Posts by Vielen Dank

    Hat doch geklappt. Vorher kam nix und jetzt ne brauchbare Antwort dazu von Alex.


    Von Dir nicht. Deine Kostenübersicht brauchst Du nicht zu teilen. Das würde sich außer mir wahrscheinlich keiner anschauen.


    Aber grobe Infos über Invest- und Betriebskosten sowie über Lebenszeiten bisheriger Anlagen würde den Leuten, die mit sowas noch nie etwas zu tun gehabt haben, mal einen Eindruck verschaffen.


    Das kann man zwar auch woanders recherchieren, aber Erfahrungen aus erster Hand würde mehr bringen als Hinweise auf theoretische rechtliche Möglichkeiten.

    Jetzt hast Du Dir aber ordentlich den größten Blödsinn rausgesucht, der hier geschrieben wurde.


    Natürlich werden niemals alle Autos in einer Tiefgarage mit riesigen Leistungen schnell geladen. Das braucht keine Sau und es wäre völliger Blödsinn, solche Kapazitäten in der Infrastruktur vorzuhalten. Schnellladen brauche ich maximal unterwegs und ich will auch meinen Akku schonen, wenn ich nicht ein Leasing-Heini bin.


    Daher hat den Blödsinn auch niemand kommentiert.


    Aber die Frage, welche Gesamtaufgabe vor uns steht, was der aktuelle Stand der Infrastruktur zu leisten vermag und wie eine nennenswerte Zahl von Menschen mit mittleren Einkommen und Fahrprofil sich solche Fahrzeuge leisten können sollen, davon hab ich von der alles-easy-ich-hock-unter-meiner-PV-Anlage-im-Mio-Eigenheim-und-kraul-mir-die-Eier-bei-euren-Problemen-Fraktion noch nicht gehört.


    Das wurde doch jetzt schon differenziert von einigen dargestellt, was die Probleme sind. Darauf gab es noch keine Rückmeldungen oder eher religös anmutende ihr-Ewiggestrigen-Antworten.


    Mir persönlich ist das komplett egal, ob mein Karren mit Elektro, Wasserstoff, Pferdemist oder Flatulenz-Produkten fährt. Es muss das können, was ich haben möchte und dabei so günstig wie möglich sein.


    Und wenn jetzt jemand sagt "Was anderes als Verbrenner kommt mir nicht ind Haus"...also das sind, da wette ich doch drauf, die Ersten, die ne Elektrokarre kaufen, wenn sie merken, daß sie damit günstiger wegkommen.


    Auf jeden Fall darfst Du nicht einfach so in einer Tiefgarage mal eben 20 Boxen aufstellen ohne Konzept


    Wieso?


    Wir haben doch jetzt hier gelernt, daß das gesetzlich alles vorgeschrieben ist, dadurch einfach durchführbar. Und wenn es nicht gemacht wird, ist man selbst dran schuld.


    Auf Rückfragen gibt es dann keine Antwort mehr. Wahrscheinlich gerade am Schnee von der PV-Anlage kratzen oder Steuerrechner neu hochfahren

    Dazu kann der Alex sicher mal was erzählen. Viele Polizisten hier in NRW nutzen lieber ihr Handy, weil sie mit dem tollen neuen Digitalfunkt in Gebäuden - besonders in Kellern überhaupt keinen Empfang haben.


    Bei der Feuerwehr hier haben sie digitale Melder. Die melden jetzt mit deutlicher Verzögerung gegenüber dem analogen System. Kommt ja beim Rettungsdienst nicht drauf an.


    Mobiltelefone haben wir schon damals genutzt, weil zu wenig Geld für 2m-Geräte vorhanden war und die auch zu unhandlich ausfielen. Da hat das aber noch richtige Geld mit dem Telefonieren gekostet.


    Die Hilfsfrist muss ja abhängig vom Bundesland zu xx % eingehalten werden. Zählt aber ab Alarmierung Leitstelle, nicht ab Eintreffen Melder.

    Unter anderem deswegen ist die Einhaltungsquote immer schlechter.


    Was passierte: Bericht bei irgendwelchen Qualitätsmedien --> der Rettungsdienst kommt immer zu spät.


    Wenn das jetzt noch ein Lotus-Forist hier verlinken und damit sein von Ahnungslosigkeit geprägtes Argument untermauern würde, hätten wir den Blödheitskreislauf erfüllt und die übliche Kackophonie sauber abgeflötet.

    stellen die nicht um auf Digitalfunk?


    Auch digitale Signale werden immer noch gefunkt.


    Aber das ist auf jeden Fall ein guter Witz. Ich hab vor über zwei Jahrzehnten mein BOS-Funkzeugnis gemacht. Da hat uns der Lehrbeauftragte erzählt, daß jetzt bald Digitalfunk eingeführt wird...


    Elbphilharmonie, BER, Digitalisierung, Energiewende: Alles das gleiche Testbild in dieser führenden Hightech-Nation

    cottec


    Ich bin bei Dir bzgl. Carsharing etc., aber das ist das Thema _WIE_ sind wir in Zukunft unterwegs". Ich sprach von "Mit welcher Technologie tun wir dies".


    Und meine Wirklichkeit ist die, daß ich seit über dreißig Jahren jeden Morgen mit dem Fahrrad an stehenden Fahrzeugkolonnen vorbeifahre, egal in welcher Stadt, Gegend und Land ich gelebt habe. Und die meisten von denen wären bezüglich Quantität und Qualität der Emissionen (und zwar aller) mit Elektrofahrzeugen sinnvoller unterwegs gewesen. Es gab ja schon früh diverse kleine E-"Autos" mit handelsüblichen Bleibatterien. Für die paar Kilometer, die die meisten täglich fahren, wäre das ausreichend.


    Es muss jeder ein Auto haben wegen Status? Nee, also selbst ich in meiner Generation und meinem damaligen Umfeld war im Rückblick so ziemlich der Einzige, der sich was aus Autos gemacht hat. Auch wenn ich mir meine Kollegen rundherum anschaue (fast alles Entwicklungs-Ingenieure): Da interessiert sich fast niemand für Autos. Ich glaub, daß ist schon lange vorbei und nur noch auf einen kleinen Personenkreis beschränkt.


    Ansonsten geht es mir wie Dir: Wenn ich Auto fahre, ziehe ich schwere Anhänger, lade Kubikmeter an Ladung oder bin weite Strecken und lange Zeit am Stück unterwegs. So sehr ich mir ein simples Stück Technik wie ein E-Auto mit der viel geringeren Zahl an Bauteilen und Systemen an Bord gegenüber meinem "modernen" Verbrenner (15 Jahre alt) mit zehntausenden Einzelteilen und dutzenden Systemen und Aggregaten wünsche: Er bringt mir für mein Anwendungsprofil bisher hauptsächlich Nachteile. Und solange dies so ist, fahre ich den alten Scheiß weiter.


    In ferner Zukunft wird das Thema Energieerzeugung (gibt es ja nicht, nur eine Unwandlung ihrer Erscheinungsform) soweit gelöst sein, daß elektrische Kapazitäten ausreichend vorgehalten werden. Daher ist eine Umstellung zumindest des angesprochenen Teils des Verkehrs auf diese Energieform sinnvoll. Und irgendwann muss man damit beginnen. Besser zu früh als zu spät.


    Nur halt mit Hirn. Und nicht wieder so ein Quatsch, wo sich wieder die Falschen die Taschen voll machen und falsche Technologien/Fahrzeugkonzepte gefördert werden. Hübsche Analogie zu den vielen Millionen, die in die PV-Technik in Deutschland gesteckt wurden (Solarstadt Freiburg). Und heute: Alles pleite, Jobs im Ausland.


    Hat einer von Euch "alles easy, klappt schon"-Menschen schon mal im Detail die elektrische Infrastruktur in Deutschland und ihre Auslastung betrachtet? Wisst ihr, wie sehr an der Grenze da schon aktuell die Technik läuft? Das muss dann alles insgesamt komplett ausgetauscht werden. Und das kostet nun mal mehr als zwei Cent Sondersteuer pro kWh.


    Gefrierbrand im Gehirn lösen dann so Dinge wie die Fahrleitungen über der A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt bei mir aus...wo, wenn nicht beim LKW macht der Diesel denn noch Sinn?

    Projekt mal recherchiert --> alles klar: Wieder die gleichen alten Subventionsabgreifer am Werk.


    Aber andere zitieren lieber irgendwelche depperten Zeitungsartikel von Schreiberlingen, die ihr Journalismus-Studium nach dem Bachelor beendet haben und jetzt Verlautbarungen aus der Industrie mit ihrem Namen versehen und abdrucken. Anstatt sich mal selbst detailliert mit dem Thema zu beschäftigen.

    Die Problematik mit der Eigentümergemeinschaft hat sich seit 01.12 erledigt, gibt im WEG jetzt das durchsetzbare Recht. Mein Antrag ist schon auf der Tagesordnung (auch ohne ein Elektroauto aktuell zu fahren).


    Theorie ungleich Praxis.


    Du kannst theoretisch auch Deinen Arbeitgeber/Autoverkäufer/Finanzdienstleister/lokales Regierungs-Franchise-System zur Einhaltung allerlei Regeln und Vorgaben verklagen. Funktioniert in der Praxis aber meistens nur, wenn die entsprechenden Reserven vorhanden sind.

    Ach...nee jetzt?! Fangen wir nun etwa an, das System ganzheitlich zu betrachten? ;)


    Wäre ja mal ein Schritt in die richtige Richtung.


    Dann bitte auch mit Versicherung der Anlage, realer Lebensdauer, Kosten, Wartungskosten, Ausfallzeiten für Reparaturen und Wartung, Infrastruktur-Kosten und -Wartung (Leistungsverkabelung, eventuell Batterien und deren periodischer Austausch etc.), die Kosten für die Dachfläche (wie? Man braucht ein Haus/Halle dafür...?) und und und...

    "Die Dampfmaschine wurde auch lange Zeit von Vielen gegen den Verbrenner verteidigt" :-)


    So argumentierten auch die Leute, die den Wankelmotor oder Überschallflugzeuge als die Zukunft sahen. Damit kann man vielleicht unsichere Heinis vom Stammtisch überzeugen, aber für gebildete Menschen, die ne Leistungsbilanz ausrechnen können, müssen schon Fakten und Zahlen auf den Tisch.


    Es gab ja auch mal Politiker in Amt und Würden, die die Rheinebene mit Industrie und Atomkraftwerken vollklatschen wollten und "der Mensch müsse gegenüber diesem in die Täler der angrenzenden Mittelgebirge zurückweichen". Ja, wirklich. Der war sich auch ganz sicher, daß das die Zukunft ist.


    Das Elektroauto wird sich jetzt so erstmal weiter verbreiten, weil es politisch so gewünscht ist und die Fahrzeuge auch entsprechend steuerlich gefördert bzw. Verbrenner penalisiert werden.

    Keine Ahnung. Ich kann mir sowas nicht durchlesen, da mittlerweile selbst Artikel in branchenspezifischen Fachzeitschriften üblicherweise so schlecht recherchiert sind, daß ich Phantomschmerzen einer Wurzelbehandlung ohne Sedierung verspüre.


    Daß aktuell aber die meisten Elektroautos daheim geladen, das glaube ich gerne. Denn wer kauft denn aktuell so Kisten?


    Die oberen fünf Prozent der Vermögens- und Einkommenselite, die es sich leisten können und sowieso im schnieken Häuschen wohnen.


    Schon als Eigenheimbesitzer in einer Eigentümergemeinschaft wird es lustig...da hat ein Bekannter neulich mal in der Versammlung den Wunsch eingebracht, man solle ihm in der TG die Installation einer Ladesäule erlauben. Er hat's dann nach mehreren Wochen Diskussionen doch sein gelassen.

    Wenn ich nicht so unendlich faul wäre, würde ich jetzt mal kurz einen überschlägigen Geschäftsplan auf Basis der Lotus-Umsätze aufstellen und darstellen, daß die Entwicklung von straßenzugelassenen Fahrzeugen heutiger Couleur unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen selbst bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung des Absatzes nicht sinnvoll machbar ist.


    Deswegen kommt ja seit langem nix mehr Neues außer Variantenkonstruktionen.


    Was aber aus der Klemme hilft: Ein Investor/Eigentümer, der finanziell, personell und technologisch unter die Arme greift. Und der ist vorhanden.


    Daher ist noch nicht aller Tage Abend.

    Sehe das ähnlich wie sdr. VW z.B. verkauft pro Stunde mehr Autos als Lotus im ganzen Jahr. 365 Tage im Jahr 24 Stunden lang.


    Da hätte man dann die Basis für umfangreiche Statistik.


    Ist doch auch egal. Sind schöne Autos und wir hoffen einfach mal, daß unsere Nische noch lange bestehen bleibt. Geld hat Lotus damit noch nie wirklich verdient, sondern einfach nur einen lustigen Zirkus weiter betrieben.

    Der ganze Kleinscheiß für ein paar Euro Ersparnis lenkt viele Selbstständige aber auch einfach nur vom Kerngeschäft ab. Das ist eh schon ein Problem bei der Geschäftsführung in solch einer überregulierten Marktwirtschaft.


    Aber wie schon mal gesagt: Wenn da nicht deutlich fünfstellige Beträge im Monat rüberwachsen, lohnt der Stress mit der Selbstständigkeit in der Freien Wirtschaft nicht. Dafür kann man mit gewissem Talent und Einsatz als Angestellter doch zu viel verdienen.

    Es sei denn, andere Vorzüge locken (flexible/geringe Arbeitszeiten, komplette Heimarbeit oder ähnliches).