Posts by Cezy

    Anbei die Liste.

    Note! Manche Autos erfüllen die Vorgaben, sind aber nicht dabei weil ich sie nicht mag. Z.b. MR2 mk2, oder Lotus Europa (alt)

    Preisgrenze sind aktueller Marktwert unter 100k. Zwei Autos sind als Ausnahme dabei.

    Die mit ⭐ markiert. Erfüllen nicht alle Vorgaben, sind aber dabei weil ich sie mag.

    🏁 Lightweight Fun-Car Catalogue

    🇩🇪 Germany

    • Porsche 986 Boxster 2.5 / 2.7
    • Porsche 986 Boxster S — benchmark
    • Porsche 924 Turbo
    • Porsche 924 Carrera GT
    • Porsche 944 (Early Models)
    • Porsche 914-6, 2.7-engine builds, etc ⭐
    • Porsche 911 2.2 T — borderline / price-dependent
    • Porsche 911 2.7
    • Porsche 911 SC 3.0
    • Porsche 911 3.2 Carrera
    • BMW E30 M3
    • BMW E30 318is
    • BMW E30 320is
    • BMW MINi R53 / R56
    • Mercedes-Benz 190E 2.3-16
    • Mercedes-Benz 190E 2.5-16
    • Opel Kadett C GT/E Coupe 2.0
    • Opel Speedster / Turbo
    • Smart Roadster Brabus
    • Ford Europe Focus RS Mk1
    • Ford Europe Escort RS Cosworth
    • Volkswagen Golf GTi Mk1 /Mk2 / Rallye G60

    🇫🇷 France

    • Renault 5 Turbo
    • Renault Clio Williams
    • Renault Clio RS 172
    • Renault Clio RS 197
    • Renaultsport Spider
    • Alpine A110 new (only base model)
    • Alpine A110 old — borderline / price-dependent
    • Alpine A310
    • Peugeot 205 GTI
    • Peugeot 205 Rallye 1.3
    • Peugeot 405 Mi16
    • Peugeot 306 GTi-6
    • Peugeot 309 GTI16
    • Peugeot 106 GTI / Rallye
    • Citroën AX Sport
    • Citroën AX GTi

    🇮🇹 Italy

    • Alfa Romeo SZ ES30
    • Alfa Romeo Giuia (105) GT / Junior / Veloce /1600 / 1750 / 2000 ⭐
    • Alfa Romeo GTV6 (Tipo 116)
    • Lancia Fulvia 1600 HF Lusso ⭐
    • Lancia Stratos Stradale — price exception, because favorite car
    • Lancia Beta Montecarlo
    • Lancia Delta Integrale 8v / 16v
    • Fiat 124 Sport Coupé ⭐
    • Fiat Barchetta
    • Ferrari 208 GTB
    • Dino 208 GT4
    • Ferrari GTB Turbo
    • Dino 206 GT — price exception, because favorite car
    • Lamborghini Urraco P250
    • Maserati Merak SS
    • Innocenti Mini Cooper 1300 ⭐

    🇬🇧 UK

    • Lotus Elise
    • Lotus Exige S1 / S2
    • Lotus Europa (Neu)
    • Lotus Elan (S1-S4)
    • Lotus Esprit S1-S2
    • TVR Chimaera 400
    • Caterham Seven 170
    • Caterham Seven K-Series ≤120 hp
    • Austin Healey Sprite Frogeye ⭐

    🇯🇵 Japan

    • Mazda MX-5 NA 1.8
    • Mazda MX-5 NB 1.8
    • Mazda MX-5 NC 2.0
    • Mazda MX-5 ND 1.5
    • Mazda MX-5 ND 2.0
    • Mazda RX-7 FD (only base model)
    • Honda CRX VTEC
    • Honda Integra Type R DC2
    • Honda S2000
    • Subaru Impreza GT Turbo
    • Toyota MR2 Mk1 & Mk3
    • Toyota GT86
    • Toyota GR86
    • Datsun 240Z /260 Z

    🇰🇷 Korea

    • Hyundai i20 N

    🇺🇸 USA

    None.

    🇸🇪 Sweden

    None.

    Wow! Guys! Nicht so ernst nehmen.

    Wie gesagt, es war ein einstundiger Zeitvertreib mit dem Handy am Liegestuhl. That's it!

    Wieso poste ich es dann hier ?

    Nun ich dachte mir meine Auto Vorlieben sind very much Lotus like. Kompakt, nicht zu schwer, ein gesundes Leistungsgewicht für Spaß auf der Straße. Lass mal sehen was sich unter diesen Parametern dafür qualifiziert. Dachte es kommt ne schöne Liste mit Autos raus die man teilen kann. No hard feelings!

    Die Rolle der KI ist hier nur, nach meinen Vorgaben und Ideen die Autos zu suchen um Zeit zu sparen. Da dies neulich ein Thema im Forum war, wollte ich es als KI Inhalt labeln.


    Sven: Ja wir suchen tatsächlich selten aber doch nach Rezepten im Netz, um den kulinarischen Horizont zu erweitern. :)


    Beste Grüße

    Dado

    Es ist Sommer und ich bin auf Urlaub. Nach dem Baden bei der Hundshitze machen wir immer Siesta. Da wird einem, also mir, schnell langweilig.

    Soll ich an meinen privaten Projekten arbeiten? Naaa, nicht diese Woche. Ich bin auf Urlaub.

    Nachrichten lesen? Um Gottes willen. Wer will sich freiwillig so die Laune verderben?

    Das Buch über Marcus Aurelius, das ich gerade lese, weiterlesen? Heute nicht. Stoizismus braucht Konzentration.

    Also tue ich das, was ich am besten kann: über Autos tagträumen.

    Seit längerer Zeit fällt mir eine Sache an mir auf: Ich werde bei Autos zunehmend engstirnig, um nicht zu sagen radikal. Es kommt mit der Erfahrung. Ich weiß eben ganz klar, was ich von meinem Spaßauto will, wie ich es einsetzen möchte und was mich anspricht, und was nicht.

    Trotzdem tat ich mir schwer, das auch für mich selbst klar zu definieren. Wo beginnt für mich ein interessantes Auto und wo hört es auf?

    Hier spielen natürlich viele Parameter eine Rolle. Der Einfachheit halber habe ich es auf drei Dinge heruntergebrochen: die physikalische Größe des Autos, das maximale Gewicht und das Leistungsgewicht.

    Alles, was bei diesen drei Parametern nicht meiner Norm entspricht, kommt für mich grundsätzlich als Spaßauto nicht infrage.

    Jetzt brauchte ich noch ein Referenzauto, an dem ich alles messen kann.

    Das war für mich einfach: ein Porsche Boxster S der ersten Generation, also der 986.

    Sprich: Alles, was physikalisch größer ist als der Boxster oder mehr als 1.300 kg wiegt (Herstellerangabe), ist für mich ein No-Go.

    Beim Leistungsgewicht habe ich ein etwas breiteres Fenster. Mindestens 120 PS pro Tonne, maximal 250 PS pro Tonne.

    Der Boxster S liegt mit seinen 198 PS pro Tonne ziemlich genau dort, wo ich die goldene Mitte der nutzbaren Performance auf der Straße sehe.

    Jetzt kam ChatGPT ins Spiel. Es hat mich spielerisch dabei unterstützt, eine Liste zu erstellen und Autos nach meinen Kriterien zu kategorisieren.

    Ein ziemlich lustiger Zeitvertreib!

    Erstaunlich, welche Autos dabei alles durch den Rost fallen und es nicht auf meine Liste schaffen. Keine GT3s, keine AMGs, nur der M3 E30 von BMW M Autos. Noch erstaunlicher ist, wie wenig Auswahl ich hätte, wenn ich 2026 ein neues, spaßiges Auto nach meinen Kriterien kaufen wollte:

    1. Mazda MX-5 → Ja, aber in Europa gibt es nur noch den 1,5-Liter-Motor.

    2. Caterham 170 → Ja.

    3. Toyota GR Yaris → Gerade noch so.

    4. Toyota GR86 → Nicht mehr bestellbar, sonst ja.

    5. Alpine A110 Pure → Nicht mehr bestellbar, sonst ja.

    Heißt das jetzt, dass ein Ferrari F40 oder ein McLaren F1 für mich uninteressante Autos sind?

    Nein, natürlich nicht. Sie entsprechen nur nicht meinem Idealbild davon, was ein spaßiges Auto für die Straße sein soll.

    Nämlich: nicht zu schnell. Ein Auto, das auch bei 70 km/h Spaß macht und bei dem man nicht ständig das Gefühl hat, eigentlich viel zu schnell unterwegs sein zu müssen.

    ChatGPT war dabei übrigens ziemlich nützlich. Das Ganze war wirklich ein witziger Zeitvertreib: Man tippt innerhalb von Sekunden ein Auto ein, bekommt die relevanten Daten und sieht, ob es den „Test“ schafft oder nicht.

    Nur beim 993 RS hat es einen Fehler gemacht. 😄

    Die Liste lade ich hoch wenn ich mal 50 Autos drauf habe, es ist noch work in progress.


    Gruß

    Dado


    Abgesehen von der Antenne, ein gelungenes Heck. Und vermutlich die eleganteste Schrift für die Modellbezeichnung die wir je gesehen haben. Für restliche Blickwinkel kann ich dies im Bezug auf Fulvia Sport Zagato nicht behaupten.

    Hm... Schon mal über das Copyright nachgedacht? Oder darüber, journalistische Arbeit zu unterstützen und das Heft selbst zu kaufen? Geiz ist nicht immer geil!

    Ich werde jetzt objektiv betrachtet zu Recht Kritik erben für mein Kommentar, schreiben möchte ich es ja aber trotzdem.

    Ich greife hier niemanden an und möchte niemandem zu nahe treten.

    Ich finde nur ein Leben geprägt von eiserner Gehorsamkeit und Haltung an alle noch so kleinliche Gesetze und Normen im vollsten Umfang ist ein langweiliges für mich auch unglückliches Leben. Es geht mir um Verhältnismäßigkeit um die Balance der Dinge.

    Wenn man mal 2 Seiten aus einem Magazin kopiert und mit 10 anderen User hier teilt, dann ist das nicht das Ende der Welt.

    Es wird nicht täglich gemacht. Wie oft ist S1 in einem Magazin ? Es sind 2 Seiten, nicht das ganze Magazin. Als Teenies haben wir das Playboy Heft auch den besten zwei Freunden ausgeborgt, und nicht gesagt kauf dir dein eigenes Heft, denke an die journalistische Arbeit. Wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere nach gelesenen zwei Seiten Lust bekommen und Oldtimer Praxis häufiger kaufen oder abonnieren.

    Dies ist jetzt keine Kritik, ich persönlich habe auch keine Lust auf so ein Artikel.

    Ich möchte nur sagen, seid nicht immer soooo streng so euch selbst. :)

    S1 wurde im Entwicklungsstadium am Nürburgring bewegt.

    In der Discovery Doku spricht Toni Shute darüber, wie sie sich gedreht haben, bei einem Versuch ohne vorderen Stabi.

    Ebenfalls MMC Erprobung am Stelvio, und viel Testarbeit auf Millbrook proving ground.

    Meine Eltern machten mal den Vorschlag, sich im Sommer in Kärnten zu treffen. Gute Idee, dachte ich mir, und begann zu grübeln, wie ich mit Umweg und möglichst vielen Kurven dorthin und wieder retour komme.


    Anreise


    Ich wollte schnell und an einem Tag hin, also war die Anreise dann durchaus sehr Autobahnlastig.

    Den Arlbergpass nehme ich dann noch mit als Appetizer. Die Alpine rollt über die Autobahn wesentlich stabiler mit der frischen GEO-Einstellung von Life110. Beim Handling merke ich aber nicht viel Unterschied, eventuell ist die Lenkung vom Feeling her beim Einlenken etwas definierter. Trotzdem ein kleines Upgrade, das ich empfehlen kann.

    Bei Wörgl verlasse ich die Autobahn und rolle durch schöne Landschaften nach Kitzbühel. Dann einmal V-Power volltanken und weiter nach Zell am See.

    Highlight des Tages wird der Großglockner sein. Dann an der Mautstelle der Schock: 46 € für die Maut! Instinktiv denke ich mir, das ist gut so. Durch die Preise wird nicht viel los sein, unter der Woche auch noch. Und wie falsch ich lag. Es ist noch voller, als ich es in Erinnerung habe. Camper, Touristen und viele Rennradfahrer, die früher nicht hier waren, sich jetzt aber dank E-Antrieb an ihren Bikes trauen.

    Phasenweise habe ich Glück und bekomme die eine oder andere Kurvenkombination frei, wo ich das Tempo hochschrauben kann auf schwindelerregende und erlaubte 70 km/h. Nach dem Fuscher Törl geht es wieder runter.

    Mein Stopp für die Pause ist das FAT Mankei. Eine Hütte mit Verpflegung, die von Porsche Junior oben betrieben wird. Es gibt sogar Betten, die man buchen kann. Die Schranke schließt um 20:15 Uhr und dann lasse ich euch den Gedanken selbst zu Ende führen.


    Es stehen oben ein paar schöne 911er, mir macht aber Sorgen, dass meine Alpine eindeutig nach Benzin riecht. Ich kann aber nicht sagen, woher es kommt. (EDIT: Den Effekt gibt es wohl nur oberhalb von 2000 m und wenn man im Sportmodus fährt.)

    Ich fahre weiter auf die Kärntner Seite hinunter Richtung Heiligenblut. Die Straße ist perfekt, wenn sie nicht so von Touristen überlaufen wäre.

    Bei Spittal dann wieder auf die Autobahn und weiter zu meinem Ziel am Wörthersee. Die ganz große Fahrfreude kam nicht auf, aber die A110 ist ein perfektes Reiseauto, wenn man solo oder zu zweit unterwegs ist.

    Nach ein paar schönen Tagen mit meinen Eltern am Wörthersee fahre ich wieder nach Hause.

    Rückreise:

    Diesmal über Italien. Die Anreise war zwar landschaftlich schön, aber ich brauche den Flow. Wo ist der Flow? Mit Calimoto habe ich mir eine Route geplant, die so manche Klassiker in Italien auslässt, in der Hoffnung, gute alternative Straßen zu finden.

    Etwas gefrustet rolle ich dann von Tolmezzo weg über die SS52. Das war ein Fehler! So viel Verkehr. Schlimmer noch: Sie fahren alle permanent 36 km/h, dort wo 70 km/h erlaubt sind.

    Dann bei Forni di Sopra plötzlich niemand mehr vor mir. Ich fahre Richtung Passo Mauria völlig alleine über eine großartige, kurvenreiche Strecke. Ganze 20 Minuten oder so ist kein anderes Auto da. Privataudienz! Hier hat es Klick gemacht und zum ersten Mal bin ich eins mit der Alpine. Es passte einfach alles. Die Straße, das Wetter, das Auto und meine Motivation, so richtig zu fahren. Es war großartig!

    Danach war ich einfach nur glücklich, weil es so viel Spaß machte, und erleichtert, weil die Alpine das so gut kann. Sie bevorzugt aber engere Kurvenradien und technische Strecken. Da ist sie so mächtig und voll in ihrem Element, dabei jedoch nie schneller als 80 km/h. Auf der SP347 habe ich weniger Glück mit der Verkehrslotterie und es fing an zu regnen. Ohne bekannte Pässe geht es wohl auch nicht. Also fahre ich Giau, Falzarego und Valparola im Regen. Genau so wie 2023, als ich mit der Elise dort war. Oder 2017. Wenn ich den Giau fahre, regnet es immer.

    Übernachtet wird in Brixen. Pizza, Forst-Bier und WM-Finale.

    Tag 2:

    Mathematik war noch nie meine Stärke! Der Bordcomputer sagte, ich habe mehr als genug Sprit bis zur nächsten Shell Tanke in Sölden. Stimmt aber nicht.

    Die A110 hat zwei Verbräuche: sehr wenig, wenn man normal fährt, und sehr viel im Sportmodus und in niedrigen Gängen bergauf.


    Als ich am leeren Jaufenpass unfassbar viel Spaß habe und Driving Nirvana genieße, geht die Restreichweite von 260 km auf 110 km runter. Ein Fehler, der mich zwingt, auf der Downhill-Passage mit sehr viel Lift and Coast zu fahren. Der Jaufenpass ist aber toll. Auch von der Landschaft und dem Panoramablick. Mag ich. Sehr sogar.


    Das Timmelsjoch hoch geht noch sportlich. Noch vor dem Museum leuchtet die Reserve. Wie viel ist die Reserve? Vor allem bei dem Tempo bergauf? Runter geht es wieder rollend und ich schaffe es dann doch ohne Drama nach Sölden. Es hat den Fahrspaß aber doch etwas eingeschränkt. An der Tankstelle gibt es dann keinen V-Power als Belohnung. Ich muss ROZ 95 tanken, welches übrigens in der Alpine genauso gut funktioniert.


    Jetzt noch ein Umweg! Ein bisschen leiden am Fernpass im Stau, um dann noch das Namlostal genießen zu können. In Berwang steht eine Tafel mit der Sperre, aber zu viel Text, habe ich nicht gelesen. Ich bin schon fünf Stunden im Auto und möchte langsam nach Hause. Das Namlostal ist leer. Noch freue ich mich darüber, aber nicht mehr lange. Ab der halben Strecke ist die Straße gesperrt. Also kann ich den besten Part nicht fahren und es wird ein Umweg über Reutte und das Lechtal nötig. Pain! Dadurch, dass niemand dort ist, fahre ich die Strecke noch eine Spur schneller zurück.

    Das Namlostal ist fantastisch. Die Elise kann diese schnelleren Passagen aber besser beziehungsweise macht dort mehr Spaß. Für die Alpine sind diese schnelleren Passagen keine Challenge. Am Pass und auf Passagen mit engeren Radien ist sie jedoch fantastisch, zum Reisen sowieso. Durch das Lechtal, via Flexenpass und Arlbergpass, rolle ich etwas unmotiviert und müde nach Hause und höre Bonnie Tyler, die vor paar Tagen von uns gegangen ist.


    Schön war's. Zeit, die nächste Tour zu planen. :)

    Das ist sehr schade! Unserem Hobby prophezeie ich keine großartige Zukunft.

    Andere Alpenländer werden schnell nachziehen, und irgendwann wird es nicht mehr möglich sein auch wenn man solo unterwegs ist.

    SLO kannst vergessen. Karpaten in Rumänien vielleicht, aber das ist weit weg, und die Fahrkultur ist sehr, sagen wir mal "anders".

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Die Toyota Motoren habe genauso ihre Probleme aber der Ruf ist besser. Beim Rover sind die Ersatzteile dafür deutlich günstiger und der Motor passt aufgrund der Alu-Bauweise wie ich finde, besser zur Elise.

    Ich sehe das so: Beim Rover Motor solltest Fähigkeiten zum Schrauben mitbringen. Beim Toyota Motor reicht es, wenn du genügend Kohle für die Werkstatt hast. :D

    Man muss zwischen absoluter und relativer Zuverlässigkeit unterscheiden. An meiner Elise war im Schnitt etwa alle 10.000 km ungeplant etwas kaputt. Wäre das mein Alltagsauto mit 20.000 km Jahresfahrleistung, müsste ich im Schnitt zweimal pro Jahr ungeplant in die Werkstatt – das würde ich nicht akzeptieren.

    Aber die Elise war ein Wochenendauto mit rund 2.000 km pro Jahr. Sie wurde dafür artgerecht bewegt: kurvige Landstraßen, Alpenpässe, Slaloms, Nordschleife und Stelvio. Wenn unter diesen Bedingungen nur etwa alle fünf Jahre etwas Ungeplantes anfällt, das sich mit einem dreistelligen Betrag beheben lässt, ist das für mich mehr als ausreichend.

    Diesem Unterschied zwischen absoluter und relativer Zuverlässigkeit schenken viele Toyota-Fahrer meiner Meinung nach zu viel Gewicht. Ich akzeptiere, dass andere das anders sehen. Für mich sind aber 120 kg weniger Gewicht und das unverfälschte Bremsgefühl ohne Bremskraftverstärker deutlich wichtiger als eine nahezu perfekte Zuverlässigkeit, welche sie auch nicht haben. :)

    Zurück zum Thema: Zwei Sache finde ich in Bezug auf Wert und Marktwert noch spannend.

    Eine frühe Rover S2 kostet heute etwa 25.000 €. Eine späte S3 220 liegt eher bei 50.000 €. De facto ist es aber nahezu das gleiche Auto. Die 100 PS Mehrleistung bringen im normalen Straßenverkehr deutlich weniger, als viele glauben, verursachen aber höhere laufende Kosten.

    Meine Frage an euch: Was kann eine S3 220, das den doppelten Preis rechtfertigt?

    Oder anders formuliert: Wenn ich mit beiden Autos ein Wochenende in die Dolomiten fahre – ist das Erlebnis mit der S3 wirklich so viel besser, dass der doppelte Kaufpreis gerechtfertigt ist?

    Food for thought.

    Das zweite Thema, das ich schade finde, ist, dass das stabile Preisplateau, auf dem sich die Elise seit Jahren bewegt, meiner Meinung nach zu niedrig ist – oder andersherum: Viele andere Youngtimer und junge Klassiker sind aktuell schlicht überbewertet.

    Die Elise vereint so viele Eigenschaften, die ihren WANT Faktor theoretisch deutlich stärker steigen lassen müssten, es in der Praxis aber nicht tun:

    1. Eine außergewöhnliche Entstehungsgeschichte mit einer interessanten Verbindung zu Bugatti.
    2. Eine komplett eigenständige Aluminium Extrusionsplattform, als Premiere in der Großserie. Die Grundidee dieser Bauweise wird heute bei zahlreichen OEMs eingesetzt.
    3. Ein Design von einem renommierten Designer mit klaren Anleihen an den Dino 206 S und den 246 GTS.
    4. Die Einführung der technisch spannenden MMC-Bremsscheiben.
    5. Ein Handling, das von bekannten Namen der Branche mitentwickelt wurde – darunter Alister McQueen (Jaguar XJ220), Matt und Roger Becker sowie der ehemalige Formel-1-Fahrer John Miles.
    6. Sie machte die damaligen Konkurrenten, Renault Sport Spider und Caterham 21, praktisch über Nacht zu Flops.
    7. Sie gewann 1996 alle relevanten Vergleichstests, darunter den Autocar Handling Test und die Auszeichnung Performance Car of the Year. (Evo Magazine Vorreiter)
    8. Chassis, Armaturenbrett und Windschutzscheibe der Elise wurden 1997 in Le Mans eingesetzt. Viele beschreiben das Fahrgefühl als „Baby Group C Car“. Das ist keine romantische Vorstellung ,das Chassis ist tatsächlich Teil der Le-Mans-Geschichte.
    9. Wunderschöne Details, etwa die Pedalerie, die man in dieser Preisklasse sonst kaum findet.
    10. Vergleichsweise geringe Stückzahlen.
    11. Und nicht zuletzt: Sie ist ein Lotus. Das ist eine Marke mit echter Motorsport-DNA. Lotus steht für Colin Chapman, Ayrton Senna, zahlreiche Formel-1-Titel und unzählige technische Innovationen. Das besitzt deutlich mehr Strahlkraft als ein Massenhersteller.

    Und trotzdem gibt es heute am Youngtimer Markt Großserienfahrzeuge oder deren Derivate, die weder technisch noch historisch besonders relevant sind, in riesigen Stückzahlen gebaut wurden und weder das Fahrerlebnis noch die Fahreigenschaften einer Elise bieten – und trotzdem am Markt höher bewertet werden. :S

    Hier wurde bereits viel Gutes gesagt. Auch ich habe zu diesem Thema eine Meinung.

    Ist die Elise für Sammler interessant? Nein, zumindest nicht für high end Sammler. Keine Elise wird jemals von Simon Kidston, Joe Macari oder Girardo & Co. angeboten.

    Auch beim Thema Wertsteigerung bin ich skeptisch. Warum? In erster Linie weil Lotus kein Marketing hat, und eigentlich nie hatte. Lotus gewann 1981 die Rallye-Konstrukteursweltmeisterschaft (Talbot Sunbeam Lotus) gegen die Werks Audi Quattros, und kaum jemand weiß das. Alle schwärmen nur vom Quattro.

    Schaut man sich dagegen die luftgekühlte Porsche-Szene an, sieht man, wie wichtig Marketing und Imagepflege sind. Dort wird beispielsweise Influencer Ted Gushue mit seinem Projekt Type 7 unterstützt, um online ein Lebensgefühl zu vermitteln, in dem luftgekühlte 911er Teil einer Welt aus herausragendem Design, Lifestyle, besonderen Destinationen und schönen Menschen sind. Die Folge: Viele möchten Teil dieser Welt sein und selbst einen alten 911 fahren. Entsprechend sind die Preise.

    Dabei ist das 915-Getriebe, man mag es kaum glauben, noch schlechter zu schalten als das PG1-Getriebe der Elise. Und eine Stahlkarosserie mit Motor hinten und McPherson / Trailing Arms Achsen mit Drehstabfederung ist dem OneEleven-Chassis und Fahrwerk technisch deutlich unterlegen.

    Was die Elise allerdings zweifellos ist: preisstabil. Ich habe meine sehr gut verkauft, an den ersten Interessenten, der vorbeikam, um sich das Auto anzusehen.

    Und ehrlich gesagt hoffe ich sogar, dass die Preise nicht explodieren. Denn ich bin mir sicher, dass ich spätestens in zehn Jahren wieder eine Rover-Elise haben möchte. :)

    Hinter dem AGTZ-Projekt steht ein polnischer Händler für Luxusautos, der ein kompletter Alpine Nerd ist und sogar die originale A220 V8 besitzt. Das Auto kaufte er von Guy Berryman, dem Bassisten von Coldplay und Mitbegründer des Road Rat Magazine.

    Ja, viel Geld für ein Carbonkleid. Aber das Ganze wurde „just for fun“ in kleiner Stückzahl von einer renommierten Carrozzeria gefertigt, für eine Klientel, zu der wir nicht gehören. ;)

    Meide alles in Vorarlberg. Entweder gibt es viel Verkehr und ein 60er-Limit, oder die Straßen sind sehr eng und ebenfalls auf 60 km/h begrenzt.

    Meine ultrakurze Hausstrecke ist die B308 bis Lindenberg und wieder zurück (ca. 30 Minuten).

    Die kurze Hausstrecke ist, wie von ZB7 angegeben: B308 + Riedbergpass + Oberjochpass. Am besten fährt man sie morgens um 6 Uhr, wenn noch kaum Verkehr unterwegs ist.

    Die lange Hausstrecke wäre: B308 + Riedbergpass + Oberjochpass + Namlostal + Hahntennjoch + Flexenpass + Arlbergpass. Da ist man schnell bei 4 Stunden Fahrzeit oder mehr, aber es lohnt sich, besonders das Namlostal.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Lautsprecher an!

    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.