• ... Man muss im Strassenverkehr jederzeit mit dem Fehler von anderen rechnen. Sorry

    Nein, muss man nicht. Im Straßenverkehr gilt nach der StVO der Vertrauensgrundsatz. Ich darf darauf vertrauen, dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Wäre das nicht so, käme der Verkehr zum erliegen.

    20832 m, 73 Kurven

  • Naja, sorry. Das hat in meinen Augen nichts mit relativieren zu tun. Wenn einer hinten aussteigt, hat er keinen Rückspiegel.

    vielleicht hilft dir ein Blick in deine Fahrschulunterlagen, wie es mit der Verantwortungen beim Ein- und Ausstieg im Fahrzeug sich verhält. und warum der Fahrradfahrer nicht 'genug' Abstand hält, echt? dazu, siehe mein Kommentar unten.

    aber das ist leider ein weiteres Thema, wo man wie bei allen Regeln/Gesetzen nicht davon ausgehen kann, dass alle die Sinnhaftigkeit der Regeln einsehen oder sich daran halten. Assistenzsysteme werden also wohl weiter zunehmen.

    Ich sehe aber auch eine andere Seite. Und zwar die, dass diese Autos immer und immer teurer werden

    das Kostenargument zieht sicherlich nicht, solange wir Menschenleben so hoch (bei uns) einschätzen, wie wir es (noch) tun.


    bei den Kommentaren gegen Radfahrer frage ich mich immer, ob der/diejenige sich mal vergegenwärtigt hat, dass man als Radfahrer komplett ungeschützt bei Zusammenstössen immer den kürzeren zieht und sehr viel stärker von der Wetter, Verkehr und Strassenbedingungen abhängig ist, als ein Fahrzeugfahrer.

    aber ich finde es auch besser, wenn alle Fahrradfahrer stattdessen mit dem Auto fahren würden, dann wären ja alle relativ gut geschützt. auch vor allem, weil durch die vermehrten Fahrzeuge die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt :P.

    ich für meinen Teil fahre auf dem Fahrrad mittlerweile mit 1m Abstand zu parkenden Autos und auch auf der Strasse, wenn der Fahrradweg unbefahrbar ist oder nicht die gleiche Oberflächenbeschaffenheit der Strasse hat. was da z.T. als Fahrradweg ausgewiesen wird, ist in vielen Städten echt lachhaft. überholende oder entgegenkommende Fahrzeugfahrer mit weniger als 1m Abstand, können sich schon mal um einen neuen Aussenspiegel an der nächsten Ampel kümmern.

  • Nein, muss man nicht. Im Straßenverkehr gilt nach der StVO der Vertrauensgrundsatz. Ich darf darauf vertrauen, dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Wäre das nicht so, käme der Verkehr zum erliegen.

    Ich sag's mal so.

    Selbstdenken, Ausprobieren und gesunde Risiko Analyse seiner Fähigkeiten bewusst hat noch nie geschadet!


    Das Problem ist die Faulheit und Inkonsequenz in der Anwendung der bereits vorhandenen Mittel !

    gerne Crossover

  • vielleicht hilft dir ein Blick in deine Fahrschulunterlagen, wie es mit der Verantwortungen beim Ein- und Ausstieg im Fahrzeug sich verhält. und warum der Fahrradfahrer nicht 'genug' Abstand hält, echt? dazu, siehe mein Kommentar unten.

    aber das ist leider ein weiteres Thema, wo man wie bei allen Regeln/Gesetzen nicht davon ausgehen kann, dass alle die Sinnhaftigkeit der Regeln einsehen oder sich daran halten. Assistenzsysteme werden also wohl weiter zunehmen.

    das Kostenargument zieht sicherlich nicht, solange wir Menschenleben so hoch (bei uns) einschätzen, wie wir es (noch) tun.

    Wenn ich mit nem Rad an nem Auto vorbeifahre, ist mir das ziemlich Latte ob der, der mir die Beifahrertür in die "Fresse" schlägt in seine Fahrschulunterlagen geschaut hat. Ich hab kein Bock auf Krankenhaus oder schlimmer. Ihr könnt ja gerne alle nen halben Meter an nem stehenden Auto vorbeiballern. Ich mach es nicht.

    "Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn alles wieder gut wäre".

    - Heinz Erhardt -

  • das Kostenargument zieht sicherlich nicht, solange wir Menschenleben so hoch (bei uns) einschätzen, wie wir es (noch) tun.

    Bei mir schon. Ein Auto, dass ich mir nicht leisten kann, kaufe ich nicht - selbst wenn ich dadurch potentiell einen Radfahrer gefährde.

    Zum Rest kann ich nur das oben bereits angesprochene Problem der Infrastruktur nennen. Wir haben 3 Hauptverkehrsteilnehmer mit deutlich unterschiedlichem Geschwindigkeits- und Verletzungspotential sowie Platzbedarf. Zwischen dem langsamsten und dem schnellsten haben wir eine eindeutige Trennung. Den mittleren hat man leider bisher stark vernachlässigt und jetzt versucht man mit der Brechstange hier eine Lösung zu finden - fast immer zum Nachteil des Autoverkehrs. Das führt zu verständlichem Unmut.

    Don’t go broke trying to look rich.

  • Nein, muss man nicht. Im Straßenverkehr gilt nach der StVO der Vertrauensgrundsatz. Ich darf darauf vertrauen, dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Wäre das nicht so, käme der Verkehr zum erliegen.

    Grundsätzlich richtig, aber...
    Ich habe fahrleistungsmäßig einige Erdumrundungen auf dem Mopped hinter mir.
    Selbst wenn ich eine Katze wäre und 7 Leben hätte, dennoch wäre ich mehrfach tod, wäre ich nach dem Vertrauensgrundsatz gefahren.

    Wie sagte schon der Genosse Wladimir Iljitsch, "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".

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  • Alles!

    ein leidiges Thema wenn man es konsequent durchdekliniert.

    So hat jedes Individuum seine Schwerpunkte über die Jahre erlebt durch eigene Erfahrungen + Erkenntnisse

    aktiv und passiv.


    Ursache und wirkungs Prinzip anscheinend ein Fremdwort in 2026

  • Ich mache die Tage mal ein Foto von einer Situation hier bei uns im Dorf. Die Bundesstraße führt am Fußballplatz vorbei. Zwischen Fußballplatz und Bundesstraße liegt ein Rad- Fußweg, ca. 1,50m breit. Abstand des Weges zur Bundesstraße ca. 1m. Vor der Sanierung war zwischen Rad- Fußweg und Bundesstraße eine Leitplanke. Die fehlt jetzt nach der Sanierung, gesetzlich nicht erforderlich.

    Fazit: Du gehst mit Kind und Hund auf diesem Weg, dann ballern Fahrzeuge mit 100km/h knapp einen Meter an Dir vorbei.

    Termin beim OB: ist gesetzlich so ok.

  • Da hak ich noch einmal ein. Der Beifahrer ist wohl vorn ausgestiegen, wenn das Fotos im Bericht den Unfallort zeigt. und auch hinten sitzend kann man eine Tür langsam öffnen und nach hinten schauen. Im Zweifel den vorn sitzenden Fragen, ob frei ist.

    ;)

    Außerdem:

    So ein Ford Transit hat im übrigen hinten keine normale Tür, das ist immer eine Schiebetür - sollte eigentlich jedem klar sein der das Bild auch nur mal kurz anschaut…

    Das Unfallopfer muss also in Beifahrertür bzw. die harte Kante dieser Tür gefahren sein, auch wenn das nachher am traurigen Ergebnis nichts mehr ändert. Kann man auch auf dem Foto sehen, da liegt sogar noch die abgefallene Zierleiste usw.

    Aber auch wenn man hinten sitzend aussteigt, egal ob nun Schiebetür oder normale Tür, egal ob nun ein Rückspiegel vorhanden ist oder nicht, ist immer ein Schulterblick absolute Pflicht und Gebot der Rücksichtnahme!

    Was ist denn daran so schwer zu verstehen? Ich frage mich wirklich wie man das in Frage stellen oder relativieren kann.


    Zu der Zeit als ich noch Mofa gefahren bin hat auch einmal so ein Vollidiot einfach seine Tür aufgemacht als ich an ihm vorbei gefahren bin. Ich bin dann noch mit meinem Fuß auf der Pedale an der scheixx unteren Kante der Fahrertür hängen geblieben.

    Ergebnis war (Gottseidank) nur ein Klumpfuß durch die Prellung für einige Zeit und eine verbogene Pedalwelle am Mofa. Wäre zu dem Zeitpunkt jemand an mir vorbeigefahren / überholt, wäre das auch anders ausgegangen.

    Der einzige der da Schuld hat ist die Person welche die Tür öffnet. ENDE

    Small, pretty, quick, fun. Great!

  • ka wie alt du bist, aber du bist auf dem weg dahin ^^

    es mag bei uns vielleicht noch weitestgehend menschliche assistenz sein. das wird aber nicht lang so bleiben.

    OK, da hast du nen Punkt. Okay... 2 =O

    :D

    "Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn alles wieder gut wäre".

    - Heinz Erhardt -

  • Wenn ich mit nem Rad an nem Auto vorbeifahre, ist mir das ziemlich Latte ob der, der mir die Beifahrertür in die "Fresse" schlägt in seine Fahrschulunterlagen geschaut hat. Ich hab kein Bock auf Krankenhaus oder schlimmer. Ihr könnt ja gerne alle nen halben Meter an nem stehenden Auto vorbeiballern. Ich mach es nicht.

    darum ging es nicht. der Fahrzeugführer ist auch für das Verhalten der Miteinsassen verantwortlich.

    ich löse das Problem, wie du. am einfachsten in der Mitte der Strasse fahren.

    Bei mir schon. Ein Auto, dass ich mir nicht leisten kann, kaufe ich nicht - selbst wenn ich dadurch potentiell einen Radfahrer gefährde.

    ja, das mit dem Leisten, nichts aussergewöhnliches. das ist bei dir nicht anders als bei uns allen.

    die Frage ist ja halt nur, wo und wie hoch die 'Kosten' anfallen und deren Umverteilung. in unserer Gesellschaft leisten wir uns bisher viel zu viel, wenn ein Schaden eintritt und kaum was für dessen Prävention. und dazu gehören dann auch Assistenzsysteme.

    ich finde, dass das Beispiel von Beman111R ebenso deutlich zeigt, welche immensen Aufwände und Kosten für uns alle neben dem direkten persönlichen Leid entstehen, die der Verursacher nie alleine wird tragen können. und deshalb werden wohl Assistenzsysteme in Fahrzeugen eher zunehmen:

    Der Fahrer hat die Situation und den kurzen Sekunden Kick eher suboptimal bewertet innerstädtisch 50 kmh max.


    Tödlicher Unfall in München – Porsche schleudert gegen Laternenmast

    das Thema ist eh müssig, denn das autonome Fahren (wann auch immer es kommt) fördert und fordert die Entwicklung von Assistenzsystemen. und das wird uns Selbstfahrer eh früher oder später von der Strasse aus Sicherheits- und ökonomischen Überlegungen verdrängen (müssen).

  • Im BMW E30 war der innere Türöffner sehr weit zurück montiert, fast auf der Höhe des äußeren Oberarms. Das hatte zur Folge, dass man die Tür mit der Hand des "inneren Arms" geöffnet hat, was zwangsweise dazu führte, dass man den Oberkörper zur Tür drehte und zumindest Personen oder Fahrzeuge direkt neben dem Fahrzeug sehen konnte.

    Viele haben das bemängelt, was das für eine blöde Position für den Türöffner wäre. Ich fand es aber einfach genial. Quasi ein erzwungener Schulterblick.

    Find ich auch eine clevere Sache, aber hier finden sich doch bestimmt wieder ein paar, die sich jetzt darüber in neuen Autos echauffieren würden, weil man sie ja bevormundet und die Selbstbestimmung einschränkt, indem man ihnen die Wahl abnimmt mit welcher Hand sie gerne ihre Tür öffnen würden X/

  • Moin,


    Quote

    Nein, muss man nicht. Im Straßenverkehr gilt nach der StVO der Vertrauensgrundsatz. Ich darf darauf vertrauen, dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer regelkonform verhalten. Wäre das nicht so, käme der Verkehr zum erliegen.


    Dann hätte ich pro Woche 2-5 Unfälle.....


    Die Idiotendichte auf der Strasse (nicht nur da ) nimmt extrem zu.

    Und hier im Ruhrgebiet erliegt der Verkehr jeden Tag zwischen 7.30 und 10 Uhr sowie zwischen 16 und 19 Uhr.


    Quote

    überholende oder entgegenkommende Fahrzeugfahrer mit weniger als 1m Abstand, können sich schon mal um einen neuen Aussenspiegel an der nächsten Ampel kümmern.


    Und genau so einem Fahrrad Fahrer würde dann ein Licht aufgehen, am Ende der großen,hellen ziemlich langen und schweren Maglite die bei mir unter der Fußmatte liegt....


    Guido

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    Teile meines Beitrages können ironische, sarkastische oder zynische Bemerkungen enthalten.
    Ich bin nicht verantwortlich für das was der Leser da hinein interpretiert !

  • Moin,


    Quote

    Liegt bestimmt daran, dass bei grün alle anhalten und kontrollieren, ob die, die rot haben, auch tatsächlich anhalten, anstatt darauf zu vertrauen!


    Den Verdacht hatte ich durchaus auch schon aber das die bei grün nicht losfahren liegt meistens daran dass die hochkonzentriert sind.

    Also möglichst wenig rechtschreibfehler beim tippen mehrerer whattsapp nachrichten und natürlich nicht auf so nebensächlichkeiten wie den verkehr und ampeln achten können.


    Des weiteren sind hier sie straßen in einem zustand wie dresden 1945, auf der hauptverkehrsader und der zentralen kreuzung hier im dorsten haben die schlaglöcher eigene schlaglöcher.

    Und weil das so ist wird zur sicherheit die geschwindigkeit von 70 auf 50 gesenkt und mittlerweile auf 30.

    Und dann wird ein Blitzer da hin gestellt.


    Und auf ALLEN 4 Einfallstrassen wurden die Bushaltestellen barrierefrei gestaltet. Und zwar in der form dass die Bushaltebucht aufgepflastert wurde und als solche unbrauchbar ist und die Barriere jetzt der haltende Bus mitten auf der Strasse ist.

    Man hat den eindruck das der Autoverkehr mit allen möglichen Mitteln zum erliegen gebracht werden soll.


    Guido

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  • Man hat den eindruck das der Autoverkehr mit allen möglichen Mitteln zum erliegen gebracht werden soll.

    das hat die letzte Regierung (hauptsächlich der Obergrüne) so wirklich vorgegeben.

    Da gibt es viele Anordnungen die genau das zum Ziel haben.

    Deswegen haben wir auch in Großstädten mehrspurige Fahrradwege für wenige und einspurige Autostraßen für ganz viele, und dann natürlich Stau der total Umweltfreundlich ist.

  • Ich "liebe" es, wenn die Radfahrer sich an der roten Ampel am Auto in 10 cm Abstand vorbei schlengeln um dann, wenn die Ampel auf Grün schaltet sofoert wieder 1,5 Meter Abstand von mir reklamieren. Wo sollen die 1,4 Meter denn herkommen?

    Lotus Esprit 450 Thom Player Special

  • Ich "liebe" es, wenn die Radfahrer sich an der roten Ampel am Auto in 10 cm Abstand vorbei schlengeln um dann, wenn die Ampel auf Grün schaltet sofoert wieder 1,5 Meter Abstand von mir reklamieren. Wo sollen die 1,4 Meter denn herkommen?

    Ich bin ja relativ schmerzfrei und offen aber was wir in Paris erlebt haben im Stop and Go Berufsverkehr hat mich an meine persönlichen Toleranz Grenzen gebracht 🙃 und eine völlig neue Sichtweise auf motorisierte Zweiradfahrer ( Roller/ Motorrad) mit Dauer Blinker im Stadt Stau hell wie dunkel und Interaktion mit Autofahrer.

    Mit bis zu 50 kmh gefühlt 10 cm entfernt am stehenden/ rollenden Auto vorbeifahren


    Wer einmal mit dem Motorrad zu Stoßzeiten das Tegernseer Tal verlassen hat Richtung AB weiß wovon ich rede.

  • Man hat den eindruck das der Autoverkehr mit allen möglichen Mitteln zum erliegen gebracht werden soll.

    das hat die letzte Regierung (hauptsächlich der Obergrüne) so wirklich vorgegeben.

    racer_571, bestimmt kannst du mir sagen, wann das "der Obergrüne" vorgegeben hat. Wäre ja schade, wenn dir die These auf die Füße fallen würde.

    Man KÖNNTE auch sagen, dass der Autoverkehr in den letzten Jahrzehnten bei der Stadt- und Verkehrsplanung bevorzugt wurde und das jetzt etwas reduziert werden sollte. Dazu kann man hier gern mehr lesen:

    Der Verkehrsminister ist übrigens von der CDU.