per aspera ad astra !

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      Also in fünf Jahren kommt Major Tom hier wieder vorbei, wenn man dem Welt-Artikel glauben darf. Oder in sieben Jahren. Oder in zehn Jahren. Laut Artikel.

      Allerdings wird der Tesla dann nicht nur "sandgestrahlt" sein, nein: "Grössere Partikel werden auch kleinere Dellen in die Karosserie schlagen." Weiter im Text: "Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, bis von dem schnittigen Sportwagen lediglich verbeultes Metall übrig sein wird. Das kann dann allerdings Hunderttausende von Jahren überdauern."

      Das kann jetzt bedeuten, dass wir uns um unsere Autos gar keine Sorgen machen müssen, denn die können selbst in verbeultem Zustand Hunderttausende von Jahren überdauern, also im Weltraum jetzt, und irgendwie befinden wir uns ja auch da.

      Kann aber auch bedeuten, dass der Autor genauso wenig Ahnung von den Bedingungen im Weltraum hat wie von der Karosserie eines Tesla Roadsters. Oder vielleicht kennt er die Bedingungen ganz genau, die Karosserie aber nicht und auch nicht so ganz präzise, wann der Tesla hier vorbeikommt, so mit der verbeulten Karosserie. Kann ja auch in acht oder vielleicht zwölf Jahren sein, nichts Genaues weiss man nicht.

      Aber das Fazit des Artikels finde ich richtig geil für einen Journalisten, der wahrscheinlich Publizistik und Politikwissenschaften studiert hat und dann was mit Medien machen wollte, was er ja auch geschafft hat: "Vielleicht wird uns das kosmische Auto dann bereits als eine Art Denkmal an die Zeiten erinnern, in denen einfach alles möglich erschien."

      Ja, in der heutigen Zeit ist alles möglich, sogar, dass Journalisten, die das Wort "Recherche" im Fremdwörter-Lexikon nachschlagen müssen, trotzdem einen Job bekommen und sinnlose Artikel veröffentlichen dürfen.

      Nur die Aufklärung scheint derzeit ein bisschen auf dem Rückzug zu sein.

      p.s.: Habe gerade noch mal die Informationen über den Autor angeschaut: "Studium Physik, Mathematik, Chemie; 1989 Promotion in Physik an der Universität Köln". Also meine Vermutung mit Publizistik und Politikwissenschaften liegt ziemlich daneben und wahrscheinlich kennt er die Bedingungen im Weltraum und die Varianz der Umlaufbahnen zumindest besser als ich. Aber von der Karosserie des Tesla Roadsers hat er trotz Promotion keine Ahnung und der Artikel ist auch so vollständig sinnlos...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von hauke ()

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      Typischer "ich finde immer was Negatives" Artikel.
      Mecker, mecker, mecker, ...
      Da schafft es ein Privatunternehmer der NASA, ESA, etc zu zeigen, wo der Hammer hängt, und schon kann die Journalistenmeute ihr Zielfernrohr neu ausrichten.

      Er hätte noch schreiben können, dass eines neues Stück Weltraumschrott rumfliegt. Igitt. Pfui.

      Technikbegeisterung hat den Erfinder des Automobils angetrieben und viele Andere.
      Auf dieser Stufe sehe ich Elon Musk.
      Übrigens:
      In einem Interview hat er auf die Frage, warum er nach Californien gekommen sei gesagt: Nur hier kann ich meine Ideen umsetzen.

      Der Autor ist doch eher von der Sorte: Ach neee, ham wa noch nie gemacht, könnte ja jeder kommen und überhaupt.

      Die Vermutung von Hauke war schon perfekt zutreffend. Sinnfreier Artikel.

      Was ist denn das für ein Verlag?

      Ich finde Elon Musk suupercool. Leider hauen jedes Jahr viele 10.000 Leute (spiegel.de/wirtschaft/soziales…gt-gruende-a-1022743.html) ,viele von diesem innovationsfreudigen Schlag, aus Deutschland ab. Aber wir haben ja reichlich Ersatz.

      LG und Feuer frei

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Red Baron_2 ()