Reisebericht Basel - Monaco

      Beitrag von Evora_Fan ()

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    • Reisebericht Basel - Monaco

      Evora_Fan schrieb:

      Hallo zusammen, nachdem ich letztes Jahr angefangen habe, mich nach einer Evora umzusehen,
      Also ich pers. kann nur dazu raten, möglichst lange zu suchen ... Das macht einen Riesenspass und man kann sich ständig ärgern, dass einem die Kiste vor der Nase weggeschnappt wurde ... Besonders in den Herbst und Wintermonaten ist so eine Suche sehr spannend. Da kann man sich direkt nach dem ersten check bei mobile und co bequem zurücklehnen und sich sagen :

      "" pah, die wird sicher noch billiger. Bei dem Scheisswetter kauft doch keiner so ein Auto.""

      Wenn Du noch weitere gute Tips über die jahrelange Suche nach begehrenswerten Autos haben möchtest, schreibe mir bitte keine PM.

      Ich kauf die Dinger immer sofort .
      ich bin nur die Aushilfe mit leicht beratender Tätigkeit
      LG
      ulf
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      So, nachdem ich vor ein paar Tagen über die Edit-Funktion verzweifelt bin,hier nochmal der Reisebericht unserer Fahrt über die Alpen mit zwei Cabrios.Leider kein Lotus, dafür mit Z4 35i und 640d Cabrio... was soll ich sagen... esist jedesmal eine einzigartige Erfahrung. Leider ist im Mai die berühmte"Pässe-8" meist noch zu, also Furka, Grimsel etc. - die bin ich schonim 130i mal abgefahren, hätte die Strecke(n) aber trotzdem gern im Roadsterwieder erlebt.

      Nun lässt sich gegen das Wetter wenig ausrichten, also haben wir uns füreine Route weiter westlich entschieden - auch schön: Donnerstagabend in Basellos, über Bern an den Brienzer See, bis dahin viel Autobahn, aber auch daskurze Stück über die Brünigpassstrasse mit dem weitläufigen Ausblick auf denLungernsee. Pünktlich zum Sonnenuntergang über dem Brienzer See sind wir dannim Hotel angekommen und haben für den Rest des Abends das Flair der vorigenJahrhundertwende genossen.

      Dann am nächsten Morgen weiter am Brienzer und Thuner See entlang undschliesslich bei Spiez links abgebogen Richtung Kanderstegtunnel. Den Zug habenwir gerade so verpasst, ist aber auch kein Problem, wenn man im Roadster in derSonne sitzen und den Blick auf die Blümlisalp geniessen kann. Über Visp undBrig ging es dann auf den Simplon hoch, einer der "grossen" Pässe,über den man die Ausläufer des Alpenhauptkamms überquert und schliesslich nachItalien kommt. Landschaftlich wunderschön, der Nachteil ist jedoch, dass manwenig sportlich fahren kann, weil die Strassen trotz Pass recht weitläufig sindund man schnell bei 80 km/h ist - ein bisschen röhren durfte der Z4 trotzdem(der 6er Diesel weniger, hehe). Am südlichen Fusse des Simplons geht esschliesslich ins sehr schroffe und ebenso faszinierende Val Divedro - sowieüber die Grenze nach Italien.

      Nach der Alpenüberquerung sind wir dann am Ufer des wenig bekannten unddaher auch nicht überlaufenen Ortasee entlang gefahren - fast einGeheimtipp. Wir waren leider jedoch zu spät für die obligatorischen SpaghettiCarbonora - alle Restaurants machen in der Region Nachmittagspause. Mitknurrigem Magen ging es wieder auf die Autobahn, ein relativ langes Teilstücküber Turin, wo es zumindest einen Snack gab. Gegen Abend dann das Highlight...Auffahrt zum legendären Col di Tende, hier spürt man dann schon das Flair Coted’Azur, wenn man kurz vor oder auch in eher engen Haarnadelkurven von Ferrarisüberholt wird. Auf dem Col angekommen geht es in einen einspurigen, durch einAmpelsystem gesteuerten Tunnel (wenn man Pech hat, ist es über 20 Minutenrot!), der mindestens so Antik ist wie das Hotel in dem wir übernachtet haben.

      Schliesslich fährt man durch die Nacht und über die kurvigen Ausläufer derSeealpen der Küste entgegen... noch schön kurvig durch ein paar mediterraneWälder... und man hat es (leider) schon geschafft!