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killa

(Boxenluder)

Liebe Gemeinde,

ich gruebelte nach und fand, dass ein VTEC die zugegeben interessanteste, aber auch die teuerste Variante darstellt, eine Elise zu optimieren.

Und ich fragte mich: Wie saehe es denn bezueglich der Kosten fuer Abnahmen und Umbaumassnahmen aus, wenn man doch beim "Hersteller" bliebe, will sagen - den Toyota implantiert?

Eure Meinung bitte.


Gruss Oliver.



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BITE MY SHINY METAL ASS!
22.04.04, 00:35

Nobbi

(Gridgirl)

geändert von: Nobbi - 22.04.04, 08:00

Moin, schade, dass noch kein Tuner diesen Suzuki-Hayabusa-Motor eingebaut hat. Geary scheint wohl mit diesem Hayabusa-Turbo-Umbau niemals fertig zu werden. Im Seven und im Radical leistet dieser Motor wahre Wunder, warum nicht in der Elise? OK, sie ist "etwas" schwerer als die oben genannten, aber eine 600 kg-Elli wäre theoretisch möglich und das mit ca. 190 PS... wär doch bestimmt nicht schlecht. Und das mit standfester Grossserientechnik. Wenn ich das nächste Mal Bernd R. spreche, frage ich ihn mal danach. DAS wär vielleicht ein Umbau für meine kleine. Und deutlich günstiger als z.B. der Hondaumbau wär der Motor + Differential auch noch. Gruss Nobbi



S2, light edition
22.04.04, 07:58

Liftboy

(Admin)

Was wollt ihr denn immer mit anderen Motoren in der ELise. Das deutet auf eine Grundunzufriedenheit im Leben hin :-)
Wenn nicht alles an dem Auto fehlen sollte sind 100Kg weniger in einem vernünftigen Rahmen unmöglich bei der Elise.
Ein Hondaumbau - gut und schön. Der Rover Motor kann standfest auf eine vergleichbare Leistung gebracht werden und hat dabei noch einen besseren Drehmomentverlauf. Nebenbei deutlich preiswerter.
Ein Mofamotor hat ohne Turbo (und da scheiden sich schon die Geister) so nichts an Drehmoment zu bieten.
Warum nicht ein gutes und standfestes Saugertuning an der K-Serie? Der Spaß wird mit Sicherheit dabei sein. Zeit fängt man an am ehesten über Reifen, Fahrwerk, "Fahren", ... zu holen und dann über die Motorleistung.


frank

PS: Ich saß bereits einmal auf einer Suzuki Hayabusa mit Turboumbau aus Schweden. Brutal und nahezu unfahrbar. Es sind und bleiben aber wenig qcm.



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22.04.04, 08:48

Nobbi

(Gridgirl)

geändert von: Nobbi - 22.04.04, 09:26

Der Hayabusamotor wiegt 85kg, mit sequentiellem Getriebe; dazu kommt noch das Differential und das wars. Soweit ich weiss, wiegt der K16-Rover 185kg, mit Getriebe. Daher könnte die Suzuki-Elli ca. 90kg leichter sein :xxx: Wär doch eine geile Elli, mit F1-Charakter:lol: Ein auf ca. 200PS getunter Rover-K16 ist bestimmt eine tolle Sache, aber mir kann keiner erzählen, dass der so standfest ist wie ein ungetunter Hayabusa-Motor. Auch Bernd wird dir nix anderes erzählen. Übrigens bin ich jetzt mit meinem Motor überaus zufrieden, leider habe ich nicht so richtig Vertrauen in seine Standfestigkeit, das ist mir letztes Jahr verlogengegangen. Gruss Nobbi



S2, light edition
22.04.04, 09:01

Tatzentier

(TNS)

Es ist doch bekannt, dass Motorradmotoren nur deshalb so viel Leistung in der Spitze haben, weil sie kein gutes Drehmoment bieten müssen, denn Motorräder sind nun mal um Quanten leichter. Die Radicals und Caterhams mit Motorrad-Motoren wiegen alle deutlich weniger als die Elise, zum Teil wohl sogar unter 550 Kilo, und sie sind build for the track, wo man die Motörchen immer schön in dem Bereich halten kann, in dem sie Leistung abgeben. Auf der Straße funktioniert das schon nicht mehr so gut. Wer will schon mit 4.000 UPM anfahren, um vom Fleck zu kommen?
Ich gebe Liftboy recht, ein gut gemachter Rover-K mit einem entsprechend gestuften Getriebe ist die beste Lösung, alles andere ist Autoquartett.
22.04.04, 09:35

Nobbi

(Gridgirl)

Autoquartett Lach

Ja ja,
dennoch wäre die Elli damit auch deutlich leichter und die Fahrleistungen würden mich schon interessieren. Der Hayabusamotor hat 129 Kw, 138 Nm bei 7000 U/min, dreht max. 11000 U/min.

Nobbi



S2, light edition
22.04.04, 10:15

Liftboy

(Admin)

Es stehem andere Maßstäbe an im Bereich der Standfestigkeit bei Mofamotoren und sicher nicht die Laufleistungen eines PKW Motors. Das Drehmoment ist dem Hubraum entsprechend und ich denke nicht ob die 100Kg weniger das Maß an Drehmoment auffangen.
Selber bin ich mit dem jetzigen Umbau sehr zufrieden und habe kein Verlangen die letzten <20PS zu schnappen.


frank



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22.04.04, 10:18

Liftboy

(Admin)

Deinen Gedanken kann ich nebenbei jedoch nachvollziehen :-)



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22.04.04, 10:20

KaeptnKaos

(Gridgirl)

Die ganze Diskussion klingt ein bisserl, als wäre das Forum hier der reinen Rennfahrerei verschrieben. Oder bin ich bloß zu alt für diese Spirifankerln?

Ich mein', es ist doch das Leistungsgewicht einer Elise grundsätzlich nicht schlecht. Mit der 111R ist auch die Nominalleistung in Sphären gerückt, die im Normalfall reichen sollten (zumindest, wenn man die theoretischen Werte betrachet).

Es ist also die schiere Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel, ob man sich den Aufwand einer Motortransplantation antut. Und die ist ja wohl nur im professionellen Motorsport relevant.

Oder täusche ich mich?

Eines noch: als Freund von Oldtimern bin ich auch ein Fanatiker unverbastelter Objekte, ohne gleich als Purist gelten zu wollen. Ich finde es schade, wenn oft an Autos herumgedoktert wurde und damit der eigentliche Charakter nachhaltig verändert wurde. Ob die hier zur Diskussion stehenden Umbauten das/die Fahrzeug/e je in ein Oldtimer-Alter kommen lassen, bezweifle ich. Die aus nachhaltigen Verbastelungen stammenden Probleme raffen meist die Fahrzeuge vor der Zeit hinweg.



Tand ist das Gebilde aus Menschenhand
22.04.04, 11:37

Michael Heyer

(Gridgirl)

Zitat von killa:
Liebe Gemeinde,

ich gruebelte nach und fand, dass ein VTEC die zugegeben interessanteste, aber auch die teuerste Variante darstellt, eine Elise zu optimieren.

Und ich fragte mich: Wie saehe es denn bezueglich der Kosten fuer Abnahmen und Umbaumassnahmen aus, wenn man doch beim "Hersteller" bliebe, will sagen - den Toyota implantiert?

Eure Meinung bitte.

Gruss Oliver.


Hallo Killa,

das hat schon ein Ingenieur, der m.W. bei Bertrand arbeitet, also mit der Konstruktion von Automobilen oder Teilen davon sein Brot verdient, versucht und aufgegeben. Der Toyota-Motor paßt definitiv nicht in das Mk1 Chassis. Jetzt baut der gute Mann den CTR-Motor ein.

Schau mal in den Böhmischen Wäldern, da findest Du auch einen thread dazu.



Michael
22.04.04, 13:36

Liftboy

(Admin)

Warum den K-Motor nicht gesund bearbeiten lassen?
Sollte spürbar preiswerter sein und sehr gut laufen.

@ KaeptnKaos - Es sind einige süchtig nach Rennstrecke und sogesehen auch diesem Bereich in Teilen verschrieben.


frank



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23.04.04, 09:21

Nobbi

(Gridgirl)

geändert von: Nobbi - 23.04.04, 10:03

Moin, mein altes Motorrad: Kaw. GPZ900-R(1987) hat 70000 km runter, da war nie was dran, das Ding geht immer noch wie Sau. Ab 9000 U/min fängts an Spass zu machen :xxx:, das geht bis 11500 U/min. Es macht einfach Spass, in diesem Drehzahlbereich zu fahren, ist ja kein Problem mit 6 Gängen. Einfach entsprechend Schalten und es ist immer max. Power da. Das geht auch auf der Landstrasse und bestimmt auch mit der Elli;-) In Motorradkreisen gilt der Hayabusamotor als Drehmomentmonster Lachen Aber in ganz engen Kurvenpassagen, auf Slalomkursen brauchts wirklich Drehmoment, das kann ich einordnen, da mein Elli-Motörchen gerade im Drehmomentbereich -bei niedrigen Drehzahlen- deutliche Verbesserungen erfahren hat. Gruss Nobbi



S2, light edition
23.04.04, 09:59

79

(Supermember)

185 KG Gewicht für den K-16??? Ich würde eher sagen ca.110 KG mit PG1 Getriebe (Ohne Differentialsperre).

Warum einen anderen Motor in die Elise bauen? Mit relativ wenig Aufwand lassen sich 160-170 PS aus dem K-16 realisieren.
Mit dem richtigen Fahrwerk (hochwertig und auf die Elise abgestimmt) fährt einem mit dieser Motorleistung kein Honda oder Toyotaumbau mehr um die Ohren.
Was nützt einem die reine Motorleistung wenn man Sie nicht auf die Straße bekommt (mangels Traktion) geschweige denn wieder verzögert? In den Kurven ist man mit einem Hondamotor auch nicht viel schneller... ...wo die Elise über die Vorderräder schiebt wird die Hondaelise nicht weniger schieben.

79
(Kurven PS vor Motor PS)



Elise 4 ever!
27.04.04, 11:08

Mutti

(TNS)

geändert von: Liftboy - 27.04.04, 12:17

Genau richtig! Es wird das Konzept und Potential des Rover Motors verkannt und auch unter Beibehaltung von Originalität bleibt das Auto sicher mindestens so reizvoll. frank
27.04.04, 11:14

Nobbi

(Gridgirl)

Zitat von 79:
185 KG Gewicht für den K-16??? Ich würde eher sagen ca.110 KG mit PG1 Getriebe (Ohne Differentialsperre).

Warum einen anderen Motor in die Elise bauen? Mit relativ wenig Aufwand lassen sich 160-170 PS aus dem K-16 realisieren.
Mit dem richtigen Fahrwerk (hochwertig und auf die Elise abgestimmt) fährt einem mit dieser Motorleistung kein Honda oder Toyotaumbau mehr um die Ohren.


Stimmt, der K16 wiegt wirklich mit Getriebe ca. 137 kg. Da habe ich mich krass geirrt. Da lohnt der Motorrad-Motor-Umbau nicht. Ich glaube, eine leichte Elli mit ca. 180PS kann bestimmt mit der 111R mithalten, wenn nicht sogar...
Aber die Elli mit dem Hondamotor ist schon ein Renner, den wirst du mit der Rover-Elli net kriegen, auf Slalomkursen OK, sonst nicht.

Gruss

Nobbi




S2, light edition
27.04.04, 12:05

79

(Supermember)

Der Motor wiegt zwischen 70-80Kg (der VVC ist etwas schwerer daher 80KG) das PG1 Getriebe ca.35-40Kg ohne Differenzial macht = 100-120 KG. Trocken natürlich!

Der Slalom in dem die Honda Elise abgezogen wurde hatte viele Geraden und ist eher was für viel Motorleistung. Die Rover Elise hatte gerade mal 170PS und der Fahrer des Honda Elise ist kein langsamer... ...und auf der Autobahn schneller zu sein ist nichts besonderes! Auf der (kurvigen) Landstraße kommt ein Honda Elise genausowenig vorbei wie bei dem besagten Slalom.

Also vielleicht doch erst ein anständiges Fahrwerk und dann den Hondamotor in die Elise einbauen oder besser noch: Fahrwerk und Hondamotor! (Wilbers baut ja auch noch nicht so lange Fahrwerke für Autos (ca.2 Jahre), da muss man halt ein Auge zudrücken die Wilbers Jungs brauchen halt noch ein bisschen Zeit!) Und ein Stoßdämpfer alleine macht noch kein gutes Fahrwerk!

79



Elise 4 ever!
28.04.04, 10:43

Liftboy

(Admin)

geändert von: Liftboy - 28.04.04, 11:13

Nebenbei wiegt die PseudoVanos (auch VVC genannt) mit seinen bewegten Teilen im Kopf sagenhafte 6Kg, zzgl. etwas mehr Kopfmasse. Ein gut gemachter K16 (auch ohne Einzeldrossel) ist doch schon so flott, daß erheblicher Aufwand getrieben werden muß um daran vorbei zu kommen. Wer's mag nimmt eine Einzeldrossel hinzu und kann bei vernünftigem Umbau auf 200PS/200NM kommen. Die K Serie kann auch noch in diesem Stadium einen schönen Drehmomentverlauf bieten. Wozu eine erhebliche Mehrinvestition und elementare Veränderung des Fahrzeuges mit Honda & Co.? frank



Lotus in ebay , Chat, Bildergallery und Linksammlung.
28.04.04, 11:07

Schluckspecht

(Supermember)

Möchte nochmal ein paar nüchterne (sic!) Fakten nachtragen.

Vergleiche verschiedener Autos mit verschiedenen Fahrern bringen nix.

Auf der Rennstrecke beträgt der Zeitvorteil des 2,0l-Honda-Motors (gut 220 PS) gegenüber einem moderat getunten Rover (gut 150 PS) in Hockenheim (GP)ca. 5-6 sec., Nürburgring GP ca. 6-7 sec. pro Runde. Wohlgemerkt: gleiches Auto, gleicher Fahrer, nur anderer Motor.
Auf der Nordschleife beträgt der Zeitvorteil ca. 30 sec. pro Runde.
Auf einer halbwegs offenen Landstraße ist eine Rover-Elli in der 150-160-PS-Klasse ebenfalls hoffnungslos unterlegen. Kann man einfach glauben oder nicht.
Beim Slalom sieht's natürlich ganz anders aus und auf sehr engen Strecken (Hockenheim klein, Zolder) wirkt sich das ganze sicher auch weniger aus.
Spa wird sich bald zeigen, ich schätze, daß der Motor hier auch für 10-12 sec. pro Runde gut sein wird.

Prost!

Euer Schluckspecht



Was man besonders gerne tut
Ist selten ganz besonders gut.
28.04.04, 11:26

Freak

(Gridgirl)

Zitat von Schluckspecht:
Möchte nochmal ein paar nüchterne (sic!) Fakten nachtragen.

Vergleiche verschiedener Autos mit verschiedenen Fahrern bringen nix.

... Wohlgemerkt: gleiches Auto, gleicher Fahrer, nur anderer Motor. ...

Prost!

Euer Schluckspecht


Hallo Schickerbruder :drunk:,

dann muß man auch "driver-development" ausschließen. Ist in diesem speziellen Fall aber unmöglich, weil das eindeutig stattgefunden hat!:D



Der Freak
(kommt mir nicht zu nahe!)
28.04.04, 12:05

Liftboy

(Admin)

geändert von: Liftboy - 07.11.04, 14:58

Na,

150PS Elise mit Hondaumbau zu vergelichen sollte natürlich schon Unterschiede an den Tag bringen. Besagte Unterschiede sind klar spürbar. Reifen, Fahrwerk und Fahrer sollten zum Vergleich auf selbigem Nivau leigen.
Klar trete ich auf dem Preis/Leistungsverhältnis herum.
Ab einer Grenze von ca. 17xPS wird ein Umbau bei der Elise allgemein sprunghaft teurer.
Die Hälte der Kosten für einen Hondaumbau in die K-Serie gesteckt macht diese sehr vergleichbar finde ich.

Anders, wenn jemand das Geld egal wofür investieren möchte und Spaß daran hat ist es klar jedem zu gönnen.


frank



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28.04.04, 12:06
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