Suche Tipps für Pyrenäen und Toskana

  • Liebes Lotus-Forum,


    ich habe gerade damit begonnen, unsere Lotus-Tour für den nächsten Sommer zu planen. Grob habe ich bis jetzt folgende Strecke vorgesehen:


    Von Bonn über die Autobahn (um Zeit zu sparen) mit einer Zwischenübernachtung (Chinon) bis an die nördlichen Pyrenäen. Ab dort nur noch über Landstraßen durch die Pyrenäen in Richtung Süden (eigentlich geht es mehr nach Osten als nach Süden) über Andorra an die Mittelmeerküste. Dort Richtung Osten über Marseille, Saint Tropez, Nizza, Monaco an die nördliche italienische Mittelmeerküste. Weiter nach Pisa, Florenz und von dort wieder Richtung Norden an den Gardasee. Dann durch die Alpen zurück nach Deutschland und nach Hause.


    Wir haben etwa 14 bis maximal 17 Tage für die Tour eingeplant, die Tagesetappen sollen etwa 200 bis 250 km betragen (außer Anfahrt zu den Pyrenäen) oder etwa 5 Stunden Fahrzeit.


    Es wäre prima, wenn ich aus dem Forum einige Tipps für die Pyrenäen bekommen könnte.


    Welche Pässe sollte man unbedingt gefahren haben? Hat ggf. jemand eine ausgearbeitete Tour durch die Pyrenäen von Norden nach Süden?


    Ähnliche Frage für die Toskana: Welche Städte - außer Pisa und Florenz - sollte man in der Toskana unbedingt besuchen?


    Hat jemand einen Tipp für einen schönen Ort / ein gutes Hotel am Gardasee (nicht in Riva del Garda, da waren wir schon)?


    Schon mal vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich bin sehr gespannt.


    Viele Grüße
    Hein

  • Hallo,


    sorry, aber ich halte das für keinen guten Plan. Für das was Du vor hast, bräuchte ich bei max 250 km am Tag mindestens 4 Wochen.


    Entweder Pyrenäen und über die Route des Grandes Alpes zurück oder Gardasee/Dolmiten, nördliche Anpinnen und Toskana inkl. Städte anschauen (da sind 2 Wochen schon knapp).
    Oder Alternativ: Pyrenäen, Piemont, Ligurien, Gardasee/Trentino.


    Weitere sehenswerte Städte in der Toskana:
    Siena, Volterra, Montalcino, Montepulciano, San Gimignano, Lucca, Arezzo, Pitigliano, Vinci. Dazu kommen noch unzählige interessante Dörfer, Ausgrabungen, und andere Sehenswürdigkeiten.


    Umbrien ist, wenn es ums Elise-Fahren geht, m. M. n. schöner als die bekannten Gegenden der Toskana (bergiger und viel weniger Verkehr). In der Toskana ist es nördlich der A11 und östlich der A1 bis Arrezzo schön kurvig und nicht so überfüllt. Auf den Straßen zwischen den bekannten Städten fährst Du meist so schnell wie Wohnmobile, Amerikaner in Mitwägen oder eine Gruppe von 20 Chinesen in 911ern, die Kurven mit 25 km/h nehmen. Ja, alles schon erlebt.



    Viele Grüße


    Ralf

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  • Hi Ralf,


    vielen Dank für die Tipps. Ich werde diese sicher bei den weiteren Planungen berücksichtigen. Das die Länge der Strecke für zwei Wochen recht ambitioniert ist, ist mir klar. Die Grobplanung umfasst rund 2.000 km Autobahn in drei Tagen, bleiben noch 11 Tage für die übrigen rund 2000 bis 2500 km. Das sollte machbar sein. Die Frage ist eher, ob es eine Tour mit der Priorität aufs Fahren (mein Favorit) oder eine Besichtigungstour (wird von meiner Frau favorisiert) werden soll. Muss ich mir dann bei der Feinplanung mal genau anschauen.


    Ich werde hier die Tour mal einstellen, wenn Sie fertig ist.


    Viele Grüße


    Hein

  • Hi Hein,


    ganz schön sportlich..
    Es gibt auch noch sehenswertes auf dem Weg dorthin.
    z.B. die Altstadt von Genua... oder Lucca (schöner Kern und tolle Stadtmauer, auf der man um die Stadt laufen kann)...
    Sonst noch für die Toscana: Populonia (schöner Sonnenuntergang), Saturnia (Schwefelquelle, ist wie ein Freibad, aber umsonst), castiglione della pescaia (Einkaufen und schöner Blick aufs Meer), Orbetello mit den zwei Stränden und der Verbindung zur "Insel" Monte Argentario... dort nach der Isola del Giglio oooooooooooooooooder nicht zu vergessen ELBA :thumbsup:


    Gibt noch einiges mehr, aber das bekannteste hat Ralf schon angegeben... :thumbup:


    Grüße
    Smacmac



    Willkommen im Land der Vollidioten... Please login to see this picture.


    Grüße
    Smacmac



  • Hallo Hein,


    in den Pyrenäen kann ich dir folgende Unterkunft empfehlen:


    www.villa-du-parc.com in Prades. Das Hotel liegt etwa in der Mitte zwischen Andorra und Perpignan. Auf dem Weg quer durch Frankreich kenne ich noch 2 Adressen, die ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.


    www.bikers-on-tour.eu in Valleraugue (Zentralmassiv) und www.st-schorsch.de in der Nähe von Sisteron, unweit der bekannten, französischen Alpenpässe. Alle 3 Unterkünfte findest du auch auf der Seite www.tourenfahrer.de.


    In der Nähe des Gardasees (am Rande der Dolomiten in Nova Ponente) kann ich dir das Hotel Schwarzenbach (www.schwarzenbach.it) empfehlen. Wir waren dort schon einige Male und für kleines Geld gibt's auch eine Tiefgarage. 2016 werden wir auch wieder dort sein :-).


    Gruß
    Noch ein Ralf

  • In Ligurien/Grenze Toskana auf jeden Fall ansehen: Cinque Terre bzw. deren Dörfer. Parken ist nicht ganz easy dort, aber die Wegstrecken sind ein Erlebnis.
    Pisa ist hässlich und der schiefe Turm ist überlaufen, Florenz ist meiner Meinung nach sehenswerter, aber auch sehr sehr voll. Aber Lucca und Siena sind schön, lohnt sich eher...

  • Es hat in Italien jene wirklich tolle Strecken. Bevor ich Dir da einiges aufzähle, musst Du aber wissen, wo Du wirklich hinwillst. Vorallem: du riskierst ein Beziehungsproblem, weil diese Strasse einem richtig packen und dann geht das Gemotze von rechts los. (Linkslenker) Ich fahre oft alleine runter, dann bleibts beim "Gripausloten".

  • Altes Thema ich weiß, hänge mich aber mal dran:


    Aufgrund mäßiger Wettervorhersage in den Dolomiten für die nächsten 2 Wochen haben wir überlegt ob man ein wenig weiter südlich rumfährt. Gedanke war jetzt ob es zwischen nördlicher Toscana und dem Gardasee schöne Orte und Straßen gibt, idealerweise so dass man auch mal mehrere Nächte an einem Ort bleiben kann.


    Irgendwo müssen die Ferraris und paganis da auch ausgefahren werden. Habt ihr da ein paar Tipps und Empfehlungen?

  • Was wäre mit den Cinque Terre? Da hat man keine super duper Kurvenstrecken, aber trotzdem schöne Routen und schöne Dörfer.

    Vom Gardasee aus muss man dann ja den nördlichen Teil des Appenin überqueren, da gibt es viele kurvenreiche Strecken bis zur Küste und kann dann dort nächtigen und sich die Dörfchen angucken.

  • Wir würden Donnerstag Abend losfahren, d.h. man ist Freitag, spät. Samstag im entsprechenden Gebiet.


    Ich befürchte dass die Vorhersage bis dahin leider relativ gut ist. Und wenn es trotzdem trocken ist, kalt scheint es auf jeden Fall zu werden:


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  • Im Apennin und zwischen Florenz und Bologna kann man auch nett fahren.

    Mir fallen von damals noch Futa- und Raticosa-Pass ein, von da aus einfach nach Westen, und irgendwo zwischen Parma und Piacenza wieder nach Norden.


    Nach Norden ist bis zum Gardasee dann ansonsten leider tote Hose. Unterschätzt ist BTW auch die Gegend westlich vom Gardasee, da gibt es m.E. einige der geilsten Strecken der Ostalpen.

  • Zum Thema Pyrenäen, falls jemand den langen Weg dorthin machen möchte...


    Ich war mit meiner Frau diesen Sommer mit der/dem Evora 14 Tage in den Pyrenäen.

    In dieser Zeit nur eine Elli, 1 Porsche, 2 Audi TT und eine neue Alpine A110 gesehen... sonst nix !!!

    wir sind gefahren von Norden (Pau) in Richtung Süden, unter anderem die schönen Strecken über:


    - Col du Marie Blanque (1032m) Pyrénées-Atlantiques

    - Col du Pourtalet (1794m) Pyrénées-Atlantiques

    - Col d'Ausbique (1709m) Pyrénées-Atlantiques

    - Col du Soulor (1474m) Hautes Pyrénées

    - Col du Tourmalet (2115m) Hautes Pyrénées

    - Col d'Aspin (1489m) Hautes Pyrénées

    - Col de Peyresourde (1563m) Hautes Pyrénées

    - Col de portet d'Aspet (1069m) Ariége

    - Col d' Agnés/Port de Lers (1570m/1519) Ariége


    Es sind sicher nicht alles die höchsten und anspruchsvollsten Strecken, aber immer wunderschön zu fahren und Landschaftskino sowieso...

    und natürlich Tour de France Klassiker, ist ja sicher bekannt... entsprechend

    gibt es auch Radfahrer, welche einem auch mal mit 70/80 Sachen entgegenfliegen

    Ich würde es ansonsten mit den Dolomiten vergleichen, vielleicht etwas sanfter...

    Nicht verpassen sollte man: von Laruns zum Col d'Aubisque über Col du Soulor zum Col du Tourmalet fahren, auch diese Richtung.

    ... und dann bei Bedarf auf dem Pic du Midi im Hotel übernachten ;)


    Grüße, Karsten


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