Ich kenn dich nicht und mag dir ungern auf's Füßchen treten, aber das Geschriebene ist, mit Verlaub, nicht wirklich realistisch.
Ich hatte das große Glück im letzten Jahr gleich vier von den Autos samt der jeweiligen Eigentümer und dem Gründer von Kimera Automobili, Luca Betti, zu treffen und mich ein wenig zu unterhalten.
Stimmt, das einzig alte Bauteil an dem Auto ist die eigentliche Fahrgastzelle. Alles andere ist neu entwickelt und produziert, inkl. komplett neu produzierter Motoren usw.
Von dem Fahrzeug wurden 37 Stück hergestellt, zum Stückpreis von ca. 550.000€ netto. Also ca. 20Mio. € für Design, Konstruktion, Prototypen, Fertigung und Montage. Das ist nicht unlimited, dass ist ein Witz für das, was der Betti da auf die Beine gestellt hat.
Die Herren, die die Autos gekauft haben hätten vermutlich auch 800K dafür auf den Tisch gelegt, denn wie sagte einer der Besitzer: "Warum soll ich mir noch einen Ferrari in die Garage stellen?" Die Eigner haben sich Kindheitsträume erfüllt: als Jugendliche dem Walter & Markku in den Autos zugesehen und heute die Möglichkeit, solch ein Fahrzeug halblegal selbst bewegen zu können.
Und der Vierzylinder klingt zum Niederknien. Vor allem, wenn vier davon vor dir aus dem Ort rausbeschleunigen. Aber das ist bekanntlich Geschmacksache 