Billig(einigermassen Zahlbar) Rennstrecke fahren, mit welchem Auto?

  • In das Alpine Thema ist ein kleine Diskussion entstanden ob da noch zahlbare Auto's sind womit man relativ billig auf Rennstrecken fahren kann. Ein Lotus ist toll, aber nicht billig wann mal ein Schaden gefahren wird und vorher es mal repariert ist mit die nicht so schnelle Ersatzteil Lieferungen...

    Vielleicht besser ein separat Thema?!

    Bin selber mehrere Jahren ziemlich billig mit mein Mini R53 GP auf die Nürburgring gefahren und glücklich nie ein Schaden damit gefahren.

    Freund von mich hat ein Swift Sport mit 1.4 Turbo und KW FW und er fahrt damit auf Rennstrecken. Bin selber damit auf die Strasse ein Runde gefahren und das Auto macht richtig SPASS8):love::!:Man merkt wie bei Lotus dass es ein leichtes Auto ist und Kurven machen riesig Spass. Zuverlässig ist das Auto auch und Verschleissteile sind billig. Vorher hätte er ein BMW E36 Touring mit etwa 190PS, Semi's und Käfig, war auch toll aber war doch ein altere Karre mit was Rost und brauchte mehr Pflege.

  • In Deutschland nicht so einfach. Niederlande keine Ahnung.

    Wenn es um Rennaction geht ist Kart fahren eine gute Alternative.

    Mit dem Lotus kann man (in der Mitte Deutschlands) auch preiswert Slalom fahren. CST

    In Frankreich gibt es kleinere und preiswertere Rennstrecken Anneau Du Rhin, Chambley, ..

  • Hab mal zwei Jungspunde auf dem Track - Groß Dölln (Norden Berlin) kennengelernt, die hatte ein Citroen Xara :)

    Das war das günstigste Auto mit ein 2 Liter Sauger und 2 Jahren Tüv den sie bekommen konnten. Alles überflüssige wurde ausgebaut, Semis aufgezogen und sie hatten reichlich Spaß. Am teuersten war die Buchung der Track Day.

    Mit reichlich Irrsinn haben die Beiden dann, alle neuen Autos bis 250 PS mürbe gemacht:P

  • Moin,


    ich verstehe die Frage nicht ????

    Wenn man schon eine Elise hat braucht man darüber nicht eine millisekunde nachdenken.

    Pussys können vorsichtshalber die Scheinwerfer rausbauen und einen gelben sack mitnehmen.


    Meine Tupperdose macht das seit 20 Jahren mit.


    Guido

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  • Doof ist halt, dass dir der kleinste Rempler den Spaß ziemlich schnell verwässern kann

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/lotus-elise-1-6-club-racer-club-racer-mit-unfallschade/2969219746-216-1964

    War jetzt wohl nicht Rennstrecke, aber das hier ist wohl der wurst case schaden, oder weiße Exe, die wir letztens hier hatten.


    Soll jetzt nicht heißen, dass man nicht mit der Elli Track fahren soll - hängt halt davon ab, was man so vor hat.

    Hier kann man ja mal durchblättern, was andere so für den Track nutzen. Sind ja auch eingie wirkliche Low Budget Autos dabei. Der schwarze Polo z.B.

    Misha Charoudin
    I live and drive at the world-famous Nürburgring. More videos from me on 2nd channel: https://www.youtube.com/@mgcharoudin2
    www.youtube.com

    Pornofilme vermitteln gerade jungen Menschen
    ein völlig falsches Bild über die Verfügbarkeit von Handwerkern!

  • Ist etwas abstrakt aber so eine Prototyp Kiste macht auch richtig viel Spaß. Durfte ich mal am Bilster Berg bewegen und seit dem habe ich ein Auge darauf geworfen. Die Frage ist natürlich, ob du eine Straßenzulassung möchtest. Zu beachten ist, dass nicht jeder Trackday Fahrzeuge ohne Straßenzulassung zulässt. 30-40k€ gibts bereits fahrfertige Fahrzeuge.

    Z.B.: https://www.motorsportmarkt.de/inserat/59777/saker-sprint

    ______________________________________________

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  • Trotzdem verstehe ich die Frage nicht wirklich.

    Elise, Speedster, Caterham halten mit minimalen Modifikationen Rennstrecke aus.

    Durch das geringe Gewicht sind Verschleißteile Reifen, Bremsen günstig.

    Das ist neben dem Trackday selbst der größte Invest.

    Und man hat Spaß mit den Dingern.

    Warum soll ich mit was anderem fahren?

  • Halte ich für quatsch. Trackdays mit Instruktor sind sicher und effektiv. Und vor allem dichter am Ziel. Was nutzt es mir, wenn ich der Gott im Kart bin aber mit meinem Frontgetrieben Tracktool nicht klarkomme?

    Autofahren lernt man beim Autofahren.

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  • Was Thilo schrieb, ist doch kein Quatsch. Lies nochmal das letzte Wort --- starten.

    Natürlich ist jedes Auto anders. Aber wer es wirklich gut mit dem einen Auto kann, kann es auch meist besser mit dem anderen Auto, als viele andere.

    "Sie dürfen nicht alles glauben, was Sie denken."

    Heinz Erhardt

  • Kann jeder machen wie er will, aber wenn man bei hoher Geschwindigkeiten (auf der Rennstrecke) die Kontrolle über sein Auto verliert, ohne die entsprechenden Reflexe trainiert zu haben wird es schnell teuer.

    Klar will jeder (am Stammtisch) behaupten können die Nordschleife bezwungen zu haben, am Besten ohne sonstige Erfahrung. Doch die schmeißen die Kiste zuerst weg.

    Klein anfangen. Mit dem Auto vertraut machen. Theorie: Linie, Bremspunkte, Fahrverhalten, Blickführung, ...

    Mal mit geringer Geschwindigkeit und viel Auslauf einen Gegenpendler abfangen kann viel Geld sparen.

    Detlef hat da den einen oder anderen Event für euch parat.

    Ich habe erst mal 3 Bücher gelesen, bin einige Slaloms gefahren, bis ich das Gefühl hatte ich fahre das Auto und nicht das Auto mit mir.

    Die Elise ist eine Witwenmachende Mittelmotorzicke. Da hilft ein Instruktor mit einem Fronttriebler auf der Rennstrecke nur mäßig. Schon eher km auf der Landstraße. Hatte im ersten Jahr 30.000 km die Angst vor meinen Auto etwas reduziert.

    Aber wenn ihr alle Ready to Race seid, dann seid ihr halt alles Helden.

  • ohne die entsprechenden Reflexe trainiert zu haben wird es schnell teuer.

    Und da kann man tatsächlich auch einiges mit einem vernünftigen Lenkrad am Simulator üben. Wie reagiere ich wann und vor allem schnell, ohne drüber nachzudenken.

    Klar fehlt da dann das Popometer, das Feedback kommt nur durchs Lenkrad. Schaden tut es aber auf keinen Fall.

    Wenn man da aber das Reaktionsprinzip eines Fahrzeugs umrissen hat und die Reflexe sitzen, machen auch die Sportfahrertrainings mehr Spaß.

    Erst dann würde ich auf eine Rennstrecke gehen.

  • Was Thilo schrieb, ist doch kein Quatsch. Lies nochmal das letzte Wort --- starten.

    Natürlich ist jedes Auto anders. Aber wer es wirklich gut mit dem einen Auto kann, kann es auch meist besser mit dem anderen Auto, als viele andere.

    Quatsch war vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Was ich meinte ist, dass jemand nach einem günstigen Auto für Trackdays sucht und es werden ihm zwei weitere teure Hobbies vorgeschlagen. Die Kohle, die regelmäßiges Kartfahren oder ein ordentlich Sim Setup kosten kann man meiner Meinung nach besser in das Auto und Tracktime investieren. Wenn dann noch Geld über ist kann man ja über die anderen Dinge nachdenken, aber primär sollte man sich doch auf dann auf das Tracktool orientieren.

    Ich z.B. kann mit Sim Racing überhaupt nix anfangen - das macht mir null Spass selbst in so einem sich bewegenden Simulator. Dann lieber in ein billiges Auto und auf die Piste. Kartfahren ist ok, aber mir mittleweile viel zu teuer für den Gegenwert.

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  • Die Kohle, die regelmäßiges Kartfahren oder ein ordentlich Sim Setup kosten kann man meiner Meinung nach besser in das Auto und Tracktime investieren.

    Das sehe ich wiederum ganz anders.

    Wenn man echtes Racing haben will dann ist Kart fahren der mit großem Abstand der preiswerteste Motorsport. Fast alle guten Formel 1 Fahrer sind sehr viel Kart gefahren (Schumacher, Verstappen, Hamilton, Roßberg ..)

    Für das was man da lernt bezahlt man auf der Rennstrecke sicherlich das Zehnfache.

    Nichts gegen Trackdays. Konigsklasse. Da gehört so ein Auto hin. Ich liebe es. Aber was kostet das heutzutage!? Auch bei der Seven-Ig > 400 € der Tag. Mit Anreise, Verschleiß usw. min. 1000€.

    Ich hatte man überlegt eine Kartstrecke zu buchen und da mit unseren Kisten rum zu brettern.

    Das will aber keiner. Alle wollen in Spa am Nürburgring oder in Hockenheim gefahren sein.

    Was lernt man auf den langen Geraden am Hockenheimring -> nix. Gefahr die Kiste in die Mauer zu setzen -> hoch.

    Aber bei moderater Geschwindigkeit was übers Auto zu lernen, macht doch keiner.