Posts by anubis

    Kleine Episode. Ich war tanken und der Motor ging anschliessend einfach aus. Such such, abschlepp, check etc.

    Konsens: Wasser im Tank!!! und nun: woher?

    Fazit: Wenn die Tanklastwagen das Benzin bringen, dann heben sie so nen Schacht wo ein Füllstutzen drin ist und lassen laufen.

    Dieser Füllstutzen hat eine Dichtung und selbige war porös, sodass nach einem Gewitter der Schacht volllief und schön sachte das Wasser in den unterirdischen Tank der Tankstelle ging und alles "versaute". ich war nicht der Einzige mit dem Problem und der Tankstellen Mensch tat mir irgendwie leid.

    Ich möchte kurz anfügen: Zernez, Ofenpass, dann den Umbrail rechts hoch (geht halt nur im Sommer), dann Stelvio die Nordseite runter nach Bormio, das Veltlin nach Westen bis Tirano (die langen Tunnels kann man auf der alten Hauptstrasse umfahren), wieder nach Norden ins Puschlav und über den Bernina hoch ins Engadin, dann wieder nach Zernez zurück.

    Füllt nen Tag, aber vorzugsweise nicht am Wochenende wegen den Pedaltramplern. Von den Szenerien einmalig.

    ähm... wenn doch nur mal soviel über Emotionen geschrieben würde, statt über Preise.


    Versteh ich nicht. Hängt dann das Preisschild jahrelang im Wagen am Armaturenbrett um sich daran zu ergötzen oder ständig zu kalkulieren?


    Also ich bezahlte und seither erfreue ich mich jedesmal beim Fahren mit dem Evora... seit nun bald 10 Jahren. :love:

    Kann ich bestätigen! Ich hatte viele sehr nette Gespäche im Ausland um den Lotus, sogar in Fronkreich! Herrlich sind die älteren Semester, die dann über Fittipaldi und Ronnie Peterson erzählen und was halt so damals abging.

    Ein obernetter Hotellier in Italien fuhr sogar seine Giulia aus seiner Garage, damit ich den Evora da reinparkieren kann (wegen dem Baumharz und den Tannzäpfen). ^^

    Mach Dir keine Sorgen! Im Gegenteil... dort haben die Leute noch Freude an automobiler Exotik. Ich war schon unzählige Male in Italien mit dem Lotus. Es gab sogar Leute, die umparkierten, damit ich besser Platz hatte und man kommt immer wieder ins Gespräch, mi Alt und Jung. Der Lateiner ist von den Genen anders... :D

    Ja schon... klar, aber die Winterentsalzung von unten muss doch die Maschine erledigen. (also ich krieche da nicht runter mit Schwämmle und Bürste) :)

    Thema Waschanlage: Vorsicht beim Evora! = bei diesen tollen Superwaschanlagen kommt am Schluss ja der Föhni von oben herab. Am unteren Rand des Föhni hat es einen "Reaktionsgummi", der den Föhni abbremst, wenn der Föhn nach hinten fährt und sich absenkt. Ich habe nun schon bei drei unterschiedlichen Waschanlagen beobachtet, dass der Senkstoppgummi am Föhn den Spoiler ziemlich nach unten drückt, bis das Föhnteil merkt, dass es sich nicht mehr senken soll. Konsens: der Lack bricht links und rechts am Spoilerende an der Kante.

    Ein menschliches Eingreifen, diesen doofen Vorgang mit der Hand vorzugreifen, ist mit etlichem Nass verbunden welches einem entgegen spritzt. Also nur für Hardcorer.

    Ich füttere alle meine Motoren mit 98er. Konsens nach x Jahren: die Verbrennung ist feiner, der Verbrauch tiefer und dementsprechend die Reichweite grösser. Ich merke das vorallem bei den Motorrädern, egal ob 2, 3 oder 4 Zylinder... ich kann mit tiefen Drehzahlen dahertuckern ohne dass man denkt, dass ein tieferer Gang angepasster wäre und die Motoren hängen "feiner" am Gas.

    Da steht einigs an...leider alles im elektornischen Wirr Warr; technisch möglich, aber Systemanfällig und leider sehr unemotional. 1000 Optionen, alles vernetzt und computergesteuert. Es biept nicht mal mehr... die Emotionen aber, bleiben liegen. Scheint der zahn der zeit zu sein. (ich erfreue mich am Sound der alten Merlin Motoren, die akustisch unschlagbar bleiben werden).

    Ich wehre mich gegen die Steinschläge seit Jahren mit ner ordentlichen Wachs Portion. Mit dem synthetischen Maguiars konsequent gesalbt und die Front hat nach 120'000 KM 2 sichtbare und ca. 4 Minieinschläge. Also für mich durchaus vertretbar. Und der Maguiars ist auch nicht mehr das Gesalbe und Gerubbel wie früher. Ausserdem kann man auf Kunststoff vorbeischrammen, ohne dass zähe weisse Wolken entstehen wie bei früheren Wachsen.

    Ich bin nun im 13ten Evora Jahr. (wie die Zeit vergeht)

    Mich hatte damals das Projekt Eagle fasziniert (einfach mal das Gesamtkonzept). Und als ich einen gefahen bin, da stellte sich so eine Mensch/Maschine Verbindung ein. Und selbige hat bis heute Bestand. (alles stimmt.... bis heute)

    Defekte: nur die Dämpfer der Heckklappe sind durch die Motorenwärme "dienstversagend"= Guillotineeffekt. Ich habe mir ne Alustange zugelegt und die hält die Klappe jetzt mechanisch=Problem erledigt. (ich lass jetzt mal den von der Werkstatt falsch montierten Riemen weg...)

    Ansonsten: nichts! Null.... bin bei 115'000 KM angekommen, er tut wie am ersten Tag.

    Vorteile: Emotionen pur, ein Fahrverhalten wie aus dem Bilderbuch, vollkommen alltagstauglich, vernünftig im Unterhalt, genug Platz, langstreckentauglich (ab 850 KM am Tag wirds dann schon etwas deftig... ) er hängt sowas von an der Lenkung und dirigiert präzise in den Kurven, läuft seidenweich, keine Krawallkiste und... halt etwas Exotik auf den Einheitsstrassen.

    Klar: gegen ne Elise in den egen Kurven chancenlos, aber muss es denn?

    Ich glaube, ich behalte den bis er zerfällt.... oder ich zerfalle wohl vorher. Wer weiss.


    Und dieses Qualitätsgenörgel kann ich in keinster Weise unterstützten. Alles tut und ich fühl mich gut. Wenn ich meine beiden Evora's zusammenrechne, habe ich nun effektive 180'000 Lotuskilometer hinter mir und es war/ist: ne Freude!

    Schon jene male in Frankreich geblitzt worden und dann kam so eine unglaublich komplizierte Busse mit Zahlungsvarianten der exzessiven Art. Die Beträge steigen markant, wenn man nicht umgehend zahlt. Aber schön ists da drüben.

    Bin im neuten Evora Jahr angekommen.

    Unterhalt: echt kein Thema. ... wenn gepflegt. (700 kleiner/1200 grosser Service)

    Ein kleiner Nachteil beim IPS hat sich neuerdings selber ausgeschaltet: runterschalten in den 1sten Gang war bisher über ca. 15 km/h nicht möglich, was in Serpentinen echt nervend war. Irgendwelche elektonischen Helferlein haben sich nun meiner erbarmt und ich kann ohne Warndreieck im Display ab ca. 25 km/h in den ersten zurück. Muss nicht sein, aber hilft, wenn so Räuber einem im Nacken sitzen und die "Engkurventrägheit des IPS" ausnutzen wollen.

    Evora S von 2013, alles ab Werk. Das Komtech was ich draufhabe geht auf 400 PS; was die aber alles geändert haben, weisi nimmer...dauerte einen Tag fürs modifizieren. Jedenfalls seither ist der Verbrauch massivst zurückgegangen, er läuft feiner, hat mehr Durchzug... also alles nur Positives. Es hat mir den Kat mit 100'000 verschmoort, nun denn... ist n Neuer drin. Ansonsten alles noch im Ursprung und Serie. Keine Motorlampen, keine nervenden Geräusche: einzige Zufriedenheit.

    Mach das Komotech drauf statt was rumverändern. Und gut ist.

    Ich habe nun 110'000 KM erreicht und mein Schnittverbrauch 98er in den letzten 8 Jahren ist bei ca. 8.5 Liter. Klar, in den Bergen gehts schon hoch, aber über 10 L schaffe ich beim besten Willen nicht. Liegt aber auch am rechten Fuss in Kombination mit vorrausschauend fahren.

    Schaut auf die Folienqualität! Es gibt Klebe und Klebe.

    Mir wurde vor Jahren zum Glück eine Folienqualität draufgetan, die im Luftseilbahnsektor verwendet wird=extrem Wetterstabil. Das zahlt sich aus, denn durch die ewige Sonnenbestrahlung ist eine Decofolie stark beansprucht.

    Einige Jahre her; Im August, brutal heiss draussen, ich fahre auf der Autobahn mit dem GTV und plötzlich: ein Platten. Rechts ran und Reserverad rausgeholt. Alfa hatte damals so einen Wagenheber, der wie ein Lift funktionierte (ein SStab mit einem Gewinde drin, ein Haltehaken oben und ne Kurbel), also Haken ans Auto und dann die Kurbel drehen. Ich drehte und drehte, aber das Auto blieb auf immer gleicher Höhe. Da sah ich, wie der Wagenhebersockel sukzessiv im Asphalt unten verschwand. Optimistisch drehte ich weiter: immer tiefer vergrub sich der Heber... ich dachte schwitzend, irgendwann komme ich mal aufs Unterkiesbett der Strasse. Nur, das ging nicht auf. Heber auf Maximum, Auto gerade. Da stand ich dann, im Nowhere, mit einem "abgesoffenen Heber". Alles zurück, treifnass den Wagen etwas weitervor geschoben.... dasgleiche Spiel. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Pannenhilfe anzufordern. (handy gabs damals nicht, also...in dieser Brutshitze bis zur nächsten SOS Säule latschen.)

    Erfahrungsmässig macht der "Untergrund" schon mal viel aus. Ist die Karre satt gewachst oder keramisiert, dann werden die Teile auch einiges weniger dreckig. Oder, der Dreck bleibt weniger hängen, sprich ne Kurzwäsche tut's dann völlig. Ich nutze so n Meguiars Saft, der verglichen mit den früheren Pampen, schnell drauf ist und nur abgewischt werden muss. Das geht ganz flott.

    Wir sind auch in der Warteliste.... irgendwie ging das seeeehr komisch mit den Linserhofbuchereien. Wenns dann knapp wird, weichen wir auf den Gurgltaler Hof aus, wie auch schon. Erst mal sehen wie das "Gevire" sich weiter entwickelt. Bei uns in Schwiiz ist die Impferei ein echter Murks. Am 18. Januar angemeldet, wird aber wohl erst im Juni gepiekst.