Die Bombe tickt, der Markt für Batterieautos wird schneller zusammenbrechen als viele glauben.

  • Coole Sache... 211 Pferde, 365 Nm und stolze 160 Km/h...

    Mit so Stromer oder Wasserstoffler kann man die Geschwindigkeit in D auch runter reduzieren...Please login to see this attachment.

    da gibt es dann halt die Info: Geht nicht anders.... Please login to see this attachment.


    Dann haben die Autobahnen alle keine Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr... aber das ist ja dann egal, denn die dazu benötigten Autos für Geschwindigkeiten über 120 Km/h gibt es nicht mehr zu kaufen. Please login to see this attachment.

    Ein hoch auf die Oldtimer...Please login to see this attachment.


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    Willkommen im Land der Vollidioten... Please login to see this picture.


    Grüße
    Smacmac



    Edited once, last by Smacmac ().

  • Nur das man für 100 KM ( 1kg) Wasserstoff 55 KW/H Strom braucht. Das ist ganz schön viel Strom.

    Das macht nichts.

    Ohne Atom- und Kohlekraftwerke ist der Strom grün - so planen es ja auch die Batterieautoverfechter.
    Und dann kann man Strom bedenkenlos verballern.

    Zudem kann man sich den unsäglichen Stromnetzausbau mit all' seinen "Herausforderungen" nahezu komplett sparen 8)

  • Ich habe es bereits geschrieben: Entscheidend ist aus meiner Sicht eben nicht der Wirkungsgrad Quelle->Senke sondern die Transportfähigkeit der Energie. Elektrizität lässt sich sehr schlecht über weite Strecken transportieren. Wasserstoff könnte man dort erzeugen, wo regenerative Energie ohnehin im Überfluss vorhanden ist und bspw. mittels Pipelines oder auch Schiffen ähnlich wie bei Erdgas/Flüssiggas verlustarm transportieren. Schon heute wird Wasserstoff dem Erdgas in Pipelines hinzugefügt. Wenn man zum Beispiel den Gesamtwirkungsgrad von Quelle zu Senke für Strom aus der Sahara ansieht, zum Verbrauch in Europa, dann sieht das im Vergleich zu einer Pipeline (welche es heute schon gibt) wieder ganz anders aus. Sonnenenergie ist dort in Massen verfügbar und man muss sich nicht den Weg über eine unzureichende und ineffiziente Strominfrastruktur gehen. Man sieht doch heute schon an der Nord- Südtrasse in Deutschland, wie schwierig es ist, unser Stromnetz so grundlegend umzurüsten. Man stelle sich das mal über mehrere Länder hinweg vor, zum Beispiel aus Marakko oder Algerien, über Italien bis nach Deutschland. Viel Spaß.


    Ich werde auch nicht müde zu wiederholen, bis es auch der letzte gefressen hat, dass batteriebetriebene Elektromobilität völlig ungeeignet für den Großteil der klimaschädlichen Verbraucher ist. Angefangen beim Gütertransport über Schiffe, Baumaschinen, Bussen und Dieselloks, Stromgeneratoren (Dieselbetrieben "beliebt" in Entwicklungsländern und in abseits gelegenen Gebieten) bis zu Flugzeugen und sogar dem Hausbrand. Für alle(!) diese Verbraucher wäre Wasserstoff eine Option, für eigentlich keinen davon wäre es die Batterie. Wenn man aber für den Rest ohnehin eine tragfähige Lösung benötigt, dann kann man die gesamtheitliche Lösung auch gleich für den Individualverkehr einsetzen. Ich bleibe dabei: (ausschließlich) batteriebetriebene Elektromobilität ist und bleibt ein Irrweg.

  • (Video aus dem geschlossenen Thread...ab Minute 7)

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    Aktuelle Meldung !
    Ab 2021: „Sie laden ab sofort mit reduzierter Stromstärke“ – Strom-Rationierung für private E-Autos?


    https://www.epochtimes.de/poli…PGO_uzlcadsWYUqOlVDAguTYw

  • Man kann sich ja über dieses Thema den Kopf so heissreden, dass das Erwärmungsproblem weiter verschärft wird...

    Wie wäre es, einfach mal zurückzublicken und sich anzusehen, was den Aufstieg von Lotus bewirkt hat.

    Im Wesentlichen war es doch so, dass Chapman erkannt hat, welche Eigenschaften einen guten Renn-oder Sportwagen ausmachen. Und dann hat er das Thema mit bewundernswerter Konsequenz umgesetzt. So läuft Evolution, das bessere Konzept setzt sich durch.

    Es ist wohl relativ klar, dass wir mit Lotus-Leichtbauten eine Epoche von Autos erleben dürfen, die es in Zukunft kaum mehr geben wird. Mir ist das egal, ich habe meinen und nicht das Sendungsbewusstsein, zukünftigen Generationen sagen zu müssen, was sie gut finden sollen oder verpassen. Und weil die Evolution halt weitergeht und es heute nicht mehr höchste Priorität hat, auf verstopften Strassen schnellstmöglich vorwärts zu kommen, sind auch andere, komfortablere Autos angesagt. Die Firma, die am ehesten konsequent auf heutige Herausforderungen antwortet, ist Tesla - quasi der Lotus von heute.

    Der aktuell triftigste Grund für ein E-Auto ist der Preis, der gut um die Hälfte niedriger liegt als bei einer Brennstoffzelle, wobei sich das natürlich irgendwann ändern kann.

    Wenn ich mich recht erinnere, ist das von martin75 gelinkte Video jenes, in dem Lesch von wahnsinnigen Ladeleistungen und riesigen Akkus erzählt und die Praxistauglichkeit auf dieser Basis anzweifelt. Das hat aber nach wie vor nichts mit der Realität zu tun, ihm wurde da wohl von seinem Team einfach schlecht zugearbeitet. Klar kann die Brennstoffzelle irgendwann was werden, das schliesst wohl niemand aus. Aber auch damit wird aus solch einem Auto kein Seven oder keine Lightweight-Elli mehr.


    Die ganze Diskussion Pro und Contra Elektroautos ist doch mittlerweile vergiftet.

    Entweder man ist dafür oder dagegen, ein dazwischen gibt es nicht. Das ist ein Glaubenskrieg, viel schlimmer als die damalige Konkurren zwischen VW- und Opelfahren oder BMW- und Mercedes, etc.

    Wo ist die differenzierte Diskussion geblieben?

    Klar gibt es Fälle, in denen Verbrenner besser sind als E-Autos und andersherum. Aber die Frage stellt sich eigentlich nicht, da wir nur noch gute 10 Jahre haben, um uns von den Fossilen zu verabschieden. Wasserstoff kann eine Alternative werden, aber wohl eher für Langstrecke, Güterverkehr, Züge, Schiffe oder Flugzeuge.


    Noch was - zum oben von martin75 verlinkten Artikel aus der Epochtimes unten ein Wikipedia-Auszug, was das für eine Zeitung ist. Muss jeder wissen, ob er das für seriös hält.


    "In den letzten Jahren wandte sich die bis dato lediglich antikommunistische Epoch Times deutlich stärker dem Rechtspopulismus zu. Seit 2016 unterstützte die amerikanische Ausgabe dediziert die Präsidentschaftskampagne von Donald Trump und gab 2019 über sechs Monate hinweg bis August mehr als 1.5 Millionen US-Dollar für diesbezügliche Facebook-Anzeigen aus, wobei sie diesbezüglich lediglich von der Trump-Kampagne selbst übertroffen wurde.[10]

    Die deutsche Ausgabe berichtet regelmäßig kritisch über Flüchtlinge, begangene Straftaten und gewährt bedeutenden Raum für rechte Verschwörungstheorien sowie die Positionen der Alternative für Deutschland. Besonders auf Facebook ist die Epoch Times eines der beliebtesten Medien bei deutschen rechtspopulistischen Bewegungen wie Pegida, der AfD und entsprechend ausgerichteten Facebook-Gruppen.[11]"

  • So läuft Evolution, das bessere Konzept setzt sich durch.

    .. du verwechselst hier Natur und menschliche Zivilisation - letztere kennt noch so etwas was sich POLITIK nennt

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • .. du verwechselst hier Natur und menschliche Zivilisation - letztere kennt noch so etwas was sich POLITIK nennt

    Sei froh, nahch den Gesetzen der Evolution wärst Du inzwischen verhungert und ausgestorben. Die Natur kennt weder Sozialgesetzgebung noch Hartz IV.

    Lotus Komotec Exige Ex460 JPS #1

  • Hmm,

    als Beispiel war ja initial Motorsport gemeint und da sehe ich schon evolutionäre Merkmale. Klar kann man im normalen Leben auch Techniken subventionieren, um sie künstlich am Leben zu erhalten - da sind wir in der Politik. Das wären bei einer Vollkostenrechnung aktuell aber eher Verbrennerautos. PV-Anlagen haben die Netzparität erreicht und sind auch ohne Förderung günstiger, Offshore-Windparks auch, die kommen ohne EEG klar.
    Bei Brennstoffzellen bin ich eher skeptisch.
    Im Klartext sind das ja E-Autos mit Akku und Brennstoffzelle als Rangeextender. Würde der Stack alleine den E-Motor versorgen, dauert es gute 5 Minuten, bis die Brennstoffzelle auf Leistung ist. Der Akku puffert den Bedarf. Bei Mercedes fährt das Brennstoffzellen-SUV 50km batterielektrisch. Da ist doppelte Technik eingebaut, folglich doppelte Kosten, was man bei Nexio und Mirai auch sieht. Dazu kommt ein energetischer Wirkungsgrad von 40% im Vergleich von ca. 80% bei reinen Elektros. Und dass Wasserstoffautos sicherer sind als Elektros, zweifle ich auch an. Hindenburg lässt grüssen, auch wenn man mit den 700bar-Tanks heute viel weiter ist.
    Und ich kann meinen Ioniq vom eigenen Dach aus laden. Das mach mal einer mit H2.

    Technologieoffenheit ist wichtig, keine Frage. Aber wenn alle sagen, E-Autos sind zu teuer und dann auf doppelt so teure Wasserstoffautos verweisen, passt was nicht...

  • Synthetische Kraftstoffe, also E-Fuels sind wohl erst sinnig, wenn der Ökostromanteil über 80% steigt. Obwohl der Ansatz nicht falsch ist. Aktuell bastelt man aber erst an Pilotanlagen und Demonstratoren herum. Bis das was für die Masse ist...könnte aber dann unsere Schätzchen am Leben erhalten 😎

  • moin,


    kann mir einer kurz und schmerzlos erklären was der Unsinn mit den beiden Threads soll ?



    Guido

    ACHTUNG ! jetzt neue Signatur:
    elise mk2,mit rover Motor, bsc toelinks, fächerkrümmer, krawalltüte,teamdynamics felgen mit uraltsemis (kann ich selbst wechseln),hat noch rest tüff (in Anlehnung an andere total bescheuerte Signaturen....
    ACHTUNG ! Jetzt erweiterte Signatur wegen bescheuerter User :


    Teile meines Beitrages können ironische, sarkastische oder zynische Bemerkungen enthalten.
    Ich bin nicht verantwortlich für das was der Leser da hinein interpretiert !

  • skyblue .. beachte - auch für die Traktionsbatterie in einen Brennstoffzellenauto kannst du ein Plugin System implementieren um zusätzlich eine Aufladung des Antriebsakkus über Steckdose zu ermöglichen - ist halt im Grunde eine Marketingfrage, denkst du nicht ?


    ..genau wie das Verhältnis von kWh des Akku in Relation zum Liefervermögen der Brennstoffzelle auch von den Entwicklungsvorgaben der Vorstände abhängt.


    Eine große Batterie im Fahrzeug platzieren, die dann durch Brennstoffzelle lediglich nur für weitere 50km Fahrstrecke inkl. Rekuperation "nachgeladen" werden kann, dies macht in der Tat die Notwendigkeit extra noch ein Brennstoffzellensystem im Package zu platzieren etwas zweifelhaft.


    Anders herum ist die Lösung eine Brennstoffzelle, die genug Elektrische Energie zur Verfügung stellt um den wirklichen Antrieb zu realisieren und die Batterie nur als kleiner Rekuperationspuffer zu nutzen, dies ist auch nicht unbedingt praktisch, es macht ja eine teure und aufwändige Brennstoffzelle nötig ..?



    Stellen wir uns doch mal die Frage - was beschleunigt die Alterung der Staks in einem Brennstoffzellensystem ?


    Darüber hinaus - was können Lithium Traktionsbatterien besser als Brennstoffzellen ?

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • beide basieren auf elektrochemischen Prozessen mit endlicher Reaktionsgeschwindigkeit.. doch bisher schafft es die Industrie noch pro cm3 Bauvolumen und Zeiteinheit mehr Elektronen aus einem Lithium-Batteriesystem fließen zu lassen. Was sich natürlich auch auf die kW die man abziehen kann auswirkt.


    Die Temperaturfenster hingegen, in denen die Prozesse ablaufen, die sind soweit ich das damals aufnehmen konnte, zumindest sehr ähnlich .. was also bedeutet man kann beide Systeme in einem Betriebskreislauf auf ProzessTemperatur halten.

    Es waren glaube ich etwa 355Kelvin ..aber da werden mich die Spezialisten hier im Forum die wirklich als Entwickler arbeiten dürfen bestimmt noch berichtigen ?

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


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  • Erinnert sich noch jemand an die Szene, als der Terminator eine seiner Brennstoffzellen als Bombe weggeworfen hat? So ein kleines Ding und so viel Wumms! Das dauert nicht mehr lange, der Durchbruch kommt bald...

    Egal, Hauptsache nichts vom Volkswagen Konzern!

  • Günter

    Es mag sein, dass die Hersteller noch mit dem Verhältnis von Brennstoffzellen zu Akku experimentieren. Normalerweise sollte aber das, was uns jetzt als fertiges Auto präsentiert wird, das Ergebnis einer Auslegung sein - also das, was Du grob angerissen hast. Aktuell geht die Auffassung dahin, dass Brennstoffzellen wenn, dann eher kleine, stetige Fortschritte machen werden, der große Durchbruch ist nicht in Sicht. Bei den Akkus war und ist es ähnlich, wenn auch für die nächsten zwei Jahre eine Viertelung dear Ladezeiten im Raum steht. Wenn das kommt, können die Akkus kleiner werden und man lädt halt öfter und schneller. Spätestens dann würde meine Ellie auch elektrisch.

    Überhaupt - wenn ich es durch die Lotus-Brille sehe, finde ich den rein elektrischen Antrieb sexy.

    Keep it simple. Akku, Elektronik und Motor. Fertig.

    Hybriden, Plug in Hybriden und Brennstoffzellen sind komplex, schwerer und teurer.

    Nebenbei muss die Technik auch gewartet werden. Bei einem Hybriden hab ich immer noch den Verbrenner drin, der wartungsfreie E-Motor bringt mich nicht weiter.

    Tesla hat die Wartung abgeschafft, mein Ioniq soll einmal im Jahr für 49€ zur Inspektion.

    Wobei hier der Sinn rätselhaft ist. Ein Bekannter wurde von der Werkstatt gefragt, welches Motoröl denn drauf soll...Antwort: Castrol RS und beim Abholen des Ioniq dann ein langes Gesicht des Meisters :)

  • Skyblue .. beachte die unterschiedlichen Bewegungsmuster der Fahrteugklassen.


    Klar .. ein SUV als Kinder Shuttle ist dahingehend zur Zeit die sprichwörtliche Perversion der Menschheit.


    Jedoch war eben, je nach Reichweitenvorgabe und zu erwartender Standzeit zwischen zwei Fahrten, auch die Möglichkeit gesucht, die Traktionsbatterie in einen Kleinwagen mit E-Motor(en) an den Rädern mittels Brennstoffzelle im Fahrbetrieb und beim parken außerhalb des Ladenetzzuganges zu laden.


    Hier kann ich halt von der Zeit vor 2013/14 sprechen - denn inzwischen wurde ja weltweit vieles aus Entwicklungsarbeiten der Engineeringpartner bei den Konzernen längst Teil des technischen Fortschritt..


    Ist wohl wie Super8 und VHS ... was schneller weiterentwickelt wird läuft am Markt ..bis es letztlich auch überholt ist.

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