Meine Exige 410 Sport in Motorsport Green

  • Jahrgang 2020, 1 Vorbesitzer, in meinem Besitz seit 2023.

    Viele Änderungen gemacht. Andere Fahrwerksgeometrie, Komotec Carbon Airbox, Komotec Software, Titan-Radschrauben, Quaife Differential, Diverse Carbon Teile (inkl. original 430 Cup Hechflügel und Diffusor surround), Rote Kompressorabdeckung, usw.

    Alle Bilder (bis auf die zwei Rolling Shots) von mir.

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  • Mal eine „dumme“ Frage.

    Sind die Bilder nachbearbeitet? Weil es fast zu gut aussieht um wahr zu sein… :saint:

    (ist keine Kritik, wirklich schöne Aufnahmen)

    Und was für eine Kamera hast du verwendet?

    Small, pretty, quick, fun. Great!

  • Mal eine „dumme“ Frage.

    Sind die Bilder nachbearbeitet? Weil es fast zu gut aussieht um wahr zu sein… :saint:

    (ist keine Kritik, wirklich schöne Aufnahmen)

    Und was für eine Kamera hast du verwendet?

    Ja, sind alle mit Lightroom bearbeitet. Für mich persönlich ist das ein Aspekt der mit dazu gehört bei der Fotografie (kann genau soviel Spass machen wie die Fotografie selbst).

    Das erste Bild zB. hat sicher so an die 10 Filter und Masken, und war ein Bearbeitungsaufwand von 1-2 Stunden.

    Ich finde das ist Teil davon wie man Bilder kreativ gestaltet. So hat jeder seinen Stil und holt aus den Fotos das heraus und hebt hervor was er sieht (die Information ist ja in den RAW Dateien enthalten, man holt es nur hervor durch die Bearbeitung).

    Kamera ist eine Nikon D850, Objektive sind verschiedene. Tamron 45mm 1.8, Tamron 24-70mm 2.8, Sigma 85mm 1.4.

  • Na ja...
    Bildbearbeitung oder eine Beeinflussung des Bildeindrucks gab es auch in der analogen Zeit. Je nach Hersteller und Typ war bekannt, wie die Filme Farben unterschiedlich wiedergeben. Beim Foto hat man Filter verwendet, mindestens mal UV- oder Polfilter. Dann gab es unterschiedliche Fotopapiere. Und im Labor konnte der Profi beim Belichten des Papiers und der Entwicklung auch noch nachhelfen. Das war alles nur noch aufwendiger, im Ergebnis schwerer vorhersehbar als am Computerbildschirm und für Amateure kaum umzusetzen.
    Für mich hört Bildbearbeitung auf, wo es zu offensichtlich wird. Z.B. bei "Hyper-HDR-Fotos", bei denen die ehemaligen Lichter und Schatten genauso hell und durchgezeichnet sind wie die normal belichteten Bereiche. Aber das ist natürlich rein subjektiv.

  • Diese Bildbearbeitung, ätzend. Vorspiegelung falscher Tatsachen.

    Ähnlich wie Silikonbrüste.

    Ganz so dogmatisch sehe ich es nicht, allerdings empfinde ich einige der Bilder auch als unnatürlich überschärft.

    Gerade die neuesten Versionen von z. B. Photoshop leisten (bei richtigem Einsatz) dank AI teilweise sogar, was früher undenkbar war: nämlich mit Bildbearbeitung aus einem schlechten ein akzeptables Bild zu machen. Die Versuchung ist groß, es dabei zu übertreiben.

    Trotzdem ein Lob: Bilder und Motiv sind super.

    --- Elise: Da steigt man nicht ein, die zieht man sich an! ---

  • Ganz so dogmatisch sehe ich es nicht, allerdings empfinde ich einige der Bilder auch als unnatürlich überschärft.

    Gerade die neuesten Versionen von z. B. Photoshop leisten (bei richtigem Einsatz) dank AI teilweise sogar, was früher undenkbar war: nämlich mit Bildbearbeitung aus einem schlechten ein akzeptables Bild zu machen. Die Versuchung ist groß, es dabei zu übertreiben.

    Trotzdem ein Lob: Bilder und Motiv sind super.

    Ist immer eine Gratwanderung es mit gewissen Parameter wie zB. Schärfe nicht zu übertreiben. Gleichzeitig gibt es hierbei aber auch eine Lernkurve… richtige Maskierung, damit nicht einfach das ganze Bild schärfer gemacht wird, an Stellen wo es gar nicht schön ist (zB. out of focus areas / bokeh).

    Weiter ist aber teilweise auch die Technik extrem gut geworden. Die Bilder aus der “Vogelperspektive” sind zB. mit einem Tamron 45mm Festbrennweite Objektiv bei Blende f4 gemacht. Dieses Objektiv bei dieser Blendenöffnung ist schon ohne Bearbeitung unglaublich scharf in Verbindung mit einem 45MP Sensor.

    Ich denke jeder muss hier für sich selbst entscheiden. Mir persönlich ist zB. ein extrem realistischer Look relativ egal bei meinen Bildern. Ich bearbeite so bis das Bild für meinen persönlichen Geschmack passt, ich mag stark gesättigte Farben, Kontraste, Maskierungen um Dinge hervorzuheben oder gewisse Bereiche weniger auffällig zu gestalten, usw.

    Ich sehe Fotografie als etwas mit sehr grosser kreativer Freiheit. Genau wie in der Kunst… Gab sicher auch welche die Picassos Gemälde als unrealistisch kritisiert haben… 😂

  • Ja, sind alle mit Lightroom bearbeitet. Für mich persönlich ist das ein Aspekt der mit dazu gehört bei der Fotografie (kann genau soviel Spass machen wie die Fotografie selbst).

    Das erste Bild zB. hat sicher so an die 10 Filter und Masken, und war ein Bearbeitungsaufwand von 1-2 Stunden.

    Interessant wäre mal vorher / nachher beim ersten Bild wie du sagst.

    Gibt es da einen persönliche Entscheidungsprozess warum gerade der Filter etc....verwendet wurde?

    DANKE

  • Auto waschen dauert bei mir 3-5 Stunden, da hat sie noch viel mehr Geduld! 😅

    Das erste Bild ist wirklich ein extrem gutes Beispiel, und eben auch ein “Extrembeispiel”. Das Ausgangsbild ist ein eher schlechtes Foto , bei nahezu Dunkelheit schon fast nach Sonnenuntergang. Schlecht belichtet, ohne Stativ, voller Schatten… ok, ich hab mir auch Mühe gegeben, das ist nicht einfach einige Slider in Lightroom bewegen, das ist wirklich gezielt bearbeitet mit vielen Masken.

    Susten-Aug10-3740-2.jpg

    Wie gesagt, extremes Beispiel. Ist aber auch eindrücklich wie gut der Dynamikbereich vom Sensor der Nikon D850 ist. Glaub mir, ein Bild in diesem Ausmass zu retten kannst Du bei vielen anderen Kameras vergessen (wie gesagt, die Details die hier rausgeholt worden sind, waren in der RAW Datei bereits vorhanden).

    Gibt natürlich auch andere Fotos bei welchen das Licht und alles schon bei der Aufnahme sehr schön gepasst hat. Bei welchen man dann praktisch gar nicht bearbeiten muss (ausser noch im kreativen eigenen Ermessen). Fotografie hat auch extrem viel mit gutem Licht und dem richtigen Zeitpunkt zu tun.

    Hier zB. ein Bild welches in Hinsicht auf Belichtung, Schattenbereiche usw. praktisch gar nicht nachbearbeitet ist (vorher hab ich grad nicht zur Hand, aber das sah direkt aus der Kamera schon fast gleich aus):

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  • Gibt es da einen persönliche Entscheidungsprozess warum gerade der Filter etc....verwendet wurde?

    Ich denke da arbeitet jeder etwas anders.

    Was ich sehr viel benutze sind Masken, um gezielt gewisse Bereiche im Bild zu bearbeiten. Im ersten Bild hat es zB. einzelne Masken für gewisse Bereiche im Himmel, das Auto selbst, für die Strasse im Vordergrund, für den “Gehsteig” auf welchem das Auto parkiert ist, usw. Dies hilft dabei für die einzelnen Bereiche verschiedene Dinge hervorzuheben… Asphalt wirkt besser mit etwas mehr Textur und Schwarzwerten, während beim Auto selbst etwas mehr angehobene Blautöne ein natürlicheres Lichtbild erzeugen, usw und so fort…

    Weiter arbeite ich sehr viel mit Radial- und Linear Gradients, diese kann man gut einsetzen um künstliche Schatten- oder Lichtverläufe zu erzeugen.

    Farbtöne, Grautöne, deren Abstufung, gezieltes hervorheben oder ändern spezifischer Farbtöne… da kann man sich dann wirklich drin verlieren… gibt fast grenzenlose Möglichkeiten in punkto kreatives ausleben in der Bildbearbeitung. Genauso ist es auch ein ständiges Lernen. Ich entdecke immer wieder neue Methoden und Verfeinerungen der Technik.

    Gewisse Leute mögen dies als nicht realistisch oder gar als Mogeln betrachten, aber es zwingt einem ja niemand dazu diese Tools zu benutzen. Ich sehe es als Möglichkeit Bilder so zu gestalten wie ich mir diese vorstelle, ich persönlich finde es super was wir heutzutage für Möglichkeiten haben in der Fotografie.

    Hier sind 2-3 Fotos von vor über 20 Jahren, als ich mit einer Nikon D80 unterwegs war und Bildbearbeitung für mich ein Fremdwort war. Damals habe ich einfach nur ca. 1 von 500 Fotos verwendet, weil ich wortwörtlich gar nichts an den Fotos bearbeitet habe. Geht auch so, aber seit ich Bilder bearbeite, macht mir die Fotografie locker doppelt so viel Spass…

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  • Auto waschen dauert bei mir 3-5 Stunden, da hat sie noch viel mehr Geduld! 😅

    Das erste Bild ist wirklich ein extrem gutes Beispiel, und eben auch ein “Extrembeispiel”. Das Ausgangsbild ist ein eher schlechtes Foto , bei nahezu Dunkelheit schon fast nach Sonnenuntergang. Schlecht belichtet, ohne Stativ, voller Schatten…

    Susten-Aug10-3740-2.jpg

    Glaub mir, ein Bild in diesem Ausmass zu retten kannst Du bei vielen anderen Kameras vergessen (wie gesagt, die Details die hier rausgeholt worden sind, waren in der RAW Datei bereits vorhanden).

    Du redest von " schlechten Foto" und von "retten"

    Vielleicht musste es gar nicht in diesem Ausmaß gerettet werden 😉

    Aber ich verstehe was Du meinst als Foto Handy Hobby Enthusiast und Konsument interessanter Fotografie + Entwicklung der letzten Jahrzehnte.

  • Du redest von " schlechten Foto" und von "retten"

    Vielleicht musste es gar nicht in diesem Ausmaß gerettet werden 😉

    Genau. Das Ausmass betrachte ich eben als diese kreative Freiheit.

    Ich weiss, dass ich persönlich eher stark bearbeite, zum Teil auch über dem Limit von was noch natürlich wirkt… Kontrastreich, mit viel Sattierung usw. Kann voll verstehen wenn das andere als zuviel des Guten empfinden.

    Es gibt oft Leute welche in Fotografie-Foren ihre Bilder posten, vor- und nacher, und fragen ob das zuviel Nachbearbeitung ist? Generell ist die Antwort auf solche Fragen eine Gegenfrage: “Gefällt es Dir so?”. Falls ja, dann ist es genau richtig bearbeitet.

    Wie oben von jemand anders erwähnt, gibt es natürlich auch noch das klassische HDR Foto, welches eine zeitlang mal Mode war, bis es dann alle zu Recht gehasst haben… das wäre dann wirklich ein gutes Beispiel von zu viel Bildbearbeitung.

  • Da gefällt mir jetzt zB. das bearbeitete besser (eben, ich mag wenn es farbig ist). Schöne 911er!!

    Ist aber auch nicht schwierig Danke 🤣

    Ich glaub du verstehst meinen ganzen Ansatz der Neuzeit nicht 😳😜

    Im Gegensatz zu dir bin ich absoluter Fan von Werbung und Techniken in jeglicher Form der letzten Jahrzehnte.

    ....

    Das ist mein Hobby Steckenpferd 🐎

  • Vielleicht sollte man auch den Bearbeitungsverweigerern mitteilen, das ALLE Bilder einer Digitalkamera oder Handys bearbeitet sind.

    Das macht die Software des Geräts. Diese muss aber aus den RAW Daten ein gutes Ergebnis für alle möglichen Situationen erstellen, was eben manchmal nicht klappt.

  • Geschmack liegt Auge des Betrachters.

    Kurz OT:

    Kollege ist Jäger und hängt sich diese Viecher ausgestopft an die Wand. Auf meine Frage, warum er sich totes an die Wand nagelt:“Ich finde das schön. Sieht doch gut aus“
    ich: „Deine Frau sieht doch auch nicht so schlecht aus…??“

    Die gewonnene Erfahrung steigt mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes!!