Lotus and Williams Advanced Engineering announce a strategic technical partnership

  • Monday, January 28, 2019 - 10:30


    • Renowned British engineering companies to collaborate on advanced propulsion technologies

    • Combined capabilities to lead high performance automotive evolution across multiple vehicle sectors


    Lotus and Williams Advanced Engineering announce a strategic technical partnership in which the companies will share research and development into advanced propulsion technologies.


    Lotus Engineering has extensive and proven expertise in the integration and application of new technologies – for Lotus Cars and many global engineering clients, and is an acknowledged leader in lightweight structures and advanced materials.


    Williams Advanced Engineering has acclaimed experience across the automotive sector and beyond, which will continue alongside this partnership. This expertise includes advanced propulsion systems and award-winning work applying knowledge derived from the pinnacle of battery technology during the inaugural four seasons of Formula E into electric vehicles.


    Phil Popham, CEO, Lotus Cars said, “Our new technology partnership with Williams Advanced Engineering is part of a strategy to expand our knowledge and capability in the rapidly changing automotive landscape. Applying advanced propulsion powertrains can provide numerous exciting solutions across multiple vehicle sectors. Our combined and complementary experiences make this a very compelling match of engineering talent, technical ability and pioneering British spirit.”


    Craig Wilson, Managing Director of Williams Advanced Engineering said, “Williams Advanced Engineering takes great pride in delivering innovation for our customers at a rapid pace of development, born from our Formula One heritage. We will be further developing next generation powertrains in this partnership with Lotus.”


    https://www.lotuscars.com/news…gic-technical-partnership

  • Hast Du gedacht die würden ihre Kompetenzen zusammenwerfen und einen netten saugmotor für die nächste Elisengeneration entwickeln?

    "People will ignore Systems that ignore the people."

    Fun Kuzius - um irgendeine Jahrhundertwende

  • Williams hin oder her, der Ton klingt mir eher amerikanisch als britisch. Bei den Kollegen auf der anderen Seite des großen Teichs ist immer großes Getöse und am Ende macht es irgendwo ganz leise "Pups".

    In meinen Augen will man wohl im Gespräch bleiben und den künftig wieder wichtigen amerikanischen Markt vorbereiten.

    Andererseits: So richtig falsch sind Partnerschaften eigentlich nie. Mir fehlt wohl nur das britische Understatement.

    --- Elise: Da steigt man nicht ein, die zieht man sich an! ---

  • ....ist immer großes Getöse und am Ende macht es irgendwo ganz leise "Pups".

    hahahahahah oh mein Gott das ist gut !


    Zwei große Namen ob das lange gut geht ? Ins Rennsportgeschäfft zurück zu kehren halte ich für ein Fehler... Geely hin oder her. Das sind auf einmal zu viele offene Baustellen.

  • Hier ein paar der wenigen öffentlichen Projekte von Williams Advanced Engineering neben den diversen Projekten im Bereich Formel 1 und Formel E:


    - Singer DLS

    - Porsche 919 Bremssystem

    - Jaguar C-X75

    - Land Rover Evoque E

    - Aston Martin Rapide E-Prototyp

    - Jaguar i-Pace

  • Williams kann:

    - Prototypen

    - Aerodynamik

    - Elektro- und Hybrid-Antriebe

    - Leistungsfähige Batterien

    - Chassis aus Carbon und Alu


    Lotus benötigt in naher Zukunft wahrscheinlich:

    - Prototypen

    - Aerodynamik

    - Elektro- und Hybrid-Antriebe

    - Leistungsfähige Batterien

    - Chassis aus Carbon und Alu


    Geely kann:

    - alles finanzieren

    - sich die passenden Partner suchen

    - parallel selbst wieder Lotus Engineering aufbauen (einige Ingenieure sind jetzt ja bei Williams, McLaren und Aston Martin)

    - die Entwicklungen z.B. auf das Polestar-Projekt übertragen

    - über 2 Mio. Fahrzeuge pro Jahr profitabel produzieren

  • Williams hin oder her, der Ton klingt mir eher amerikanisch als britisch. Bei den Kollegen auf der anderen Seite des großen Teichs ist immer großes Getöse und am Ende macht es irgendwo ganz leise "Pups".

    In meinen Augen will man wohl im Gespräch bleiben und den künftig wieder wichtigen amerikanischen Markt vorbereiten.

    Andererseits: So richtig falsch sind Partnerschaften eigentlich nie. Mir fehlt wohl nur das britische Understatement.

    den aussagen ist klar zu wiedersprechen.


    das kaliber der neuen mgmt spitze bei Lotus ist mehr als ein "pups", das ist eine ansage an die anderen luxusmarken da draussen.


    die kleine geely beteiligung an mb ist auch etwas mehr als ein "pups"


    die zeiten der phantasten bei Lotus sind vorbei. die zeiten der schrulligen aber liebenswürdigen und erschwinglichen "tupperdosen" allerdings auch.


    wir erleben den relaunch einer der besten motorsport marken. mit dem ziel eben das wieder zu werden.


    spannend :thumbsup:


    ps: just my 2 cents

  • Das bezweifelt auch niemand. Es geht darum, dass eine vollmundige Pressemitteilung noch lange keine technische Revolution auslöst. Lass uns erstmal Ergebnisse abwarten, in ein paar Jahren können wir dann drüber diskutieren.

    --- Elise: Da steigt man nicht ein, die zieht man sich an! ---

  • Lotus Cars Fahrzeuge waren nicht wirklich massentauglich und erschwinglich - sondern in Relation zum Image Unterschied im Bereich der exotischen Sportler eher überteuert.


    Also wird auf lange Sicht höchstens der Name übrigbleiben .. so alla *AMG* .. eine Ausstattungslinie bei einer ganz normalen Gebrauchsfahrzeug Marke wie Volvo


    .. und das LotusEngineering mit Williams zusammen geht lässt ja erstmal hinterfragen ob da von zwei berühmten Namen letztlich einer dabei in der Versenkung verschwindet - also eine sog. "Marktbereinigung" im Hintergrund abläuft.


    Der Beschreibung von Stephan entnehme ich - LotusEngineering ist längst nur noch ein Schatten seiner selbst ?

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • Ich bleibe bei der Prognose dass Lotus mit dem China-Geld mittelfristig wieder in die Formel 1 einsteigt.

    Der Partner Wiliams sagt ja schon alles....

    Sehr geil

    Guckt man einen Auto YT Channel nicht mittlerweile mehr als die F1? Ich dachte schon die F1 gäbe es nicht mehr.

  • Ich denke es wird eher in Richtung E-Hypercar, nur ein "Sportwagen" wär für Williams nicht das wo sie ihren Namen für hergeben.


    Williams Advanced Engineering ist eine Entwicklungsfirma, die ihren Namen auch für aus der F1 abgeleitete Plastikteile zur Kühlung von Getränkedosen in Supermarktkühlschränken hergibt... ;)

    Und das ist auch gut so, wenn die Dinge funktionieren. Ein zahlender Kunde hat ein Problem im Bereich Engineering und Williams Advanced Engineering kann dabei helfen, eine passende Lösung zu finden. In der Regel erfährt der Endkunde davon nichts. Genau so läuft es doch bei jedem anderen Automobilkonzern auch, nur dass man dort häufig die Entwicklung von mehreren Zulieferern im Rahmen der Auftragsvergabe erledigen lässt. Dieses ganze "wenn die Ingenieure nicht bei Lotus direkt auf der Gehaltsliste stehen, dann ist es keine Entwicklung von Lotus" ist dabei sehr weltfremd. Demnach fahren die meisten hier im Forum einen Bosch oder ZF mit einem Logo eines Autoherstellers.

  • Nanotechnologie hatte ich mehrfach besucht - kann faszinierend sein ..aber teuer


    also reicht auch normale Farbe und der Farbton "Pragmatischer Realismus" ist nunmal meine Natur Leute.


    ..und solange Inder aus Bangalore mit ihren CAD Arbeiten für die "Projektmanager" im MTC wie Zauberer erscheinen, da gibt es offenbar keine wirkliche IngenieurEntwicklung mehr in diesem Land - es ist heutzutage eh zuviel badge engineering und die Kompetenz ist vielfach bei den Zulieferern und Entwicklungspartnern.



    Wenn in dem Artikel von Doppelungen der Fähigkeiten geschrieben wird, so macht mich das, angesichts der Dinge die ich bei den Standorten der großen Player erlebt habe, nunmal nachdenklich. Da gab es ein Hauen und Stechen um Konzernprojekte und es wurde sich gegenseitig auf dem Rücken der Mitarbeiter in der Personalbilanz und bei Kostenfaktoren unterboten, um im Markt zu sein.


    Es ist immer gut ein nicht zu großer Fisch in (s)einem kleinen Teich zu sein .. da man bei Überschreitung der eigenen Größenklasse sonst unflexibel wird und anfällig für Umgebungsschwankungen .. siehe als Negativbeispiel die unqualifizierte ministeriale BundeswehrVerwaltung mit den Millionen Beraterkosten ohne wirklichen Fortschritt, oder eben als Symbolbild ein Sauropode in einem sich ändernden Vegetationsfeld.



    Kommen jedoch zwei vergleichbar ausgerichtete Fische in einen Teich zusammen in dem auch viele andere herumwuseln - nun wer von den zwei wird da auf lange Sicht noch eigenständig überleben ..?

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

    Edited once, last by Günter ().

  • Lotus ist aber doch nicht mehr der kleine Einzelkämpfer (trotz diverser Muttergesellschaften) mit angeschlossener Engineering-Sparte, die auch für andere entwickelt.


    Lotus ist nun eine professionell geführte Marke in einem großen Konzern und wenn man aktuell zusätzliche Engineering-Kapazität braucht, die man in der Gruppe noch nicht und bei Lotus durch den Sparkurs der vergangenen Jahre nicht mehr hat, dann kauft man die Leistung eben von einem kompetenten Partner zu.


    Welcher Ingenieur von außerhalb des UK verlegt denn momentan seinen Lebensmittelpunkt freiwillig auf die Insel ohne 3 Monate Planungssicherheit? Und die guten Ingenieure im Sportwagenbereich auf der Insel sind aufgeteilt zwischen wenigen Firmen und einige bei Williams waren ja früher bei Lotus. Lotus hat aktuell über 100 Stellen ausgeschrieben, Williams über 40...aber demnächst gehen ja einige Mitarbeiter von Jaguar / Landrover und Bentley auf die Suche...

  • Stephan .. ich sehe trotz der Stellen (vielfach Planung mit BWL und "Engineering-Management" .. und zwei Teammitarbeiter[leiter] am Produktionsband)

    wie eine Sparte eines Industrieholding Konzerns, der eben alles macht nur nichts konkret. Sprich wo hängt Geely denn noch so drin - im Moment ist ja der frische Wind ganz löblich, nur dabei werden im Zweifelsfall noch mehr Sachen gestrichen ?

    JeanMarcGales war doch beauftragt Kosten zu reduzieren, denn der damalige Finanzgeber hatte auch keine wirkliche Verwendung für Sportwagen.


    Geely sehe ich ja meinetwegen als gut für Volvo, nur was wird dabei aus Lotus .. globale echte LotusWerke wie bei anderen Marken wird es eher nicht geben, dazu ist die Nachfrage (noch) nicht groß genug.


    Die VIN Position für "Produktionsort" und diese Sonderregelungen mit Malaysia waren ja wohl nur aus marktrechtlichen Gründen .. oder gab / gibt es dort einen echten Lotus Produktionsstandort ??

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • als Absolvent nimmt man mich weder in D noch in UK - und wenn die in UK so gut wie alles neu aufbauen, von wem könnte ich dann dort wirklich etwas lernen ??

    "..eine alte else riecht meist nach frostschutz, wenn die nach totem hund riecht solltest du den marder ausbauen....."- 'C' by Guido Schuchert


    "selber essen macht satt" -'C' by me

  • als Absolvent nimmt man mich weder in D noch in UK - und wenn die in UK so gut wie alles neu aufbauen, von wem könnte ich dann dort wirklich etwas lernen ??


    Aber das liegt dann vielleicht an Dir und nicht am Arbeitsmarkt in D oder UK? Ist eine ernstgemeinte Frage und nicht böse gemeint...ich verfolge Deinen Werdegang ja schon viele Jahre sehr interessiert.


    "von wem könnte ich dann dort wirklich etwas lernen ??"

    An der Uni sollst Du lernen, im Unternehmen sollst Du schaffen ;)