Das Ende von Hethel?

  • Auch gerade gelesen - that‘s it.

    Naja, die Chinesen haben Lotus nicht aus einer sentimentalen Laune heraus gekauft, die wollen Geld machen. Egal wie.

    Damit ist alles gesagt:


    „The company and Matt Windle, the head of Lotus Cars Europe, declined to comment further on “a rumour”. Geely also declined to comment.“

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  • Das was ich schon immer gesagt habe einfach typisch.

    Die wollen einfach nur den Brandnamen haben, unter dem sie dann Ihren Automüll unter die Leute bringen wollen.

    Es ist nicht schlimm, daß mein Auto beim Rückwärtsfahren nicht piept. Die Schreie der Passanten genügen mir völlig. !

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    Man darf gespannt sein wie es weiter geht. Heute so, morgen so....

    Sollte das Werk in England wirklich geschlossen werden, wäre Lotus genauso eine ehemalige englische Marke wie MG und man sieht was daraus geworden ist. Ich sage nicht, dass diese Autos grundsätzlich schlecht sind, aber MG China hat absolut nichts mehr mit dem früheren englischen und eigentlich auch großteils puristischen Hersteller MG zu tun. Selbiges wird auf kurz oder lang auch Lotus zutreffen, die Chinesen ziehen das leider mit ziemlicher Sicherheit durch.

    Ich persönlich als absoluter Fan von Esprit, Elise, Exige, Europa S/SE und Evora würde aber nie auf die Idee kommen, mir einen Elektro-Lotus aus chinesischer Produktion zu holen. Außerdem merke ich immer wieder, dass viele "Nicht-Petrol Heads" die Marke Lotus gar nicht kennen oder zuordnen können und diejenigen die dann eine teure Elektrokiste suchen, haben Lotus gar nicht am Schirm. Geely versucht die Marke Lotus komplett anders zu positionieren, nur wird das nicht funktionieren ohne die Lotus typischen puristischen Fahrzeuge aus England.

  • Letzhin am italienischen Zoll: ich habe schön brav angehalten, 2 Zöllner, einer bald 60, der andre um die 25. Der ältere war fasziniert von der JPS Lackierung an meinem Lotus und ging um das Auto herum, dem jüngeren erzählend... das sei ein John Player Special etc etc... der Jüngere verstand gar nichts. 2 Welten.

  • Das sieht wirklich nicht gut aus für Lotus. Was mich wundert ist, dass sich mit sich dem Einstieg von Geely der Lotus Kundenservice und die schlechte Qualität nicht gebessert haben. Die Emira ist vielversprechend gestartet und dann lief es wie immer katastrophal bezüglich Qualität, Kommunikation mit dem Kunden, Preisgestaltung, Lieferverzögerung etc.

    Man könnte behaupten, dass die viel zitierte Lotus DNA gar nicht der Leichtbau + Fahrwerk ist, sondern der miserable Kundenservice samt schlechter Qualität. Gerüchten zu Folge fühlt sich die Emira für ihre Besitzer immer noch an wie ein Lotus, trotz der 1450 kg Leergewicht.

    Videos zu dem Thema:

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  • ich muss mich schnell für die finale Werksführung in Hethel anmelden. Nach China oder USA werde ich nicht fahren.

    Hab auf der Garden Party jemanden getroffen der diese gemacht hat. Er hat was von 200 Pfund genuschelt wenn ich mich nicht täusche und machte keinen begeisterten Eindruck.

    (Er war alt und kein Engländer, schwer zu verstehen. Vielleicht hab ich ihn auch nicht richtig verstanden)

    Ich möchte Mal im Schlaf sterben wie mein Opa.

    Nicht schreiend und kreischend wie sein Beifahrer.

  • Ich habe die Tour letztes Jahr gemacht.

    Ist keine industrielle Fertigung. Ist mehr eine grosse Garagenwerkstatt, wo angelieferte Teile zusammen geschraubt werden. Nach dem Besuch war mir klar warum die Qualitaet so schlecht ist.

    Wenn es nicht um das Heritage gehen wuerde, muesste man sagen das es sich nicht lohnt.

    Die Chinesen haben so grossartige hoch professionele Produktionen und bekommen das in Hethel nicht umgesetzt.

    Irgendwie verwunderlich.

  • Naja, die neuen Besitzer halten sich Hethel offensichtlich als Haustier um die Heritage ausschlachten zu können. Warum mehr Geld investieren, als unbedingt nötig in ein Produkt, für das es offenbar keinen Markt mehr gibt und das es nur noch 2-3 Jahre zu kaufen gibt? Bisher ist ja noch nix angekündigt, was danach in Hethel gebaut werden könnte.

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  • Ich habe die Tour letztes Jahr gemacht.

    Ist keine industrielle Fertigung. Ist mehr eine grosse Garagenwerkstatt, wo angelieferte Teile zusammen geschraubt werden. Nach dem Besuch war mir klar warum die Qualitaet so schlecht ist.

    Wenn es nicht um das Heritage gehen wuerde, muesste man sagen das es sich nicht lohnt.

    Die Chinesen haben so grossartige hoch professionele Produktionen und bekommen das in Hethel nicht umgesetzt.

    Irgendwie verwunderlich.

    Geely hat eine Marke gekauft, der Markenkern kann dabei auch einfach verloren gehen. ;)

  • Der Hexameter aus dem Mittelalter, Tempora mutantur, nos et mutamur in illis, in anderen Formen bekannt seit den alten Griechen, sagt alles.

    Wir in Europa sind Imperialisten, in der uns bekannten Welt, seit den Alexander dem Großen, gefolgt von den Römern.

    Davor gab chinesische Reiche, Ägypter und überall, wo Menschen lebten, die Bestrebung nach Machtstrukturen.

    Das besondere waren die beschränkten technischen Möglichkeiten und am Beispiel der chinesischen Kaiser, eine Beschränkung auf den eigenen Kontinent.

    Später kamen Spanier, Portugiesen, Engländer und beherrschten die Welt. Letztendlich die Ursache für unsere Sicht der Welt.

    Die russischen Zaren und ihre kommunistischen Nachfolger waren ebenfalls große Imperialisten, hatten aber in Europa und den USA hinreichend Opposition.

    Das China nach schweren Zeiten in der Neuzeit eine gewaltige Aufbauleistung hingelegt hat, ist beindruckend.

    Das man sich das recht des Stärkeren rausnimmt, eine Lehre aus unserem schlimmen historischen Vorbild.

    Elischen ist das erste Auto, bei dem ich Füßabdrücke am Amaturenbrett gemacht habe ....