himmel zu unterscheiden.

    - KI kein Gewissen oder Moral hat und das kann man nicht programmieren.


    Das geht weder mit klassischer Programmierung noch mit der viel gehypten KI. Und meine Firma arbeitet auf dem Gebiet der AI.

    Im Prinzip richtig, aber der Begriff Fehler stört mich. Assistenten machen keine Fehler,

    Der ist richtig gut. Wie naiv, jung bzw. unbedarft bist du?


    Ich arbeite als Software Entwickler seit 20 Jahren. Die ganze Software ist so komplex, da passieren IMMER super viele Fehler. Ist unvermeidlich.

    Es gab/gibt viele Bestrebungen fehlerfreie Software zu schreiben glaub mir, aber das geht nicht.

    Mit Test kann man viel abdecken. Aber man kann nicht alle möglichen Testfälle im voraus definieren.

    Nordschleife ist halt großes Rasentennis. Sogar zu gefährlich für die Formel 1.

    Bevor man da fährt sollte man - meiner Ansicht nach - ein relativ kompletter Rennfahrer sein. Also auch eine Mittelmotorzicke bei 200 sicher abfangen, wenn die Kiste richtig quer kommt.


    Auf der Nordschleife mit Motorrad oder Elise/Exige an zu fangen halt ich für den falschen Weg, weil

    - die Lernkurve viel zu flach ist

    - die Gefahr für sich und Andere zu hoch


    Aber muss jeder selber wissen.

    Klar Mythos Nordschleife, und wenn man gerade ums Eck wohnt will man da hin.

    Ich hab für mich aber entschieden erst mal die Basics an zu eignen. Elise/Caterham/Speedster machen ja auch eher auf langsamen kurvigen Kursen Spaß.

    Vielleicht fahre ich nächstes Jahr auch mal wieder hin. Versuche es aber gaaaaanz langsam an zu gehen.


    Ja ich kenne es wenn man vom Track kommt ist Landstraße langweilig oder sehr sehr gefährlich (auch für andere). Ich versuche das fehlende Adrenalin mit Präzision aus zu gleichen. Ich fahre perfekt auf meiner Spur, und kann genau vorhersagen wie sich das Auto in zwei Kurven verhält.


    Hier noch was

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    Das muss ne fette V6 doch locken können, oder?


    Detlef mach einer wird mit 53 erst richtig präzise (mache sagen schnell) und gewinnt nach einigen vergeblichen anlaufen endlich ne unbedeutende Rennserie.

    Die Gesetze bzw. gesetzlichen Anforderungen sollten im ganzen Land die gleichen sein.

    Lass mich raten du wohnst nicht in Hessen.


    Hier muss man alles was man eintragen lassen will noch mal an eine Zentrale Stelle schicken, die letztendlich entscheidet ob es wirklich eingetragen werden kann.


    Und kostet natürlich noch mal ~50€.


    Da sind in der Vergangenheit halt auch einige Dinge gelaufen. Nun ist es sehr schwierig etwas ein zu tragen.

    Ich out mich mal als einer, der die Nordschleife nicht mag.


    Bei meiner Fahrweise wusste ich dass es mich irgendwann da erwischen wird.

    Habe beim ersten Abflug - zum Glück ohne Einschlag - dann Adieu gesagt und habe es nicht bereut. Als frischer Familienvater machte das einfach keinen Sinn. Mit nur 50 Runden kannte ich die Strecke zu wenig, als dass es vielleicht mal Spaß machen könnte.


    Man kann da nie ans Limit gehen. Und ich habe immer ein schlechtes Gefühl wenn ich fahre. Entweder man bleibt weit unter dem Niveau, bei dem man mal am Lenkrad auch wirklich was zu tun hat, oder man schottet das geliebte Gefährt bei einer Fehleinschätzung. Entweder Unterforderung oder viel Geld weg und das eigene Leben wird vielleicht auch noch in Mitleidenschaft gezogen.


    Kurve verwechselt, Nässe, Öl, Überholvorgang, übermotiviert,... zu viele Möglichkeiten die Kiste zu schrotten.


    Aber ich ziehe meinen Hut vor jedem der da gut und schnell fährt. Ganz klar. Maximaler Respekt. Ich fand auch die ganze Atmosphäre da toll. Tolle Autos, interessante Menschen. Klar auch viele Poser. Aber auch viele echte Petrolheads.

    Und ich finde es auch teuer und diese politische Entwicklung mit Vergnügungspark usw. gefällt mir auch gar nicht.


    Grand Prix Kurs fahre ich gerne.

    Im Fernsehen leider nur noch sehr selten bis gar nicht mehr zu sehen: Tim Schrick.

    Ja stimmt. Hat ja nun auch ein neues Format am Bilster Berg, nutzt sich aber auch langsam ab. Das Video mit dem Extrem Skifahrer war aber inhaltlich Bullshit.


    Als alter Speedster Fahrer musste ich ja beim JP Krämer vorbei schauen. Ist halt sehr viel Bling Tuning und Merchandising. Nicht meins.


    Und wenn ich den Nico Roßberg in seinen gestylten Klamotten und seiner blonden Tolle sehe muss ich schon kotzen, da kann der noch so schnell fahren. Gar nicht meine Welt. Wiesbadener Schnösel.


    @sdr die werde ich mal durchschauen. Danke.

    Vorneweg: Ich habe seit zwanzig Jahren keinen Fernseher und bin da "ein wenig" raus.


    Heute war ich zu Besuch bei jemanden mit Glotze und just schalten wir die ein, als die Exige gerade da formatfüllend steht.


    Was soll ich sagen...was ist das denn für eine Grütze? Will mir einer erzählen, daß er sich so eine Sendung ernsthaft auch nur ein paar Minuten freiwillig anschaut? Ich weiß eigentlich garnicht, wo man da anfangen soll. Dafür wurde wohl der Begriff "Fremdschämen" erfunden.


    Herrschaftszeiten...

    Klar keiner liest die Bildzeitung. Alle kennen sie nur vom Hörensagen.


    Ich finde Grip für ein deutsches Format nicht soooo schlecht.

    Klar Chris Harris, früher Top Gear sind besser, aber ich finde den Malmedie und den Schelle unterhaltsam. Fahren können sie auch. Besser als langweilig irgendwelche Details runter beten.


    Welche Formate findet ihr besser?


    Und schön das Lotus mal wieder etwas im Fernsehen auf taucht.

    Ich hab gedacht der Herr (Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu) Guttenberg hat den Buch Druck erfunden.



    Zur Erlangung von Doktor Titeln, aber das mach ja mittlerweile jeder Politiker

    - der effizient arbeitet

    - sich nicht mit Nebensächlichkeiten aufhält

    - nach oben will

    - komplexe Prozesse vereinfacht

    Ich bin mal wieder noch einfacher gestrickt, das mit der Schnur war mir auch zu aufwendig.


    - Spur : Spurdifferenz der Felgen bestimmen. Wasserwaage an das Felgenhorn halten und mit dem Auge (oder Laser pointer) in Richtung der Felge der anderen Achse zielen. Dort ein Referenzpunkt bzw. den Zollstocks der da liegt an visieren.

    - Sturz : Mit der Wasserwaage Differenz zwischen linke und rechte Seite messen. Idealer Weise Auto so positionieren dass es keine Differenz gibt., bzw. diese minimal ist. Wasserwaage ans Felgenhorn. Winkel ausrechnen eventuell unter Berücksichtigung der Höhendifferenz.

    Fertig. War mit meiner Messung immer nahe genug an der offiziellen Vermessung, so dass das für mich passt.


    Ja die Empfehlungen die die App dann bringt sind dann aber irgendwelche Werte. Wo kommen die her? Für welchen Fahrertyp sollen die sein?


    Ich hab schon bei einigen Experten einstellen lassen (Dempert, Racing Service Brandt, Autohaus Haese...) meist bin ich vom Hof gefahren, und hab zu Hause gleich wieder geändert. Hat nicht zu mir gepasst. Die Abstimmung vom Guido Schuchert fand ich super.


    Wichtig für mich ist dass das Setup zu meiner Fahrweise passt. Wenn nicht ändere ich in der Richtung wie ich es gerne hätte.

    Beispiel Untersteuern -> mehr Sturz vorne einstellen. Probefahrt. Neu einstellen, usw.

    Etwa bei

    Zu viel grip Vorne -> weniger Sturz, oder mit Stabi kompensieren, oder hinten auch mehr Vorspur, oder oder ..?

    Immer noch keinen Grip -> schon zu viel Sturz oder noch mehr Sturz nötig, oderHinten weniger Sturz, oder oder ...



    Auch wenn man nichts am Fahrwerk ändert kann sich die Geo ändern, etwa wenn die hinteren Buchsen von Querlenker verschleißen, sich irgendwas gelöst, gesetzt hat.


    Meine 3,5° VA (am Caterham) würde die App vermutlich nicht vor schlagen, da zu viel Verschleiß innen für die meisten, die auf der Straße fahren. Für die meisten wohl auch zu übersteuernd.


    (Kreuz)Laser an sich finde ich aber nicht schlecht. Hol ich mir vielleicht auch.

    Mein Laserpointer an der Wasserwaage war draußen allerdings schon schwer zu erkennen.

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    Meine Frau wollte unbedingt den Caterham. Richtige Frau -> richtiges Auto.


    Im Alltag fahre ich auch den Dacia Sandero. Hat vor 5 Jahren 7000€ gekostet, hatte in den letzen 80.000 km nur eine kleine Reparatur.

    Das Auto mit den geringsten Unterhaltungskosten, dem geringsten Werteverfall.


    Ich verstehe nicht wie man etwa einen Polo kaufen kann, der kostet mindestens das Dreifache. FÜR WAS?


    Ich fahre vollkommen unemotional mit dem Auto einfach auf die Arbeit. Für Emotionen hole ich den Caterham raus, oder fahre mit dem Rad, Skates oder Boot auf die Arbeit (alles schon gemacht)

    Na also geht doch. Hast doch noch ein passendes Auto gefunden.


    Von der Ersatzteilversorgung geben sich Speedster und ältere Elisen nicht viel. Bei beiden gibt es ein paar Teile die richtig rar sind.


    Anschaffungspreis beim Speedster liegt fast 10.000 € unter der Elise.

    Turbo beim Mittelmotor ist schon deutlich diffiziler zu fahren als Sauger oder Kompressor. Unterhaltungskosten/Versicherung sollte sich auch nicht viel geben. Von daher ist Preis / Leitung beim Speedster kaum zu schlagen. Von der Design Sprache hat er ja die kantige Entwicklung der Elise vorgezeichnet.

    Hat mehr Lotus DNA in sich als die neuen elektrischen Dickschiffe. Braucht vielleicht noch 10 Jahre bis die Preise steigen.


    Was ist es denn nun geworden. Stell mal vor.

    Als ich das Ding neu hatte und die Platte für den Filter nicht ab bekommen hatte, hat mich die Werkstatt an gerufen:


    Opel: Wir bekommen den Deckel für den Ölfilter ab.

    Ich : Ja ich auch nicht, deswegen habe ich ihn zu euch gebracht.

    Opel: Wir haben das Werkzeug nicht da, können aber versuchen ihn auf zu machen. Wenn was kaputt geht müssen sie aber zahlen, kann 2000 € kosten.

    Ich: Nix machen ich komme und hole mein Schätzchen.


    Im gleichen Laden damals wollten die für die Zündkerzen vom Astra Motor den vierfachen Speedster Preis.

    Die Elektro Fahrer sind einfach anders.

    Die ganze Prämien von Tesla und dem Staat sind unterschiedlich/willkürlich.


    Mein Bruder hat seinen zwei Jahre alten Model 3 nach Dänemark verkauft, mit wenig Verlust.

    Dort Luxus Steuer, hier Prämie.

    Fürs Tanken hat er nie was bezahlt, weil Tesla Influencer mit Prämien unterstützt.

    Er hat seinen Tesla häufig vermietet, und die Leute sind bereit dafür relativ viel Geld zu bezahlen.

    Nun ist er in Südafrika hat sich einen neuen Tesla bestellt. Ein Typ den er über die Tesla Community kennt, holt seinen neuen Tesla ab und vermietet ihn solange er nicht da ist (unklar wie lange er beruflich in Südafrika ist).

    Sein Tesla sieht zum Laden (Nachts) beim Lidl oder Aldi einen km entfernt von Zuhause.


    Ganz anderer Zugang zum Auto.


    Meinem Vater (80 Jahre) hat er auch einen Tesla angedreht. Der kann kein Handy und damit noch viel weniger einen Tesla bedienen, und sollte auf jeden Fall kein Auto mehr fahren, weil fast blind und taub. Aber die Fahrhilfen machen das schon - denk sich mein Bruder.

    Das gilt auch für TÜV-Prüfer

    Der Tüv beim Opel Händler hat angezweifelt dass die originalen Federn des originale Bilstein Fahrwerk von Opel/Lotus ist.

    Der Opel Händler hat mir gesagt ich müsse nachweißen dass das das Original ist. Bei Opel darf mir aber keiner Ankunft geben. Das darf nur der Opel Händler.

    Tim Schrick im Porsche Taycan Turbo S

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    Fahren kann er ja und im Wesentlichen bin ich auch bei Ihm.

    Der Pornobalken geht halt gar nicht. Die Nackenmatte war auch schon in den 80er out.

    Aber die Kiste schön ran genommen und mal ne Pylone abgeräumt.

    Für mich steht Rallye auf einer Stufe mit der Formel 1, vielleicht noch darüber, weil vollkommen krank.


    Wer mal Onboard Aufnahmen von sich gemacht hat und die mit den Onboards von den Rallye Fahrern verglichen hat weiß welche Welten dazwischen liegen.


    Ich habe mit sehr sehr viel Spannung den Auftritt von Lotus in der Rallye Szene verfolgt.

    Ich glaube schon im ersten Rennen Ausfall/Unfall wegen elektrischer Probleme.


    Typisch (moderne) Lotus erst super viel Staub auf gewirbelt und dann nicht geliefert.

    Schade, schade. Ich denke dass ein Lotus da gut hätte performen können.


    Mich hat auf kurvigen Rallye Landstraßen keiner überholt, niemals.8)

    Und das nur mit der schlechten Kopie (gut mit deutlich mehr Power und schönem Design und und und ....) :P

    Gaseinsatz ein Übersteuern einzuleiten, komme ich zuverlässig ins Untersteuern

    Ja dann untersteuert die Kiste zu deutlich. Ich hatte damals versucht das Untersteuern durch bewusstes hartes Einkuppeln beim Anbremsen zu beseitigen. Solche Versuche sind echt kontraproduktiv. Da passt das Grundsetup nicht zu dem Fahrstil den du gerne hättest. Gegen das Setup vom Auto ankämpfen ist nicht der richtige Weg.

    Original Setup hatte (zumindest bei den alten Modellen die ich kenne) vorne viel zu wenig Sturz. Meist noch die schmalen Reifen drauf, dann hast du von Haus aus quasi nur Untersteuern. War ja auch so gewollt, damit auch der durchschnittliche Fahrer nicht gleich die Kiste schrottet.


    Wenn man versucht mal eine aktivere HA zu bekommen muss man schon einiges veranstalten, und wenn dann das Heck wirklich kommt, hat man mehr Probleme als man haben wollte.


    Ein einstellbares Fahrwerk ist da schön (also nicht Höhe sondern Dämpfung), weil man das leicht und feinfühlig verstellen kann.

    Stabi vorne weicher sollte auch helfen und kostet nichts.

    Reifenbreite also vorne breiter oder hinten schmaler. Vorne zu breit fährt sich auch Scheiße wenn jede Spurrille am Lenkrad zerrt.

    Lenkarme abfräsen, oder abgefräste holen, damit der Sturz (deutlich) über 1° kommt verbessert aber wirklich die Performance, die man sonst einfach verschenkt.

    Andere (kleinere) Reifendimensionen können auch helfen. Kleiner ist agiler und man bekommt viel Vertrauen in die Kiste. Und mehr Vertrauen hilft das sehr viel.

    Oder halt wo einstellen lassen.

    Ähm, nein. Wenn Du mit der Elise ein Übersteuern einleiten willst, wirst Du mit übermässigem Gaseinsatz eher das Gegenteil erreichen, weil Du die Vorderräder entlastest, wenn Du dagegen in der Kurve ruckartig vom Gas gehst, funktioniert das ziemlich gut.

    Wenn das stimmen würde, würden die meisten der geschrotteten Opel Speedster noch leben. 90% sind mit zu viel Gas (im Regen) quer gekommen, Turbo schiebt nach -> Übersteuern mit einigen Drehern.


    Gerde bei Nässe kann man das schon gut ausprobieren, ob und wann er Hinten kommt. Mit Gas immer, aber auch wenn man vom Schleppgas runter geht gehts hinten quer.

    Prinzipiell hast du aber recht. Unter Gas setzt die Kiste sich hinten und vorne wird entlastet.

    Du meinst das:

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    Nur reist vorher halt der Grip an der HA ab, und der Kasten kommt quer. Wie auch immer mit dem Gas lenken macht Spaß, solange alle Bäume weit weg sind.