Servus,
ich würde mal sagen, daß die ganzen Verzahnungen, soweit man erkennen kann, eine recht bescheidene Oberfläche haben.
Nachdem der Schaden nur auf einer Seite der Verzahnung aufgetreten ist, würde ich sagen, daß die Kraftübertragung fast nur auf der Seite der Verzahnung erfolgt ist und nicht in der Mitte der Verzahnung, wie es sein sollte. Entweder liegt das an der Flucht der Wellen zueinander oder der Schrägungswinkel dieser Verzahnung hat nicht gestimmt.
Mit der besagten österreichischen Firma hatte ich bezüglich anderer Gangräder ein längeres Gespräch in Welchem sich der Gesprächspartner als komplett ahnungslos in Sachen Zahnrad herausgestellt hat. Da ich bei einer Firma arbeite die Maschinen herstellt, die Zahnräder herstellen, maße ich mir an dies beurteilen zu können.
Die Zahnräder die ich nach dem sehr aufschlussreichen Telefonat dann bei einem anderen Händler bestellt habe waren ebenfalls ziemlicher Schrott.
Die Oberfläche war sowas von riefig, die waren noch nicht mal geschliffen. Nachdem ich die Zahnräder dann auf der Zahnrad-Meßmaschine gemessen hatte habe ich die Dinger zusammen mit den Meßergebnissen dann zurückgeschickt und anstandslos erstattet bekommen.
Es sei vielleicht noch erwähnt, daß sämtliche seriösen Renngetriebe-Hersteller (SADEV, Hewland, Quaife, Pankl, Drenth, etc.) auf unseren Maschinen produzieren und die Werkstücke die die produzieren sind von wesentlich höherer Qualität als das was als "verstärkte Qualität" und "semihelical (was für ein schwachsinniges Wort) oder auch "superfinished" propagiert wird...
Viele Grüße, Jürgen