Posts by Vielen Dank

    Ja Du...ähhh...wie schon mal woanders geschrieben arbeite ich in der Branche, hab mit beiden Themen recht viel zu tun gehabt, war beim Thema "Energiepufferspeicher" mit in einer Forschungsgruppe beteiligt und generell recht viel Grundlagen-Betrachtungen in dieser ganzen Angelegenheit durchgeführt. Es juckt angesichts der ganzen Unwahrheiten, die hier schon wieder mit stolzgeschwellter Brust vorgetragen wurden, doch ziemlich in den Fingern. Aber meine relativ gering ausgelastete Phase ist vorbei und ich hab nur seltener Zeit, hier reinzuschauen. Die Motivation schwindet ehrlich betrachtet auch ziemlich.


    Und im Grunde ist es egal, wie oft man aus der Praxis berichtet, Zusammenhänge beleuchtet und versucht, Wissen zu vermitteln: Die meisten Leute hängen in ihrer eigenen Religion fest drin und repetieren den immer wieder gleichen Stumpfsinn wieder und wieder, bis davon was hängen bleibt.


    Eben ein Abbild unserer Gesellschaft im Kleinen. Und dann soll es eben so sein.

    Oh je...bitte mal da ein bisschen Fortbildung zur Geschichte der Wirtschaftssysteme betreiben, bevor solche Stammtischparolen rausgehauen werden. Sonst wird das hier ne "Oblivion NPC Conversation".


    Hättest Du nämlich Recht, müsste ich Dir mitteilen, daß Du selbst in einem kommunistischen System lebst und auch kein Land auf der Welt findest, in dem nicht entsprechende Eingriffe in den Markt passieren. Der reguliert sich nämlich nicht selbst, was selbst die krassesten Hardliner in FDP & Co. verstanden haben.


    Und bei Grundbedürfnissen wie Nahrung, Medizin, Wohnen und Arbeit schon dreimal nicht.


    Das man im Jahr 2021 noch bei solchen Grundlagen anfangen muss...

    Aber ist doch im Grunde völlig wumpe, weil die eine Geschichte ein loses Treffen Gleichgesinnter und die Andere eine kommerzielle Veranstaltung mit Vorturner ist.


    Glaub kaum, daß das Eine dem Anderen Teilnehmer streitig macht.

    Aber hätten wir nicht alle irgendwo eine kleine Halle mit ein bis zwanzig unserer Traumautos, wenn wir es uns leisten könnten?


    Das ist wie mit den Häusern: Wenn jeder Mensch nur noch maximal fünf Stück besitzen dürfte, würden die Preise stark sinken und viel mehr Menschen hätten etwa davon.

    ...und eine Millionen weitere Arschlöcher, die anderen Leuten Autos wegkaufen, um sie in namenlosen Hallen und Garagen auf Nimmerwiedersehen zu Standuhren zu degradieren.

    Viel mit Aufholen ist da mit dem E-Auto nicht. Der regelt relativ schnell die Leistung runter, je nach Modell früher oder später. Dauerhaft 200 km/h geht kaum. Ein Taycan macht das einigermaßen mit, ist dann aber nach 200 km leer. Bei den anderen sieht's ähnlich aus. Verbrauch dann so in etwa 40 kWh/100 km.

    Nach dem Laden (Batterie zu warm, daher erstmal runtergeregelte Ladeleistung) lädt man bei zeit-/wegstreckenoptimierter Ladestrategie natürlich auch nicht auf 100 % (Nutzleistung) auf, da es am Ende zäh wird.

    Also auf der nächsten Runde nur noch 150 km und so weiter.


    Und das alles belastet die Batterie natürlich ungemein. Da nagt man an der Lebensdauer.


    Vollaustausch Tesla S kostet wohl aktuell ca. 13 tEuro. Früher wurde viel auf Kulanz gemacht. Aber die wollen natürlich auch irgendwann wirklich mit den Autos mal Geld verdienen und nicht nur mit Geldgeschäften. Daher mittlerweile eher nicht mehr. Normalerweise werden keine ganzen Akkumulatoren ausgetauscht, sondern einzelne Teilpakete. Daher ist das dann günstiger. Aber generell ist das alles bei solch einer Nutzung kein billiges Vergnügen mehr.

    Letztendlich lohnen sich die Teile also nur, wenn man zuhause per PV laden kann, kurze Wege hat und nicht wirklich auf das Auto angewiesen ist. Dann noch, wenn man 0,5 Prozent Eigenanteil hat....
    Bin wirklich bereit mich überzeugen zu lassen....


    So einfach ist es leider nicht und die Zukunft wird die Abgabenlast vorübergehend noch weiter Richtung Verbrenner verschieben, bis sich dann Elektro flächendeckend verbreitet hat und man diese wieder entsprechend stärker schröpfen kann.


    Wie gesagt: Excel an und losgespielt

    Oder man fährt halt einfach mal mit ner Note 3 oder Note 4 Kiste rum, die eineinhalb Liter Öl braucht. Wenn juckt es bei der homöopathischen Laufleistung, die solche Oldies machen?

    Momentan sind sowieso alle Spezialisten überteuert oder ausgebucht angesichts des Sachwerte-Hypes.

    Das mit der Richtgeschwindigkeit und der "automatischen" Mithaftung (gilt ja auch nicht immer) war schon immer so und sollte alle fünf Kilometer groß über der AB auf nem Transparent stehen.


    Was auch viele nicht wissen: Wenn Du rückwärts fährst, egal wie langsam, und es fährt Dir jemand rein, bekommst Du praktisch immer mindestens Teilschuld. Eine wunderbare Lücke für Versicherungsbetrüger und praktisch ein Muss für die Dashcam. Für Beamtenanwärter auch gut zu wissen: Kommt ein Polizist oder Jurist auf die Idee, Du hättest beim Rückwärtsfahren jemand gefährdet (auch wenn nichts passiert ist und Aussage gegen Aussage steht), kann Deine Verbeamtung auf die lange Bank geschoben oder beim nächsten vermeintlichen Vergehen abgesagt werden.


    Glücklich ist der, der dumm ist und Arbeit hat.

    Das eine ist halt ein Neuwagen, das andere ein Gebrauchter. Es gibt kaum Dinge, die so viel Geld verbrennen, wie die ersten drei Jahre mit einem Neuwagen.


    Laden unterwegs ist teuer. Da ist man nicht wirklich billiger unterwegs als mit günstigen Verbrennern. Erst das Laden daheim macht es besser. Per PV dann bei häufiger Nutzung und problemlosem PV-Anlagen-Betrieb noch mehr. Allerdings hat es in den letzten zwei Wochen zwei Familien in meinem erweiterten Bekanntenkreis durch Blitz die Anlage zerlegt. Die eine kapital inkl. den meisten Modulen mit Beinahe-Hausbrand und jetzt anscheinend einem Schlupfloch für die Versicherungsverweigerung, die andere per Bodenblitz mit Steuerungsschaden, Lieferschwierigkeiten und wahrscheinlich monatelangem Ausfall.


    Der Ioniq 5 ist aerodynamisch nicht sonderlich optimiert. Das sagt der Hersteller selbst. Da wurde der Optik einiges an Effizienz geopfert. Ein Tesla 3 oder S wäre als reiner AB-Wagen besser geeignet, auch bezüglich des Ladenetzes und der Reichweiten-Möglichkeiten.


    Aber wiederum die Frage: Was möchte man haben? Möglichst günstige individuale Fortbewegung bei Komfortniveau xy? Oder ein bestimmtes Modell, weil man eben den Haben-Will-Faktor einbezieht?


    Ein Euro5-Diesel ist unglaublich günstig zu haben. Ein C oder E220 aus den späten Nullerjahren ist einigermaßen problemlos und für 400 tkm gut. Ein Freund hat vor zwei Jahren einen E250 CDI W212 mit 200 tkm für 7 tEuro gekauft. Das Auto läuft und läuft und ich bin das Ding ohne viel Heizerei schon unter fünf Litern gefahren. Das muss man sich mal überlegen, was das für ein schweres Schiff ist.

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    Hab ich früher zum Einmessen von Autohifianlagen genutzt. Hat nen super Basslauf.

    Das waren noch Zeiten...


    Der Röhrl erinnert mich unheimlich an den bereits lange verstorbenen Vater eines Freundes. Der kam aus dem Nachbardorf, gleicher Dialekt, eine Aura von "Bonner Republik", immer souverän und trotz seiner Verantwortung über mehrere Tausend Mitarbeiter ab Samstag mittag regelmäßig mit uns an die Nordschleife oder zu irgendwelchen Rennveranstaltungen.


    Das sind tolle Erinnerungen.

    "Muss ich Rallye Weltmeister sein um dieses Auto fahren zu können?" 😂

    Ich schmeiß mich weg.

    Dachte ich auch. Fast schon pornoeske Dialoge :)

    Es spielen so viele Faktoren bei einer Fahrzeugentscheidung mit rein: Welche Fahrzeugklasse möchte man haben? Auf welche Ausstattung legt man wert? Soll es ein Neuwagen sein? Haltedauer? Geht es dann am Ende um das günstigste Fahrzeug über die Haltedauer? Und so weiter.


    Dafür gibt es in anderen Foren ganze Fragebögen, um Vorschläge zu machen.


    Und zuguterletzt muss Dir das Fahrzeug auch noch gefallen.


    Ein paar Gedanken: Ich würde mir heute für einen "normalen" Pkw eher keinen Diesel mehr kaufen (Komplexität Abgastechnik, fehlende Planungssicherheit Besteuerung Kraftstoff, Fahrverbote). Es gibt da nicht mehr viele problemlose Langläufer.

    Gerade entlang der Hauptverkehrsrouten und als Garagenparker und Wenigfahrer (unter der Woche) im Stadtverkehr und kurzen Überlandverkehr hat ein Elektroauto viele Vorteile.

    Für reine Langsstreckenanwendung würde ich mir aktuell eher immer noch kein E-Fahrzeug zulegen. Man ist damit im Grunde die ganze Zeit an der Systemgrenze unterwegs und das bringt wie bei allen technischen Systemen gewisse Einschränkungen mit sich.

    Die neuen Benziner verbrauchen überraschend wenig.


    Ansonsten wie bei allen Investitionen: Excel anschmeißen und rumspielen, bis sich ein Bild ergibt.

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    Herrlich ruhige Art der Präsentation ohne hektische Schnitte. Und fantastische schauspielerische Höggschdleischdungen ;)

    [...] könnte man Geld auch denen geben, die immer nur alte Gebrauchte fahren können um sich stand jetzt ein vermeintlich sauberes Fahrzeug zu kaufen.


    Bin mal gespannt, wer als erstes die "Sozialismus funktioniert nicht, ham wa schon probiert"-Keule schwingt oder "Karl Marx-Luxemburg-Liebknecht-Pieck-Engels" schreit, Du altes Rotgardisten-Blut. Hannes Wader reitet schon mit der Gitarre auf dem Rücken auf seinem Elektropferd gen Westen, um sich mit uns zum Marsch zu vereinen ;)


    Ja, der Umweltschutz...aber Du hast es ja so schön angemerkt..."Stand jetzt". Stand Jahr 2000 war es der Diesel, Stand 1960 das Atomkraftwerk und so weiter. Wer fortschrittlich sein wollte, machte mit. Die anderen waren rückständig, ewig gestrig, hatten den Zeitgeist verpasst und sollten bloß den Mund halten.


    Ähnlichkeit zu real existierenden Umständen, lebenden oder toten Personen sind rein zufällig.


    P.S. Gestern wieder rein elektrisch zu einem Zulieferer gefahren. Herrlich. Momentan mit der schönste Weg, die Ressourcen zu verblasen.

    Es wird ja nicht ständig schnell geladen. Die meisten Menschen werden ihre E-Autos nachts zu Hause in der Garage laden.


    Wenn irgendwann alle Fahrzeugbesitzer Zugang zu einer solchen längerfristig verfügbaren Ladesäule haben, dann ist das so.


    Aktuell reden wir von 20-30 % der Bevölkerung, die zu Hause Zugang zu einer solchen Lademöglichkeit haben.


    Aber ich finde es gut, daß auch Du die Quote erhöhen willst. Ich bin auch dafür, daß Autos nur noch in Garagen parken ;)


    Also zusätzlich zur Infrastruktur-Initiative noch die große Tiefgaragen-Initiative: "Deutschland buddelt".

    Und dabei nicht vergessen, daß der Akkumulator bei ständigem Schnellladen nur einen Bruchteil der Lebensdauer einer normalen Nutzung erreicht.


    Da reden wir von Ladevorgängen mit einstelligen kW-Leistungen. Beim Schnellladen bewegen wir uns langsam in die 300 kW-Region.


    Aber vielleicht nicht schlecht: Dann fallen irgendwann die ganzen Vertreterfahrten weg, weil es einfach nicht mehr wirtschaftlich tragbar ist. Und abends knutschen die eher die Kinder zur Gute-Nacht als sich an der Hotelbar die Batterie abzuklemmen.

    Letztes Wochenende war ich mal wieder mit einem alten Freund unterwegs, der als Entwickler bei einem deutschen OEM arbeitet. Ich weiß jetzt mal, welcher Wärmestrom als Dissipation (also Verlust) bei der Schnellladung abzuführen ist...ich möchte jetzt keine genauen Zahlen nennen (Geheimhaltung). Aber es handelt sich um ähnliche Wärmemengen, die ein Ottomotor bei Volllast auf der Autobahn über das Kühlsystem abführen muss.


    Top Wirkungsgrad, also echt ey! Daumen hoch! Das ist die Zukunft, Freunde der Sonne!

    Witzig ist ja immer, daß die eine Fraktion erzählt, man müsse etwas tun, neu produzierte Autos kauft, PV auf's Dach haut (aus China rübergekarrt), Batterien in den Keller baut (mit dem Besten aus dem Boden aller Länder dieser Erde), um dann täglich im Haushalt dreistellige Kilometersummen anzuhäufen, um zur Arbeit, zum Einkaufen oder Sportverein hin- und wieder zurückzukommen. Dazu dann moralingesäuert in esoterischen Sphären schwebend über den eigenen Beitrag zur Verbesserung der Welt philosophieren.


    Man könnte auch einfach näher an die Arbeit ziehen oder einen nähergelegen Job suchen und sich somit den ganzen Zauber sparen.

    Falls jemand nen Tipp hat, bin für alles offen :)


    Spülmaschinentabs auflösen, einfüllen und locker rumfahren. Geht auch mit Zitronensäure. Da bilden sich aber bei hohen Temperaturen Kristalle, die man nicht mehr losbekommt. Also nicht zu heiß warmfahren. Reicht im Stand ein paar Minuten und dann wieder ein paar Stunden warten und nochmal die gleiche Prozedur.


    Oder halt das gleiche Zeug in teuer mit fancy Namen in aufwändiger Verpackung von irgendwelchen Anbietern kaufen.


    Danach gut spülen und noch mindestens einmal komplett entlüften mit normalem Wasser. Dann wieder ablassen und final befüllen.


    Kann aber durchaus passieren, daß Ablagerungen und Kalk vorher Löcher abdichteten, die dann seichen.