Felgen Pulverbeschichter

  • vergiss es einfach . Aus verschiedenen Gründen .


    Nimm 2 K Lack und mach dann 2 K Klarlack drüber . ist billiger unnd mindestens genau so haltbar .


    Ich gondel seit mehrals 10 Jahren mit selbstlackierten Füchsen durch die Gegend .... auch Waschanlage usw..



    ( und wenn diese unfassbar geniale Software hier, das hochladen von etwas grösseren Bildern zulassen würde , hätte ich als ..unzufriedene alte Jungfer auch gleich wieder etwas weniger Hals )


    sooo, da bin ich wieder :


    reduziert :


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    ich bin nur die Aushilfe mit leicht beratender Tätigkeit
    LG
    ulf

  • Ich hab nur die Überschrift gelesen und dachte mir so: Soll ich wieder den Schlaukacker raushängen lassen und nen Technik Streit vom Zaun brechen? Ach was, er sucht nen Pulverbeschichter in A und will ja gar nicht wissen was besser ist...

    Danke polo!


    Davon abgesehen, dass die Felgen scheisse aussehen sind sie aber schön gestrichen...

    ;-))

    Egal, Hauptsache nichts vom Volkswagen Konzern!

  • vergiss es einfach . Aus verschiedenen Gründen .


    Nimm 2 K Lack und mach dann 2 K Klarlack drüber . ist billiger unnd mindestens genau so haltbar .

    ....

    Das mit „verschiedenen Gründen“ & „Schlaukacker raushängen lassen“ ist evtl. etwas verklausuliert – also immer freimütig äußern!


    Im schönen Deutschland kann es Dir nach so einer Pulverbeschichtungsaktion passieren dass die Dekra oder der TÜV das Auto stilllegen, da angeblich die Felgen durch das thermische Entlacken und die Pulverbeschichtung an Festigkeit verlieren...


    Es muss natürlich jeder selbst entscheiden was er von diesem Schwachsinn hält...

    8o

    So langsam gehts mir wie dem Virus, ich brauche dringend einen Wirt.

  • Das mit „verschiedenen Gründen“ & „Schlaukacker raushängen lassen“ ist evtl. etwas verklausuliert – also immer freimütig äußern!

    nein, das haben andere Schlau - Schisser schon ausgiebigst vor mir getan .


    Mal davon ab , dass ich immer gern solche Sachen als ann eck dote abtue.


    Wer hatte schon mal wegen so einer Sache echte Probleme ??? Jetzt wirklich, ohne dummes Gelaber .... ??


    Ich baller seit 40 Jahren mit mehr oder weniger illegalen Karren durch die Weltgeschichte .....


    auf meinem Urelfer , sogar mit gepulverten Felgen ( weil ich es damals nicht besser wusste, und es fast umsonst war ) .


    Sowas wäre dann aber das allller geringste Übel, da die Chance das zu entdecken 1: 10000 steht .


    Die anderen Dinge würde den Prüfer nämlich zu sehr davon ablenken ...

    ich bin nur die Aushilfe mit leicht beratender Tätigkeit
    LG
    ulf

  • Guten Morgen ,

    Also Diskussionen und Hinweise find ich👍


    Zum Punkt Preis:

    Finde das da nicht viel um ist.


    Zum Punkt Tüv:

    Ist mir total egal


    Zum Punkt Festigkeit:

    Da fange ich schon ein wenig nachdenken an, will ja stetig auf 4 Felgen rumfahren🙈


    Ist die entlackung wirklich so ein Eingriff das es auf Kosten der Festigkeit geht?


    Grüsse Andi

  • Geh zum powerslide, und fertig. Wirklich.

    Er ist der österreichische Schutzheilige der Lackierung von Sportwagenteilen.


    LG Mark

    Irgendwann kommt der Tag, an dem die Hütte so verbastelt ist, daß nur noch das Verkloppen hilft.

  • Ne, das Entlacken weniger. Das geschieht chemisch. Das Pulver auf der Felge muss aber geschmolzen werden damit es eine glatte Schicht ergibt und zum Aushärten reagieren kann. Dabei kann unter besonders blöden Umständen die Felge so warm werden, dass eine Gefügeveränderung stattfindet. Das setzt aber voraus, dass der Beschichter den Ofen zu warm hat und die Felge aus einer geschmiedeten Legierung besteht, die temperaturempfindlich ist. Beides weiß man aber nicht so genau. Ich zweifel diese Möglichkeit an.

    Egal, Hauptsache nichts vom Volkswagen Konzern!

  • Blödsinn, der TÜV hat nur reparierte Alu-Felgen im Blick. Wenn die Felge nicht repariert wurde darf sie pulverbeschichtet werden, solange sie nicht thermisch entlackt wurde.

    Aber welcher Harro entlackt Alu-Felgen thermisch? Wie meistens bei Standardmetallen muss alles unter 200°C bleiben, was beim Pulvern in der Regel der Fall sein sollte, also alles easy.


    Lackieren ist trotzdem besser ;)

  • Blödsinn, der TÜV hat nur reparierte Alu-Felgen im Blick. Wenn die Felge nicht repariert wurde darf sie pulverbeschichtet werden, solange sie nicht thermisch entlackt wurde.

    Aber welcher Harro entlackt Alu-Felgen thermisch? Wie meistens bei Standardmetallen muss alles unter 200°C bleiben, was beim Pulvern in der Regel der Fall sein sollte, also alles easy.


    Lackieren ist trotzdem besser ;)

    Da muss ich dir leider widersprechen.

    Das nachträgliche Pulverbeschichten ist beim TÜV ein heickles Thema. Gut, wenn nichts passiert ist es auch egal, sollte aber eine Felge versagen. Dann geht's an die Haftung und du hast keinen TÜV mehr. Ausser du kannst nachweisen das der Pulverbeschichter zertifiziert ist. Und da gibt es ganz, ganz wenige die das machen. Und wenn bezahlst Du das auch.


    Das thermische Entlacken macht so gut wie keiner, ist aber egal. Im Prinzip geht es um die Thermische Behandlung der Felge. Ist die richtig gemacht hat der TÜV auch nichts dagegen, wenn Du weißt


    A) wie die Felge behandelt wurde (Zeiten,Temperaturen) und

    B) welche Alulegierung die Felge hat. Denn danach richtet sich eigentlich A aus.


    Und jetzt biete wer weiß, ausser der Hersteller welche Alulegierung hier bei dieser Felge verwendet wurde ?


    Problematik erkannt ?


    die zertifizierten machen meisten vorher eine Materialanalyse !

    was das alles Kostet weiß ich nicht.


    Und nun zum Schluß meine S160 Felgen habe ich Pulvern lassen, den das da oben ist alles Theorie und geht mir am **Zensored** vobei. Lass dich nicht verrückt machen.


    Effixx

    Es wird Zeit für ein neuen Spruch....


    Einer von uns beiden ist klüger als Du :/

  • Falls mal die Frau in dir fährt kann auch ein Bordstein Schaden gespachtelt und beilackiert werden ohne sichtbaren Unterschied. Versuch das mal bei ner gepulverten Felge... Außerdem ist eine Nasslackierung brillianter.

    Egal, Hauptsache nichts vom Volkswagen Konzern!

  • Ihr macht euch Gedanken um Pulver an eurer Alufelge wo die thermische Behandlung bei 180-200°C ca. 15-20 Minuten dauert.


    Zeigt mir mal bitte Fälle wo Felgen durch Pulverbeschichtungen ihre Festigkeit verloren haben?

    Ihr verstellt an euren Fahrzeugen Sturz, nehmt Plättchen raus, verbaut ein anderes Dash und macht sonst was mit den Karren und redet von Legalität bzw TÜV bei gepulverten Alufelgen....


    Moment ich geh mal kurz raus ...lachen hahahah

  • https://www.giessereilexikon.c…08442aebc279c3ea69131043a


    https://www.ozracing.com/de/oz…tung-und-waermebehandlung


    ..für Interessierte - so im Kontext "Anreicherungszonen", "Gefügeübergang" zu "Prozesszeit" und "Temp. Bereich".

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • Ihr macht euch Gedanken um Pulver an eurer Alufelge wo die thermische Behandlung bei 180-200°C ca. 15-20 Minuten dauert.


    Zeigt mir mal bitte Fälle wo Felgen durch Pulverbeschichtungen ihre Festigkeit verloren haben?

    Da gibt es mehrere, wurde bereits vor Jahren hier im Forum beschrieben. Einige davon kenne ich persönlich. Lotus hat bereits vor zwanzig Jahren das Pulvern als Reparaturmethode für Lotus-Alufelgen untersagt.

    Ich fahre Kurven aus Leidenschaft.

  • https://www.giessereilexikon.c…08442aebc279c3ea69131043a


    https://www.ozracing.com/de/oz…tung-und-waermebehandlung


    ..für Interessierte - so im Kontext "Anreicherungszonen", "Gefügeübergang" zu "Prozesszeit" und "Temp. Bereich".

    Viel Info, aber nur auf die Wärmehandlung bei der Herstellung bezogen.


    Ich lese grob raus (auch andere Quelle):

    - Um die 180 - 235 Grad liegen die Auslagerungstemperaturen. Hier wird das Gefüge nach der eigentlichen Wärmebahnhandlung "finalisiert".

    - Bei 390-550 Grad muss aber vorher ein Lösungsglühen erfolgen, ggf gefolgt vom Abschrecken

    - Pulverbeschichten erfolgt bei ca 200 Grad


    Die Frage, die ich mir (noch) nicht beantworten kann:

    Wie hoch muss ich das Material erhitzen, nachdem es jahrelang ausgelagert wurde, damit ich das Gefüge nochmal verändern kann? Da Auslagern noch bei bis zu 250 Grad erfolgt und Lösungsglühen erst ab 390 Grad beginnt, nehme ich an, dass irgendwo dazwischen die Wahrheit liegt. (Alle Grad in Celsius).

    Wenn der Pulverbeschichter die 200Grad nicht deutlich überschreitet, sehe ich da noch kein Problem.


    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2_R0mjVTlprIYdJk5_mDRB

  • Ohne jetzt die jeweiligen Alu Legierungen zu kennen.... Rover Zylinderköpfe werden doch angeblich auch schon ab 120°C weich. Warum dürfen das dann nicht auch Felgen?


    Fakt ist, dass in dem Temperaturbereich schon etwas passieren KANN.

  • Bitte obige Unterscheidung zu Al-Legierungen und zu Magnesium-Legierung beachten (OZ Öffentlichkeitsarbeit *pdf)

    .. sprich sollten wir unterscheiden wer (welches Element) im Ausgangsobjekt in der Schmelze (aus der ein Bauteil entstehen soll) welchen Hauptanteil bildet und welcher Legierungspartner im Erschmelzungsvorgsng nennenswert dazugekommen ist.


    Es ist nicht ganz genau wie bei Eisenlegierungen (sprich z.B. Stahl)


    ..doch je nach Elementargehalt (Prozentualer Zusammensetzung) hat auch das Material von z.B. einer Leichtmetallfelge ein Bestreben im Übergang von Feststoff zu Schmelze und auch in umgedrehter Richtung einzelne Elemente auszuscheiden oder einzulagern im Strukturgefüge. Es ändern sich dadurch die Feimheitsgrade der Randzonen zwischen den Gefügeverbindungen .. und einfach ausgedrückt können mech. Spannungen nur dann gut durch ein Bauteil gehen, wenn diese auf wenig Widerstand in Form von vielfältigen Richtungswechseln der Elementaren Randzonen treffen .. sprich wenn sich in der Wirkrichtung der Kraft keine Strukturverschiebung und keine vielfältige Umlenkung ergibt gibt es ein kaskadierendes Versagen des Bauteils - einen Bruch ..Knall .. bumm peng.


    Nun reagieren die Leichtmetallegierungen ja unterschiedlich .. der Prozess von Mischung und Entmischung im quasi erstarrten Zustand läuft je nach Legierung in niedrigen oder eben auch höheren Temp. Bereichen ab (die Begriffe "niedrig" und "hoch" gesehen relativ zum eigentlichen Liquidus-Solidus Grenzbereich der jeweiligen LeichtmetallLegierung)


    Also mit anderen Worten die Kaltauslagerung / Warmauslagerung ..


    Soweit das Gerede als Dozent


    Jedoch in Bezug auf die Thematik "Lotus hat verboten" .. "TÜV hat gemeckert" - als Beruhigung des Gewissens:


    Die Prozesskontrolle (sprich Temp. Fenster .. Schichtdicke.. Schmelzverhalten des Kunststoffpulvers .. und Aufheizmethode des Objektes) beim Vorgang Pulverbeschichten war vor vielen Jahren sicher noch nicht zuverlässig.


    Nicht alle Räder im Ausstattungkatalog von Lotus sind aus empfindlichen Magnesium-Legierungen.


    Die Anreicherungszonen und Gefügeausscheidungen bilden sich in diesem relevanten Temperaturbereich unterhalb der Liquidus Linie über Stunden und Tage.

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • Nach drei Stunden bei 200 Grad sei ein Härteabfall von fünf Prozent messbar, bei 250 Grad büße das Rad schon 40 Prozent seiner Stabilität ein. So das Internet....


    Ein Pulvervorgang dauert max. 20 Minuten .....


    Konkrete Fallbeispiele bitte, dass Felgen durch Pulverbeschichtungen beschädigt,verformt oder gebrochen sind? Ich sehe hier nur links zu irgendwelchen Untersuchungen wenn Materialien über Stunden behandelt werden.

    Da gibt es mehrere, wurde bereits vor Jahren hier im Forum beschrieben. Einige davon kenne ich persönlich. Lotus hat bereits vor zwanzig Jahren das Pulvern als Reparaturmethode für Lotus-Alufelgen untersagt.

  • Nach drei Stunden bei 200 Grad sei ein Härteabfall von fünf Prozent messbar, bei 250 Grad büße das Rad schon 40 Prozent seiner Stabilität ein. So das Internet....


    Ein Pulvervorgang dauert max. 20 Minuten .....


    Konkrete Fallbeispiele bitte, dass Felgen durch Pulverbeschichtungen beschädigt,verformt oder gebrochen sind? Ich sehe hier nur links zu irgendwelchen Untersuchungen wenn Materialien über Stunden behandelt werden.

    Da Du offensichtlich weder offen für die Sachlage bist, noch die Suche bemüht hast, werde ich mir keine weitere Mühe mit Dir geben.

    Ich fahre Kurven aus Leidenschaft.

  • Ich bin sehr offen für die Sachlage,deshalb Frage ich nach konkreten Beispielen am besten mit Fotos ;-)

    Konkretes Beispiel wäre doch interessant.

    Letzte sinnvolle Diskussion zum Thema im Schwarzen, Threadtitel

    "Alufelgen pulerbeschichten keine KBA mehr !".


    Mir persönlich bekannt ist ein Satz OE-Räder vom Honda S2000, der weniger Tage nach dem Pulvern auf einer Tour zwei gerissene Speichen hatte. Photos davon habe ich nur in meinem Kopf, die Links aus dem Forum führen inzwischen ins Leere. Zugetragen wurde mir aus zuverlässiger Quelle ein weiterer S2000, an dem Tage nach dem Pulvern RIsse in alle vier Rädern aufgefallen sind.


    Mit ebenfalls persönlich bekannt sind zwei Fälle aus der MX-5-Szene. Ein Satz originaler leichter Gussräder zeigte Risse (Link zu Imageshack ergebnislos) sowie ein Satz leichter Aftermarket-Schmiederäder eines japanischen Herstellers, der sogar brach.


    Mir ist das Grund genug, nicht zu pulvern.

    Ich fahre Kurven aus Leidenschaft.

  • einen Satz einfache Brembo Gußräder für Ducati habe ich bei den Leuten hier in Berlin pulvern lassen .. zu einem relativ günstigen Preis.

    Meinen Satz Sport350 Räder hätten sie sicher nicht angenommen.

    https://www.pohl-wernicke.de/vorbehandlung/




    andere Ansprechpartner

    https://www.debus-gluehen.de/loesungsgluehen.htm


    https://www.aluservice.de/ratg…are-aluminiumlegierungen/



    ..wobei man ruhig beide mal zu einer genauen Temperaturangabe befragen darf


    https://www.chemie.de/lexikon/Ausscheidungsh%C3%A4rtung.html

    für Begrifflichkeiten


    ..und letztlich, wie schon beschrieben, diese Prozesse erfordern wegen der Prozesstemperatur die unterhalb der Liquidus Temp. liegt eben Stunden.


    Nun leitet zwar auch Aluminium Wärmeenergie, doch für eine wirkliche Aufheizung, die über unmittelbare Erwärmung des auf der Oberfläche angelagerten Pulvers hinausgeht - da wird mehr als nur 20min in einem Infrarot DurchlaufOfen nötig sein.



    Somit stellt sich die Frage wie besagte S2000 Räder behandelt wurden und aus welcher Legierung sie bestanden.

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • Somit stellt sich die Frage wie besagte S2000 Räder behandelt wurden und aus welcher Legierung sie bestanden.

    Genau das ist die Frage.

    Solange man eben die Legierung nicht kennt, nicht weiß, welche Temperaturkurven bei der Urproduktion gefahren wurden und wie dieses Gefüge nun auf welche Temperaturkurve reagieren wird - und all das weiß man ganz einfach nicht - ist Pulvern mindestens mit einem Geschmäckle versehen.

    Ich fahre Kurven aus Leidenschaft.