Posts by Cezy

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    Danke!! Was habt ihr da denn im Dreh bezahlt? Also lohnt sich das aufpolstern?

    Ich habe die Sorge, das nach dem aufpolstern mein arsch immernoch einschläft und das Polstern um sonst.

    Nun der Piotr macht das so, wie du es haben möchtest.

    Ich hatte einige extra Wünsche und habe auch Doorcards, Mitteltunnelabdeckung und Chassisschoner beledert.

    Du kannst auch Sitzheizung haben, etc..

    Gekostet hat es ca. 2500€. Ist jetzt aber auch 6 Jahre her.

    Der einzige Nachteil ist, du sitzt 1cm höher. Alles andere hat sich für mich verbessert.

    Sollte ich wieder irgendwann einmal eine Elise besitzen, würde ich es wieder machen.

    Bist du vor der Grenze (ITA -> SLO) an einem kleinen See vorbei gefahren ? Lago Del Predil ?

    Der schnellste Weg von Nockalm nach KG ist über den Wurzenpass.

    Es geht aber auch über SS54, da fährt man dann kurz durch Italien.

    Schade! Aber, Sella Runde ist überbewertet, finde ich.

    Wenn man nicht um 4h in der Früh aufsteht, fährt man dort immer 50kmh im Verkehr.

    Die spaßigsten Straßen für den Lotus sind selten Pässe mit nur Serpentinen.

    Häufig sind es Verbindungsetappen durch Täler oder unscheinbare Nebenstraßen irgendwo wo es hügelig ist, mit richtig gutem Flow..

    Mir ist halt aufgefallen das die Toyota Motoren in den Himmel gelobt werden und bei Rover wird viel gemeckert Thermische Probleme, Kopfdichtung.....


    Wo passiert das ? In welcher Ecke des Internets ?

    Ich hätte z.B. lieber für 40k die beste Rover als eine durchschnittliche Toyota Elise.

    Abgesehen von der Tatsache, dass ich immer Rover bevorzugen würde, aus den Gründen die nicht unbedingt etwas mit dem Motor selbst zu tun haben. ;)

    Paar negative Sachen fallen mir hier auf:

    1) Dauert ewig bis Öl auf Temperatur ist.

    2) Ich kenne die Straßen in der Gegend nicht, aber Spurrinnen nachfahren ist sehr Alfa 4C like. Mag ich gar nicht.

    3) Der Motor ist für mich der emotionalste "Straßenautomotor" aller Zeiten. Aber der Nockenwellenantrieb über die Zahnräder ist doch sehr laut.

    Ich glaube eine Kette und dafür nur 9000rpm wäre eine bessere Lösung für die Straße.

    4) Ein 3-Sitzer ja, aber nicht wirklich Platz für 3.

    5) T33 wird weniger extrem und dadurch vermutlich das bessere Auto.

    :love:

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    Meine Eltern hatten einen 126er als ich auf die Welt kam. Genau diese Farbe.

    Wir sind damit von Zagreb bis nach Adria gefahren, mit einem Gepäckträger am Dach.

    Wie man es damit über das Velebit Gebirge auf die andere Seite geschafft hat, ist mir heute noch ein Rätsel. :)

    Um das geht es nicht Guido. Ich selbst trage auch Anzüge 3 mal im Jahr. Es geht um die Einstellung. Wer im Pyjama aus dem Haus geht, dem ist alles egal, nicht nur seine Klamotten. Das hat was mit Respekt anderen Menschen und Institutionen gehen über zu tun. Bei der Arbeit vertrittst du ja auch deinen Arbeitgeber, etc. Hier geht es auch nicht um einen modernen Trend, das ich einfach nur Faulheit und "I don't care attitude". Diese findet man dann auch wieder hinter dem Lenkrad, und da laufen für mich die beiden Themen zusammen.

    Verlangt doch nicht dauernd, dass den Leuten das Denken abgenommen wird - dann werden sie noch dümmer.

    Das zieht sich aktuell durch alle Facetten des Lebens, nicht nur beim Autofahren. Das Leben soll komfortabel sein, und man möchte möglichst wenig tun und überlegen müssen.

    Eine kleine Anekdote: Eines meiner Hobbys ist die klassische Männermode. Das führt automatisch dazu, dass ich im Alltag beobachte, was die Menschen tragen. Momentan sind wir schon bei Pyjamas und Sweatpants angelangt, die sogar in Restaurants und an Flughäfen getragen werden. In Büros sind Hoodies längst der goldene Standard. Und sollte man ein gebügeltes weißes Hemd anziehen, muss man sich schon rechtfertigen, was man an diesem Tag noch vorhat – statt andersherum.

    Zum Schneider zu gehen, um die Jeans anpassen zu lassen, damit sie richtig sitzt, macht heute kaum noch jemand. Das ist „Aufwand“! Da gehen drei Stunden verloren – Stunden, die man vermeintlich besser am Handy mit TikTok-Videos verbringen könnte.

    Natürlich tut eine Pyjamahose niemandem weh, im Gegensatz zum Autofahren, wo es zu Gefahren und Unfällen kommen kann. Aber die Theorie schlägt in dieselbe Kerbe: Die Gesellschaft will weniger tun müssen, weniger beachten müssen, für sich selbst und für andere.

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    Für mich wirkt es nicht so. Der Vibe ist ähnlich wie in Goodwood. Es sind primär Leute dort die Autos leben und Autos lieben.

    Natürlich sind auch Reiche dort, wer soll sich sonst einen 250 LM leisten können ? :)

    Das Schönste an den Winter‑Autoevents ist für mich, dass sie die Vorfreude auf die kommende Fahrsaison wieder wecken. Über den Winter vergisst man fast, wie viel Freude dieser ganze Prozess macht, wie aufregend emotionale Autos klingen, wie sie aussehen, und wie sehr man sich auf die erste Ausfahrt im Frühling freut.

    Wie schon im letzten Jahr ging es also nach St. Moritz, um ein paar ganz besondere Fahrzeuge auf dem gefrorenen See zu erleben. Anschauen, hören, riechen. Für mich beginnt das Event bereits mit der Anreise: Kaum verlässt man den Bodensee und fährt Richtung Liechtenstein, wird der Himmel wolkenlos. Nach Chur geht’s runter von der Autobahn und rauf Richtung Albula. Der Julierpass ins Engadin ist wieder einmal kitschig schön. Frisch verschneite Berge, strahlende Sonne, trockene Straße, aus den Lautsprechern läuft Billy Idols Flash for Fantasy, Sitz und Lenkradheizung sind an. Das Leben ist gut!

    In St. Moritz angekommen, fährt mir zur Begrüßung ein Kimera 037 in Gelb entgegen. Ich weiß sofort: Das wird ein geiler Tag!
    Aber jedes Erlebnis hat seine Herausforderungen, mein BMW zeigt zweistellige Minusgrade an. Für eine Frostbeule wie mich nicht ideal. Trotz langer Unterhose. Brrrrr!!

    Lob an die Veranstalter: Die Parkplatzsituation ist heuer viel besser gelöst, und kostenlos noch dazu, endlich!
    Kritik an die Veranstalter: Die Tickets sind deutlich teurer als beim Concorso am Comer See, aber trotzdem steht man durchgehend hinter Absperrungen und kommt kaum an die Autos heran. Warum?

    Egal! Mit dem Bändchen am Handgelenk betrete ich das Gelände. Der Schnee knistert unter den Stiefeln, es ist viel los. Superreiche in Loro‑Piana‑Kaschmirjacken mischen sich mit ganz normalen Autoenthusiasten und Influencern, die hektisch Content produzieren.

    Doch mein Puls steigt aus einem ganz anderen Grund: Er ist hier. Mein heiliger Gral, der McLaren F1 als Straßenversion.

    Ich verschaffe mir einen Überblick, suche sofort nach ihm. Dass gleichzeitig Tom Kristensen direkt vor mir einen Werks‑Audi S1 Quattro anwirft, interessiert mich in dem Moment kaum. Auf dem Weg zum F1 laufen zwei wunderschöne, sehr natürlich wirkende junge Frauen im teuren Pelz mit einer Flasche Dom Pérignon an mir vorbei. Etwas früh dafür, denke ich mir, aber ein Flachmann wäre bei der Kälte eigentlich keine schlechte Idee. Ich bin nicht einmal 30 Minuten am Eis und spüre trotz Handschuhen meine Finger kaum noch.

    Ich gehe an den Oldtimern vorbei. Da stehen sie in Reihe und Glied: ein ATS, ein 250 GT SWB, ein Aurelia Spider. Und dann stehe ich vor meinem Traumauto.
    Letztes Jahr sah ich in Como den McLaren F1 GTR, aber noch nie die Straßenversion.

    Das Auto ist so schön, so klein, so zeitlos. Dieses Genesis Blue Metallic steht ihm perfekt. Es ist Chassis Nummer 046 – genau der Wagen, den Henry Catchpole für EVO und Hagerty fuhr. Ich stehe wie hypnotisiert da und sauge jedes Detail auf. Der Motorraum ist offen: tief unten sitzt der BMW S70/2 V12. Daneben stehen Königsegg, F50, EB110 SS. Interessieren mich heute alle nicht. Gordon Murray ist mein Gott, und sein Meisterwerk steht vor mir. Wer weiß, ob und wann ich wieder einen sehen werde. Doch dieser Moment bei –12 °C fühlt sich plötzlich warm und richtig gut an.

    Ich muss mich bewegen und gehe weiter ins Rennpaddock. Gerade wird ein Lancia Delta S4 warmgelaufen. Der doppelt aufgeladene Lampredi‑Motor klingt mit seinem lauten Kompressorsurren beinahe einschüchternd. Daneben stehen ein 917 Langheck und ein R390 GT1 von Erik Comas. Ojda!! Was alles hier ist, ich werd’ narrisch!

    Und dann sehe ich ihn: den Lark McLaren F1 GTR, Chassis 13R, in der besten Lackierung überhaupt. Sieger der japanischen GT‑Meisterschaft 1996, damals mit Ralf Schumacher am Steuer. Heute von Lanzante straßenzugelassen. In meinem alten Wiener Büro hing ein eingerahmtes Poster genau dieses Autos. Und nun steht er direkt vor mir.

    Auf der Strecke wird es laut. Ach, das ist "nur" Arturo Merzario, der einen Alfa‑F1‑Wagen von 1980 mit 3‑Liter‑V12 übers Eis driftet.

    Plötzlich steht Mario Illien neben mir. Wie lustig, nachdem ich gerade erst das Buch über seinen Indianapolis‑Motor von 1994 gelesen habe. Ich würde ihn gern darauf ansprechen, aber er ist in einer bekannten Runde. Kommt mir unpassend vor, also lasse ich es bleiben.

    40 Minuten beobachte ich noch den Wahnsinn, dann wird es mir endgültig zu kalt, um das Ganze noch zu genießen. Ein letzter Blick noch auf den blauen McLaren. Und dann fahre ich glücklich wieder nach Hause.

    Schön war’s!

    Dado

    Die ganzen Fahrassistenten, die sich trotz Trackmode Taste teilweise nur sehr umständlich abstellen ließen, waren mir einfach viel zu viel. :/

    Mist! Ich dachte mit der Tracktaste ist Laneassist automatisch ausgeschaltet ?

    Nach dem Motorstart 2 Knöpfe drücken zu müssen finde ich ok, aber in die Menüs rein gehen zu müssen wirklich nicht. Werde in April eine Probefahrt machen. Unweit von mir steht so ein Homura 2 Liter.

    Wow, so viele Kommentare! Danke euch allen, auch für die weniger freundlichen. : )

    Es geht nicht darum, dass ich nicht weiß, was ich will. Für mich ist dieser ganze Prozess einfach unglaublich spannend und aufregend. Vor allem dann, wenn die Rahmenbedingungen eine Vielzahl an interessanten Optionen ermöglichen. Genau diesen Weg und meine Gedankengänge möchte ich mit Gleichgesinnten teilen und darüber mich austauschen. Erfahren wie andere dies sehen. (Mit der Schwiegermama kann ich darüber leider nicht so gut reden.) Niemand soll sich dadurch angegriffen fühlen.

    Zu den Autos: Ich möchte hier nicht politisch werden oder über Gesetze lästern, aber ich lebe nun einmal in Österreich. Dadurch fallen manche interessante Alternativen, wie zum Beispiel der Evora am heimischen Markt praktisch weg. Ein Import kostet meist zusätzlich 13–20 % vom Kaufpreis. Und wenn dann doch einmal ein Exemplar in Österreich angeboten wird, liegen die Preise oft rund 20 % über dem EU‑Markt, weil die Verkäufer genau wissen, wie teuer ein Import wäre.

    Diese Regeln akzeptiere ich natürlich. Aber dadurch rutschen manche Optionen in eine Ecke, in der Preis Leistung für mich nicht mehr passt, oder das Auto schlicht außerhalb meines Budgets landet.

    Möglicherweise passt dies besser unter second vehicle. Ich schreibe aber mal hier.

    Meine Elise ist noch nicht verkauft, auch wenn ich optimistisch bin, dass sich 2026 ein Käufer finden wird. Trotzdem habe ich den Winter genutzt, um über die Nachfolge nachzudenken. Vielleicht auch zu intensiv. Aber es hat mir Spaß gemacht. Was kann die Elise ersetzen? Welches Auto kann überhaupt in ihre Fußstapfen treten? Und vor allem: Was will ich eigentlich?

    Das Lastenheft

    Es muss ein emotionales Auto werden. Wenn ich durchs Treppenhaus Richtung Garage gehe, soll mein Körper schon Glückshormone ausschütten. Der Use Case wird ähnlich sein wie bei der Elise, aber nicht identisch: ein Hobbyauto, ein Zweitwagen für Wochenenden, ohne Winterbetrieb. Ein Auto, das wir auch nehmen, wenn wir schick essen gehen wollen, oder für ein spontanes Wochenende nach Milano.

    Es muss mich an Sonntagen (dem einzigen Tag, an dem ich ausschlafen könnte) trotzdem um 4 Uhr früh aus dem Bett holen können, damit ich um 6 Uhr meine Lieblingsstrecke ohne Verkehr fahren kann. In erster Linie ein Auto für Kurven und Pässe. Ein fahraktives Auto wie der Lotus.

    Ich lege viel mehr Wert auf Balance, Feedback und Textur, Nuancen wie Gasannahme und Gangübersetzungen, Sound und clevere technische Lösungen als auf PS-Zahlen oder 0–100 Werte. Für mich ist ein Leistungsgewicht von etwa 200 PS pro Tonne die obere Grenze. Das Auto soll sich im Bereich 60–120 km/h großartig anfühlen und sportlich bewegen lassen, und so abgestimmt sein, dass ich in diesem Tempofenster auch mal länger als zwei Sekunden voll am Gas bleiben kann. Schneller kann oder möchte ich auf meinen Lieblingsstrecken nicht fahren.

    Was mir die Elise nicht bietet, und das nächste Auto unbedingt haben soll, ist ein Hauch von GT‑Qualitäten. Ich möchte damit Roadtrips fahren: in die Pyrenäen, nach Südfrankreich oder zur Le Mans Classic. Dafür hätte ich gern etwas mehr Platz und etwas mehr Komfort als in der S1.

    Natürlich spielt auch das Budget eine Rolle. Nicht nur die Anschaffung, sondern auch die laufenden Kosten.

    Noch im Dezember hatte ich eine Liste mit 15 Autos. Da war alles dabei: Von 70iger Jahre Alfa Bertone, über Yaris GR Automatik bis zum V8 Vantage 4.3. Jetzt sind nur noch drei Kandidaten übrig, die ich hier vorstellen möchte. Und auch auf eure Meinung gespannt bin. Dafür ist ein Forum da. :)

    Platz 3: Mazda MX‑5 ND3 2.0 Homura (die logische Wahl)

    Was mir gefällt: Ein fantastisches Paket! Zumindest in der Theorie. Für den Preis eines 25 Jahre alten S2000 mit rostigen Kotflügeln und verschlissenen Synchronringen bekommt man einen rund 1000kg Roadster, der zwar erst zwei Jahre alt ist, aber mich in der Theorie an Restomods erinnert. Moderne Features wie CarPlay, beheizte Recaro‑Sitze und Zuverlässigkeit treffen auf Dinge, die viele neue Autos längst verloren haben: ein rundes Lenkrad, echte Auspuffrohre, Aluminium‑Doppelquerlenker, eine eigene Plattform, ein Sperrdifferenzial, ein Sauger ohne Rev‑Hang und nette Details wie 4‑Kolben‑Brembos und geschmiedete 17‑Zoll‑BBS.

    Was mir nicht gefällt: Ich hatte vor 15 Jahren einen MX‑5 NA, und mochte ihn damals nicht. Nur weil ein Auto auf dem Papier perfekt aussieht, heißt das nicht, dass es in der Praxis auch so sein wird. Außerdem ist der MX‑5 ein Brot und Butter Sportwagen. Ich drehe mich nie nach einem MX-5 um. Es wäre keine emotionale Wahl und könnte schnell langweilig werden. Es kommt mir zumindest Emotional und Fahrdynamisch wie ein Downgrade nach der Elise vor. Ich werde wohl diese Spec fahren müssen im Frühling. Mein NA MX-5 war BJ1994. Bin gespannt was sich in 30 Jahren Entwicklung an dem Auto getan hat.

    Platz 2: BMW Z4 M Coupé E86 (die emotionale Wahl)

    Was mir gefällt: Der Motor! Das Design von Chris Bangle, das nach 20 Jahren immer besser aussieht. Das Double‑Bubble‑Dach. Die Farbe Interlagos Blue.

    Was mir nicht gefällt: Es ist ein schweres und schnelles Auto. Eigentlich nicht das, was ich suche. Dazu teuer im Unterhalt, und der S54 braucht viel Aufmerksamkeit. Hier geht es aber um Emotionen. Das was Engländer "sense of occasion nennen. Ich weiß, dass das Ding fahrdynamisch nicht perfekt ist. Chris Harris hat das auch so geschrieben. Aber eigentlich will ich nur diesen Motor und diesen Sound in einem kleinen GT mit brauchbarem Kofferraum. Das Armaturenbrett (ohne Navi) wirkt aus heutiger Sicht pur und klassisch schön, genauso wie die zwei Instrumenten‑Pods. Selten ist das Auto obendrein. In Österreich wohl schwer zu finden, und die NoVA liegt bei rund 8.000 €. Hier wird man viel Glück und gutes Timing benötigen. In der gleiche Ecke könnte ich noch den Alfa SZ nennen. Der ist mir leider out of budget.


    Platz 1: Alpine A110 (die emotionale und logische Wahl)

    Was mir gefällt: Wenn sich ein Auto „Elise S4“ nennen dürfte, dann die Alpine. Meine müsste Alpine Blau sein, mit Fuchs Felgen und Schalensitzen. Basisversion – kein S, kein R. Sie kann auch Touren gut.

    Was ich nicht mag: Alles Moderne am Auto. Die Monitore. Die künstlichen Fehlzündungen. Die Keycard statt eines Schlüssels. Und natürlich der fehlende Handschalter und der fehlende Sauger. Und trotzdem: Es ist die beste Wahl.

    Dass meine automobilen „Prediger“ – Harris, Camissa, Catchpole, Frankel – alle in höchsten Tönen von der Alpine sprechen, bestätigt mein Gefühl. Ich bin die A110 bereits gefahren. Den Z4 M Coupé und den ND Miata dagegen noch nicht.

    So! Und nun von der Theorie in die Praxis. Mal sehen, was der Frühling bringt, wie schnell sich ein neues Zuhause für die Elise findet und welche Möglichkeiten der Markt mir eröffnet. Es ist nicht ausgeschlossen, nach 10 Jahren und einer Reihe von Autos die alle teuer waren und mich mit Glück nicht erfüllen konnten, wieder hier zu sein und nach einer Rover Elise zu suchen. ^^

    Fehlen noch paar Leckerbissen:

    "Schweren Herzens“
    Impliziert, dass der Käufer den Schmerz des Verkäufers durch einen höheren Preis lindern muss.

    "Sehr selten“
    Tatsächlich sind mindestens zehn Exemplare desselben Fahrzeugs auf derselben Plattform inseriert.

    "1A-Zustand“
    Würde die Prüfung von einem Pebble Beach Concours d’Elegance Juror in puncto Zustand und Originalität standhalten.

    Muss hier nochmal anknüpfen, da ich in Österreich eine geniale Anzeige gefunden habe. (Kein Lotus)

    Der Text fängt an mit "Wo Sportwagenträume wahr werden"

    Dann geht's weiter: "bietet dieser Traumwagen ideale Voraussetzung ein Ausnahmefahrzeug mit garantierter Wertsteigerung zu werden."

    Verstehe ich das richtig ? Hier bekommt man eine Garantie, dass es Wertsteigerung geben wird ? Nicht schlecht!

    "die Daumenmulden (am Lenkrad) versprechen sicheren Halt und präzises Handling."

    Kann nicht mehr!:D:D:D

    Möchte hier öffentlich gar nicht viel über das Thema Sicherheit schreiben.

    Ich hoffe auch, dass nichts passiert und uns die Veranstaltung erhalten bleibt.

    Die Veranstaltung hat auch Gegner abseits der Sicherheitsaspekte.

    In der gleichen Meisterschaft gibt es auch "Parkplatz Slaloms" drei mal im Jahr.

    Mir ist das so langweilig, und ich weiß nach der dritten Pylone nicht mehr wie die Strecke geht, brauche ein Navi.. :D