Suche Elise 111R

  • Ich hatte 2 Jahre eine rechtsgelenkte Exige S2 und möchte kein rechtsgelenktes auto mehr im "normalen" Strassenverkehr.

    Die paar Euro die man bei ner RHD weniger zahlt sind am falschen Ende gespart.



    Negativ:

    Wechselt man immer wieder mit einem Linksgelenkten auto greift man auch nach 2 Jahren noch mit Rechts in die Tür statt mit links zu schalten.


    Parkhäuser sind echt mühsam auch wenn man oft einen netten Passanten hat der aushilft..

    Als Linkslenker musst ja schon fast aussteigen um das Ticket zu bekommen.


    "Drive In" kannste komplett knicken.


    Überholen auf der Landstrasse ist auch Mist weil du immer rechts am Verkehr vorbeischielen musst.


    Neutral:

    Auf der Autobahn spielt es keine Rolle ob links oder rechtsgelenkt, nur wer will schon BAB fahren?

    Auf dem Track spielt die Sitzposition keine Rolle, da ist der Unterschied kaum spürbar.


    Positiv:

    Passanten nach dem Weg fragen geht leichter weil man am Bürgersteig sitzt.

  • man muss ja auch ganz pragmatisch sein und einen Unfall mit einkalkulieren. Und da hab ich Bilder von diversen Schüsseln gesehen in einem UK Forum RHD gelenkt! Der konnte aber nur den Post veröffentlichen da er noch am Leben war. hätte der einen LHD gefahren wäre ich mir nicht mehr so sicher. Und wir wissen ja, selber Schuld musste manchmal nicht sein.

  • man muss ja auch ganz pragmatisch sein und einen Unfall mit einkalkulieren. Und da hab ich Bilder von diversen Schüsseln gesehen in einem UK Forum RHD gelenkt! Der konnte aber nur den Post veröffentlichen da er noch am Leben war. hätte der einen LHD gefahren wäre ich mir nicht mehr so sicher. Und wir wissen ja, selber Schuld musste manchmal nicht sein.

    Die Kiste ist rechts wie links gleich stabil. Wo es dich trifft ist von der Situation abhängig. Denke das Argument zählt da nicht.

  • Wenn es einem primär um Sicherheit geht sollte man eh nicht in diese Büchse einsteigen.

    "Wer konnte denn damit rechnen, dass sich aus einem finnischen Balzritual mal eine eigene Sportart entwickelt?"

    -Der finnische Rallyefahrer Hunde Anleinen zum Thema Driftsport-

  • Als Anbieter der weiter oben erwähnten RHD SC möchte ich auch noch meine Meinung dazu sagen: Ich fahre die Elise seit 10 Jahren und hatte bis auf die ersten Minuten kein Problem mit dem „Rechts“ - Fahren. Natürlich gibt es dadurch Einschränkungen, die stufe ich aber als eher gering ein. Beispielsweise war ich mit der Elise noch nie in einem Parkhaus und auch nicht in einem „Drive – In“. Und beim Überholen auf der Landstraße halte ich einfach etwas Abstand, dann sehe ich, ob ich überholen kann. Ob das gefällt oder akzeptabel ist, muss jeder selbst entscheiden. Eine 111R habe ich Probefahren dürfen, aber wegen der Charakteristik des Motors wollte ich persönlich dieses Model nicht fahren. Also musste es damals eine SC sein. Und eine RHD wollte ich eigentlich auch nicht, aber tatsächlich war diese SC damals europaweit alleine auf dem Markt. Und bis heute bin ich absolut zufrieden mit dem Auto, trotz RHD. Gruß Ralf

  • Als Anbieter der weiter oben erwähnten RHD SC möchte ich auch noch meine Meinung dazu sagen: Ich fahre die Elise seit 10 Jahren und hatte bis auf die ersten Minuten kein Problem mit dem „Rechts“ - Fahren. Natürlich gibt es dadurch Einschränkungen, die stufe ich aber als eher gering ein. Beispielsweise war ich mit der Elise noch nie in einem Parkhaus und auch nicht in einem „Drive – In“. Und beim Überholen auf der Landstraße halte ich einfach etwas Abstand, dann sehe ich, ob ich überholen kann. Ob das gefällt oder akzeptabel ist, muss jeder selbst entscheiden. Eine 111R habe ich Probefahren dürfen, aber wegen der Charakteristik des Motors wollte ich persönlich dieses Model nicht fahren. Also musste es damals eine SC sein. Und eine RHD wollte ich eigentlich auch nicht, aber tatsächlich war diese SC damals europaweit alleine auf dem Markt. Und bis heute bin ich absolut zufrieden mit dem Auto, trotz RHD. Gruß Ralf

    Hätte mein Beitrag sein können :)

    "Wie bin ich nur mein Leben lang ohne einen Lotus ausgekommen?"

    bekannter Autor

  • Von Mini MK I über diverse Triumph und TVR bis Jaguar 420G und Suzuki Cappucino bin ich bis vor ein paar Jahren einige Rechtslenker gefahren. Ich kann alles hier Gesagte bestätigen, möchte aber noch einen Aspekt hinzufügen.

    Wenn der Lotus nicht der daily driver ist, muss man beim Umstieg immer wieder umdenken . Links Schalten bleibt motorisch eine Herausforderung bzw. Gewöhnungssache, soll es denn schnell und präzise sein.

    Als ich letztes Jahr meinen 111R gekauft habe, kam für mich dann nur ein Linkslenker in Frage, da ich keine Lust mehr auf die dauernde Umgewöhnung habe und Diese mir im fortgeschrittenem Alter zugegebenermaßen auch etwas schwerer fällt.

  • Pro RHD

    - um mich dran zu gewöhnen, hatte ich einen Grund öfters zu fahren :) und es erhöht die Flexibilität im Kopf.


    Anfangs beim schalten habe ich immer leicht das Lenkrad verzogen.


    Nach ca. 500 Meilen gab es für mich keinen wirklichen Unterschied mehr. Auch nach längeren Pausen brauche ich keine Eingewöhnung mehr.


    Parkhäuser sind nervig, aber sicher kein Grund (Ein-/Aussteigen lässt sich üben und hält fit)


    Ich gucke beim Überholen zweimal und möglichst vorausschauend - klares Plus für meine persönliche Sicherheit.


    Einzig beim rechts Einbiegen muss ich bissel aufpassen.


    Wenn man sich die 5k (damals) leisten möchte, dann sicher eine LHD, man kann sich das Geld auch guten Gewissens sparen. Natürlich liegt es auch an einem selbst, wie flexibel man selbst ist, es ist mindestens am Anfang eine Umgewöhnung.

  • Wie sieht es aus mit den Fahrzeugen aus unseren Nachbarländer wie Belgien oder Niederlande.


    Hat jemand schon Erfahrungen gemacht in der EU zu kaufen?

  • Die beiden arbeiten viel zusammen. Trotzdem kann man Marten mal fragen, ob er noch Autos im Zulauf hat.

    "Wer konnte denn damit rechnen, dass sich aus einem finnischen Balzritual mal eine eigene Sportart entwickelt?"

    -Der finnische Rallyefahrer Hunde Anleinen zum Thema Driftsport-