Achtung, Traggelenke von SKF passen nicht!

  • Hi, der Beitrag hat mich etwas nervös gemacht.

    Alle Traggelenke wurden 2022 getauscht. Bestellt beim Elise-Shop. Kein Hinweis vom Monteur, dass da was nicht passen sollte.

    Ich hab die Maße mit den Angaben von Sven verglichen. 14,2;16,1;22; Entsprechen dem Original.

    Hier das Bild der überzähligen Gelenke. Delphi, das eine ist mit R0014, das andere mit R0015 beschriftet. Scheint eine Fertigungsnummer zu sein. Welcher Typ, ist unklar, da keine beschriftete Verpackung vorhanden.

  • So, nun hat es nen Kollegen erwischt.

    Der arme Kerl hat das Auto vor knapp 2 Wochen gekauft. Zum Glück war er recht langsam unterwegs. Der Konus vom unteren Traggelenk hat sich komplett gelöst. Die Mutter war weg.

    Der Vorbesitzer, er und ich haben uns direkt bei einem zufälligen, hilfsbereiten jungen Kerl an der Werkstatt getroffen. (Er hat den Kollegen stehen sehen, ihm eine Mutter und Wagenheber besorgt und uns seine Hebebühne in seiner Werkstatt zir Verfügung gestellt.

    Da die Steigerung der Mutter nicht gepasst hat, mussten wir zur Entfernung die Säge ansetzen.

    Zum Konus kann ich noch nichts sagen, da erst am Sonntag passiert und das Gelenk noch im Querlenker verpresst ist.

    Allerdings wurde vom Vorbesitzer vor knapp nem Jahr ein komplettes Fahrwerksrefresh gemacht. Die Traggelenke hatte der Vorbesitzer von Regelin.

    Ebemfalls auffällig war, dass die Muttern an den hinteren oberen Traggelenken eben waren und die Kunststoffsicherung nahezu nicht im Eingriff war. Ich hab eine Mutter gelöst und musste mit erschrecken feststellen, dass die Sicherungsfunktion nicht gegriffen hat. Die Mutter ließ sich erschreckend leicht lösen.

    Nehmt das Thema nicht auf die leichte Schulter. Es kann unter Umständen lebensgefährlich sein.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

  • Weiß nicht wie bekannt dieses Thema bei den Speedster-Fahrern so ist, aber die Geschichte könntest auch mal im OSC posten (oder wo auch immer sich die Speedster-Fahrer so austauschen). Laut Regelin sind diese Traggelenke "schon 500 Mal" so verkauft, also sind wohl einige damit unterwegs. Jeder der sich nicht sicher ist was er verbaut hat, sollte besser heute als morgen mal ein Blick darauf werfen.

    ~ Yeah, well, you know, that's just, like, my opinion, man. ~

  • Wenn das so ist wie beschrieben, sind falsche Traggelenke eine Sache.

    Eine andere, diese einzubauen und auf das zu kurze Gewinde vom Traggelenk eine selbstsichernde Mutter zu schrauben bei der die Sicherung gar nicht greifen kann und das dann so zu lassen bzw. diesen lebensgefährlichen Pfusch noch sieben mal zu wiederholen.

    Hat dieser „Experte“ evtl noch die Löcher in den Bremsscheiben mit Kupferpaste versehen oder die Bremsklötze mit der Trägerplatte zur Scheibe hin eingebaut?

    Mir platzt bei so einem inkompetenten Pfusch wirklich der Kragen.

    Ich würde den Vorbesitzer in Haftung nehmen, mit allen Konsequenzen.

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  • Eine andere, diese einzubauen und auf das zu kurze Gewinde vom Traggelenk eine selbstsichernde Mutter zu schrauben bei der die Sicherung gar nicht greifen kann und das dann so zu lassen bzw. diesen lebensgefährlichen Pfusch noch sieben mal zu wiederholen.

    Hinterher ist immer gut reden, aber es hat ja doch einige Zeit gedauert in der massenhaft dieser Lager verbaut worden sind bis Sven da mal den Finger in die Wunde gelegt und darauf hingewiesen hat das tatsächlich ist was nicht sein darf. Ich hab auch noch nen Auto im Außenlager stehen bei dem ich bei Gelegenheit mal nachschauen werde was ich beim Refresh vor 2 Jahren eigentlich verbaut habe. Geh mal an den Anfang dieses Threads zurück, da herrschte auch hier Unglauben das sowas überhaupt sein kann. Wenn das Refresh vom verunglücktem Speedster allerdings tatsächlich erst ein Jahr her ist dann ist das tatsächlich eine Sauerei denn zu dem Zeitpunkt war das Problem ja schon bekannt, und zwar auch dem Regelin.

  • Ich muss an keinen Anfang eines Threads zurück und mit hinterher „gut reden“ hat das auch nichts zu tun.

    Wer noch nicht einmal kapiert hat wozu und wie eine Solche Mutter verbaut wird und auch nicht wach wird wenn „sein Ergebnis“ schon optisch nach Fehler schreit, hat nichts an sicherheitsrelevanten Bauteilen und Komponenten verloren!

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  • Wenn der Vorbesitzer das selbst gemacht hat, wie willst Du den in Haftung nehmen? Gekauft wie gesehen. Dem Shop der nicht passende Gelenke weiterhin verkauft, dem gehört ordentlich auf die Füße getreten. Auch das wird schwierig denke ich, verkauft er doch nur Ersatzteile. Wenn die bei „Dir“ nicht passen, schick sie halt zurück. Bei anderen passen die ja (angeblich). Dem wirst Du so einfach nicht beikommen. Der Artikel mit den Maßen und den Bildern, der gehört in jedes Forum. Viel mehr wird da leider nicht helfen. Nur wenn Du das Fahrwerk in einer Werkstatt aufhübschen lässt und diese die Teile bestellt und verbaut hättest Du eine Chance. So eher nicht.

    Edited once, last by Mattes (June 30, 2026 at 8:46 AM).

  • Wenn der Vorbesitzer das selbst gemacht hat, wie willst Du den in Haftung nehmen? Gekauft wie gesehen. Dem Shop der nicht passende Gelenke weiterhin verkauft, dem gehört ordentlich auf die Füße getreten. Auch das wird schwierig denke ich, verkauft er doch nur Ersatzteile. Wenn die bei „Dir“ nicht passen, schick sie halt zurück. Bei anderen passen die ja (angeblich). Dem wirst Du so einfach nicht beikommen. Der Artikel mit den Maßen und den Bildern, der gehört in jedes Forum. Viel mehr wird da leider nicht helfen. Nur wenn Du das Fahrwerk in einer Werkstatt aufhübschen lässt und diese die Teile bestellt und verbaut hättest Du eine Chance. So eher nicht.

    Gekauft wie gesehen läuft da nicht…

    Allerdings wurde vom Vorbesitzer vor knapp nem Jahr ein komplettes Fahrwerksrefresh gemacht. …

    Ebemfalls auffällig war, dass die Muttern an den hinteren oberen Traggelenken eben waren und die Kunststoffsicherung nahezu nicht im Eingriff war. Ich hab eine Mutter gelöst und musste mit erschrecken feststellen, dass die Sicherungsfunktion nicht gegriffen hat. Die Mutter ließ sich erschreckend leicht lösen.

    So wie ich das sehe ist

    a) leicht nachvollziehbar bzw herauszufinden wer diesen groben unsachgemäßen Fehler eingebaut hat - der Vorbesitzer selbst oder ein von ihm beauftragter Dritter. Da hilft kein Gewährleistungsausschluss…

    b) was jetzt im Detail tatsächlich zum Ausfall der Radaufhängung geführt hat - denn der Fehler ist noch mehrfach vorhanden

    Im Ergebnis sehe ich den Nachweis der fehlerhaften Reparatur und der daraus entstehenden Haftung.

    Nur weil man von etwas an dem man schraubt keine Ahnung hat und einen Gewährleistungsausschluss in einen Vertrag schreibt, ist die Sache mit der Haftung damit noch lange nicht erledigt.


    Was ich auch so sehe ist, dass der Verkäufer der falschen Traggelenke eben „nur“ falsche Teile verkauft hat. Er hat sie nicht auch noch (falsch) eingebaut .

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  • Was ich auch so sehe ist, dass der Verkäufer der falschen Traggelenke eben „nur“ falsche Teile verkauft hat. Er hat sie nicht auch noch (falsch) eingebaut .

    Er verkauft sie, man schickt ein Foto auf dem klar zu sehen ist, dass die Sicherungsmutter überhaupt nichts sichert und sagt dann 'das passt schon so, bisher hat sich da noch nie was gelöst'.

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  • Dafür gilt für „ihn“ das gleiche wie für den anderen. Wenn „ihn“ das so gesagt hat gibt es einen weiteren auf der Liste derer die haften. Grundsätzlich nicht von Nachteil - also für die Klärung der Haftung - m.M.n.

    Das ignorieren von Fehlern und daraus resultierenden Problemen ist nie hilfreich, werden die Beteiligten wahrscheinlich noch merken wenn die Zahl der Betroffenen mit Schaden steigt ;)


    Dieser Smiley :ccpasst hier wie die Faust aufs Auge

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  • Der Verkäufer war sichtlich geschockt und ist äußerst kooperativ. Er kommt für den Schaden auf, sofern es tatsächlich an den Traggelenken liegt. Zum Glück ist dem Auto und dem Fahrer nichts passiert, bzw. wenig passiert. Beschädigt wurden lediglich Koppelstange und Stabi.

    Ob letztendlich tatsächlich der Konus nicht passt, wird sich zeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt spricht aber sehr viel dafür.

    Im Speedyforum kenn ich mich leider nicht aus und der Bekannte natürlich auch noch nicht.

    Sollte jemand jemanden kennen, der dort aktiv ist, gerne meinen Ursprungsbeitrag teilen. Um so mehr Leute von dem Thema wissen, um so geringer das Risiko, dass die Geschichte doch mal böse für jemanden ausgeht.

  • Als mein Paket aus Holland mit den falschen Traggelenken ankam, habe ich mich an KomoTec gewandt. Schon nach ein oder zwei Tagen hatte ich die richtigen Teile… Wenn ich mich recht erinnere, war der Preisunterschied auch nur gering.

    Ich hatte mir überlegt, bei jemandem zu kaufen, der sich mit den Folgen fehlerhafter Teile auseinandersetzen müsste. Damit lag ich wahrscheinlich nicht falsch.

    Danke für meine tägliche deutsche Übung

  • Das Regelin - Teil hat vermutlich ECE Zulassung.

    Andi1985Laut Gemini gehört so ein Fall dem KBA gemeldet, sonst kommt Regelin nie auf Trab. Eine polizeilich Erfassung des Falls wäre hilfreich (habt Ihr aber wahrscheinlich & verständlich) wohl nicht gemacht.

    Also wenn der VK noch eine Rechnung hat bzw. das Traggelenk eindeutig Regelin zugeordnet werden kann - dann mal bitte los. Kein Teilehändler wird auf Zuruf seinen Bestand prüfen/räumen. Rückruf muss erzwungen werden über KBA und den Hersteller.

    Gruß, Martin

  • Hast du denn die nicht passenden Teile wieder zurück geschickt? Mit einem passenden Kommentar?

    Ja. Es war nicht so einfach, wie es hätte sein sollen, aber ich habe den Kaufpreis vollständig zurückerhalten.

    Ich habe gemischte Gefühle dabei. Ich habe dort schon viele gute Einkäufe getätigt, und Fehler passieren nun mal, aber das ist über so viele Jahre hinweg so oft vorgekommen, dass es nicht mehr „nur“ ein Fehler ist.

    Danke für meine tägliche deutsche Übung

  • nach der letzten nummer die sich der holländer mit mir geleistet hat versuche ich nach möglichkeit da nicht mehr zu kaufen. da nehm ich dann lieber den zoll auf mich.


    antriebswellen gelenke zu verkaufen bei denen der Zahnkranz für den Tacho fehlt, nachdem auf der Seite von ihm angegeben ist das er nur welche mit Zahnkranz verkauft. und dann zu behaupten das es mein fehler sei weil ich es falsch bestellt hätte fand ich unter aller sau.

    "Don´t think! Just Do!"

  • Gekauft wie gesehen läuft da nicht…

    Viel Glück beim Nachweis, dass der Vorbesitzer von dem Mangel wusste. Er wird sich darauf berufen, dass er im "Fachhandel" die Teile gekauft hat und davon ausging, dass es die richtigen sind. Ergo: doch gekauft wie gesehen, der Verkäufer wusste vom Mangel nicht, demnach keine Arglist.

  • Der Verkäufer war sichtlich geschockt und ist äußerst kooperativ. Er kommt für den Schaden auf, sofern es tatsächlich an den Traggelenken liegt. Zum Glück ist dem Auto und dem Fahrer nichts passiert, bzw. wenig passiert. Beschädigt wurden lediglich Koppelstange und Stabi.

    Ob letztendlich tatsächlich der Konus nicht passt, wird sich zeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt spricht aber sehr viel dafür.

    Im Speedyforum kenn ich mich leider nicht aus und der Bekannte natürlich auch noch nicht.

    Sollte jemand jemanden kennen, der dort aktiv ist, gerne meinen Ursprungsbeitrag teilen. Um so mehr Leute von dem Thema wissen, um so geringer das Risiko, dass die Geschichte doch mal böse für jemanden ausgeht.

    Als Kartoffelkistenfahrer bin ich dort angemeldet und werde den Beitrag hier mal dort verlinken.

  • Viel Glück beim Nachweis, dass der Vorbesitzer von dem Mangel wusste. Er wird sich darauf berufen, dass er im "Fachhandel" die Teile gekauft hat und davon ausging, dass es die richtigen sind. Ergo: doch gekauft wie gesehen, der Verkäufer wusste vom Mangel nicht, demnach keine Arglist.

    Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist es aber auch so, dass solche Arbeiten nur von fachkundigem Personal ausgeführt werden darf. Wenn der Regelin mitgedacht hat, hat er solch eine Info auch irgendwo niedergeschrieben, in den AGBs, im Shop, etc.

    Diesen ausgebildeten Menschen hätte beim Einbau auffallen müssen, dass die Teile nicht passen.

    Bist jetzt also Bäcker, schraubst an deinem Auto rum, verkaufst es und es passiert sowas, könnte es unschön werden.

    Gut, bis sowas in Deutschland verhandelt ist, sind die Enkel schon erwachsen und ein Menschenleben ist vor dem Gericht verhältnismäßig wenig „wert“, aber ganz raus wird man aus so einer Nummer nicht kommen.

  • Viel Spaß beim Nachweis. Wie willst du da was nachweisen? Das wird faktisch unmöglich sein.

    Wird auf den Einzelfall drauf ankommen.

    Hier hat der Verkäufer schon zugegeben, die Teile gekauft und verbaut zu haben.

    Rest macht dann der gerichtlich bestellte Gutachter.

    Aber ja: Spaß hat keiner an so einer Nummer. Am Besten ist, wenn nichts passiert…

  • Der gerichtlich bestellte Gutachter ist am unneutralsten in solchen Sachen.

    Und vielleicht hat der Verkäufer sich ja einfach vertan und er meinte das gar nicht so? Er meinte er habe die gekauft und nicht eingebaut. Aber wer die eingebaut hat weiß er nicht mehr. Waren vielleicht vom Vorbesitzer schon eingebaut worden?


    Du merkst: Beweis ist extrem schwierig bis unmöglich. Dann prozessiert man da 4-5 Jahre und am Ende gewinnt die Gegenseite.

  • Viel Glück beim Nachweis, dass der Vorbesitzer von dem Mangel wusste. Er wird sich darauf berufen, dass er im "Fachhandel" die Teile gekauft hat und davon ausging, dass es die richtigen sind. Ergo: doch gekauft wie gesehen, der Verkäufer wusste vom Mangel nicht, demnach keine Arglist.

    Du glaubst das wirklich, was du da so schreibst?

    Mit so ein bisschen Blabla wie „davon ausging“ & „wusste vom Mangel nicht“ usw. ist da gar nichts erledigt.
    Ausser natürlich man lässt sich alles gefallen und wehrt sich nicht, denn man bekommt ja sowieso kein Recht…

    :rolleyes:

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