Das Problem bei den Schüsseln ist das die Fahrer ohne große Einweisung im Praxisbetrieb auf die Menschheit losgelassen werden!
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Learning by doing im Anschluss während der Fahrt ohne Sinn und Verstand 😆
Das Problem ist imho, daß nicht kommuniziert wird, daß so eine Einweisung sinnvoll wäre,
weil aktuelle Kisten mit dem ganzen Assistenzkram deutlich komplexer sind, als die Kisten mit denen "wir" (BJ'75) aufgewachsen sind.
Als ich die Elli neu hatte, hab ich auch erst mal ein paar Trainings gefahren, um mich an die Eigenheiten (Mittelmotor, kein Bremskraftverstärker/keine Servo) zu gewöhnen.
Eigentlich sollte man das bei einem aktuellen Fahrzeug ähnlich handhaben; aber wie viele Nutzer von Leasingkisten/Firmenpoolfahrzeugen und Rentner (das dürfte das gro der aktuellen Neuwagenfahrer sein) machen das?
Man kriegt von der KfZ-Entwicklung auch nur wenig mit, wenn man (wie ich) eher selten sein KfZ wechselt und einen Alltagsautos ansonsten wenig interessieren.
Das modernste Fahrzeug, daß ich bisher regelmäßig bewegt hab ist meine Elise (BJ'03), danach kommt als Alltagskiste mein MX-5 (NA, BJ'93; 182TKm).
Ein aktueller ND hat mich letztens bei einer Probefahrt fast in die Leitplanke geschickt, weil er mit der veränderten Spurführung wg Baustelle nicht klar kam und auf der originären Spur bleiben wollte.
In einem Abarth 695 (Leihwagen übers Wochenende) bin ich knapp 3km im dunkeln ohne Licht gefahren, weil das "always-on"-Standlicht doppelt so hell ist, wie die Halogen-Funzeln im MX5/der Elli... (ich hab' ganz naiv gedacht -> so ne Lichtautomatik ist schon cool; bis mich jemand von hinten mit seinem Fernlicht darauf aufmerksam gemacht hat -> danke dafür, war verdient).
Mein Endgegner war ein aktueller Polo VI mit DSG (Poolfahrzeug der Firma; für ne externe Fortbildung); Null Feedback von Gaspedal, Bremse & Lenkrad; das Fahren hat sich angefühlt wie ein PC-Rennspiel mit Tastatur zu steuern, aber nicht wie ein Auto; ich hab VR-Sim-Racing-Rigs genutzt, die sich mehr nach Auto angefühlt haben, als die Kiste. Was ein Mistding.
Ein Kollege hat letztens einen Ersatzwagen aus dem Pool komplett geschrottet (inkl. 3h Vollsperrung der AB), weil das Poolfahrzeug keinen Totwinkelassistenten hatte, den seine Leasingkisten seit 10 Jahren haben. Weil da kein Warnlicht geblinkt hat, ist der einfach ohne Schulterblick auf die linke Spur gezogen... das ist doch komplett irre.

Das schöne ist, man kann es (zumindest bei BMW) rauskonfigurieren.
Das schlimmste war das Gepiepe vor jedem Stop-Zeichen > flog auch raus.
Hi Alex
Kann man das? So ganz legal?
Frag für nen Freund...

Für den MX-5 ND kann man z.B. auch diverse "Features" via OBD-Apps per default auf "off" setzen, aber was, wenn man mit der Kiste mal wirklich einen Unfall hat?
Mir schwebt da so ein kleiner, vierstufiger Drehregler im ND vor (NA | NB = NA + ABS | NC = NB + ESP | ND/TÜV), der unterschiedliche Firmwarepresets beim starten des Fahrzeugs lädt, damit man nicht immer eine komplette Abschaltroutine von Assistenzsystemen durchlaufen muß.
